AT135849B - Drehkolbengebläse. - Google Patents

Drehkolbengebläse.

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AT135849B
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Austria
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chambers
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pressure
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Inventor
Wilhelm Klein
Bruno Schmidt
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Wilhelm Klein
Bruno Schmidt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehkolbengebläse. 



   Die Erfindung betrifft ein Drehkolbengebläse hauptsächlich auch für hohe Drehzahlen, bei dem die Arbeitskolbenarme durch die Aussparungen einer sich drehenden Widerlagerwalze zwischen Saugund Druckraum hindurehtreten, wobei von diesen Organen vorübergehend Kammern gebildet werden. 



   Besonders bei hohen Drehzahlen entstehen in diesen Kammern ÜberdrÜcke, die den Nutzeffekt der Pumpe vermindern. 



   Die seither bekannten Drehkolbengebläse suchen diesen Übelstand durch   Druekausgleichöffnungen   auf verschiedene Art zu beseitigen, z. B. durch Aussparungen in Füllkörpern, durch   Ausgleichkanäle,   Umleitungen usw. Zum Teil benötigen sie auch Hilfsorgane, z. B. sieh mit den Kolben drehende Steuerseheiben usw. Sie erfüllten hauptsächlich bei hohen Drehzahlen ihren Zweck nur unvollkommen und können keinenfalls vermeiden, dass das Fördermittel verlorengeht, das sieh in den geschlossenen Kammern befindet, die beim Durchgang der Arbeitskolbenarme durch die Aussparungen des Widerlagers gebildet 
 EMI1.1 
 

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Spalt k nicht schnell genug auffüllen kann.

   Bewegen sich die Kolben weiter von der Stellung nach Fig. 4 zur Stellung nach Fig. 5, so gilt dasselbe für die sich während dieser Bewegung bildende Kammer l. 



   Diese vom Betriebsdruck der Maschine abweichenden, in den Kammern auftretenden Über-und   Unterdrücke   verursachen eine beträchtliche Belastung und Erhöhung des Kraftbedarfes der Maschine. 



   Eine Vergrösserung der Spalten   d   und k zur Vermeidung dieser schädlichen Drücke verschlechtert gleichzeitig die Dichtung der Kolben, vergrössert die Verluste an Fördermittel und ist nicht das geeignete Mittel die genannten Übelstände zu beseitigen. 



   Vorliegende Erfindung verhindert das Auftreten schädlicher   Über-und Unterdrücke   und erzielt die restlose Gewinnung des gesamten Fördermittelinhaltes der Kammern c,   A,   i, 1 durch eine besondere Anordnung von je zwei Kanälen m, n bzw. o, p sowohl für die Saug-als auch für die Druckseite. Die angegebene Kanalzahl ist unabhängig von der Zahl der Kolbenarme oder Widerlageraussparungen, sie ändert sich nicht, da die Kolbenarme und Widerlageröffnungen immer der Reihe nach mit diesen Kanälen in Verbindung treten. 



   Diese, zu den Saug- bzw. Druckleitungen führenden Kanäle m, n und o, p sind in einer oder beiden Seitenwandungen des Gebläses derart angeordnet, dass sie mit den durch die Gebläseorgane in ihren verschiedenen Stellungen gebildeten Kammern e, 7t   bzw. t,   in Verbindung treten und diese Kammern restlos entleeren bzw. auffüllen ; die Lage der Kanäle ist hiebei eine derartige, dass das Fördermittel innerhalb der Zeitspanne vom Beginn der Kammerbildung bis zum Verschwinden dieser Kammern durch die Kanäle ab-und zufliessen kann, so dass die Entstehung eines   Über- oder Unterdruckes   in den Kammern gegenüber den Kanälen und somit bei Verbindung dieser Kanäle mit Druck-bzw. Saugseite auch gegen diese Druck-und Saugseite vom Augenblick der Kammerbildung an verhindert wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, arbeiten z.

   B. auf der linken Seite der Drehachsen (Druckseite) der Kanal   111   mit der sich im Kolbenraum bildenden Kammer c und der Kanal   n   mit der sich im Widerlagerraum bildenden Kammer h und in analoger Weise auf der rechten Seite (Saugseite) der Kanal o mit der sieh im Widerlagerraum bildenden Kammer   i   und der Kanal p mit der sich im Kolbenraum bildenden Kammer   l   zusammen. 



   Die   Kanäle m, K   und o, p können jeweils zusammengefasst und als ein Kanal mit der entsprechenden Saug- bzw. Druckseite des Gebläses verbunden werden, sie können jedoch auch selbständig geführt werden, wobei der an ihren Enden auftretende Betriebsdruck vom Druck auf Saug-bzw. Druckseite unabhängig ist, jedoch die erläuterte Vermeidung eines inneren Kammerüberdruckes sowie die restlose   Fördermittelgewinnung   der Kammern gewahrt bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drehkolbengebläse mit sich stetig drehender Widerlagerwalze und Entlastungskanälen in den Seitenwandungen des Gehäuses, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl für die Druckseite als auch für die Saugseite in einer oder beiden Seitenwandungen des Gehäuses je zwei Kanäle (M, n bzw. o. p) angeordnet sind, die entweder mit Saug-bzw. Druckseite verbunden sind oder selbständig geführt EMI2.1 zueinander gebildeten Kammern (c, h bzw. in denen das Fördermittel eingeschlossen ist, derart in Verbindung treten, dass die Entstehung eines Über-oder Unterdruckes in den Kammern gegenüber den Kanälen und bei Verbindung dieser Kanäle mit der Saug-bzw.
    Druckseite auch gegenüber diesen Seiten verhindert wird und das gesamte Fördermittel der Kammern durch die Kanäle zur nutzbaren Verwendung gewonnen wird.
AT135849D 1931-02-12 1932-02-12 Drehkolbengebläse. AT135849B (de)

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ID=5666134

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0063240A3 (en) * 1981-04-14 1983-09-28 Felix Dr. H.C. Wankel Rotary piston engine

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