AT139407B - Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades.

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  Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades. 



   Wenn ein vor dem Härten geteiltes mehrteiliges Zahnrad, z. B. ein zweiteiliges Zahnrad, wie solche z. B. für den Antrieb elektrischer Fahrzeuge häufig Verwendung finden, gehärtet wird, so treten infolge der Wärmebehandlung störende Verziehungen auf. Besonders nachteilig wirken diese Verziehungen an den Trennstellen der Verzahnung, wodurch als Folge davon grosse Teilungsfehler entstehen. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen Zahnrades, bei dem durch das Härten Formänderungen besonders an den Trennstellen vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, dass das Rad in ungeteiltem Zustand verzahnt, im Einsatzverfahren zementiert und gehärtet wird, worauf an den Trennstellen Lagerstellen für Passstücke, welche die Lage der Radteile zueinander bestimmen, gebildet werden und darauf das Rad an den Trennstellen geteilt wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestelltes Zahnrad dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines zweiteiligen Rades und Fig. 2 einen Grundriss des unteren Radteiles mit Ansicht der Trennstelle. 



   Der aus einem   Stück   hergestellte. Radkörper 1 besitzt vier Arme 2,3. Zwei davon, nämlich die Arme 2, sind für die Trennung vorgesehen, ihre Mittelebene geht deshalb durch die Mitte zweier Zahnlücken. Zur Erleichterung der Trennung weisen die Arme 2 im Innern Aussparungen 4 auf. Es ist wesentlich, dass die beiden Radhälften nach der Trennung wieder genau in die vorige Lage zusammengesetzt werden können. Zu diesem Zwecke sind an der Trennstelle in Bohrungen Passbolzen 5 angeordnet, während die Bolzen 6 ausser zum Zusammenpassen zur Druckaufnahme der Schraubenbolzen 7 und Muttern 8 dienen. 



   Die Herstellung des Zahnrades geschieht in der Weise, dass vorerst der einteilige rohe Radkörper 1 vorgedreht und verzahnt wird. Hierauf werden die Zähne nach dem üblichen Einsatzverfahren zementiert, wobei naturgemäss auch die benachbarten Teile des Rades eine Aufkohlung erfahren. Bei dem nun folgenden Fertigdrehen fallen diese aufgekohlten Schichten wieder weg, so dass nach dem jetzt vorzunehmenden Härten des Rades die genauen Löcher für die Passbolzen 5, 6 an den Trennstellen angebracht und die Nabenbohrung geschliffen werden kann. Nachdem die Bearbeitung so weit fortgeschritten ist, wird der Radkörper 1 in der Mittelebene der Arme 2 mittels Fräsen oder Sägen geteilt und in jede Radhälfte die Löcher für die   Sehraubenbolzen 7   gebohrt.

   Nach dem Zusammensetzen des Rades, bei dem die Passbolzen 5, 6 dessen genaue Lage sichern, kann erforderlichenfalls die Verzahnung noch geschliffen werden. 



   Das Zusammenpassen der beiden Radhälften kann statt durch Passbolzen auch durch anders ausgebildete Passstücke bewerkstelligt werden, welche in entsprechenden Lagerstellen an den Trennstellen des Rades eingesetzt werden. Wesentlich ist hiebei, dass erst nach dem Härten die Passstücke genau eingepasst und hernach das Rad aufgeteilt wird. 



   Statt dass man die beim Zementieren aufgekohlte Schicht an den Trennstellen vor dem Härten entfernt, könnte man an die Trennstellen vor dem Zementieren ein bekanntes Mittel aufbringen, welches die Trennstellen beim Einsetzen gegen das Eindringen von Kohlenstoff schützt, so dass an diesen Stellen keine Zementierung eintritt und dieselben beim   nachfolgenden   Härten weich bleiben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad in ungeteiltem Zustand verzahnt, im Einsatzverfahren zementiert und gehärtet wird, worauf an den Trennstellen Lagerstellen für Passstücke, welche die Lage der Radteile zueinander bestimmen, gebildet werden und darauf das Rad an den Trennstellen geteilt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstellen vor dem Zementieren gegen das Aufkohlen geschützt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgekohlte Schicht nach dem Zementieren an : den, Trennstellen entfernt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen Bohrungen und die Passstücke zylindrische Bolzen sind, welche in die Bohrungen passen. EMI2.1
AT139407D 1933-09-13 1933-11-17 Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades. AT139407B (de)

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