AT139921B - Transportsicherung für Handgranaten. - Google Patents

Transportsicherung für Handgranaten.

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AT139921B
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Austria
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transport lock
grenade
ring
transport
spring
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Inventor
Laszlo Vitalyos
Original Assignee
Laszlo Vitalyos
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Handgranate mit Aufschlagzünder, welche abgesehen davon, dass sie-nachdem die Transportsicherung und die   Zündersicherung   gelöst worden sind-beim Aufschlagen in jeder Stellung sicher explodiert, während des Transports und der Handhabung die vollkommenste Sicherheit bietet. 



   Die Erfindung besteht in der Verwendung der an sieh bekannten Springdeekelverschlüsse als Transportsieherung für Handgranaten. Beispielsweise besteht die Transportsicherung aus einer Scheibenfeder, deren Spannung durch Druck auf ihren Umfang und deren Entspannung durch Druck auf ihren mittleren Teil erfolgt. Die Formänderung des die Transportsicherung bildenden Schliesskörpers beim Öffnen erfolgt in der Weise, dass der die Granate wurfbereit haltende Mann auf den   Schliesskörper,   in der Mitte, mittels eines Fingers einen Druck ausübt. Die Erfindung gestattet aber auch die   Rückführung   der bereits entriegelten Transportsicherung in den verriegelten, also in den sichernden Zustand.

   Für diesen Zweck wird der   Schliesskörper   in einem der zum Öffnen dienenden Formänderung entgegengesetzten Sinne gedrückt, u. zw. mittels eines Ringes von halbkreisförmigem Querschnitt, der mit seiner Aussenkante mit dem Aussenrand des   Schliesskörpers   verbunden ist. Durch Niederdrücken dieses Ringes kann die bereits entriegelte Transportsicherung wieder in die verriegelte Lage zurückgebracht werden. 



   Die Vorteile der Transportsicherung gemäss der Erfindung sind neben der leichten Entriegelung und Wiederverriegelung ihre Einfachheit, ferner dass mittels derselben das Innere der Granate leicht wasserdicht abgesperrt werden kann. Zu diesem Zweck kann in die Öffnung der Granate eine Dichtungeinlage eingesetzt werden, welche vom Schliesskörper fest gegen ein Widerlager gedrückt wird. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Handgranate gemäss der Erfindung in senkrechtem Längsschnitt. 



   In die an dem einen Ende des Granatenkörpers   beijndliche   Öffnung der Granate ist ein Sperring 2 eingeschraubt, der die   Transportsieherung   aufnimmt. Diese besteht aus dem Absperrdeckel 3, einer auf dem Deckel aufliegenden, in der Mitte gewölbten Scheibenfeder 4, deren Rand um die Knickstelle   4 a   hochgebogen ist und aus einem Ring   5   von halbkreisförmigem Querschnitt, dessen äussere Kante mit dem Rand der Feder 4 etwa durch Umbördelungen fest verbunden ist. 



   Beim Abwurf wird die Granate so in die Hand genommen, dass die Transportsicherung nach oben liegt. Dann wird mit einem Finger der durch die Mittelöffnung des Ringes 5 tretende Teil der Feder   4   eingedrückt, worauf sich ihr Umfangsteil um die Knickstelle   4a   verdreht und sich von der Wand des Ringes 2 entfernt. Die Transportsicherung ist jetzt entriegelt und kann aus der Granate herausfallen. 



  Soll die Transportsicherung aus irgendeinem Grunde wieder hergestellt werden, so genügt es, auf den Ring 5 einen Druck auszuüben, worauf die Feder 4, deren Wölbung bei der Entriegelung eingedrückt wurde, wieder die dargestellte Lage erreicht, mit ihrem Umfang an die Wand des Sperringes 2 gedrückt wird. Die Transportsicherung befindet sich somit wieder in verriegeltem Zustand. 



   Zwischen dem Sperring 2 und dem Deckel 3 liegt ein Dichtungsring   3 a,   den die Feder 4 fest an den Sperring drückt und dadurch das Innere der Granate wasserdicht absperrt. 



   Wird die Granate nach Entriegelung der Transportsicherung abgeworfen, so fallen die Teile 3,   4,   5 aus der Granate heraus. Unterhalb der Transportsieherung befindet sich eine Klappe 7, die um einen 
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 und gibt   die Zündersicherung   frei. Die Bewegung der Teile 7, 8 wird durch eine im Kopf 9 gelagerte Druckfeder 26 gefördert. Die Sicherung der Granate beteht aus dem Kopf 9 und den in letzterem befestigten Stiften 10. Letztere dringen in der gesicherten Lage des Zünders in Bohrungen des   Zündkapselträgers   11 und drücken die in Ausnehmungen dieses Körpers eingesetzten Kugeln 12 nach auswärts. Nach Hochklappen der Kapsel wird der Kopf 9 freigegeben und kann mit den Stiften 10 aus der Granate herausfallen.

   Die Kugeln 12 -bewegen sich in Richtung der Mittelachse der Granate einwärts, so dass sich jetzt die Teile 13 und 11 des Zünders einander nähern können, wobei der Teil 13 mittels des   hülsenförmigen   Ansatzes 14 am Teil 11 geführt wird. Durch die relative Bewegung der Teile   13, 11   sticht die Zündnadel 15 in die im Teil 11 befestigten Zündkapsel und die Granate explodiert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Transportsicherung für   Handgranaten, dadurch gekennzeichnet, dass sie als   Springdeckelverschluss   ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Transportsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer, die Granate nach aussen abschliessenden gewölbten, mit konzentrischer Knickstelle versehenen Federplatte besteht, die durch Druck auf ihre Mitte in die Verriegelungsstellung gebracht wird.
    3. Transportsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Federplatte der Aussenrand eines Ringes von halbkreisförmigem Querschnitt aufruht, bei dessen Niederdrücken die gelöste Sicherung wieder in die ssicheru. ngsstellung gebracht wird, EMI2.1
AT139921D 1930-06-18 1931-04-22 Transportsicherung für Handgranaten. AT139921B (de)

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