AT13950U1 - Möbelauszug - Google Patents

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AT13950U1
AT13950U1 ATGM8001/2014U AT80012014U AT13950U1 AT 13950 U1 AT13950 U1 AT 13950U1 AT 80012014 U AT80012014 U AT 80012014U AT 13950 U1 AT13950 U1 AT 13950U1
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Abstract

Bewegbarer Möbelauszug (11) für ein Möbel (10) mit einer zwischen einer Rückwand (2) und einer Frontblende (3) angeordneten Seitenwand (4) und einer zwischen der Rückwand (2) und der Frontblende (3) angeordneten Relingstange ( 1 ), wobei die Relingstange (1) unterhalb der Seitenwand (4) angeordnet ist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen bewegbaren Möbelauszug für ein Möbel mit einer zwischeneiner Rückwand und einer Frontblende angeordneten Seitenwand und einer zwischen derRückwand und der Frontblende angeordneten Relingstange.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung auch ein Möbel mit einem bewegbaren Möbelauszug.
[0003] Derartig bewegbare Möbelauszüge sind in einer Vielzahl bereits bekannt. Dabei erstre¬cken sich die Seitenwände des Möbelauszuges üblicherweise nicht über seine gesamte Höhe.Somit ist die Frontblende nur zum Teil durch die Seitenwand abgestützt. Aus diesem Grunde istes bereits bekannt, Relingstangen einzusetzen, um die Stabilität der Frontblende zu erhöhen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen stabilen bewegbaren Möbelauszug zu schaffen.Dies wird vom erfindungsgemäßen bewegbaren Möbelauszug dadurch erreicht, dass die Re¬lingstange unterhalb der Seitenwand angeordnet ist.
[0005] Durch die Anordnung der Relingstange unterhalb der Seitenwand wird es ermöglicht,dass die Seitenwand im oberen Bereich des Möbelauszugs angeordnet werden kann und -durch Anordnung der Relingstange unterhalb der Seitenwand wird die Stabilität der Frontblendeerhöht.
[0006] Speziell bei bewegbaren Möbelauszügen, die dazu dienen, hängend entnehmbareGegenstände aufzubewahren - wie etwa bei Mülltrennungssystemen - muss die Stabilität spe¬ziell im oberen Bereich des Möbelauszugs gegeben sein, da an diesem die größte Krafteinwir¬kung stattfindet. Um die Stabilität der Frontblende trotzdem zu gewährleisten wird die Reling¬stange unterhalb der Seitenwand angeordnet.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprü¬chen definiert.
[0008] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Relingstange eine Ver¬stellvorrichtung aufweist, durch welche die Frontblende neigbar ist. Durch eine Verstellvorrich¬tung wird es ermöglicht, die Frontblende am Möbelkorpus auszurichten, was besonders dannnotwendig ist, wenn es zu Toleranzen in den Positionen des Führungssystems kommt unddadurch bedingt sich die Frontblende vom Möbelkorpus wegneigt oder sich ihm im oberenBereich nähert bzw. an ihm sogar anschlägt.
[0009] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Ver¬stellvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sie die effektive Länge der Relingstange verändert,wobei sich die Relingstange einerseits vorne an der Innenseite der Frontblende und anderer¬seits hinten an der Rückwand abstützt. Durch eine längenveränderliche Relingstange wird esermöglicht, auf einfache Art und Weise die Neigung der Frontblende zu beeinflussen.
[0010] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Möbel ein Schienensystem zumBewegen des Möbelauszugs aufweist, wobei die Seitenwand zumindest teilweise, vorzugswei¬se im Wesentlichen vollständig, über dem Schienensystem ausgebildet ist. Durch ein Schienen¬system wird eine bequeme Möglichkeit geschaffen, den bewegbaren Möbelauszug aus- undeinzuschieben. Durch die Anordnung der Seitenwand über dem Schienensystem kann sichdiese am Schienensystem abstützen und dies trägt somit zu einem stabilen System bei.
[0011] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Relingstange unter dem Schie¬nensystem ausgebildet ist.
