AT137557B - Regelbares Bremsgestänge für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Regelbares Bremsgestänge für Schienenfahrzeuge.

Info

Publication number
AT137557B
AT137557B AT137557DA AT137557B AT 137557 B AT137557 B AT 137557B AT 137557D A AT137557D A AT 137557DA AT 137557 B AT137557 B AT 137557B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
brakes
adjustable brake
stop
brake linkage
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Ing Dietrich
Original Assignee
Grazer Waggon Und Maschinen Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grazer Waggon Und Maschinen Fa filed Critical Grazer Waggon Und Maschinen Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT137557B publication Critical patent/AT137557B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regelbares   Bremsgestänge   für Schienenfahrzeuge. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene bekannten, insbesondere entsprechend der wechselnden Belastung regelbaren Bremsgestänge, bei welchen die Regelung des Bremsdruckes durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses erfolgt, indem verschiedene Gestängeelemente durch Veränderung ihres Leerganges vermittelst in oder aus der Bewegungsbahn dieser Elemente verschwenkbarer Anschläge zur Wirkung gebracht werden. Bei solchen   Bremsgestängen ergibt sich der Übelstand, dass bei festgezogener   Bremse eine Umstellung der Anschläge nicht möglich ist. 



   Vorliegende Erfindung gestattet nun die Anschläge in eine solche Stellung zu bringen, um die Umstellung der Anschläge auch bei festgezogenen Bremsen vorzubereiten. Hiezu sind erfindungsgemäss die   Anschläge   bzw. die mit ihnen in Eingriff tretenden Gestängeteile mit den vorhergehenden Gestängeteilen bzw. mit dem Antrieb derart beweglich verbunden, dass auch bei festgezogenen Bremsen diese Teile in eine solche Lage gebracht werden können, dass sie beim nächsten Lösen der Bremsen unter dem Einfluss des Eigengewichtes oder einer Gewichts-oder Federbelastung gegeneinander in jene Lage gelangen, welche durch   d : e Eintsellbewegung   bedingt ist. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine   Ausführungsform   der bekannten Bremsenkonstruktion, auf welche sich die Erfindung bezieht. Die Fig. 2-9 zeigen in grösserem Massstabe 
 EMI1.1 
 organe in noch grösserem Massstab veranschaulichen. Die Fig. 13, 14 und 15 zeigen im   Axialsehnitt   und in Ansicht bzw. im Schnitt nach der Linie A--B der Fig. 14 eine andere   Ausführungsform   der die Einstellbewegung auf die Anschläge übertragenden Organe gemäss der Erfindung. 



   Wie aus Fig.   1   zu entnehmen ist, sind die Bremshebel durch Zugstangen 4, 5 miteinander gelenkig verbunden, wobei zwischen dem linken Bremshebel und der Zugstange 5 durch das Langloch 6 ein Leergang gesehaffen ist. Desgleichen ist zwischen dem rechten Bremshebel und der Zugstange 4 ein Leergang vorhanden, der durch Ein-oder Ausschwenken des Armes 2 in oder aus der Bewegungsbahn des mit dem Bremshebel verbundenen Zapfens 7 verändert werden kann. 



   Der Antrieb des Armes 2 erfolgt durch einen   Stirnrädcrtrieb-/J,   der durch einen   Gewichtshebel   3 
 EMI1.2 
 überträgt. 



   Bei gelösten Bremsen und unbeladenem Wagen besitzen die Teile die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche Lage, d. h.   der Arm 2   ist in die   BaLn   des Zapfens 7 geschwenkt, wobei nur der   geringe Leergang S   vorhanden ist, der dem Zwecke der Erreichung gleicher Kolbenhübe bei verschiedener Übersetzung dient. 



  Wird die Bremse angezogen, so nehmen die Teile die aus Fig. 4 und 5 ersichtliche Lage ein, in welcher der Arm 2 durch den Zapfen 7 blockiert ist und daher nicht verstellt werden kann. 



