AT135783B - Walze zur Verarbeitung plastischer Materialien. - Google Patents

Walze zur Verarbeitung plastischer Materialien.

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AT135783B
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Otto Lefnaer
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Otto Lefnaer
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  Walze zur Verarbeitung plastischer Materialien. 



   Zur Verarbeitung plastischer Materialien, insbesondere Ton, verwendet man Walzen oder Walzen- aggregate, wie Walzentürme, bei denen die   Mantelfläche   glatt oder zur Erhöhung des Einzuges rauh oder gerieft ausgebildet ist. Allen diesen Ausführungen haftet der Nachteil an, dass die Abnutzung nicht gleich- mässig über die ganze Breite erfolgt und so ein oftmaliges Nacharbeiten notwendig macht, was zu einer
Verkleinerung des Durchmessers bzw. zur oftmaligen Erneuerung der Mantelfläche oder der Walze selbst führt, was einen jedesmaligen zeitraubenden Aus-und Einbau erfordert. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird allen diesen Nachteilen dadurch begegnet, dass die Mantelfläche der Walzen mit draht-,   seil-oder kettenförmigen   oder ähnlichen widerstandsfähigen Werkstoffen bewickelt wird, wobei die Art der Wicklung dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend angepasst wird. Der Teil der   Mantelfläche,   der bewickelt wird, ist vorteilhaft gegenüber den Rändern etwas zurückspringend, um so einen seitlichen Halt der Wicklung zu erzielen. In manchen Fällen, insbesondere bei Verwendung von Ketten, wird man zur besseren Auflage des aufgewickelten Körpers die   Mantelfläche   sinngemäss bearbeiten. 



   Der Sinn der Wicklungen der zusammenwirkenden Walzen kann gleich oder entgegengesetzt sein, ebenso könnte eine der Walzen statt einer Wicklung eine der bisher bekannten Ausführungsformen aufweisen. 



   Die Vorteile dieser Erfindung sind das grosse Einzugsvermögen der Walzen sowie die Vermeidung jeglicher Abnutzung der Walzen selbst, da bloss die Wicklung abgenutzt und daher fallweise erneuert wird. 



  Zu dieser Erneuerung muss jedoch kein Ausbau der Walzen erfolgen. 



   Gegebenenfalls können die einzelnen   Wieklungslagen   oder Gruppen derselben in einem Abstand voneinander angeordnet sein, so dass   Zwischenräume gebildet   werden, in welche die analogen Wicklungen der Gegenwalze ganz oder teilweise eingreifen. 



   Schliesslich wäre es auch   möglich,   die   Mantelfläche   der Walze mit Durchbrechungen auszubilden, die durch die in bestimmten Abständen verlaufende Wicklung schlitzartig unterteilt werden. In diesem Falle wird das Material in das Innere der Walze gedrückt, von wo es dann durch bekannte Mittel der Weiterverarbeitung zugeführt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Walze zur Verarbeitung plastischer Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass die   Mantelfläche   der Walze mit draht-, seil-oder kettenförmigen oder   ähnlichen   widerstandsfähigen Werkstoffen bewickelt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen einen Abstand voneinander besitzen, in welche die Wicklung der Gegenwalze nach Art von Schraubenrädern ganz oder teilweise eingreifen.
    3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche der Walze mit vorzugsweise rostähnlichen, parallel zur Achse verlaufenden Durchbrechungen versehen ist, welche durch eine entsprechend distanzierte Umwicklung in Schlitze oder ähnliche Durchbrechungen unterteilt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135783D 1932-08-29 1932-08-29 Walze zur Verarbeitung plastischer Materialien. AT135783B (de)

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