[0012] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Möbelauszug eine Aufnahmevor¬richtung - vorzugsweise für ein Aufbewahrungssystem zur Mülltrennung - aufweist, wobei die —vorzugsweise rahmenförmige — Aufnahmevorrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise imWesentlichen vollständig, über und/oder zumindest teilweise zwischen zweier Seitenwände desMöbelauszuges ausgebildet ist. Durch die Anbringung der Aufnahmevorrichtung über den Sei¬tenwänden kann diese auf einfache Art und Weise eingehängt werden bzw. sorgt die Positionie- rung der Aufnahmevorrichtung zwischen den beiden Seitenwänden zu einem stabilen Systemfür den bewegbaren Möbelauszug.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn der Möbelauszug einAufbewahrungssystem zur Mülltrennung aufweist, wobei das Aufbewahrungssystem - vorzugs¬weise werkzeuglos - an der Aufnahmevorrichtung lösbar befestigbar ist. Speziell Mülltrennsys¬teme sind gut geeignet, um an der Aufnahmevorrichtung lösbar befestigbar angeordnet zuwerden, da diese oftmals zu deren Entleerung entnommen werden müssen.
[0014] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das Auf¬bewahrungssystem hängend in der Aufnahmevorrichtung angeordnet ist und die Aufbewah¬rungsbehältnisse bei ausgezogenem Möbelauszug im Wesentlichen senkrecht aus der Auf¬nahmevorrichtung entnehmbar sind. Eine senkrechte Entnahme kann einfach durch einenBediener erfolgen und somit ist ein praktikabler Arbeitsablauf erzielbar.
[0015] Als vorteilhaft hat es sich weiters herausgestellt, dass die Rückwand des Möbelauszugsvom hinteren Ende des Möbelauszugs beabstandet angeordnet ist. Eine in Richtung Frontblen¬de vorversetzte Rückwand kann verhindern, dass sich das Aufbewahrungssystem zu weit imhinteren Bereich des Möbelauszuges befindet und dadurch eine einfache Entnahme verhindernwürde.
[0016] Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Rückwand des Möbelauszugs vomhinteren Ende des Schienensystems, vorzugsweise einer Ladenschiene des Schienensystems,beabstandet angeordnet ist. Somit wird es ermöglicht, dass bereits zum Stand der Technikgehörende Schienensysteme bei einem derartigen Möbelauszug zum Einsatz kommen.
[0017] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die Rückwand des Möbelauszugs mitAbstand von den Hinterkanten der Seitenwände des Möbelauszugs nach vorne versetzt ange¬ordnet ist. Dadurch wird es ermöglicht, dass bereits zum Stand der Technik gehörende Seiten¬wände an diesen Möbelauszug einsetzbar sind.
[0018] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass vorzugswei¬se aus Kunststoff gefertigte Beschlagteile vorgesehen sind, die die Rückwand mit - vorzugswei¬se den Hinterkanten - den Seitenwänden - vorzugsweise werkzeuglos und/oder lösbar - verbin¬den. Dadurch wird ermöglicht, dass eine einfache Montage der Rückwand mittels der Beschlag¬teile an den Seitenwänden erfolgt und gleichzeitig kann über diese Beschlagteile ein verkürzterAbstand der Rückwand zur Frontblende hergestellt werden.
[0019] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Rück¬wand des Möbelauszugs einstückig ausgebildet ist oder dass die Rückwand des Möbelauszugszwei oder mehrere Rückwandteile aufweist, wobei die Rückwandteile sich jeweils von Seiten¬wand zu Seitenwand hin erstrecken. Dadurch, dass die Rückwand bzw. die Rückwandteile sichjeweils über die ganze Breite hin erstrecken, wird eine stabile Konstruktion herstellbar.
[0020] Günstiger weise ist hinter der Rückwand bzw. einem Rückwandteil des Möbelauszugsein Möbelantrieb anordenbar. Somit kann ein derartiger Möbelauszug auch angetrieben wer¬den.
[0021] Konkret wird auch Schutz begehrt für ein Möbel mit einem bewegbaren Möbelauszugnach einem der Ansprüche 1 bis 11.
