AT141140B - Verfahren zur unmittelbaren Herstellung von Waren aus wässerigen Kautschukdispersionen od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur unmittelbaren Herstellung von Waren aus wässerigen Kautschukdispersionen od. dgl.

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AT141140B
AT141140B AT141140DA AT141140B AT 141140 B AT141140 B AT 141140B AT 141140D A AT141140D A AT 141140DA AT 141140 B AT141140 B AT 141140B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur unmittelbaren Herstellung von Waren aus wässerigen Kautschukdispersionen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur unmittelbaren   Erzeugung von Waren aus wässerigen   Kantschukdispersonen.   insbesondere Kautseltukmilch. oder ans wässerigen Dispersionen   anderer   orga-   nischer Stoffe, die sich ähnlich verhalten. z. B. Guttapercha. Balata, künstliche Harze u. dgl., durch Tauchen. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden Kautschukwaren dadurch zu erzeugen, dass die die Niederschlagung förderndenb Mittel vor dem Eintauchen der aus einem wasseraufsaugungsfähigen Stoff bestehenden (z. B. porösen). Form in die Kautschukdisperion an derjenigen Seite der Form angewendet 
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 der. Tauchform erleichtert dies die Herstellung der Kautschukwaren. weil die Form einfach in ein Bad aus einem geeigneten Koagulierungsmittel (z. B. Calciumchlorid, Essigsäure. Ameisensäure oder KaliAlaun) getaucht werden kann, bevor sie in die Kautschukmilch getaucht wird, Auch ist es bereits vorgeschlagen worden, im Inneren der porösen Tauchformen einen Unterdruck in bezug auf die umgebende 
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 form zu unterstützen. 



   Bei diesem letzten   Verfahren tritt jedoch der Nachteil auf. dass   die durch den   unterdruck   in die Poren der Tauchform eingesaugte Serumflüssigkeit auch feinere Kautschukteilchen   mitreisst.   die in die an der Oberfläche der Tauchform liegenden Poren eindringen und einerseits die Poren verstopfen, anderseits ein starkes Haften des   Kautschukniederschlages an   der Tauchform hervorrufen, so dass der Nieder- 
 EMI1.3 
 Wirkung nur langsam und   schwach zur Geltung kommen kann.   



   Zur Vermeidung dieser Nachteile lässt man gemäss der   E@findunge den Unterdruck im nnern   der Tauchform erst dann eintreten, wenn an der äusseren Seite der Tauchform sich bereits em Niederschlag 
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   mählich   wohl Flüssigkeit aus der bzw. durch die niedergeschlagene Kautschukschicht in die   Wandung   der Niederschlagungsform doch erfolgt das Hindurchsickrn der Flüssigkeit verhältnismässig langsam in bezug auf die Diffusionsgeschwindigkeit der in der Tauchform   aufgesaugten   koagulierenden Stoffe in der Richtung des Kautschuks, so dass die Sangwirkung die koagulierende Wirkung nicht   beeinträchtigt.   Auch bildet die vor Ansetzen des   Vacnums koagulierte Kautschukschicht   ein Filter, das die feineren Teilchen der Kaustschukdispietsion.

   die in die Form eindringen könnten.   zurückhält.   
 EMI1.5 
 Niederschlages ihren Glanz verlieren wurde. Der Unterdruck wird zweckmässig auch während des   Trocknens und Vulkanisierens aufrechterhalten   : er wird durch eine auf das Innere der Form angesetzte   Saugwi@kung vorgerufen,   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Kautschuk <SEP> (als <SEP> Kautschukmilch) <SEP> ........................................... <SEP> 92#00%
<tb> Schwefel <SEP> .................................................................. <SEP> 2#50%
<tb> Volkanisationsbeschleuniger, <SEP> z.d <SEP> B. <SEP> Tetramethylthiuramidisulfid............... <SEP> 0#25%
<tb> Zidnkseife <SEP> ................................................................... <SEP> 3#50%
<tb> Altrrungsmittel, <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> x-Alkohol-Naphtylamin............................. <SEP> 0'75"f.
<tb> 



