AT140568B - Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern.Info
- Publication number
- AT140568B AT140568B AT140568DA AT140568B AT 140568 B AT140568 B AT 140568B AT 140568D A AT140568D A AT 140568DA AT 140568 B AT140568 B AT 140568B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- reaction mixture
- liquid
- embodiment according
- precipitating liquid
- steam
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 6
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 title description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 25
- 230000001376 precipitating effect Effects 0.000 claims description 13
- 239000011541 reaction mixture Substances 0.000 claims description 13
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 claims description 7
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N Sulfurous acid Chemical compound OS(O)=O LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 6
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 4
- QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-N Acetic acid Chemical compound CC(O)=O QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- WFDIJRYMOXRFFG-UHFFFAOYSA-N Acetic anhydride Chemical compound CC(=O)OC(C)=O WFDIJRYMOXRFFG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- UHOVQNZJYSORNB-UHFFFAOYSA-N Benzene Chemical compound C1=CC=CC=C1 UHOVQNZJYSORNB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- YXFVVABEGXRONW-UHFFFAOYSA-N Toluene Chemical compound CC1=CC=CC=C1 YXFVVABEGXRONW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000021736 acetylation Effects 0.000 description 2
- 238000006640 acetylation reaction Methods 0.000 description 2
- 150000007524 organic acids Chemical class 0.000 description 2
- 235000005985 organic acids Nutrition 0.000 description 2
- 239000012429 reaction media Substances 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- VZGDMQKNWNREIO-UHFFFAOYSA-N tetrachloromethane Chemical compound ClC(Cl)(Cl)Cl VZGDMQKNWNREIO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- VMHLLURERBWHNL-UHFFFAOYSA-M Sodium acetate Chemical compound [Na+].CC([O-])=O VMHLLURERBWHNL-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 150000002148 esters Chemical class 0.000 description 1
- 239000001632 sodium acetate Substances 0.000 description 1
- 235000017281 sodium acetate Nutrition 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern organischer Säuren durch Verestern von Cellulose oder Cellulosederivaten, wie Hydrocellulose, im Beisein flüssiger schwefliger Säure als Reaktionsmedium, an deren Stelle auch andere in gleicher Weise wirkende Stoffe treten können, wobei die Veresterung unter Druck in einem geschlossenen Kessel vorgenommen wird und nach der Acetylierung dessen Inhalt unter rascher Druckentlastung entleert wird. Es ist dabei bereits bekannt, die Reaktionsmisc1mng bei der Entleerung in eine Fällflüssigkeit zu leiten. Es ist weiter dabei bekannt, Wasser als Fällflüssigkeit zu verwenden. Es können an dessen Stelle auch treten andere Stoffe, wie Benzol, Toluol, Tetrachlorkohlenstoff. Man erhält so ein Produkt von loser Struktur, das leicht auszuwaschen ist. Während man bis jetzt aber den Celluloseester zusammen mit der schwefel gen Säure in eine Fällflüssigkeit eingeleitet hat, wird Mch der vorliegenden Erfindung der Celluloseester mit der Fällflüssigkeit in Form von Strahlen zusammen gebracht. Es kann dabei dafür Sorge getragen werden, dass die beim Zusammentreten der Flüssigkeit mit dem in schwefliger Säure befindlichen Celluloseester durch die plötzliche Entbindung der schwefeligen Säure entstehende abkühlende Wirkung durch Zufuhr von Wärme wieder aufgehoben wird. