CH198499A - Rauchgasbeheizter Röhrengaserhitzer. - Google Patents
Rauchgasbeheizter Röhrengaserhitzer.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G1/00—Steam superheating characterised by heating method
- F22G1/06—Steam superheating characterised by heating method with heat supply predominantly by radiation
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Description
Rauchgasbeheizter Röhrengaserhitzer. Die Erfindung betrifft einen rauchgas- beheizten Röhrengaserhitzer für unter einem höheren Druck als Atmosphärendruck be findliche Gase, vorzugsweise Luft, bei wel chem die je eine Schlange mit mehreren par allelen Strängen bildenden Röhren um einen zentralen Feuerraum angeordnet sind,
wobei die Rohrstränge eines und desselben Rohres verschieden weit von der Age dieses zentra len Raumes entfernt sind.
Bei rauchgasbeheizten Röhrengaserhitzern dieser Art besteht die Gefahr, dass die mit den heissesten Feuergasen in Berührung kom menden Teile, d. h. also die innersten Rohr stränge zu stark erhitzt werden, so dass sie die damit verbundenen Beanspruchungen nicht aushalten. Um nun eine solche gefährliche Überhitzung von Teilen der Rohrschlangen zu verhindern, ist gemäss vorliegender Erfin dung der vom kältesten Teil des zu erhitzen den Gases durchströmte Rohrstrang der Age des Feuerraumes am nächsten gelegen.
Fer ner ist der lichte Durchmesser dieses Rohr- stranges kleiner als derjenige der von der Age des Feuerraumes weiter entfernten Stränge. Bei einem solchen Röhrengaserhitzer findet in den den höchsten Temperaturen ausgesetzten Rohrsträngen die grösste Wärme- aufnahme des aufzuheizenden Gases statt, und zwar einmal aus dem Grunde,
weil dort der Temperaturunterschied zwischen den Rauchgasen und dem aufzuheizenden Mittel am grössten ist, und zweitens, weil in diesen Strängen das zu erhitzende Gas die grösste Geschwindigkeit hat.
Infolge der erhöhten Geschwindigkeit an der Innenseite der be treffenden Rohrstränge wird hier der Wärmeaustausch derart gesteigert, dass er imstande ist, die mittlere Temperatur der Rohrwand dieser Stränge soweit herabzu drücken, dass eine gefährliche Erhitzung der selben nicht erfolgen kann. In den übrigen Rohrteilen, die niedrigeren Temperaturen ausgesetzt sind, ist der lichte Durchmesser grösser, damit die Druckverluste insgesamt klein werden.
Der Übergang von einem Strang kleine ren Durchmessers zu einem solchen grösseren Durchmessers kann zweckmässig unmittelbar vor einem Umlenkbogen erfolgen. Dabei kann. zwischen dem Strang kleineren lichten Durch messers und dem Umlenkbogen ein gerades Diffusorstück eingeschaltet sein, so dass von der Geschwindigkeit des Arbeitsmittels beim Übergang vom kleineren Rohrquerschnitt in den grösseren praktisch nichts verloren geht, indem sie im Diffusorteil zum Teil wieder in Druck umgesetzt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes in vereinfachter Darstel lungsweise gezeigt. Es ist: Fig. 1 ein senkrechter Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 durch den rauchgas- beheizten Röhrengaserhitzer, und Fig. 2 zeigt einen Teil eines Schnittes nach der Linie II II der Fig. 1.
Der gezeigte Röhrengaserhitzer weist einen zentralen Feuer- und Abgasraum: 1 auf, in den als Leitvorrichtung für die Feuergase dienende, zylindrische Blechkörper 2, 3 ein gebaut sind. 4 bezeichnet einen Brenner und 5 einen Kanal zum Zuführen von Sekundär luft. Der Feuer- und Abgasraum 1 ist von einem als zylindrischer Körper ausgebildeten, die Wärme schlecht leitenden Mantel 6 um geben.
Im Feuer- und Abgasraum 1 sind strahlenförmig konzentrisch um dessen A?ce eine grosse Anzahl von Röhren angeordnet, von denen jede eine Schlange mit senkrechten Strängen und diese verbindenden Umlenk- bögen 7, 7' bildet.
Der innerste, der Age des Raumes 1 am nächsten gelegene Strang jeder dieser Röhren ist mit dem Bezugszeichen 8, der dieser Are am zweitnächsten gelegene Strang mit dem Bezugszeichen 9 und der von der erwähnten Age am weitesten entfernte Strang mit dem Bezugszeichen 10 belegt.
Der innerste Strang 8 der Röhren ist unten an eine diesen gemeinsame, ringförmige Ver- teilleitung 11 für das zu erhitzende Gas an geschlossen, während der äusserste Strang 10 oben an eine allen Röhren gemeinsame, ring- förmige Sammelleitung 12 für das erhitzte Gas angeschlossen ist, von wo letzteres nach einer nicht gezeigten Verbrauchsstelle ge langt.
