CH173957A - Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen.

Info

Publication number
CH173957A
CH173957A CH173957DA CH173957A CH 173957 A CH173957 A CH 173957A CH 173957D A CH173957D A CH 173957DA CH 173957 A CH173957 A CH 173957A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel rim
removable
wheel
tires
rim
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Automobil-Und Wagg Tatra-Werke
Original Assignee
Tatra Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tatra Werke Ag filed Critical Tatra Werke Ag
Publication of CH173957A publication Critical patent/CH173957A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/26Auxiliary wheels or rings with traction-increasing surface attachable to the main wheel body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Abnehmbarer     Radkranz    an Laufrädern von Kraftfahrzeugen.    Die ausserordentlich grossen Beanspru  chungen, denen die Laufräder von Kraftfahr  zeugen     ausgesetzt    sind, machen für den  Dauerbetrieb und bei grösseren Fahrgeschwin  digkeiten -die Anwendung von Luftreifen aus  Kautschuk unerlässlich. Für Fahrzeuge, von  denen eine besonders hohe Geländegängig  keit verlangt wird, reicht jedoch die durch  Luftreifen erzielbare Auflagefläche nicht aus,  insbesondere, weil in weichem Gelände  (Schlamm, Sand, Schnee) zur Vermeidung  des Einsinkens nur mit geringen spezifischen  Belastungen gefahren werden darf.  



  Zur Behebung dieser Schwierigkeiten sind  eine ganze Reihe von Einrichtungen be  kannt geworden, bei denen mittelst am Rade  ausklappbarer oder an ihm zu befestigender  Teile eine Verbreiterung der Auflagefläche  beim Überschreiten einer gewissen Einsink  tiefe des Laufreifens erzielbar ist. Diese Ein  richtungen besitzen aber alle den Nachteil,  dass im Augenblick ihres Inwirkungtretens  die elastischen Eigenschaften des     Laufreifens       aufgehoben sind, so dass also. ausserordentlich  grosse Beanspruchungen der mit dem Rad  starr verbundenen Teile auftreten. Ausserdem  lassen sich bei Fahrzeugen mit schwingen  den Halbachsen und dadurch     bedingter    star  ker Sturzveränderung der Räder derartige be  kannte Einrichtungen nicht anwenden.  



  Die Erfindung betrifft nun einen ab  nehmbaren Radkranz an Laufrädern von  Kraftfahrzeugen und besteht darin, dass über  den Luftstreifen des Laufrades ein geschlos  sener Radkranz gelegt ist, welcher von der  Bereifung getragen wird, ohne dass der Rad  kranz und das eigentliche Rad in anderer  Verbindung als durch den Luftreifen     stehen,     wobei der Radkranz gegenüber dem Luft  reifen eine verbreiterte Lauffläche besitzt,  die mit Greifstollen versehen     ist.     



  In .der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes sche  matisch veranschaulicht, und zwar zeigen       Fig.    1 und 2     bezw.    d und 4     -je    eine     Au3füh-          rungsform    im Schnitt und in Seitenansicht.      Gemäss Fig. 1 und 2 ist auf dem Rade  normaler Bauart, dass aus der Radscheibe 1,  .der Felge 2 und dem Luftreifen<B>3</B> mit der  Luftkammer 4 besteht, ein ringförmiger Teil  5 aufgesetzt, welcher .den Luftreifen dach  artig übergreift. Der Teil 5 trägt eine ver  breiterte Lauffläche 7, .die :durch Querrippen  6 gegen gen Teil 5 abgesteift und mit Stollen  8 von beliebiger Ausführung und beliebigem  Material     armiert    ist.  



  Die Anbringung des Radkranzes ge  schieht in der Weise, dass zuerst die Luft aus       .dem    Luftreifen 3 ausgelassen, .dann der ganze  Radkranz in die richtige Lage über die Be  reifung     gebracht    und     endlich,der    Reifen wie  der aufgepumpt wird. Je nach der Grösse des  Druckes in der Bereifung     wird    ein festeres  Aufsitzen bezw. eine grössere Anpassungs  fähigkeit erzielt.  



