AT138031B - Einrichtung zur Beschleunigung des Fließens der Auslaugflüssigkeit in Diffuseuren. - Google Patents

Einrichtung zur Beschleunigung des Fließens der Auslaugflüssigkeit in Diffuseuren.

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AT138031B
AT138031B AT138031DA AT138031B AT 138031 B AT138031 B AT 138031B AT 138031D A AT138031D A AT 138031DA AT 138031 B AT138031 B AT 138031B
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diffuser
sieve
sep
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Ceskomoravska Kolben Danek Akt
Ermin Pokorny Ing
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  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Beschleunigung des Fliessens der   Auslaugflüssigkeit   in Diffuseuren. 



   Der Diffuseur hat im Laufe der Entwicklung der Zuckerindustrie verschiedene Änderungen durchgemacht, bis sich dessen Form derart stabilisierte, dass sie heute fast überall gleich ist. 



   Der Diffuseur mit unterer oder seitlicher Entleerung ist ein zylindrisches Gefäss, welches sich oben kegelförmig verengt, damit das obere Mannloch behufs leichterer Abdichtung und behufs besserer Beherrschung des Deckels seitens des Bedienungsmannes einen kleineren Durchmesser hat. 



   Bei allen diesen Diffuseuren kommen Schwierigkeiten beim   Durchfluss   vor, d. h. die Auslaugflüssigkeit fliesst langsam durch und alle Fachleute suchten die Ursache dieser Erscheinung im Widerstande der Schnitzel, was wohl richtig ist, doch waren die Mittel, welche verwendet werden, um das Fliessen zu beschleunigen, schlecht gewählt. 



   Behufs Beschleunigung des Fliessens werden quer im Diffuseur Ketten oder Stangen aufgehängt. 



  Dieses Mittel ist nicht passend, denn es verursacht eine kleinere Füllung des Diffuseurs und einen grösseren Durchgang der Schnitzel dort, wo bereits der grösste Durchgang vorhanden ist. 



   Andere Fachleute behaupteten, dass das schlechte Fliessen durch eine Verstopfung des unteren Siebes verursacht wird und deshalb werden auf dieses Sieb kegelförmige Siebeinlagen gestellt oder es wird der untere zylinderische oder kegelförmige Teil des Diffuseurs mit Sieben umkleidet, damit dadurch der Saftdurchgang vergrössert wird. 



   Alle diese Mittel vergrössern den Durchgang, somit auch die   Durchflussgeschwindigkeit,   jedoch im Ganzen ungenügend, denn bei der heutigen Batterie werden nur selten zirka 350 entleerte Diffuseure per 24 Stunden überschritten und es ist ja bekannt, dass früher 700-1000 Diffuseure pro Tag erreicht wurden. 



   Es muss daher in den heutigen Diffusionsbatterien irgendein Mangel sein, welcher eine schnelle Arbeit unmöglich macht. Diesen Mangel entfernt auf einfache Weise der Gegenstand der Erfindung. 



  Die Art und Weise der Durchführung geht aus den Zeichnungen hervor. 



   Aus der Form des Diffuseurs geht hervor, dass der grösste Durchgang im zylindrischen Teile und der kleinste unter dem oberen Mannloch bzw. bei Diffuseuren mit unterer Entleerung dicht über dem unteren Mannloch ist. 



   Bei den im unteren Teile des Diffuseurs verwendeten Sieben ist die Summe der   Durchflussquer-   schnitte aller Öffnungen ungefähr gleich der Hälfte der Fläche des ganzen Siebes. Die Siebe im oberen Mannloch haben gewöhnlich runde Löcher und die Summe der Durchflussquerschnitte aller Öffnungen ist bloss etwa   der Fläche   des ganzen Siebes. Um die Durchflussgeschwindigkeit beurteilen zu können, seien einige Beispiele aus der Praxis angedeutet, bei denen Diffusionsbatterien verschiedener Grösse ihre Maximalverarbeitung unter gleichen Umständen erreicht haben. 



   Eine Batterie mit Einzeldiffuseuren von 100 hl Inhalt verarbeitete 13.000   q   Rüben pro Tag, mit 
 EMI1.1 
 alte Diffusionsbatterie mit Diffuseuren von   6'2   hl Inhalt 3000 q Rüben pro Tag. 