[0022] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figu¬renbeschreibung unter Bezugnahme auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei¬spiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen [0023] Fig.1 einen Schnitt durch ein Möbel in Seitenansicht mit ausgezogenem Möbelauszug, [0024] Fig.2 einen Schnitt in Seitenansicht eines Möbels mit eingefahrenem Möbelauszug, [0025] Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Möbelauszugs, [0026] Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines Möbelauszugs mit Aufnahmevorrichtung, [0027] Fig.5 eine perspektivische Ansicht eines Möbelauszugs mit einer Aufnahmevorrichtung und mit einem Aufbewahrungssystem, [0028] Fig.6 eine perspektivische Ansicht eines ausgezogenen Möbelauszugs mit Aufbewah¬ rungssystem, [0029] Fig.7a eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung, [0030] Fig.7b eine perspektivische Ansicht einer Rückwand, [0031] Fig.8 eine perspektivische Ansicht eines Möbels mit ausgezogenem Möbelauszug und [0032] Fig.9 eine perspektivische Rückansicht eines Möbels.
[0033] Figur 1 zeigt einen Schnitt durch ein Möbel 10 in Seitenansicht. Im oberen Teil desMöbels 10 ist eine Schublade nach dem Stande der Technik angeordnet, welche über eineLadenschiene 16 eines Schienensystems 12 im Möbel 10 bzw, dessen Möbelkorpus 17 beweg¬lich angeordnet ist. Diese Schublade nach dem Stande der Technik ist mit einer Relingstange 1,Seitenwänden 4, einer Rückwand 2 und einer Frontblende 3 ausgestattet. Die Frontblende 3kann dabei mittels der Relingstange 1 in ihrer Neigung bezüglich des Möbelkorpus 17 verändertwerden.
[0034] I m unteren Bereich des Möbels 10 ist der bewegliche Möbelauszug 11 angeordnet,welcher über Ladenschienen 16 beweglich auf dem Schienensystem 12 angeordnet ist. DerMöbelauszug 11 weist hierbei ebenso Seitenwände 4, eine Rückwand 2, eine Frontblende 3und eine Relingstange 1 auf, mit dem Unterschiede zum Stande der Technik, dass die Reling¬stange 1 unterhalb der Seitenwand angeordnet ist. Dadurch wird ein stabiler Möbelauszug 11für im oberen Bereich angebrachte Seitenwände 4 - welche ein Aufbewahrungssystem 13aufzunehmen haben - geschaffen.
[0035] Figur 2 zeigt einen Schnitt durch die Seitenansicht eines Möbels 10, bei der sich derbewegbare Möbelauszug 11 in eingefahrener Stellung befindet. Mittels der Relingstange 1 kanndie Neigung der Frontblende 3 durch die Verstellvorrichtung 5 verändert und somit am Möbel¬korpus 17 ausgerichtet werden. Dabei wird durch die Verstellvorrichtung 5 die Länge der Re¬lingstange 1, welche sich einerseits an der Innenseite der Frontblende 3 und andererseits hin¬ten an der Rückwand 2 abstützt, verändert.
[0036] Die Rückwand 2 des Möbelauszugs 11 ist dabei vom hinteren Ende des Schienensys¬tems 12 beabstandet, was dazu führt, dass sowohl einerseits ein Abflusssystem für ein Wasch¬becken 13 hinter dem Möbelauszug 11 im Möbel 10 anordenbar ist als auch andererseits einMöbelantrieb 15 für eine automatische Bewegung des Möbelauszugs 11 hinter der Rückwand 2und vor dem Abflusssystem 18 Platz findet.
[0037] Figur 3 zeigt einen bewegbaren Möbelauszug 11 wie er üblicher Weise in einem hiernicht dargestellten Möbel 10 bzw. dessen Möbelkorpus 17 (nicht dargestellt) angeordnet ist.Ebenso ist in diese Darstellung die Frontblende 3 des Möbelauszugs 11 nicht dargestellt. DieseFrontblende 3 ist üblicher Weise an den Enden der Seitenwände 4, 4’ über die Befestigungsvor¬richtungen 19 an dem Möbelauszug 11 angeordnet. Ebenso weist der Möbelauszug 11 dieRelingstangen 1 und die darauf befindlichen Verstellvorrichtungen 5 auf, welche sich zwischender Frontblende 3 und der Rückwand 2 befinden. Über die Verstellvorrichtungen 5 kann dieeffektive Länge der Relingstangen 1 verändert werden, was dazu führt, dass die Frontblende 3geneigt und somit am Möbelkorpus 17 ausgerichtet werden kann.
[0038] Angeordnet ist dieser Möbelauszug 11 an einem Schienensystem 12, über das derMöbelauszug 11 horizontal aus dem Möbel 10 bzw. dem Möbelkorpus 17 bewegt werden kann.
