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wird. Die Bewegung des Schiebers 5 nach links wird durch eine Querstange ! 4 begrenzt.
Der Schieber 4 besteht aus dem eigentlichen Steuerkolben 25, der durch seine Verschiebung in einem Gehäuse 26 ein Tessgefäss : 27 abwechselnd entweder mit dem Flüssigkeitszutritt. 3 oder mit einem
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führt ihn in die Stellung nach Fig. 1 zurück.
Der Kopf 33 trägt einen Zapfen 65, der mit dem gegabelten Ende 37 eines um eine Achse 39 schwingbaren Hebels 38 ständig in Eingriff ist ; der Hebel 38 steht unter der Wirkung einer Feder 40 und trägt einen Arm 41, der bei der in Fig. 1 voll gezeichneten Stellung sich gegen eine Sperrklinke 67 legt und diese nach rechts verschwenkt, wodurch der Haken 64 aus der Stufe 23 ausgelöst wird, wenn diese beiden Teile vorher in der Sperrlage waren, oder die Sperrung verhindert, wenn sie sich vorher nicht in Eingriff befanden.
Die Flüssigkeit steigt im Gefäss 27 an, bis sie einen Schwimmer 44 mit einem Ventil 47 erreicht.
Der Schwimmer ist durch eine Spindel 45 in einer Führung 46 verschiebbar. Er hebt sieh allmählich, und das Ventil 47 gelangt auf seinen Sitz 48, sobald das Gefäss 27 gefüllt ist. Hiedureh sperrt es die Öffnung 43. Während der Füllung des Gefässes 27 entweicht die Luft durch die Öffnung 43 in eine Kam-
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in den Zwischenbehälter 29 gestattet. Der Behälter 29 ist am unteren Ende mit einer engen Ausfluss- öffnung 53 versehen. Aus dem Behälter 29 kann die Flüssigkeit durch die Öffnung 53 und durch Überlaufen über den Rand des Behälters in die Kammer 51 abfliessen, von wo sie durch einen Stutzen 54 abgeführt wird. Im Behälter 29 bewegt sieh ein Schwimmer 5' !, der an einem um eine Achse 56 schwingbaren Hebel 55 befestigt ist.
Der Hebel 55 trägt die um eine Achse 58 schwingbare Sperrklinke 57, die durch eine Feder 59 entgegengesetzt zur Uhrzeigerbewegung versehwenkbar ist. Die Feder 59 stützt sich an einem Ende auf einen etwas vorragenden Teil 60 des Hebels 55 und am andern Ende auf einerNase 60 der Klinke 57 ab. Die Schwenkbewegung der Klinke 57 wird durch einen Anschlag 62 begrenzt. der sich gegen eine Nase 63 der Klinke 57 anlegt. Die Klinke, 57 endet am oberen Teil in den Haken 64. der mit der Stufe 24 des Riegels 18 in Eingriff gebracht werden kann.
Wenn die Flüssigkeit bis in den oberen Teil des Gefässes 27 ansteigt, hebt sieh der Schwimmer 41. das Ventil 47 gelangt auf seinen Sitz 48 und schliesst die Öffnung 43. Die Pumpe bleibt weiter in Tätigkeit und daher steigt der Druck im Gefäss 27. Er wirkt auf die linke Fläche des Kolbens 2. 5 und auf die grössere rechte Fläche des Kolbens 16. Sobald der Druck die Reibungswiderstände sowie die Feder 40, die durch den Hebel 38 auf den Kopf 38 wirkt, überwindet, verschiebt sich der Schieber 4 nach links in die Stellung nach Fig. 2.
Während dieser Verschiebung nimmt der Winkel, den die Achse der Feder 40 mit der Achse des Hebels 38 rinscllliesst, ständig ab und er ist am Ende der Bewegung des Schiebers nach links gleich
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nun in die Stellung nach Fig. 2 gelangt, in welcher der nach links mitgenommene Arm 41 nicht mehr auf die Klinke 57 einwirken kann, und die Klinke 57 wird durch die Feder 60 so verschwenkt, dass sieh die Stirnfläche des Hakens 64 gegen die Seitenflächen der Stufe 23 des Riegels 18 legt (Fig. 2).