   Die Geschwindigkeit in den verschiedenen Höhen der Diffuseure ist wie folgt bezeichnet :      im zylindrischen Teile, Va oberhalb des unteren Siebes (Fig. 3),   VS im obersten   Teile des oberen Mannloches ohne Sieb   (Fig. l),   unterhalb des oberen Siebes (Fig. 3) und Us in der Rohrleitung (Fig. 1). 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die Geschwindigkeiten sind in Millimeter per 1 Sekunde angegeben. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Anzahl <SEP> der <SEP> entDiffuseur
<tb> v1 <SEP> v2 <SEP> v3 <SEP> v4 <SEP> v5 <SEP> leerten <SEP> Diffuseure
<tb> inhalt
<tb> in <SEP> 24 <SEP> Stunden
<tb> 100 <SEP> hl <SEP> 18 <SEP> 36 <SEP> 95 <SEP> 330 <SEP> 1320 <SEP> mm <SEP> 232
<tb> 70 <SEP> # <SEP> 14 <SEP> 28 <SEP> 66 <SEP> 225 <SEP> 1130 <SEP> # <SEP> 242
<tb> 20 <SEP> # <SEP> 26 <SEP> 52 <SEP> 57 <SEP> 165 <SEP> 960 <SEP> # <SEP> 400
<tb> 6#2# <SEP> 22 <SEP> 44 <SEP> 22 <SEP> 44 <SEP> 760 <SEP> # <SEP> 1000
<tb> 
   Aus dieser Tabelle geht hervor, dass die verhältnismässig grössere Verarbeitung diejenige Batterie erreichte, wo VS, , am kleinsten sind und die kleinste Verarbeitung, wo diese Geschwindigkeiten am grössten sind. Die Geschwindigkeit in der Rohrleitung und Armatur kann an der bestehenden Batterie nicht leicht verringert werden.

   Dafür aber kann die Geschwindigkeit und V4 im oberen Kegel des Diffuseurs leicht dadurch verringert werden, dass passend ausgestaltete Siebe eingelegt werden. Dadurch wird im kegelförmigen Oberteil des Diffuseurs beinahe die gleiche Durchflussgesohwindigkeit erzielt, wie im zylindrischen Teile ; es verschwinden somit die infolge allzugrosser Geschwindigkeit verursachten Widerstände im oberen Teile und die durchschnittliche Durcbflussgeschwindigkeit der Batterie muss sich verbessern. 



  Die allgemein angegebene Ursache, dass nämlich die Verstopfung des Diffuseurs durch ein Zusammenpressen der Schnitzel am unteren Siebe verursacht wird, ist nicht richtig, denn der in den grössten   
 EMI2.2 
 



  Zum Beweis dessen wurde folgender Versuch angestellt : Die Schnitzel wurden mit einem Gewichte künstlich derart   zusammengedrückt,   dass das spezifische Gewicht   0-6 lcgIeW erreichte   und die Füllung 64% betrug, somit bedeutend war. Das Auslaugungswasser wurde auf die Schnitzel ohne Druck gelassen und doch wurde in dem Diffuseur seiner ganzen Länge nach in gleichem Durchschnitte eine Geschwindigkeit      = 23 mm, am unteren Siebe 46 mm und im Ausflussrohr 360 mm erzielt. 



   Da bei der heutigen kritischen Situation der Zuckerindustrie, wo die Diffusionsbatterie am meisten verbreitet ist, getrachtet wird, Ersparungen durch grössere Verarbeitung zu erzielen, wird diese billige Verbesserung aus wirtschaftlichen Gründen gewiss sehr willkommen sein. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich. In dieser zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Diffuseurs mit seitlicher Entleerung und eingelegtem Sieb, Fig. 2 eine Ansicht des Siebes im Schnitt und Grundriss, Fig. 3 eine Ansicht des Diffuseurs mit unterer Entleerung und konischem Sieb im Schnitt, Fig. 4 eine Ansicht des Siebes im Grundriss, Fig. 5 eine Ansicht des Siebes verbunden mit aufklappbarem Deckel, Fig. 6 einen Grundriss hiezu, Fig. 7 eine Einzelheit des konischen Siebes im Schnitt nach den Fig.   l   und 2, Fig. 8 eine Einzelheit der Lagerung dieses Siebes im Diffuseur, Fig. 9 eine Ansicht der Rippe des Siebes, Fig. 10 einen Grundriss des Siebes. 



   Die Auslaugflüssigkeit tritt durch den Stutzen gemäss Fig. 1 mit einer Geschwindigkeit   % in   den oberen Teil des Diffuseurs, wo sie auf das zylindrische Sieb stösst, welches sich in einen Kegel verbreitert und dessen unterer Rand am zylindrischen Teil des Diffuseurs aufsitzt. Die Auslaugflüssigkeit dringt einerseits durch die Öffnungen im zylindrischen Teile des Siebes ein, anderseits fliesst sie herunter und dringt durch die Öffnungen im kegeligen Teil des Siebes in den Diffuseur und dadurch in die Schnitzel. 



  Der zylindrische Teil des Siebes liegt dicht gegen den Deckel des Diffuseurs. 



   Beim Diffuseur gemäss Fig. 3 wird die Auslaugflüssigkeit über das Sieb 9 unter dem Deckel des Diffuseurs zugeführt,   fliesst durch   dasselbe sowie durch die Öffnungen des mit der Spitze nach unten gerichteten kegelförmigen Siebes hindurch und dringt in die Schnitzel. Die Siebe sind nicht am   Mannloch   befestigt, sondern werden nach erfolgter Füllung des Diffuseurs mit der Hand eingelegt. 



