DE628485C - Herstellung eines mehrteiligen gehaerteten Zahnrades - Google Patents

Herstellung eines mehrteiligen gehaerteten Zahnrades

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DE628485C
DE628485C DEM125137D DEM0125137D DE628485C DE 628485 C DE628485 C DE 628485C DE M125137 D DEM125137 D DE M125137D DE M0125137 D DEM0125137 D DE M0125137D DE 628485 C DE628485 C DE 628485C
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separation points
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Maag Zahnrader und Maschinen AG
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Maag Zahnrader und Maschinen AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/06Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Gears, Cams (AREA)

Description

Wenn ein vor dem Härten geteiltes mehrteiliges Zahnrad, etwa ein zweiteiliges Zahnrad, wie solche z. B. für den. Antrieb elektrischer Fahrzeuge häufig Verwendung finden, gehärtet wird, so treten infolge der Wärmebehandlung störende Verziehungen, auf. Besonders nachteilig wirken diese Verziehungen an den Trennstellen der Verzahnung, was recht erhebliche Teilungsfehler zur Folge haben kann.
Gegenstand; der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung mehrteiliger Zahnräder, bei dem Formänderungen .besonders beim Härten, auch an den erwähnten Trennstellen, nicht eintreten können. Dies wird dadurch erreicht, daß das Rad in ungeteiltem'Zustand verzahnt und im Einsatzverfahren zementiert und gehärtet wird, daß alsdann, an· den Trennstellen Lagerstellen für Paßstücke, die die Lage der so Radteile zueinander bestimmen, geschaffen werden und daß dann erst das Rad an den Trennstellen geteilt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung erläutert, und zwar in Anwendung .auf ein zweiteiliges Zahnrad, das in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt ist, während Fig. 2 eine Oberansicht des unteren Radteiles mit Ansicht der Trennstelle zeigt.
Der aus einem Stück hergestellte Radkörper ι hat vier Arme 2, 3. Zwei davon, nämlich die Arme 2, sind für die Trennung vorgesehen, ihre Mittelebene geht deshalb durch die Mitte zweier Zahnlücken. Zur Erleichterung der Trennung weisen die Arme 2 im Innern Aussparungen 4 auf. Es ist wesentlich, daß die beiden Radhälften nach der Trennung wieder genau in die vorige Lage zusammengesetzt werden können. Zu diesem Zwecke sind an der Trennstelle in Bohrungen Paßbolzen 5 angeordnet, während die Bolzen 6 außer zum Zusammenpassen zur Druckaufnahme der Schraubenbolzen 7 und Muttern 8 dienen.
Die Herstellung des Zahnrades geschieht erfindungsgemäß in der Weise, daß vorerst der einteilige rohe Radkörper 1 vorgedreht und verzahnt wird. Hierauf werden die Zähne nach dem üblichen Einsatzverfahren zementiert, wobei naturgemäß auch die benachharten Teile des Rades eine Aufkohlung erfahren. Bei dem nun- folgenden Fertigdrehen fallen diese aufgekohlten Schichten wieder weg, so daß nach dem nunmehr vorzunehmenden Härten des Rades die genauen Löcher für die Paßbolzen 5/6 an den Trennstellen ange- -bracht und die Nabenbohrung geschliffen wer-. den kann. Nachdem die Bearbeitung so weit fortgeschritten ist, wird der Radkörper 1 in der Mittelebene der Arme 2 mittels Fräsen oder Sägen geteilt, und in jede Radhälfte werden die Löcher für die Schraubenbolzen 7 gebohrt. Nach dem Zusammensetzen des Rades, bei dem die Paßbolzen 5, 6 dessen genaue Lage sichern, kann erforderlichenfalls die Verzahnung noch geschliffen werden. 6g
Das Zusammenpassen der beiden Radhälften kann statt durch Paßbolzen auch durch anders ausgebildete Paßstücke bewerkstelligt werden, die in entsprechende Lagerstellen an den Trennstellen des Rades eingesetzt werden. Wesentlich ist hierbei, daß erst ifach dem Härten die Paßstücke genau eingepaßt und darauf das Rad aufgeteilt wird.
Statt daß man die beim Zementieren aufgekohlte Schicht an den Trennstellen vor dem Härten entfernt, könnte man an die Trennstellen vor dem Zementieren ein beliebiges Mittel aufbringen, das die Trennstellen beim Einsetzen gegen das Eindringen von Kohlenstoff schützt, so daß an diesen Stellen keine Zementierung eintritt und sie beim nachfolgenden Härten weich bleiben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines mehrteiligen gehärteten Zahnrades, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad in ungeteiltem Zustand verzahnt und alsdann im Einsatzverfahren zementiert und gehärtet wird, worauf an den Trennstellen Lagerstellen go für Paßstücke, die die Lage der Radteile zueinander bestimmen, angebracht werden und darauf das Rad an den Trennstellen geteilt -wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstellen vor dem Zementieren gegen das Aufkohlen geschützt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgekohlteschicht nach dem Zementieren an den Trennstellen entfernt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM125137D Herstellung eines mehrteiligen gehaerteten Zahnrades Expired DE628485C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995006184A1 (en) * 1993-08-27 1995-03-02 Advanced Door Systems Limited A drive gear for a roller door operator
DE102014216460A1 (de) * 2014-08-19 2016-02-25 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Stirnzahnrad

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GB2297370A (en) * 1993-08-27 1996-07-31 Advanced Door Syst Ltd A drive gear for a roller door operator
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