  Durch die Einklemmung des aufgepump  ten. Reifens in den Teil 5 des Radkranzes  wird erreicht, dass dieser auf der Bereifung  so fest aufsitzt, dass gegenseitige Verdrehun  gen in der Radebene, also in der Richtung  der     hauptsächlichsten    Beanspruchungen,  nicht auftreten können, und zwar, ohne,dass  .der Radkranz mit .dem eigentlichen Rad  anders als durch den Luftstreifen verbunden  wäre.  



  An Stelle eines starren Radkranzes kön  nen in gleicher Weise aus gelenkig mit  einander     verbundenen    Teilen bestehende Rad  kränze zur Anwendung kommen. Diese Rad  kränze können insbesondere mit Mitteln ver  sehen sein, um :die Gelenkigkeit in dem     auf     .den Luftreifen aufgebrachten Radkranz auf  zuheben. Vor allem     können    Anschläge zur  Anwendung gelangen, welche die Gelenkteile  von einem gewissen Verschränkungswinkel  ab in ihrer Gelenkigkeit     begrenzen.     



       Bei    :derartigen Radkränzen können die  Gelenke als     normale    Drehgelenke oder als       Kettengelenke    ausgeführt sein; vorteilhaft  sind diese Gelenke aus Gummi hergestellt,  um eine weitere     Anpassungsfähigkeit    des  Kranzes an den Luftreifen zu gewährleisten.  Schliesslich können die Greifstollen am Rad-    kranz bezw. an dessen Teilen auswechselbar  und auch aus Gummi     hergestellt    sein.  



  An Stelle eines Radkranzes mit die  Gummibereifung gewissermassen überdachen  dem Teil kann auch ein Radkranz in der  Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 vor  gesehen sein. Dabei ist auf das Rad mit der  Scheibe 1 und :der Felge 2 ein mit einer Luft  kammer 4 und mit einem Spezialprofil     ver-          sehener    Laufreifen 3 aufgesetzt. Auf dem  Speziallaufreifen ist der Radkranz aufge  setzt, und zwar derart, dass die an den ein  zelnen Gelenkteilen 7 des Kranzes ausgebil  deten Sieken 5 sich in eine Rille der Berei  fung einfügen. Die einzelnen Teile 7 sind  durch Gelenke 10 miteinander verbunden,  mit Laufstollen 8 armiert und     :durch    :das  Drahtseil 9, das in der     Sieke    5 liegt, zusam  mengehalten.

   Die     Anbringung    geschieht  ebenfalls durch Überstreifen     ges    Radkranzes  über den ganz oder teilweise entleerten  Luftreifen und nachfolgendes Aufpumpen.  



  Die Biegsamkeit und     Verwindbarkeit     :dieses Radkranzes ist grösser als die des  starren Kranzes; hingegen hat     .dieser    Kranz  den Nachteil, dass seine Befestigung in ge  wissem Umfange von der Abnutzung .der  Bereifung abhängig ist, was bei der Aus  führungsform gemäss     Fig.    1 durch entspre  chende Ausbildung des Teils 5 -     bezw.    der  Ringteile bei aufgeteilten derartigen Krän  zen -     vermieden    werden kann.  



  Die beschriebenen Radkränze lassen sich  in überaus einfacher Weise montieren und  :demontieren. Sie     haben    :den     Vorteil,    dass  ihnen :die Elastizität der Laufreifen zugute  kommt, und zwar auch dann, wenn ver  hältnismässig unnachgiebige Teile die Lauf  fläche bilden, und     dass    durch sie die Lauf  fläche gegenüber der Lauffläche     ges    Luft  reifens verbreitert wird, so     dass    bei     spezifisch     geringeren Belastungen auf die Fahrbahn  grössere Gewichte getragen werden können.  