   Bei der Einrichtung gemäss Fig. 5 und 6 ist das flache Sieb 9 der Fig. 3 weggelassen und das Wasser wird direkt vom Einlaufstutzen ins Innere des kegelförmigen Siebes eingeführt, welches am aufklappbaren Deckel des Diffuseurs befestigt ist. 



   Bei der Einrichtung gemäss Fig. 7 sind die Vorteile des Siebes gemäss den Fig. 1 und 3 beibehalten. 



  Die Auslaugflüssigkeit wird durch die Öffnung 6 über das gerade, in einer bestimmten Entfernung unter dem Deckel befestigte Sieb 8 zugeführt. Von dort fliesst sie einerseits in der ganzen Fläche der Öffnung des Diffuseurs in die Schnitzel, anderseits durch die Öffnungen in dem kurzen, kegeligen Sieb 2 in den Raum zwischen der Wand des Diffuseurs und dem Sieb 1 und dringt durch dessen Öffnungen in die Schnitzel. Die vorzugsweise aus einem Stück bestehenden Siebe 1 und 2 sind im Diffuseur mittels radialer, am kurzen Siebe 2 angebrachter Rippen 3 befestigt, welche sich auf einem Absatz 4 am gusseisernen Stutzen des Diffuseurs stützen. Am Sieb 1 sind radiale Rippen 5 vorgesehen, welche sich gegen die Wand des Diffuseurs anlegen.

   Die Siebe   1   und 2 sind behufs leichterer Montage aus einigen Sektoren angefertigt, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 welche durch Laschen 7 und Schrauben verbunden sind. Die Rippen 5 sind derart ausgebildet, dass das Sieb 1 mit seinem unteren Rand auf der zylindrischen Wand des Diffuseurs aufsitzt. 



   Durch die beschriebene Anordnung der Siebe wird erreicht, dass die Auslaugflüssigkeit in die Schnitzel gleichmässig über eine grosse Fläche eindringt, wodurch eine Vergrösserung der   Durchfluss-   geschwindigkeit der Flüssigkeit in den Stutzen der Diffuseure erzielt wird und dadurch eine Vergrösserung der Anzahl der in 24 Stunden verarbeiteten Diffuseure. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Beschleunigung des Fliessens der Auslaugflüssigkeit in Diffuseuren mit kegelförmig sich verengendem Oberteil, dadurch gekennzeichnet, dass die im Oberteil des Diffuseurs unter dem Deckel vorgesehenen Räume, in welche die Auslaugflüssigkeit eingeführt wird, gegenüber der Füllung des Diffuseurs durch Siebe abgegrenzt sind und bis in den Raum hineinragen, welcher durch den Oberteil des Diffuseurs gebildet ist, so dass die Auslaugflüssigkeit durch die Sieböffnungen gleichmässig über grosse Flächen in die Füllung eindringt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb im obersten Teile des Diffuseurs zylindrisch und in der oberen Öffnung des Diffuseurs befestigt ist und unter dem kegelförmig sich verengenden Oberteil des Diffuseurs in einen sich bis zum zylindrischen Teile des Diffuseurs verbreiternden Kegel übergeht (Fig. 2).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb die Form eines Kegels hat, dessen Grundfläche (9) in der Diffuseuröffnung liegt, wobei das Sieb nach erfolgter Füllung von Hand aus mit der Spitze nach unten in den Diffuseur eingelegt wird und die Zuführung der Auslaugflüssigkeit auf diese Grundfläche erfolgt (Fig. 3).
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das kegelförmige Sieb mit seiner Grundfläche am Klappdeckel des Diffuseurs befestigt ist, wobei die Auslaugflüssigkeit in den Kegel durch eine in seiner Wand gegenüber dem Eintritt der Flüssigkeit angeordnete Öffnung eindringt (Fig. 5).
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sieb (8) in einer bestimmten Entfernung an der Unterseite des Deckels befestigt ist, während ein doppelkegelförmiges Sieb (1, 2) durch radiale am Kegel (2) angebrachte Rippen (3) auf einem Absatz (4) im Oberteil des Diffuseurs abgestützt ist (Fig. 7,8).
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass am kegelförmigen Sieb (1) radiale Rippen (5) angebracht sind, welche die Breite des Raumes zwischen dem Sieb und dem Oberteil des Diffuseurs begrenzen (Fig. 7).
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das doppelkegelige Sieb (1, 2) behufs leichteren Einlegens in den Diffuseur aus einigen Teilen besteht, die durch Laschen (7) verbunden sind (Fig. 10). EMI3.1
AT138031D 1933-07-26 1933-07-26 Einrichtung zur Beschleunigung des Fließens der Auslaugflüssigkeit in Diffuseuren. AT138031B (de)

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