   Wird nach erfolgter   Entbremsung der Arm aus   der Bahn des Zapfens 7 geschwenkt, so haben die Teile die aus Fig. 6 und 7 ersichtliche Lage. Wird nun die Bremse angezogen, so gelangen die Teile in die aus Fig. 8 und 9 ersichtliche Lage ; die Übertragung des Bremsdruckes erfolgt demnach nicht mehr über die Zugstange   4,   sondern über die Zugstange 5, d. h. mit grösserer Übersetzung. Das Einschwenken des Armes 2 in die Bahn des Zapfens 7 ist nun in der Bremslage nicht möglich, da-wie in Fig. 8 in strich- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Um nun die Umstellung in der Bremslage derart vorbereiten zu können, dass der Arm 2 bei der nächsten   Entbremsung selbsttätig   aus der Bahn des Zapfens 7 geschwenkt wird, ist gemäss der Erfindung 
 EMI2.1 
 getroffen. 



   Die Welle 1 des Armes 2 ist geteilt und die Teile sind durch ein   zylindrisches Kupplungsstück. M   verbunden. Die Antriebswelle 1 greift mit einem Keil   YJ   in eine   zylindersegmentförmige   Ausnehmung 
 EMI2.2 
 herabfällt. 



   Um nun auch bei gebremsten Wagen die Einschwenkung des Armes 2 in die Bahn des Zapfens 7 
 EMI2.3 
   Anschlagstückes. H verschwenkt   werden, wie dies die Fig. 12 zeigt. Bei der darauffolgenden Entbremsung fällt   das Anschlagstück 11   herab und die Teile nehmen nun die der   kleinen Übersetzung durch   die Zugstange   4   entsprechende Lage ein. 



   Sowohl der Arm 2 als auch das   Gelenkstück   11 können unter einer Gewichts-oder Federbelastung stehen, unter deren Einfluss die bei der Umstellung in der Bremsstellung vorbereitete Bewegung des Armes 2 bzw. des   Anschlagstücke   11 beim Entbremsen eintritt. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13-15 ist die Hohlwelle 12 mit der Vollwelle 13 durch eine Schraubenfeder 14 gekuppelt, deren Enden in Augen 15 und 16 an der Hohlwelle einerseits und an der Vollwelle anderseits greifen. Der in die Vollwelle 13 eingeschraubte Zapfen 17 greift in einen Schlitz 18 der Hohlwelle   12,   dessen Länge der Einstellbewegung entspricht. Die Feder 14 erhält eine Vorspannung und muss im richtigen Verhältnis zu dem Umstellgewicht 3 dimensioniert sein. 



   Man kann diese Kupplung so ausgestalten, dass die Feder sowohl bei der Blockierung des Armes 2 in der Lage nach Fig. 4 als auch in der Lage nach Fig. 8 wirksam wird, wobei   natürlich   die entsprechende   Verdrehungsmogliehkeit   der Einstellwelle nach beiden Drehrichtungen vorhanden sein muss. Man kann aber auch zwei derartige Kupplungen hintereinander anordnen, von denen je nach der Drehrichtung die eine oder andere im Bloekierungsfalle in Wirksamkeit tritt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :-  
1. Regelbares Bremsgestänge, bei welchem verschiedene Gestängeelemente durch Veränderung ihres Leerganges vermittelst in die oder aus der Bewegungsbahn dieser Elemente schwenkbarer   Anschläge   zur Wirkung gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei miteinander zusammenwirkenden Anschlägen (2, 11) der eine (11) gelenkig mit dem benachbarten Gestängeteil   (7)   der andere   (2)   über eine Verbindung mit Spiel mit der Antriebswelle   (10)   verbunden ist, derart, dass auch bei festgezogenen Bremsen diese Anschläge in eine soclhe Lage gebracht werden können, dass sie beim nächsten Lösen der Bremsen unter dem Einfluss des Eigengewichtes oder einer von aussen einwirkenden Kraft gegeneinander in jene Lage gelangen,

   welche durch die Einstellbewegung bedingt ist.