Der durch die Flüssigkeit ausgeübte Druck wirkt wohl während des ganzen beschriebenen Arbeitganges auf die rechte Fläche des Kolbens 9, der Schieber 5 kann sich jedoch, da er am linken Ende durch den Riegel. M gesperrt ist, nicht verschieben und bleibt daher in der Stellung nach Fig. 1, in welcher der linke Teil der Kammer 15 mit dem zum Vonatsbellälter führenden Rohr 1. 3 verbunden ist.
Wenn sich die beweglichen Teile der Vorrichtung in der Stellung nach Fig. 2 befinden, kann die Flüssigkeit aus dem Gefäss 27 durch die Öffnung 42, die Kammer 26 (die links durch den Kolben 25 abgeschlossen ist) und das Rohr 28 in den Behälter 29 ausströmen.
Die Öffnung 53 am Boden des Behälters 29 ist so bemessen, dass die Geschwindigkeit der aus dem Gefäss 27 durch das in der Regel elliptische Rohr 28
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in den Behälter 89 und der Ausflussgeschwindigkeit aus ihm sowie das Verhältnis der Inhalte der Gefässe 27 und 29 werden so gewählt, dass das Überlaufen des Behälters 29 - innerhalb eines gewissen Spielraumes - stets stattfindet, bevor das Gefäss 97 völlig entleert ist.
Durch das Steigen der Flüssigkeit im Behälter 29 wird der Schwimmer 52 gehoben, dadurch wird der Hebel 55 nach oben verschwenkt und die Klinke 57 mitgenommen. Die Stirnfläche des Hakens 64 gleitet entlang der Seitenfläche der Stufe 23 des Riegels 18 nach aufwärts, bis der Haken die in Fig. 1 strichpunktierte Stellung erreicht, und der Haken 64 und die Stufe 2. 1 gelangen miteinander in Eingriff.
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führen kann, muss verhindert werden, dass sich die Flüssigkeit während der Abwärtsbewegung des Schwimmers im Behälter 29 anstaut ;
zu diesem Zwecke wird die Sammelkammer 51 so gross bemessen, dass ein Anstauen der Flüssigkeit im Behälter 29 und damit ein Steckenbleiben des Schwimmers 52 während seiner Abwärtsbewegung verhindert werden.
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festhielt, aus seiner Sperrstellung hinausbewegt ist, wird der Schieber J durch den auf ihn ausgeübten Flüssigkeitsdruck nach links gedrückt. (Fig. 3). Die durch die Pumpe geförderte Flüssigkeit gelangt jetzt durch die Öffnung 14 zur linken Fläche des Kolbens 16, der nun auf beiden Seiten unter gleichem
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wird daher nach rechts verschoben und nun steht das Gefäss 27 wieder mit der Zuleitung in Verbindung.
Bei der Bewegung des Schiebers 4 nach rechts kommt der Ansatz 36 mit der linken Fläche des Kolbens 8 in Berührung und führt den Schieber 5 in die Stellung nach Fig. 1 zurück.
Bei Beginn der Wirkung des Ansatzes 36 auf den Schieber 5 kommt der Arm 41 mit der Klinke 57 in Berührung und verschwenkt sie gegen die Feder 60 im Sinne der Uhrzeigerbewegung. Hiebei löst sich der Sperrzahn 64 von der Stufe 23, diese wird freigegeben und der Riegel 18, der nun durch die Feder 20 nach aufwärts geschwenkt wird, nimmt in dem Augenblick, in welchem der Kolben 8 in seine rechte Endstellung gelangt ist, wieder die Stellung nach Fig. l ein, in welcher die Nase 17 den Schieber 5 sperrt. Die gesamte Vorrichtung ist somit wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt.
Die Anzeigevorrichtung für die ausgegebene Menge kann durch die Bewegungen des Hebels 38 gesteuert werden, die ein Hin-und Herdrehen der Achse 39 herbeiführen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten in bestimmten Mengen, bei welcher der die Flüssig-
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durch den auf einen Hilfskolben einwirkenden Flüssigkeitsdruck aus der Abgabe-in die Füllstellung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben t25) und der Hilfskolben (16) unlösbar miteinander verbunden und letzterer durch einen von ihm unabhängigen, mit der Flüssigkeitszuleitung
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tungen durch den Flüssigkeitsdruck bewegt werden.