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man Dampf, insbesondere heissen Wasserdampf, zuführt. Unter Umständen kann auch die Fällflüssigkeit wegbleiben, und es genügt die Zufuhr des Fällmittels in Form von Dampf, beispielsweise Wasserdampf. Ein weiteres Kennzeichnen der Erfindung liegt darin, dass man der Lösung in schwefliger Säure vor dem Zusammenbringen mit der Fällflüssigkeit eine solche Menge Fällflüssigkeit zusetzt, dass die Masse in die Nähe des Fällpunktes gebracht wird, so dass nur geringe Mengen von Strahlen von Fällflüssigkeit zum Ausfällen später erforderlich sind. Man tut dabei aber gut, die Fällflüssigkeit nur in solchem Masse zuzugeben, dass die Masse nicht so stark verdickt wird, um ihr Fliessen zu verhindern. Es gelingt so, mit der geringsten Menge Fällflüssigkeit auszukommen und die Verdünnung der in der Masse befindlichen Stoffe, wie Essigsäure usw., zu vermeiden. Die Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens enthält eine Reihe von Düsen, die so angeordnet sind, dass sie die Mischung der Strahlen sichern. Es ist dabei die Düse, die für den Austritt der Celluloseesterreaktionsmischung dient, durch ein Rohr mit dem Behälter für diese Mischung verbunden, wobei diese Mischung durch Abschluss des Rohres unter Druck gehalten wird, bis zum Entweichen der Mischung aus dem Behälter. Ebenso sind die Düsen, die für die Strahlen des Fällmittels dienen, mit einem entsprechenden Behälter unter geeignetem Druck verbunden. Gleichfalls sind Düsen für die Dampfstrahlen vorgesehen. In der Fig. 1 ist eine Darstellung einer solchen Einrichtung im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt nach a-a der Fig. 1 angegeben. 1 ist die Düse, die am Ende der Zufiihrröhren 2,3 und 4 sich befindet. Es sind dabei eine Anzahl kleiner Ausflussöffnungen 5 vorgesehen, vorteilhaft von 0'3 cm Durchmesser, durch die die Celluloseesterreaktionsmischung in Form von feinen Strahlen ausfliesst. Dabei ist ein ringförmiger Kanal 6 für die Fällflüssigkeit, z. B. Wasser, vorhanden, der einen Ring feiner Ausflussöffnungen 7 besitzt, die so angeordnet sind, dass sie nach innen gerichtete Wasserstrahlen erzeugen, die mit den ausfliessenden Strahlen der Reaktionsmischung zusammentreffen. Dieser Kanal ist verbunden durch das mit einem <Desc/Clms Page number 2> Hahn versehene Rohr 3 mit einem Vorratsbehälter für unter Druck stehende Flüssigkeit, z. B. Wasser. Dieses Wasser kann kalt oder kann auf mässige Temperatur erhitzt sein. Ein mit einem Hahn versehenes Dampfrohr 4 steht in Verbindung mit einer Kammer 8, die einen Ring von feinen Ausflussöffnungen 9 besitzt, die etwas unter den Öffnungen für die Fällflüssigkeit 7 angeordnet sind, so dass die Dampfstrahlen, die durch die Öffnungen 9 hinausgehen, die Reaktionsmischung treffen, wenn sie mit der Fällflüssigkeit gemischt ist. Der äussere Raum 10, in dem sich die Flüssigkeiten mischen, kann nach aussen die trichterförmige Öffnung 11 besitzen, und die Öffnungen 7 und 9 können so angeordnet werden, dass sie radiale Rinnen in einer ringförmigen Platte 12 bilden. Die Reaktionsmasse, die beispielsweise bestehen kann aus 100 Gewichtsteilen Cellulose, 260 Gewichtsteilen Essigsäureanhydrid, 1000 Gewichtsteilen flüssiger schwefliger Säure und 3 Gewichtsteilen Schwefelsäure als Kondensationsmittel, wird bei ungefähr 20-300 C unter entsprechendem Druck zusammengehalten, bis die gewünschte Acetylierung eingetreten ist. Darauf werden 169 Teile Wasser eingerührt, wobei vorteilhaft etwas Natriumacetat oder ein anderes Bindemittel für die vorhandene Schwefelsäure beigefügt wird. Die Mischung wird dann durch die Röhren 2 in die Düse geleitet und durch die Rohre 3 und 4 wird Wasser und Wasserdampf zugeleitet, die vorteilhaft auf die Mischung nacheinander einwirken. Durch die plötzliche Entbindung des Druckes wird die schweflige Säure innerhalb der Reaktionsmischung frei und die Reaktionsmischung kommt mit dem Strahl der Flüssigkeit und dem Wasserdampf in Berührung. Das erhaltene Produkt wird schliesslich in an sich bekannter Weise weiter verarbeitet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Cellulose- oder Hydrocelluloseestern organiscller Säuren im Beisein flüssiger schwefliger Säure od. dgl. als Reaktionsmedium unter raseher Druekentlastung beim EMI2.1 Fällflüssigkeit in Strahlen zusammengebracht werden.