  Farbstoff, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Ultramarin <SEP> ................................................. <SEP> 1#00%
<tb> 
 deren   Konzentration 25% und deren Ammoniakgehat 0#32% beträgt,   konnte durch   Tauchen   einer hohlen porösen Tonform während zwei Minuten bei einer Saugwirkung von etwa   450 Mm Quecksilber-   säule nur ein sehr dünner Überzug erzielt werden. Wird aber die Form zunächst in eine   45% is : e Chlor-   calciumlösung getaucht. während einiger Sekunden abtropfen gelassen und der am Boden der Form sich bildende Flüssigkeitstropfen   abgewischt.   so erhält man durch in der oben angegebenen Weise ausgeführtes Tauchen einen bedeutend stärkeren Niederschlag mit gleichmässiger und vollkommen glatter glänzender Oberfläche.

   Würde man die Saugwirkung fortlassen, so erzielt man zwar auch einen Niederschlag nahezu derselben   Stärke.   doch ist dessen Oberfläche matt. 
 EMI2.3 
 
1 kg aus Vollkautschukreifen gewonnenen Regenerasts wird in   einem Mastikator   oder zwischen   Mischwalzen   bei etwa 60 C in den plastischen Zustand gebracht, was ungefähr   15 Minuten beansprucht.   Es werden dem plastischen Kautschuk 60 g handelsübliche Ölsäure während weiterer   15 Minuten all-   
 EMI2.4 
 zugesetzte, kann zweckmässig Schutzkolloide oder Dispersionsmittel. wie Seife, enthalten. 



   Die Dispersion kann in der in Beispiel] angegebenen Weise verarbeitet werden. 



   Beispiel 3 : Sowohl der in Beispiel 1 angegebenen Latexmischung als der in gleicher Weise bearbeiteten Mischung aus einer künstlichen Dispersion gemäss Beispiel 2 kann man wässerige Dispersionen   künstlicher Harze zugeben,   so dass 20% des natürlichen Kautschuks durch Kunstharz ersetzt werden. Diese Dispersion kann in folgender Weise angefertigt werden : 
 EMI2.5 
 nach Beispiel 1 verareitet. 



   Die gemäss dem Verfahren zu verarbeitende wässerige Dispersion kann entweder eine natürliche Dispersion von Kautschuk oder kautschukähnliehen Stoffen (wie Guttapercha oder Balata) sein oder eine künstliche Dispersion dieser Stoffe. wie z. B. eine Dispersion aus   Kautschulregenerat.   denen auch wässerige Dispersionen von Kautschukharzen zugesetzt werden können, wobei die   Dispersionen konser-   viert, mit Zusätzen versehen oder konzentriert werden können. bevor sie bei dem Verfahren Verwendung finden. Der wässerigen Dispersion können im Bedarfsfalle andere anorganische oder organische Zusatzstoffe zugegeben werden. 



    PATENT-ANSPRACHE :  
1. Verfahren zur unmittelbaren Herstellung von Waren aus wässerigen Kautschukdispersionen od.   dgl..   bei dem die porösen Tauchformen vor dem Eintauchen in die zu verarbeitende Dispersion an der mit dieser in Berührung kommenden Oberfläche mit einer koagulierend wirkenden Flüssigkeit benetzt werden und das Innere der Tauchform an eine Saugleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet. dass man den rnterdruek im Inneren der   Tauchform   erst dann eintreten lässt. wenn an der äusseren Seite der   Tauehform   sich bereits ein Niederschlag gebildet hat.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass man den Unterdruck. auch nachdem die Tauchform aus der Kautschukdispersion herausgezogen ist so lange aufrechterhält. bis der Niederschlag genügend verfestia : t bzw. getrocknet ist.
AT141140D 1926-10-20 1927-10-11 Verfahren zur unmittelbaren Herstellung von Waren aus wässerigen Kautschukdispersionen od. dgl. AT141140B (de)

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