AT141279B - Anordnung, bestehend aus einem elektrischen Schwingungskreise mit positivem Widerstand, einer Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand und einer Elektronenentladungsstrecke mit negativem Widerstand. - Google Patents

Anordnung, bestehend aus einem elektrischen Schwingungskreise mit positivem Widerstand, einer Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand und einer Elektronenentladungsstrecke mit negativem Widerstand.

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AT141279B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung, bestehend aus einem elektrischen Schwingungskreise mit positivem Widerstand, einer Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand und einer Elektronenentladungsstreeke mit negativem Widerstand. 



   Die   Dämpfung   eines im Anodenkreis einer   Verstärkerröhre   liegenden Nutzwiderstandes, z. B. eines Schwingungskreises, beeinflusst die Selektivität dieser Stufe. Man kann diese erhöhen, indem man die Röhre so betreibt, dass sie einen negativen Widerstand darstellt und daher den Belastungskreis ganz oder teilweise entdämpft. Neben den gewöhnlichen Rückkopplungssehaltungen kommen hiefür vor allem Schirmgitterröhren besonderer Bauart in Betracht, welche eine durchbrochene Anode und hinter derselben noch ein Hilfsgitter und eine Hilfsanode besitzen. Dieses Hilfsgitter kann entweder durch Raumladungsstauung oder durch dynamische   Rückkopplung   zur Herstellung eines negativen Innenwiderstandes herangezogen werden.

   In allen diesen Fällen ist jedoch die Grösse des negativen Innenwiderstandes von der Vorspannung des Steuergitter abhängig. Dies bedeutet, dass bei Änderung des Verstärkungsgrades einer Röhre, indem beispielsweise durch Wahl einer entsprechenden Gittervorspannung der Arbeitspunkt auf der Kennlinie verschoben wird, sich auch die Entdämpfung des Anodenkreises und damit die Selektion ändert. Durch die vorliegende Erfindung wird eine Schaltung und mehrere zur Ausführung derselben geeignete Elemente angegeben, bei welcher die Verstärkung und die Entdämpfung einer Verstärkerstufe völlig unabhängig voneinander geregelt werden können. 



   Der Grundgedanke dieser Lösung ist Fig. 1 zu entnehmen. Es stellt 1 eine normale Schirmgitterröhre mit positivem Innenwiderstand, 2 einen mit Verlusten behafteten Belastungskreis und das Schaltsymbol 3 einen dazu parallelgeschalteten negativen Widerstand dar. An Stelle des letzteren kann im einfachsten Falle eine rückgekoppelte Elektronenröhre verwendet werden, wie dies Fig. 2 für eine Schaltung mit zwei Schirmgitterröhren veranschaulicht. Links befindet sich die Empfangsverstärkerröhre, deren Verstärkung von dem Arbeitspunkt auf der Kennlinie und damit von der Gittervorspannungabhängt. Die rechte Röhre ist rückgekoppelt und dient zur Entdämpfung des angelegten Kreises und damit zur Selektionserhöhung.

   Man sieht, dass Kathode, Schirmgitter und Anode der beiden Röhren das gleiche Potential haben, und man kann sich diesen Umstand bei einer konstruktiven Vereinigung beider Röhren in einem Kolben zunutze machen. Es ist jedoch dafür zu sorgen, dass sich die Funktionen der beiden Gitter nicht stören und die Steuerung der Elektronenströme unabhängig voneinander erfolgt. 



   Eine geeignete Röhrenkonstruktion ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Die Wirkung beider Steuergitter ist durch das T-förmige   Srhirmgitter   weitgehend getrennt. In anderer und für die 
 EMI1.1 
 verschiedenen Zwecke benötigten Gitter bzw. deren Haltestreben gleich lang wie die Kathode macht, die Formgebung der beiden Hälften jedoch im Bedarfsfalle so verschieden gestaltet (indem man beispielsweise die Ganghöhe der Gitterwicklung ändert oder diese stellenweise ganz weglässt), dass die verschiedenen Teile der Strombahn in verschiedener Weise gesteuert werden. Man erhält auf diese Weise eine Dreigitterrohr gemäss Fig. 4, deren Aufbau einfacher herzustellen ist als das Elektrodensystem gemäss Fig. 3. 



  Die Maschenweite des ersten und des dritten Gitters ist längs der Kathode extrem variiert, so dass nur der eng gewickelte Teil des Gitters eine   Steuerwirkung   ausübt. Wie ohne weiteres zu ersehen ist, arbeitet 
 EMI1.2 
 



    Wie oben bereits erwähnt wurde, können auch noch andere Effekte zur Erzeugung des negativen Widerstandes herangezogen werden. Auch in diesen Fällen ergibt sich die Möglichkeit eines einfachen   

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   Systemanfbaues     in Gestalt von Mehrfachrohren   mit durchgehenden Elektroden, deren Formgebung längs der Kathode verschiedenartig ist. 