Claims (1)

  1. 2. Regelbares Bremsgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle des als Schwenkhebel ausgebildeten Anschlages (2) zweiteilig ist und die Kupplung der beiden Wellenteile (1, 10) einen Leergang von der Grösse der Einstellbewegung des Schwenkhebels aufweist.
    3. Regelbares Bremsgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem verschwenkbaren Anschlag (2) in Eingriff gelangende Gestängeglied (11) mit dem Nachbarglied (7) des Geständes derart verschwenkbar verbunden ist, dass es bei festgezogenen Bremsen im Falle des Einschwenkens des Anschlages in seine Bewegungsbahn durch diesen Anschlag entgegen der Wirkung seines Eigengewichtes oder einer Feder-oder Gewichtsbelastung verdreht wird und beim nächsten Entbremsen selbsttätig in seine Normallage zurückfällt.
AT137557D 1931-04-16 1931-04-16 Regelbares Bremsgestänge für Schienenfahrzeuge. AT137557B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137557T 1931-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137557B true AT137557B (de) 1934-05-11

Family

ID=3639765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137557D AT137557B (de) 1931-04-16 1931-04-16 Regelbares Bremsgestänge für Schienenfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137557B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT137557B (de) Regelbares Bremsgestänge für Schienenfahrzeuge.
DE743440C (de) Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung
DE2006699B2 (de) Kompaktes Gestänge für eine Backenbremse eines Schienenfahrzeuges
DE547781C (de) Fahrzeug auf Drehgestellen
DE2161579C3 (de) Einrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen zwischen Zugfahrzeug und Anhängerfahrzeug
DE1186335B (de) Hebelsystem aus zwei Hebeln zur UEbertragung von Signalen, insbesondere fuer Flugzeugsteuerungen
DE638703C (de) Vorrichtung zur Umstellung des UEbersetzungsverhaeltnisses bei Fahrzeugbremsen
DE2019412A1 (de) Vorrichtung zum Unterstuetzen der Pedalkraft bei Kraftfahrzeugkupplungen,insbesondere fuer schwere Fahrzeuge
DE534612C (de) Bremsgestaenge fuer Kraftfahrzeuge
AT223492B (de) Motorfahrzeug mit lenkgesteuertem Sattelanhänger
DE868162C (de) Bremsvorrichtung mit zwei verschiedenen Bremsleistungen
AT156387B (de) Vorrichtung zur Umstellung eines Gestängeübersetzungswechsels an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen.
DE938476C (de) Kupplungs- und Entkupplungsvorrichtung fuer Spielzeugeisenbahnen
DE609107C (de) Bremsvorrichtung mit zwei verschiedenen Bremsleistungen
AT145247B (de) Vorrichtung zum Ausgleich des Bremskolbenhubes bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen, bei denen das Bremsgestänge auf verschiedene Übersetzungsstufen umstellbar ist.
DE540146C (de) Vorrichtung bei Fahrzeugbremsen
DE1937171C3 (de) Stabilisierungsvorrichtung für die Verbindung von Motorwagen und Anhänger
DE617947C (de) Kupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Eisenbahnwagen
DE501190C (de) Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung
AT129835B (de) Bremsgestänge für Fahrzeugbremsen.
DE353331C (de) Zugstange fuer Anhaengewagen mit Einrichtung zur selbsttaetigen Bremsung
DE583232C (de) Sattelschlepperkupplung
DE759165C (de) Motorische Ruderlegvorrichtung mit bei UEberlast selbsttaetig ausrueckbarer Kupplung, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE390066C (de)
DE722137C (de) Doppelseitig wirkende Steuervorrichtung fuer Flugzeugteile, insbesondere Klappen an Tragfluegeln