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Zuführung von Wärme beim Zusammentritt der Fällflüssigkeit mit der Reaktionsmischung.3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von heissem Dampf, z. B. Wasserdampf, als Fällflüssigkeit und/oder als Wärmezuführungsmittel.4. Ausführungsform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahl der Reaktionmischung zuerst mit einem Strahl der Fällflüssigkeit und dann mit einem heissen Dampfstrahl gemischt wird.5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Zugabe eines Fällmittels zur Reaktionsmischung in solchem Masse, dass die Reaktionsmischung in die Nähe des Fällpunktes kommt.6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Anzahl Düsen zur Zuführung der Reaktionsmischung, die in einem Raum münden, der von einem Ringraum umgeben ist, in den die Fällflüssigkeit zugeführt wird, und der durch radiale Verbindungen mit dem Mittelraum für die Reaktionsmischung in Verbindung steht und wobei ein weiterer Ringraum für den heissen Dampf vorgesehen ist, der ebenfalls durch radiale Leitungen mit dem Mittelraum in Ver- EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US140568XA | 1929-05-10 | 1929-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT140568B true AT140568B (de) | 1935-02-11 |
Family
ID=21763301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT140568D AT140568B (de) | 1929-05-10 | 1930-01-02 | Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT140568B (de) |
-
1930
- 1930-01-02 AT AT140568D patent/AT140568B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3423945A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen hydrothermalen herstellung von natriumsilikatloesungen | |
| DE1228233B (de) | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd | |
| AT140568B (de) | Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern. | |
| EP0012151B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von bei der Kohlevergasung anfallender Schlacke | |
| DE576019C (de) | Verfahren zur Herstellung von Cellulose- oder Hydrocellulose-Estern organischer Saeuren | |
| DE2444827A1 (de) | Verfahren zum hydrieren von kohle | |
| DE933748C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Stueckigmachen schmelzbarer Stoffe | |
| DE547024C (de) | Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE613036C (de) | Abaenderung der Vorrichtung zum Digerieren von Nitrocellulose | |
| DE422320C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von kleinen, nicht aneinander haftenden Kristallen aus Loesungen | |
| DE88225C (de) | Herstellung von für Textilzwecke geeigneten und in Wasser unlöslichen Fäden und Gespinnsten aus Gelatine | |
| AT60168B (de) | Vorrichtung zum Niederschlagen von Kalkstaub enthaltenden Wasserdämpfen. | |
| DD235884A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von mitteldruckdampf bei der kuehlung eines kohlenvergasers | |
| AT128133B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Faserstoff. | |
| DE956303C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Laugung von Kalimineralien | |
| DE539640C (de) | Verfahren zur Herstellung von reinem Schwefeldioxyd | |
| DE61042C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Abscheiden der Glasgalle | |
| DE712252C (de) | Verfahren zur Durchfuehrung von Umsetzungen zwischen im Gegenstrom zueinander wandernden Fluessigkeiten und Gasen, bei denen feste unloesliche Stoffe als Reaktionsprodukte auftreten | |
| DE629433C (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung feinkoerniger Faellungen | |
| DE524355C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mercaptobenzothiazol | |
| AT136380B (de) | Verfahren zur Herstellung eines gefällten, basischen Alauns. | |
| AT212294B (de) | Verfahren zur katalytischen Behandlung von Kohlenwasserstoffen | |
| DE341857C (de) | Verfahren zur Zerlegung der Sulfitablauge unter Abspaltung der chemisch gebundenen schwefligen Saeure bei hohem Druck und hoher Temperatur | |
| AT228238B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Kesselreinigung | |
| DE861997C (de) | Vorrichtung zur thermischen Umwandlung von Gasen unter Druck |