  Um bei den Fahrzeugen das Montieren  und Demontieren: der Radkränze zu vermeiden,  kann eine Zwillingsbereifung vorgesehen  sein, wobei die innere Bereifung gen eigent  lichen Laufreifen bildet, der auf normalen           Strassen    in Wirkung ist, während er Durch  messer der äussern     Bereifung    so. klein ge  wählt ist, dass diese mit aufgelegtem Rad  kranz     erst    in Wirkung tritt, wenn die innere  Bereifung im Gelände einsinkt bezw. nur  weich aufgepumpt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeich net, dass über den Luftreifen des Laufrades ein geschlossener Radkranz gelegt ist, wel cher von der Bereifung getragen wird, ohne dass der Radkranz und das eigentliche Rad in anderer Verbindung als durch den Luft reifen stehen, wobei der Radkranz gegenüber dem Luftreifen eine verbreiterte Lauffläche besitzt, die mit Greifstollen versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Abnehmbarer Radkranz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Teil des Radkranzes die Be reifung dachartig übergreift.
    2. Abnehmbarer Radkranz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der selbe aus einzelnen, gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht. Abnehmbarer Radkranz nach Unteran spruch 2; .dadurch gekennzeichnet, dass er mit Mitteln zur Aufhebung,der Gelenkig keit in dem auf die Bereifung aufgebrach ten Radkranz versehen ist. 4. Abnehmbarer Radkranz nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge lenkigkeit im Radkranz durch Anschläge begrenzt ist. 5. Abnehmbarer Radkranz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Radkranz in eine in der Bereifung vorge sehene Rille mit einem Führungsteil ein greift. 6.
    Abnehmbarer Radkranz nach Unteran spruch r5, .dadurch gekennzeichnet, dass -der in die Rille der Bereifung eingreifende Radkranz aus einzelnen Teilen besteht, welche :durch ein in der Rille verlaufen des und die Teile umschliessendes Draht seil gehalten. werden. 7. Abnehmbarer Radkranz nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, -dass die Gelenke im Radkranz aus Gummi herge stellt sind.
CH173957D 1934-01-26 1934-01-26 Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen. CH173957A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH173957T 1934-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH173957A true CH173957A (de) 1934-12-15

Family

ID=4425087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH173957D CH173957A (de) 1934-01-26 1934-01-26 Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH173957A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH642006A5 (de) Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugraeder an einem kraftfahrzeug.
DE2250955A1 (de) Gleitschutz fuer kraftfahrzeuge
DE2133801C2 (de) Reifenkette
DE621497C (de) Gleitschutzvorrichtung fuer Radbereifung
CH173957A (de) Abnehmbarer Radkranz an Laufrädern von Kraftfahrzeugen.
DE1915443C3 (de) Fahrspielzeugrad
AT141206B (de) Abnehmbarer Radkranz für Laufräder von Kraftfahrzeugen.
DE679104C (de) Kraftfahrzeugrad mit Hilfsrad
DE829603C (de) Schienenrad mit Einring-Gummifederung
DE716465C (de) Bereifung fuer Land- und Luftfahrzeugraeder
DE643332C (de) Luftfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE856239C (de) Elastisches Rad fuer Ackerschlepper
DE583904C (de) Spannvorrichtung fuer Gleitschutzketten
DE583233C (de) Fahrzeugrad mit starrem, an einem biegsamen Laufband haengendem Innenrad
DE69314003T2 (de) Eine Skate-Konstruktion mit einstellbarer Dämpfung, stossabsorbierenden und sich dem Untergrund anpassenden Eigenschaften
DE1201201B (de) Pneumatisches Raupenband fuer Fahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche Zugmaschinen
DE829096C (de) Fahrzeugard mit schlauchloser Gummibereifung, insbesondere fuer Autoreifen und fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge
DE445997C (de) Elastische Bereifung
DE606275C (de) Rad mit aus einer Blechscheibe gepresstem Speichenkoerper
AT200942B (de) Gitterrad
DE1906394U (de) Schusssicheres gelaenderad.
DE430759C (de) Federndes Rad
AT222524B (de) Luftreifen für Fahrzeuge aller Art
AT103277B (de) Vorrichtung zum Einformen und Überziehen mit Kautschuk von Pneumatikreifen, insbesondere solchen mit Kotschutz.
DE608651C (de) Federndes Rad mit einer entgegen dem Druck einer um die Nabe gelegten Feder beweglichen Scheibe