AT140023B - Elektrode für galvanische Elemente, insbesondere als Großoberflächenplatte für elektrische Bleisammler. - Google Patents

Elektrode für galvanische Elemente, insbesondere als Großoberflächenplatte für elektrische Bleisammler.

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AT140023B
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  Elektrode für galvanische Elemente, insbesondere als   Grossoberfläehenplatte   für elektrische Blei- sammler. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 so dass sie sich frei ausdehnen konnten.-Zweifellos war dieser Umstand bei dem damaligen Stande der Technik als erheblicher Vorteil anzusehen. Doch war mit dem undurchbrochenen Kern der Nachteil verbunden, dass, wenn auch das freie Wachsen der Zähne ermöglicht war, der Kern als solcher keinen Raum besass, sieh in sich auszudehnen, und daher als Folgeerscheinung starkes Wachsen der ganzen Platte auftrat.

   Weiter war es infolge des   Fehlens : der   bei den heutigen Platten gebräuchlichen hochkant gestellten Giessrippen zur Erreichung der unbedingt erforderlichen Stabilität nötig, den Kern verhältnismässig stark zu wählen, wodurch die Platte im Verhältnis zur aktiven Oberfläche schwer und damit teuer wurde. 



  Auch durch die Anordnung des Kernes als   zickzackförmige   Ebene wurden die vorerwähnten Nachteile keinesfalls behoben. 



   Bei der üblichen Form von   Grossoberflächenplatten   sind die zwischen den einzelnen Giessrippen liegenden Bleizähne lückenlos in der Längsrichtung aneinandergereiht. Die in jedem Zahn infolge des Wachsens der auf den Zähnen   befindliehen   Schicht auftretende   Längenausdehnung   und die daraus resultierenden Kräfte übertragen sich auf den in der Längsrichtung anschliessenden Zahn, addieren sich   hier ganz oder zum Teilmit den Dehnungskräften des letzteren und so fort. Dadurch entstehen Spannungen   über die ganze Platte, die das Wachsen und damit das Krümmen hervorrufen. 



   Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch behoben, dass die Zähne an ihren Schneiden Aussparungen in Form von Schlitzen besitzen, die nicht bis zur ganzen Plattenstärke durchgehen, so dass der Verband der sich kreuzenden Rippen bestehen bleibt. Bei dieser Art der Anordnung wird einmal jedem Zahn freie   Ausdehnungsmoglichkeit   in der   Längsrichtung   gegeben und zum andern der stabile Zusammenhang der ganzen Elektrodenplatte nicht gestört. Die besondere Anordnung besteht darin, dass die Schlitze sich unmittelbar neben, in oder auf der Giessrippe befinden und nur bis zu einer gewissen Tiefe in die Platte hineingehen.

   Es ist wichtig, zur Vermeidung des Krümmens die Anbringung von Schlitzen, vorzugsweise an den Spitzen der Zähne bzw. an den beiden äusseren Flächen der Platte, vorzunehmen, u. zw. so, dass die Stabilität nicht leidet, also an solchen Stellen, wo eine gewisse Anhäufung des Bleimaterials es gestattet, also an oder auf dem Kreuzungspunkt zweier Rippen, nicht etwa in dem Teil des Zahnes mitten zwischen den zwei Kreuzungsstellen. 



   In Fig. 1 ist beispielsweise ein Ausschnitt einer Ausführungsform von Elektrodenplatten mit Schlitzen a, die unmittelbar neben der Giessrippe angeordnet sind, dargestellt. Die Schlitze gehen hier beispielsweise bis zur Plattenmitte und sind wechselseitig angebracht. 



   Fig. 2 stellt beispielsweise einen Ausschnitt einer andern Ausführungsform von Elektrodenplatten dar, bei welcher die Schlitze b ebenfalls unmittelbar neben den Giessrippen angeordnet sind, jedoch hier beispielsweise nur etwa bis zum ersten Viertel der Plattenstärke hineingehen und in einer Reihe angebracht sind. 



   In Fig. 3 ist beispielsweise ein Ausschnitt einer Elektrodenplatte dargestellt, bei welcher die Giessrippen selbst die Schlitze c tragen. Die hier angeordneten Schlitze werden im Laufe des Betriebes beim Wachsen der einzelnen Zähne enger und bilden einen Raum, der verhindert, dass sich die   Dehnungskräfte   über die ganze Platte fortpflanzen   können,  
Die Anbringung der Schlitze kann entweder mechanisch durch Sägen, Hobeln oder Fräsen oder durch den Guss erfolgen. Die Abmessung der Schlitze kann so gewählt werden, dass keine Verringerung der aktiven Oberfläche der Elektrodenplatte eintritt. 

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Claims (1)

  1. Bei weiteren Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Elektroden in der Ausführung gemäss Fig. 4, bei welcher sich die Schlitze d mitten über den Giessrippen befinden und die Höhe der letzteren nicht gleich der vollen Plattenstärke, sondern um den Betrag der Schlitztiefe verringert ist, den besonderen Vorteil besitzen, dass der Angriffspunkt der Dehnungskräfte mehr in die Mitte verlegt wird. Das die Krümmung erzeugende Biegemoment wird durch die Verringerung des Hebelarmes verkleinert, so dass bei dieser Ausführungsform der Elektrodenplatte neben der Kompensierung der Dehnungskräfte durch die besondere Anordnung der Schlitze als weitere Sicherheit gegen Krümmungen die Verlegung des Hebelarmes für etwaige angreifende Dehnungskräfte in die Nähe der Plattenmitte verlegt wird, so dass ein wesentliches, die Krümmung hervorrufendes Biegungsmoment nicht auftreten kann.
    Zwar treten ähnliche Verhältnisse in geringerem Masse ein, wenn im Laufe des Betriebes die Bleizähne sich allmählich an der Spitze abnutzen. Dieser Zustand tritt aber erst gegen Ende der Lebensdauer in Erscheinung, so dass sich der günstige Einfluss, besonders wenn inzwischen Krümmungen schon aufgetreten sind, nicht mehr auswirken kann.
    Bei der Ausführungsform nach vorliegender Erfindung wirkt sich der vorgenannte günstige Einfluss, schon beginnend bei der Formation der Elektrodenplatten, laufend-während der vollen Betriebszeit aus.-- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrode für galvanische Elemente, insbesondere als Grossoberflächenplatte für elektrische Bleisammler mit sich kreuzenden Rippen und einzelnen zwischen den Rippen liegenden Zähnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne an ihren Schneiden Aussparungen in Form von Schlitzen besitzen, die nicht bis zur ganzen PIattenstärkedurchgehen, so dass der Verband der sich kreuzenden Rippen bestehen bleibt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze unmittelbar neben den Giessrippen liegen und wechselseitig angeordnet sind.
    3. Elektrode nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze unmittelbar neben den Giessrippen liegen und in einer Reihe angeordnet sind.
    4. Elektrode nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Giessrippen selbst Aussparungen in Form von Schlitzen angeordnet sind.
    5. Elektrode nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze über den Giessrippen angeordnet sind und bis zu einer gewissen Tiefe in die Giessrippen hineingehen. EMI3.1
AT140023D 1933-03-28 1934-02-27 Elektrode für galvanische Elemente, insbesondere als Großoberflächenplatte für elektrische Bleisammler. AT140023B (de)

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