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Warmwasserbereiter mit Ölfeuerung.
Die Erfindung betrifft einen Warmwasserbereiter, wobei das Wasser durch Qlfeuerung erwärmt wird. Unter den bekannten Apparaten dieser Art befindet sich auch der Vorschlag, das Öl durch Pressluft zu zerstäuben, die eine Pumpe od. dgl. erzeugt und diese Pumpe durch einen Motor angetrieben wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Betrieb des Presslufterzeugers selbsttätig durch das dem Warmwasserbereiter zufliessende Druckwasser erfolgt. Ein derartiger Warmwasserbereiter benötigt kein besonderes Mittel zur Erzeugung der Pressluft und demnach auch keine fremde Antriebs- kraft. Er ist somit einfacher in der Herstellung und billiger im Betrieb sowie völlig unabhängig von irgend- einem sonstigen Antriebsmittel. Ausserdem kann ein solcher Warmwasserbereiter z. B. auch in solchen Gegenden Verwendung finden, in denen weder Gas noch Elektrizität, Holz oder Kohle zur Verfügung steht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei voneinander etwas abweichenden Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen als Badeofen ausgebildeten Warmwasserbereiter in rechteckiger Form zum Teil im Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht des Ofens, Fig. 3 den Ofen im Querschnitt nach Linie jl-jS von Fig. 1. Fig. 4 veranschaulicht die zur Presslufterzeugung dienende Pumpe im Längsschnitt in grösserem Massstab, Fig. 5 einen als Badeofen ausgebildeten Warmwasserbereiter in runder Grundform zum Teil im Längsschnitt und Fig. 6 den runden Badeofen im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 5.
Eine im unteren Teil des bekannten und zur Aufnahme der Heizgase dienenden Blechkörpers 1 vorgesehene Pumpe 2 besitzt einen Stutzen 2b, durch den das Druckwasser in das Innere dieser Pumpe gelangt. Dabei wird eine dort befindliche aus Gummi bestehende Membrane 3 nach oben gedrückt, so dass sie sich an die darüber befindliche Pumpeninnenwand legt. Die bis dahin oberhalb der Membrane 3 im Pumpenoberteil vorhandene Luft entweicht durch ein Ventil 4 in die zur Zerstäuberdüse 5 führende Luftleitung 6, in die ein zum besseren Ausgleich der pulsierend strömenden Druckluft dienender Windkessel 7 geschaltet ist.
Gleichzeitig wird durch das in den unterhalb der Membrane 3 liegende Teil der Pumpe strömende Wasser dort ein Überdruck erzeugt, der ein federelastisehes Ventil 8 öffnet. durch welches das Druckwasser durch eine Leitung 9 zu einer zweiten und kleineren Membrane 10 gelangt. Nun wird auch diese nach oben gedrückt und dadurch ein in den unteren Hohlraum des Pumpgehäuses 2 stossendes Ventil 11 geöffnet. Mit Hilfe einer an der Hauptmembrane 3 und einer anschraubbaren Stutzenkappe 12 befestigten Zugfeder 13 wird die Hauptmembrane 3 wieder nach abwärts gezogen und dadurch das im unteren Pumpengebäuseteil befindliche Druckwasser durch das geöffnete Ventil 11 abgedrängt und gleichzeitig durch ein an der Pumpe 2 oben noch befindliches Ventil 35 in deren oberen Teil Frischluft gesaugt.
Ausserdem wird. wenn sich die Hauptmembrane 3 durch den Federzug gegen die Innenwand des unteren Pumpenteiles legt. das (schon genannte) dort vorgesehene Druckventil geöffnet, die zweite Membrane 10 entlastet und das von letzterer betätigte Ventil 11 durch eine Feder in seine Abschlussstellung, gezogen. Durch diese sich fortwährend und in der geschilderten Reihenfolge wiederholenden Vor- gänge wird das Druckwasser sowohl als auch Frischluft der Pumpe zugeführt und pulsierend weitergeleitet.
Das so bewegte Druckwasser wird durch einen Rohrstutzen 14 einem Kessel 15 zugeführt und von dort in die bekannte und den rechteckigen Blechhohlkörper 1 umlaufende Rohrschlange 16 gedrückt, um weiter durch einen Sammelbehälter 17 zum Auslaufhahn 18 oder zur Brause 19 zu laufen.
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Ausser der von der Pumpe 2 kommenden Pressluft wird der Zerstäuberdüse 5 durch eine Leitung 20, in die ein Schwimmgefäss 21 geschaltet ist, das zu zerstäubende Öl zugeführt, das sich mit der Pressluft in der Düse sehr fein zerstäubt und in diesem Zustand entzündet werden kann. Die dadurch entstandene Flamme gelangt durch einen Sehlitz 22 in das Innere des Blechhohlkörpers 1 und erhält durch den an diesen Behälter 1 angeschlossenen Schornstein 23 reichlich'Frischluft. Die sich in Heizgase verwandelnden Flammen bestreichen die Wände des Behälters und wärmen das in der Heizschlange 16 befindliche Wasser dort vor. Im Behälter 1 sind in bekannter Weise in grosser Anzahl aus Kupferplatten bestehende Lamellen 24 vorgesehen. Die Heizgase müssen diese Lamellen 24 passieren und somit dieselben erhitzen.
Letztere geben diese Hitze wieder an die Heizschlange 16 bzw. an einen zwischen diese und die Auslaufleitung 25 geschalteten und den Behälter 1 an seinem oberen Teil umschliessenden, also mit vorgewärmten Wasser gefüllten Sammelbehälter 17 ab.
Die genannten Teile werden von einem Mantel 27 umschlossen, der sich bequem an der Wand aufhängen lässt und aus dem nur der Wasseranschluss und die Wasserabläufe sowie der Schornstein zum Abzug der erkaltete Gase herausragt.
Der in den Fig. 5 und 6 dargestellte runde Badeofen besitzt dieselben Mittel zur Erzeugung einer Ölzerstäubung mittels Pressluft und zur Wasserzuführung wie der im Querschnitt rechteckige und in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Badeofen. Unter dem Hohlraum des runden Behälters 28 ist jedoch in unmittelbarer Nähe der Zerstäuberdüse 5 ein rundes Blechgehäuse 29 vorgesehen. Letzteres ist mit nach innen gebogenen und aus diesem Gehäuse gestanzten Lappen 30 sowie mit Schlitzen 31 versehen. Die von der Zerstäuberdüse 5 kommende Flamme muss demnach dieses Gehäuse 29 passieren. ehe deren Heizgase emporsteigen können.
Die Flamme oder deren Heizgase stossen sieh dabei an die Lappen 30 und werden somit zwangsweise gewirbelt, bevor sie durch eine Öffnung. 32 im Boden des runden Behälters 28 in letzteren gelangen. Dabei wird der Flamme durch die Schlitze 31 im runden Blechgehäuse 29 in ausreichendem Masse Frischluft zugeführt. Die zur Aufnahme der Hitze dienenden kupfernen Lamellen 24 sind hiebei
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hiebei wird den Heizgasen ihre Hitze genommen und letztere zur Erwärmung des Wassers gut ausgenutzt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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das dem Warmwasserbereiter zufliessende Druckwasser erfolgt.