AT141206B - Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen.

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AT141206B
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  Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen. 



   Die ausserordentlichen   Beanspruchungen,   denen die Laufräder von Kraftfahrzeugen ausgesetzt sind, machen für den Dauerbetrieb und bei grösseren Fahrgesehwindigkeiten die Anwendung von Luftreifen aus Kautschuk unerlässlich. Für Fahrzeuge, von denen eine besonders hohe Geländegängigkeit verlangt wird, reicht jedoch die durch Luftreifen   erzielbare Auflagefläche nicht   aus, insbesondere, wenn in weichem Gelände (Schlamm, Sand, Schnee) nur mit ausserordentlich geringen spezifischen Belastungen gefahren werden darf. 



   Zur Behebung dieser Schwierigkeiten ist eine ganze Reihe von Ausbildungen bekanntgeworden, bei denen mittels aus der Radfläehe ausklappbarer oder an ihr zu befestigender Teile eine Verbreiterung der Auflagefläche beim Überschreiten einer gewissen Einsinktiefe des Laufreifens erzielbar ist. Diese Ausbildungen besitzen aber alle den Nachteil, dass im Augenblick ihres Inwirkungstretens die elastischen Eigenschaften des Laufreifens aufgehoben sind, so dass also ausserordentlich grosse Beanspruchungen 
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 dieser Gelenke, also die eigentliche   Lauffläche,   mit auswechselbaren stollen ähnlichen Teilen versehen sein, die eine dem Verwendungszwecke entsprechende Form besitzen und aus beliebigem Material hergestellt sein können, wobei aber insbesondere Gummistollen zur Anwendung kommen sollen. 



   An Stelle eines die Gummibereifung gewissermassen überdachenden Radkranzes oder Gelenkkranzes kann auch eine Ausführung gemäss Fig. 3 und 4 vorgesehen sein. Bei dieser ist auf das Rad mit der Scheibe 1 und der Felge 2 ein mit einer Luftkammer-4 und mit einem Spezialprofil versehener Lauf- 
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 mittels der an den einzelnen Gelenkteilen 7 ausgebildeten, sieh in die Rille der Bereifung einfügenden Sicke 5. Die einzelnen Glieder 7 sind durch Gelenke 10 miteinander verbunden, mit Laufstollen 8 armiert und durch das Drahtseil 9, das in der Sieke 5 liegt, zugstarr zusammengehalten. Die Anbringung geschieht ebenfalls durch   Überstreifen   der Kette über den ganz oder teilweise entleerten Luftreifen mit nachfolgendem Aufpumpen. 



   Die Biegsamkeit und Verwindbarkeit-dieser Anordnung ist grösser als bei dachförmige Ausbildung, hat aber den Nachteil, dass sie in gewissem Umfange von der Abnutzung der Bereifung abhängig ist, was bei der Ausführung gemäss Fig. 1 durch entsprechende Ausbildung des Ringes 5 bzw. der Ringteile bei Gliederketten vermieden werden kann. 



   Aus den bisherigen Darlegungen sowie aus den Zeichnungen ergibt sich ohne weiteres, dass die Anordnung der Gelenke in beliebiger Art erfolgen kann. Die angegebene Begrenzung der   Gelenkigkeit   lässt sich durch verschiedene, dem Stande der Technik entsprechende Anordnungen erzielen, die aber hier nicht näher beschrieben   zu.   werden brauchen, da sie unter Benutzung bekannter Mittel ohne weiteres   entworfen'werden können.   



   Die überraschende und neuartige Wirkung der Erfindung besteht darin, dass der beliebig ausgeführte Speziallaufkranz in überaus einfacher Weise montiert und demontiert werden kann, alle Vorteile, die die Luftbereifung für Laufreifen von Kraftfahrzeugen bietet, in gewissem Umfange auch dann aufweist, wenn verhältnismässig unnachgiebige Teile die eigentliche Lauffläche bilden, und dass durch sie die   Lauffläche   entsprechend verbreitert wird, also bei spezifisch geringen Belastungen auf die Fahrbahn grosse Gewichte und Leistungen   übertragen werden.   



   Um bei den Fahrzeugen das Montieren und Demontieren der Laufkränze zu vermeiden, kann eine Zwillingsbereifung vorgesehen werden, wobei'die innere Bereifung das eigentliche Laufrad bildet, das auf normalen Strassen in Wirkung bleibt, während der Umfang des äusseren Zwillingsrades so klein gewählt wird, dass mit aufgelegtem Geländelaufring dieser erst in Wirkung tritt, wenn der Reifen der inneren Bereifung im Gelände einsinkt bzw. nur weich   aufgepumpt   ist. Radkränze bzw. Ketten mit den 
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 finden, wenn die Anbringung des Radkranzes bzw. der Kette auf dem Rad bzw. mehreren, hintereinander angeordneten Rädern in anderer Weise erfolgt als durch Aufpumpen eines Luftreifens. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass über Laufrad und Luftreifen ein geschlossener Radkranz derart gelegt ist, dass in aufgepumptem Zu- stande der Radkranz fest von der Bereifung getragen wird, ohne dass aber der Radkranz und das eigentliche Rad in anderer Verbindung als durch den Luftreifen stehen, wobei der Radkranz eine dem Verwendungszweck entsprechend verbreiterte und gestaltete Lauffläche, die mit Greifstollen aus Metall,   Gummi   oder einem beliebigen andern Material versehen sein kann, aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Abnehmbarer Radkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Teil des Radkranzes die Bereifung dachartig übergreift.
    3. Abnehmbarer Radkranz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht.
    4. Abnehmbarer Radkranz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkigkeit des Radkranzes nach der Aufbringung auf die Bereifung ganz oder teilweise aufgehoben ist oder dass die Teile des Kranzes nur innerhalb des Bereiches der zulässigen Deformierung des tragenden Luftreifens sich gegeneinander bewegen können.
    5. Abnehmbarer Radkranz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkigkeit des Radkranzes durch entsprechende konstruktive Massnahmen gegenläufig so begrenzt ist, dass nach Überschreitung gewisser gegenseitiger Verdrehungswinkel Starrheit des Radkranzes eintritt.
    6. Abnehmbarer Radkranz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein starrer oder gelenkiger Radkranz in eine im Profil der Bereifung vorgesehene Rille (bzw. Rillen) mit einem entsprechend ausgebildeten Führungsteil (bzw.-teilen) eingreift.
    7. Abnehmbarer Radkranz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der in einer Rille des Profils der Bereifung laufende Radkranz in seiner Gelenkigkeit bzw. Verschiebbarkeit seiner Teile zueinander durch ein in die Laufrille eingreifendes und sie bündig umschliessendes Drahtseil begrenzt wird, wobei dieses Drahtseil den durch Aufpumpen des Luftreifens auftretenden Radialdruck aufnimmt. <Desc/Clms Page number 3>
    8. Abnehmbarer Radkranz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke des gelenkigen Radkranzes in bekannter Weise aus Gummi hergestellt sind.
    9. Abnehmbarer Radkranz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am eigentlichen Laufrad befestigte Teile die Überschreitung maximal zulässiger Deformationen des Laufreifens durch Anschlag an dem Laufkranz begrenzen und verhindern. EMI3.1
AT141206D 1934-01-25 1934-01-25 Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen. AT141206B (de)

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