[0039] In diesem Möbelauszug 11 sind die Seitenwände 4, 4’ im oberen Bereich des Mö¬belauszugs 11 angeordnet, da sie ein hängendes Aufbewahrungssystem 13 aufnehmen sollen.Dafür ist eine hohe Stabilität - speziell im oberen Bereich des Möbelauszugs 11 - gewünscht.Um die Stabilität eines derartigen Möbelauszuges 11 zu erhöhen sind dabei die Relingstangen1 unterhalb der Seitenwände 4, 4' angeordnet. Die Relingstangen 1 sind dabei in ihrer effekti¬ ven Länge durch die Verstellvorrichtungen 5 veränderbar, wobei sich die Relingstangen 1 ei¬nerseits vorne an der Innenseite der Frontblende 3 und andererseits hinten an der Rückwand 2abstützen. Diese Längenveränderung der Relingstangen 1 führt zu einem Kippen der Front¬blende 3, wodurch die Frontblende 3 an der Vorderseite des Möbelkorpus 17 parallel anorden¬bar wird.
[0040] In diesem Ausführungsbeispiel sind die Seitenwände 4, 4' im Wesentlichen über demSchienensystem 12 angeordnet, wodurch für diesen speziellen Möbelauszug 11 bereits zumStand der Technik gehörende Schienensysteme 12 und deren nicht dargestellte Ladenschienen16 verwendbar sind. Die Relingstangen 1 hingegen sind unterhalb des Schienensystems 12angeordnet, wodurch - durch diese Aufteilung der Seitenwände 4, 4’ oberhalb des Schienensys¬tems 12 - und den Relingstangen 1 unterhalb des Schienensystems 12 eine äußerst stabileKonstruktion eines Möbelauszugs 11 geschaffen wird.
[0041] Die Rückwand 2 des Möbelauszugs 11 ist dabei vom hinteren Ende des Möbelauszug11 beabstandet. Somit kann zum Beispiel hinter der Rückwand 2 ein Abflusssystem 18 (nichtdargestellt) verlaufen und es bleibt gewährleistet, dass der Möbelauszug 11 vollständig in denMöbelkorpus 17 einfahren kann.
[0042] Die Rückwand 2 des Möbelauszugs 11 ist dabei ebenso vom hinteren Ende des Schie¬nensystems 12 bzw. der Ladenschiene 16 des Schienensystems 12 beabstandet, welches denpositiven Effekt hervorruft, dass ein zum Stande der Technik gehörendes Schienensystemverwendet werden kann und trotzdem ein Abstand der Rückwand 2 zur Rückseite des Möbel-korpusses 17 geschaffen wird.
[0043] Ebenso ist die Rückwand 2 des Möbelauszugs 11 mit Abstand von den Hinterkanten derSeitenwände 4, 4' des Möbelauszugs 11 nach vorne versetzt angeordnet, was dazu führt, dassauch bereits zum Stand der Technik gehörende Seitenwände 4, 4' zum Einsatz gelangen kön¬nen.
[0044] Dabei werden Beschlagteile 7, 7’ verwendet, welche die Rückwand 2 versetzt zu denHinterkanten der Seitenwände 4, 4' anordnen. Diese Beschlagteile 7, 7’ sind in diesem Ausfüh¬rungsbeispiel aus Kunststoff oder Metall ausgebildet und können werkzeuglos an der Rück¬wand 2 bzw. den Seitenwänden 4, 4’ angeordnet werden.
[0045] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Rückwand 2 einstückig ausgebildet, wobei hinterdem unteren Bereich der Rückwand 2 ein Möbelantrieb 15 (nicht dargestellt) Platz finden kann.Diese Rückwand 2 könnte ebenso aus mehreren Rückwandteilen 21, 22 bestehen, falls diesfertigungstechnisch Vorteile bringt. Hier ist die Rückwand 2 einstückig ausgebildet und verläuftim oberen Bereich ohne Unterbrechung von einer Seitenwand 4 zur zweiten Seitenwand 4' undim unteren Bereich einer Relingstange 1 zur zweiten Relingstange 1, Durch diese unterbre¬chungsfreie Verbindung wird die Stabilität der gesamten Konstruktion erhöht.