Die Abgase strömen durch eine Lei tung 13 ab. Das zu erhitzende Gas, welches sich unter einem höheren Druck als Atmo sphärendruck befindet, gelangt somit zuerst zu dem innersten Strang 8 der verschiedenen Röhren, und da dieser einen kleineren Durch- flussquerschnitt aufweist als die Stränge 9 und 10, so wird er von dem zu erhitzenden Mittel mit der grössten Geschwindigkeit durchflossen, was eine Erniedrigung der mittleren Rohrwandtemperatur gewährleistet.
Ein als gerades Diffuserstück 14 ausgebilde- ter Teil verbindet den Strang 8 mit dem Um lenkbogen 7. In diesem Diffusorstück 14 geht eine Umsetzung von Geschwindigkeit in Druck vor sich. Der Übergang von einem Strang kleineren Durchmessers in einen sol chen grösseren Durchmessers erfolgt somit unmittelbar vor dem Umlenkbogen 7.
Der beschriebene Röhrengaserhitzer lässt sich zum Beispiel verwenden in Wärmekraft anlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeits mittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen ge schlossenen Kreislauf beschreibt,
wobei das durch äussere Wärmezufuhr in einem solchen Röhrengaserhitzer erwärmte Arbeitsmittel unter äusserer Leistungsabgabe in minde stens einer Kraftmaschine expandiert und hierauf in mindestens einem Verdichter wie der auf höheren Druck gebracht wird.
Erforderlichenfalls kann der Durchfluss- quersehnitt des Stranges 9 kleiner als der des äussersten Stranges 10 gewählt werden.
Die Zahl der Stränge, die ein Rohr auf weist, spielt für das Wesen der Erfindung keine Rolle. Dagegen ist immer darauf zu achten, dass der Durchflussquersehnitt des innersten Stranges der Röhren am kleinsten und derjenige der Stränge, der von der Aae des Feuerraumes weiter entfernt ist, grösser ist.
Für das Wesen der Erfindung spielt es auch keine Rolle, ob der Röhrengaserhitzer für Gase unter eineng höheren Druck als Atmosphärendruck senkrecht;
waagrecht oder geneigt aufgestellt ist. Ferner kann der Feuerraum statt der zylindrischen auch eine andere Vorm, beispielsweise eine solche mit quadratischer oder vieleckiger Grundfläche haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rauchgasbeheizter Röhrengaserhitzer für unter einem höheren Druck als Atmosphären druck befindliche Gase, vorzugsweise Luft, bei dem die je eine Schlange mit mehreren parallelen Strängen bildenden Röhren um einen zentralen Feuerraum angeordnet und die Stränge eines und desselben Rohres ver schieden weit von der Axe dieses zentralen Raumes entfernt sind, dadurch gekennzeich net,dass der vom kältesten Teil des zu er hitzenden Gases durchströmte Rohrstrang der Axe des Feuerraumes am nächsten gelegen ist und einen kleineren lichten Durchmesser auf- weist als die von der erwähnten Axe weiter entfernten Stränge. UNTERANSPRÜCHE: 1. Röhrengaserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über gang von einem Strang kleineren Durch messers in einen solchen grösseren Durch messers unmittelbar vor einem Umlenk-. bogen erfolgt.2. Röhrengaserhitzer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Strang kleine ren lichten Durchmessers und dem Um Lenkbogen ein gerades Diffusorstück ein geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH198499T | 1937-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198499A true CH198499A (de) | 1938-06-30 |
Family
ID=4441353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198499D CH198499A (de) | 1937-11-02 | 1937-11-02 | Rauchgasbeheizter Röhrengaserhitzer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198499A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903690C (de) * | 1941-07-19 | 1954-02-08 | Wacker Chemie Gmbh | Waermeaustauscher zur Durchfuehrung katalytischer Umsetzungen und Verfahren zu dessen Betrieb |
| DE976659C (de) * | 1953-07-08 | 1964-01-30 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Mit Brennstaub befeuerter Roehrenerhitzer zur Erhitzung gasfoermiger Arbeitsmittel |
-
1937
- 1937-11-02 CH CH198499D patent/CH198499A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903690C (de) * | 1941-07-19 | 1954-02-08 | Wacker Chemie Gmbh | Waermeaustauscher zur Durchfuehrung katalytischer Umsetzungen und Verfahren zu dessen Betrieb |
| DE976659C (de) * | 1953-07-08 | 1964-01-30 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Mit Brennstaub befeuerter Roehrenerhitzer zur Erhitzung gasfoermiger Arbeitsmittel |
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