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Einrichtung an Klemmenplatten fiir den Anschluss oder die Überführung von Kabeln.
Im Stammpatent ist eine Einrichtung an Klemmenplatten beschrieben, die durch Anordnung von Metallschirmen zwischen den zu einzelnen Leitungen oder Leitungsgruppen gehörigen Klemmenstiften eine Abschirmung der Klemmenstifte auf ihrer ganzen Länge bewirken soll, indem die Metallschirme die Klemmenplatte vollständig durchdringen, so dass dadurch eine erhöhte Nebensprechdämpfung erzielt wird. Gemäss einem Ausführungsbeispiel sollten die Schirmbleche in die Klemmenplatte miteingepresst werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass infolge der verschiedenen Wärmedehnung der Metallschirme und der aus Isolierpressstoff bestehenden Platte ein Zersprengen oder Einreissen der Platte nicht vermieden werden kann.
Werden in den Abschirmplatten nach dem Stammpatent vorgesehene Querschlitze so breit ausgeführt, dass hiedurch das Zersprengen der Klemmenplatte beim Einpressen der Metallschirme vermieden wird, so tritt ein wesentlicher Verlust an Abschirmwirkung ein. Ausserdem ist keine unbedingt sichere Abdichtung zwischen Schaltraum und Vergussraum des Kabelabschlussgerätes an den Stellen zu erreichen, an welchen die oberen und unteren Teile der Metallschirme miteinander in Verbindung stehen. Auch das nachträgliche Einsetzen der Schirme in der nach dem Stammpatent vorgeschlagenen Weise durch Einfräsen von Schlitzen bereitet erhebliche Schwierigkeiten, ist infolge der zusätzlichen Bearbeitung der Klemmenplatten kostspielig und gewährt keine restlose Abschirmwirkung.
Gemäss der Erfindung werden alle obengenannten Nachteile dadurch vermieden, dass die Klemmenplatten durch taschenartige Kammern völlig dicht verschlossene Ausschnitte aufweisen. in die die zweckmässig als ein festes Stück, vorzugsweise ein Gussstüek, hergestellten Metallschirme erst nach der Herstellung der Klemmenplatte eingesetzt und gegebenenfalls befestigt werden.
Eine besonders zweckmässige Gestaltung der Klemmenplatte wird erreicht, wenn die die Ausschnitte der Klemmenplatte abschliessenden tasehenartigen Kammern mit dieser aus einem Stück, vorzugsweise aus einem Pressstück, bestehen.
Weitere Verbesserungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus der Beschreibung hervor.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 eine Gesamtansicht einer abgeschirmten Klemmenplatte in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Klemmenplatte nach der Linie 11-il dar.
Die aus Isolierpressstoff bestehende Klemmenplatte 1 ist mit einer für Trennendverschlüsse üblichen Anordnung von Klemmenstiften 2 und 3 versehen, wobei die Klemmenstifte 2 nach der Unterseite der Platte j ! hindurchragen und hier Anschlussösen 4 zum Anschluss an Kabeladern aufweisen. Die Klemmenstifte 3 sind mit seitlichen Lötösen 5 zum Anschluss der Schaltdrähte oder Verbindungsleitungen versehen. Die Verbindung zwischen den Kabeladern und Sehaltleitungen wird durch Steckbiigel6 hergestellt, die wahlweise entfernt oder zur Verbindung zweier Kabeladern und zweier Verbindungsleitungen wahlweise umgesteckt werden können.
Sind beispielsweise je zwei Kabeladern gemeinsam durch Umwickeln mit Metallfolie oder metallisiertem Papier in der üblichen Weise abgeschirmt, so ergibt sich entsprechend für die Klemmenstifte eine aus Fig. l ersichtliche Anordnung der Schirmbleche zwischen den einzelnen Gruppen von Klemmen-
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stiften, indem jeweils zwei zusammengehörige Klemmenstifte 2 und entsprechend zusammengehörige
Klemmenstifte ? gegenüber gleichen Gruppen von Klemmenstiften durch einen in der Längsachse der
Klemmenplatte verlaufenden Metallschirm 7 nach der gegenüberliegenden Seite und durch quer ver- laufende Metallschirme 8 gegen die benachbarten Gruppen abgeschirmt sind. Die Metallschirme 7 und 8 stehen senkrecht zueinander und sind als ein einziges Gussstück hergestellt.
Sie ragen mit ihrem oberen
Teil bis über die Höhe der Steekbügel 6 hinaus, während sie mit ihren unteren Teilen 9 bzw. 10, die durch die Klemmenplatte hindurchreichen, etwa mit der Länge der Lötösen 4 abschneiden.
Rings um das die Metallsehirne bildende Gussstück 7, läuft ein flanschartiger Rand 11, mit dem es nach dem Einsetzen in die Klemmenplatte 1 auf deren Oberfläche oder in einer Ausnehmung 12 aufsitzt.
An den Enden des Metallschirmes 7 weist der Flansch 11 seitliche Ansätze 13 auf, die zur Befestigung des Gussstückes mittels Schrauben 14 dienen. Die Schrauben 14 sind in hier nicht dargestellte, in die Klemmenplatte eingepresste Metallbuchsen eingeschraubt. Die eine dieser Metallbuchsen ist nach der Unterseite der Platte zu einer Lötöse 15 verlängert, die zum Anschluss einer Verbindungsleitung mit dem Bleimantel des Kabels dient, so dass zwischen den Metallschirmen ?, und dem Bleimantel eine leitende Verbindung geschaffen werden kann.
Die nach der Unterseite der Platte J ! hindurchreichenden Teile 9, 10 des Gussstückes ragen in aus Isolierpressstoff bestehende Taschen 16 und 17 hinein. Diese Taschen sind mit der Klemmenplatte 1 aus einem Stück hergestellt, so dass die für das Einsetzen der Metallsehirme erforderlichen Ausschnitte in der Oberfläche der Klemmenplatte nach dem Vergussraum vollständig abgeschlossen sind. Die unteren Querwände 10 des Gussstückes sind nach der mittleren Wand 9 hin eingezogen und bilden hier, da auf der Unterseite nur der Klemmstift 2 hindurchragt, einen Absatz M, so dass an dieser Stelle die Taschen 17 entsprechend schmäler ausgebildet werden können.
Die nach dem Vergussraum hineinragenden Taschen 16 und 17 ermöglichen ferner nach Lösen der Schrauben 14 ein leichtes Herausnehmen des gesamten Guss-
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können.
Statt der beschriebenen Ausbildung der Klemmenplatte sowie der Abschirmung können entsprechend andere Ausführungsformen gewählt werden, indem beispielsweise die Taschen 16, 17 in Fortfall kommen und in der Ausnehmung 12 unterhalb des Flansches 11 eine Dichtung vorgesehen ist. Auch kann die Seirmung aus zusammengelöteten Blechen oder durch Biegen oder Pressen von Blechteilen hergestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Klemmenplatten für den Anschluss oder die Überführung von Kabeln mit hoher Nebensprechfreiheit zum gegenseitigen Abschirmen der zu den einzelnen Leitungen oder Leitunggruppen gehörigen Klemmenstifte od. dgl. nach Patent Nr. 120760, dadurch gekennzeichnet, dass die Klell1menplatten durch taschenartige Kammern völlig dicht verschlossene Ausschnitte aufweisen, in die die zweckmässig als ein festes Stück, vorzugsweise ein Gussstück, hergestellten Metallschirme erst nach der Herstellung der Klemmenplatte eingesetzt und gegebenenfalls befestigt werden.