[0046] Figur 4 zeigt einen Möbelauszug 11 wie in Figur 3 beschrieben, wobei auf diesem be¬reits eine rahmenförmige Aufnahmevorrichtung 6 werkzeuglos aufgesetzt ist.
[0047] Diese Aufnahmevorrichtung 6 ist — wie in Figur 5 ersichtlich - zur Aufnahme einesAufbewahrungssystems 13 angedacht. Das Aufbewahrungssystem 13 weist in diesem Fall vierAufbewahrungsbehältnisse 14 auf, welche lösbar und werkzeuglos nach oben aus der Aufnah¬mevorrichfung 6 entnommen werden können. Dies ist ebenso bei voll ausgezogenem Mö¬belauszug 11 möglich (siehe Figur 8).
[0048] In Figur 6 ist der Möbelauszug 11 wie eben in Figur 5 beschrieben dargestellt, wobei ersich hier nun in seiner zweiten Maximalstellung - voll ausgezogen - befindet. In dieser Stellungist der Möbelantrieb 15 erkennbar, welcher zum motorisch angetriebenen horizontalen Bewe¬gen des Möbelauszugs 11 dient.
[0049] Figur 7a zeigt die vorzugsweise einstückig ausgebildete, rahmenförmige Aufnahmevor¬richtung 6,welche dazu dient, dass sie die nicht dargestellten Aufbewahrungsbehältnisse 14 desnicht dargestellten Aufbewahrungssystems 13 hängend aufnehmen kann (siehe Figur 5 und 8).
[0050] Figur 7b zeigt die Rückwand 2, an der links und rechts die beiden Beschlagteile 7, 7'angeordnet sind, über die die Rückwand 2 mit den hier nicht dargestellten Seitenwänden 4, 4'werkzeuglos und lösbar verbunden werden kann (siehe Figur 3). Im unteren Bereich der Rück¬wand 2 werden die hier nicht dargestellten Relingstangen 1 angeordnet. In diesem Ausfüh¬rungsbeispiel ist die Rückwand 2 einstückig ausgebildet und weist ein z-förmiges Profil 20 auf.Ebenso wäre es natürlich vorstellbar, dass die Rückwand 2 aus zwei oder mehreren Rückwand¬teilen 21,22 gefertigt ist.
[0051] Figur 8 zeigt ein Möbel 10, welches einen Möbelkorpus 17 und einen Möbelauszug 11aufweist. Der Möbelauszug 11 verfügt über eine Aufnahmevorrichtung 6 zur Aufnahme einesAufbewahrungssystems 13, welches Aufbewahrungsbehältnisse 14 aufweist. Diese Aufbewah¬rungsbehältnisse 14 sind bei ausgezogenem Möbelauszug 11 im Wesentlichen senkrecht ausder Aufnahmevorrichtung 6 entnehmbar, Die unter den Seitenwänden 4, 4’ angeordneten Re¬lingstangen 1 (nur eine Relingstange 1 sichtbar) erhöhen die Stabilität des Möbelauszugs 11und verfügen weiters über die Fähigkeit, dass über die Verstellvorrichtungen 5 (nur eine Ver¬stellvorrichtung 5 dargestellt) die Frontblende 3 geneigt werden kann, wodurch die Frontblende3 zum Möbelkorpus 17 ausgerichtet werden kann.
[0052] Figur 9 zeigt eine perspektivische Rückansicht eines Möbels 10 mit einem Möbelauszug11, wobei sich der Möbelauszug 11 in seinem voll eingefahrenem Zustand im Möbelkorpus 17befindet. Dadurch, dass die Rückwand 2 vom hinteren Ende des Schienensystems 12 bzw.vom hinteren Ende der Seitenwände 4,4’ (Seitenwand 4 nicht sichtbar) beabstandet ist, wird esermöglicht, dass ein Abflusssystems 18 oder Ähnliches hinter dem Möbelauszug 11 verlaufenkann. Erreicht wird diese Beabstandung der Rückwand 2 vom Schienensystem 12 bzw. derSeitenwände 4,4' durch die Beschläge 7,7’ (Beschlag 7 nicht sichtbar).