   Fig. 5 stellt beispielsweise eine Rohre dar, deren linke Hälfte als normale   Sc. hirmgitterrülhre zur   Verstärkung der Hochfrequenzenergie dient. Der rechte Teil der Anode ist durchbrochen ausgeführt und dahinter eine weitere Elektrode angeordnet, welche auf höherem Potential als die Anode liegt und die von der letzteren ausgehenden Sekundärelektronen aufnimmt. Durch die Sekundäremission wird ein Dynatroneffekt mit fallender Charakteristik und dadurch eine Entdämpfung des äusseren Kreises erzielt. 



   Fig. 6 stellt eine Elektrodenkombination dar, bei welcher die linke Hälfte als   Schirmgitterröhre   
 EMI2.1 
 die Anode stärker durchbrochen und dahinter ein Hilfsgitter mit negativer Vorspannung und eine Hilfeanode auf positivem Potential angebracht. Das Steuergitter ist auf dieser Seite infolge grösserer Ganghöhe ohne Einfluss. Die Wirkungsweise der rechten Hälfte ist damit zu erklären, dass die Dichte des durch die durchbrochene Anode hindurchgehenden Elektronenstromes durch die   Sehirmgitterspannung,   seine Geschwindigkeit durch die Anodenspannung bestimmt wird.

   In dem Raume zwischen Anode und Hilfsanode tritt eine Raumladung auf, welche durch das Hilfsgitter so beeinflusst werden kann, dass der zur Anode   zurückfliessende Strom   eine fallende Charakteristik aufweist, d. h. mit steigender Anodenspannung abnimmt. Dies bedeutet jedoch nichts anderes, als dass die Kathode-Anoden-Strecke einen negativen Widerstand darstellt, ohne dass eine äussere   Rückkopplung   angewendet wird, und zur Entdämpfung des Anodenkreises dienen kann. 
 EMI2.2 
 



   Anordnungen der oben beschriebenen Art lassen sich mit besonderem Vorteil in   Empfangsschal-   tungen verwenden, in denen eine   Verstärkungsregelung   zum Zwecke der Beseitigung von Schwunderscheinungen vorgenommen wird. 



   In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Mit 1 ist eine Kombinationsröhre bezeichnet, 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Anordnung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der negative Widerstand in einer Elektronenentladungsstrecke, welche mindestens eine Kathode, ein positives Gitter und . eine positive Anode enthält, durch Sekundäremission des Gitters zur Anode erzeugt wird, wobei die Anode das höchste Potential erhält.
    7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der negative Widerstand in einer Mehrgitterrohre mit durchbrochener Anode und hinter derselben befindlichen weiteren, gegenüber der Anode auf negativem Potential gehaltenen Elektroden erzeugt wird.
    8. Anordnung nach den Ansprechen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elektronenentladungsstrecken eine gemeinsame Kathode, ein gemeinsames Schutzgitter und eine gemeinsame Anode besitzen, wobei die letztere derart ausgebildet ist, dass die hinter der Anode befindlichen Elektroden nur den zur Erzeugung des negativen Widerstandes dienenden Teil des von der gemeinsamen Kathode ausgehenden Elektronenstromes beeinflussen können.
    9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Anode liegenden Elektroden eine solche Länge und Lage haben, dass sie nur den zur Erzeugung des negativen Widerstandes dienenden Teil des Elektronenstromes beeinflussen können.
    10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der dem Steuergitter der Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand aufgedrückten Wechselspannung der Anordnung nur vorzugsweise regelbare Gleichspannungen zugeführt werden.
    11. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der dem Steuergitter der Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand zugeführten Wechselspannung eines vorzugsweise von dem Belastungskreis der Kombination abgenommene Wechselspannung einem hinter der durchbrochenen Anode liegenden Gitter der Elektronenentladungsstrecke mit negativem Widerstand zwecks Rückkopplung zugeführt wird, sonst aber nur vorzugsweise regelbare Gleichspannungen zugeführt werden.
    12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand als Schirmgitterröhre mit längs der Kathode veränderlichem Durchgriff und konstantem Innenwiderstand ausgebildet ist.
    13. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Belastungskreis fliessende Anodenstrom durch negative Vorspannung des Steuergitter der Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand nur auf einen endlichen, von Null verschiedenen Wert herabgesetzt werden kann.
    14. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Schwundbeseitigung beim Empfang elektromagnetiseher Wellen der Steuerelektrode der Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand eine von der Empfangsintensität abhängige, veränderliche Vorspannung erteilt wird. EMI3.1
AT141279D 1932-10-10 1933-09-20 Anordnung, bestehend aus einem elektrischen Schwingungskreise mit positivem Widerstand, einer Elektronenentladungsstrecke mit positivem Widerstand und einer Elektronenentladungsstrecke mit negativem Widerstand. AT141279B (de)

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