[0053] Wenn auch die Erfindung anhand des gezeigten Ausführungsbeispiels konkret be¬schrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass der Anmeldegegenstand nicht auf diesesAusführungsbeispiel beschränkt ist. Vielmehr versteht es sich von selbst, dass Maßnahmen undAbwandlungen, die dazu dienen den Erfindungsgedanken umzusetzen, durchaus denkbar underwünscht sind.

Claims (15)

  1. Ansprüche 1. Bewegbarer Möbelauszug (11) für ein Möbel (10) mit einer zwischen einer Rückwand (2)und einer Frontblende (3) angeordneten Seitenwand (4) und einer zwischen der Rückwand (2) und der Frontblende (3) angeordneten Relingstange (1), dadurch gekennzeichnet,dass die Relingstange (1) unterhalb der Seitenwand (4) angeordnet ist.
  2. 2. Möbelauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Relingstange (1) eineVerstellvorrichtung (5) aufweist, durch welche die Frontblende (3) neigbar ist.
  3. 3. Möbelauszug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung (5)derart ausgebildet ist, dass sie die effektive Länge der Relingstange (1) verändert, wobeisich die Relingstange (1) einerseits vorne an der Innenseite der Frontblende (3) und ande¬rerseits hinten an der Rückwand (2) abstützt.
  4. 4. Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass derMöbelauszug (11) eine Aufnahmevorrichtung(6) -vorzugsweise für ein Aufbewahrungssys¬tem (13) zur Mülltrennung - aufweist, wobei die - vorzugsweise rahmenförmige — Aufnah¬mevorrichtung (6) zumindest teilweise, vorzugsweise im Wesentlichen vollständig, überund/oder zumindest teilweise zwischen zweier Seitenwände (4, 4’) des Möbelauszuges (11) ausgebildet ist.
  5. 5. Möbelauszug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelauszug (11) einAufbewahrungssystem (13) zur Mülltrennung aufweist, wobei das Aufbewahrungssystem(13) - vorzugsweise werkzeuglos - an der Aufnahmevorrichtung (6) lösbar befestigbar ist.
  6. 6. Möbelauszug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbewah¬rungssystem (13) hängend in der Aufnahmevorrichtung (6) angeordnet ist und die Aufbe¬wahrungsbehältnisse (14) bei ausgezogenem Möbelauszug (11) im Wesentlichen senk¬recht aus der Aufnahmevorrichtung (6) entnehmbar sind.
  7. 7. Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieRückwand (2) des Möbelauszugs (11) vom hinteren Ende des Möbelauszugs beabstandetangeordnet ist.
  8. 8. Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieRückwand (2) des Möbelauszugs (11) mit Abstand von den Hinterkanten der Seitenwände(4) des Möbelauszugs (11) nach vorne versetzt angeordnet ist.
  9. 9. Möbelauszugnach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass -vorzugsweiseaus Kunststoff gefertigte - Beschlagteile (7) vorgesehen sind, die die Rück¬wand (2) mit - vorzugsweise den Hinterkanten - den Seitenwänden (4) - vorzugsweisewerkzeuglos und/oder lösbar - verbinden.
  10. 10. Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieRückwand (2) des Möbelauszugs (11) einstückig ausgebildet ist oder dass die Rückwand(2) des Möbelauszugs (11) zwei oder mehrere Rückwandteile (21, 22) aufweist, wobei dieRückwandteile (21,22) sich jeweils von Seitenwand (4) zu Seitenwand (4’) hin erstrecken.
  11. 11. Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass hinterder Rückwand (2) bzw. einem Rückwandteil (21, 22) des Möbelauszugs (11) ein Möbelan¬trieb (15) anordenbar ist.
  12. 12. Möbel mit einem bewegbaren Möbelauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
  13. 13. Möbel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (10) ein Schienen¬system (12) zum Bewegen des Möbelauszugs (11) aufweist, wobei die Seitenwand (4) zu¬mindest teilweise, vorzugsweise im Wesentlichen vollständig, über dem Schienensystem (12) ausgebildet ist.
  14. 14. Möbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Relingstange unter demSchienensystem (12) ausgebildet ist.
  15. 15. Möbel nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (2) desMöbelauszugs (11) vom hinteren Ende des Schienensystems (12), vorzugsweise einer La¬denschiene (16) des Schienensystems (12), beabstandet angeordnet ist. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
ATGM8001/2014U 2010-02-05 2010-02-05 Möbelauszug AT13950U1 (de)

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