DE539191C - Schaltung zur Beseitigung der durch das Auftreten von Sekundaerelektronen in Senderoehren bedingten fallenden Gitterstromcharakteristik - Google Patents
Schaltung zur Beseitigung der durch das Auftreten von Sekundaerelektronen in Senderoehren bedingten fallenden GitterstromcharakteristikInfo
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- DE539191C DE539191C DEI41108D DEI0041108D DE539191C DE 539191 C DE539191 C DE 539191C DE I41108 D DEI41108 D DE I41108D DE I0041108 D DEI0041108 D DE I0041108D DE 539191 C DE539191 C DE 539191C
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G11/00—Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
- H03G11/04—Limiting level dependent on strength of signal; Limiting level dependent on strength of carrier on which signal is modulated
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/02—Transmitters
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Verhinderung der durch das Auftreten von
Sekundärelektronen in Senderöhren verursachten parasitären Schwingungen.
Mehrere Ausführungsbeispiele. der Erfindung sind auf der Zeichnung in vier Figuren dargestellt.
Mehrere Ausführungsbeispiele. der Erfindung sind auf der Zeichnung in vier Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt die übliche Schaltung, bei der die zu verstärkenden Schwingungen von einer
Stromquelle 1 über einen Transformator 2 dem Gitter einer Röhre 3 zugeführt werden.
Der Gitter- und der Anodenkreis von 3 werden durch die Kreise 4 und 5 auf die Arbeitsfrequenz abgestimmt. Die Antenne 6 ist mit
dem Kreis 5 gekoppelt. 7 ist die Anoden- und 8 die Gitterbatterie.
Die Erscheinung der Sekundärelektronen ist bekannt. Die Zahl dieser vom Gitter emittierten
Elektronen hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der die Primärelektronen auf das Gitter auftreffen, und daher von der
Spannung zwischen Gitter und Kathode. Wenn die Gitterspannung über einen bestimmten
Bereich in positiver Richtung zunimmt, nimmt die Zahl der vom Gitter emittierten
Elektronen zu und kann gleich oder größer als die Zahl der primären Elektronen werden, wodurch dem Raum zwischen Gitter
und Kathode über einen bestimmten Arbeitsbereich eine negative Widerstandscharakteristik
erteilt wird. Diese Charakteristik ist durch die Kurve 9 in Fig. 2 wiedergegeben,
die das Verhältnis zwischen dem Strom im Gitterkreis und der EMK zwischen Gitter
und Kathode darstellt. Man erkennt daraus, daß mit von Null zunehmender Gitterspannung
der Gitterstrom gleichfalls bis zu einem Punkt yi zunimmt, um darauf abzufallen.
Wenn die Zahl der Sekundärelektronen gleich der der Primärelektronen ist, wird der Gitterstrom
Null: Punkt B der Kurve 9. Wenn das Gitter noch mehr positiv wird, nimmt die
Zahl der Sekundärelektronen zu, bis ein Punkt C erreicht ist, bei dem die Anode nicht
mehr genügend positiv ist, um alle Sekundärelektronen anzuziehen, die vom Gitter emittiert
werden. Diese Elektronen fallen auf das Gitter zurück. So nimmt von dem Punkt C
an die Kurve 9 wieder zu. Man erkennt, daß zwischen den Punkten A und C eine Abnähme
des Stromes bei zunehmender Gitterspannung erfolgt oder, mit anderen Worten, der Raum zwischen Gitter und Kathode negativen
Widerstand besitzt.
Wegen dieses negativen Widerstandes entstehen bekanntlich Schwingungen in den zu
dem Gitter gehörenden Kreisen, die neben anderen unerwünschten Folgen eine parasitäre
Modulation der durch die Röhre 3 verstärkten Schwingungen zur Folge haben. Zur Beseitigung dieser unerwünschten Folgen
ist dem Gitterschwingungskreis parallel ein Weg 10 von positivem Widerstand geschaltet
(Fig. 1), bestehend aus einem Widerstand 11 und einer Elektronenröhre. 12 mit
to zwei Elektroden, deren Anode über den Widerstand 11 mit dem Gitter von 3 und deren
Kathode mit der Kathode von 3 verbunden ist. Der in dem Weg 10 fließende Strom ändert
sich mit der dem Gitter von 3 zugeführten EMK nach der Kurve 13 der Fig. 2. Der
gesamte im Gitterkreis fließende Strom ist dann die Summe der Ströme in 10 und im
Gitter von 3, also die Summe der Kurven 9 und 13, das heißt die Kurve 14.
Diese Kurve besitzt auf ihrer ganzen Länge positiven Widerstand.
Der Weg 10 kann parallel zu dem Gitterkreis an einem Punkt angeschlossen sein, der
genügend nahe der Röhre 3 liegt, um jede Möglichkeit auszuschließen, daß Ströme von
parasitären Frequenzen in der Leitung vom Gitter nach dem Weg 10 auftreten. Da der
Widerstand des Kreises 10, gemessen an allen Punkten nach links von dem Zweig 10,
positiv ist, wird die Wirkung des negativen Widerstandes in der Röhre 3 beseitigt. Wegen
der Dämpfung des Gitterkreises ist es jedoch nicht nötig, vollständig den negativen
Widerstand zu beseitigen, solange er auf einem Wert gehalten wird, der nicht genügend
negativ ist, um den Dämpfungseffekt des Kreises zu überwinden und so das Entstehen
von Schwingungen zu verursachen. Daher kann erforderlichenfalls die Neigung
der Kurve 13 und damit die der Kurve 14 durch Änderung des Widerstandes 11 verändert
werden.
Eine beträchtliche Ersparnis der für den Gitterkreis benötigten Energie kann man aber
4^ dadurch erzielen, daß die Anode der Röhre
12 gegenüber ihrer Kathode negativ vorgespannt wird. Diese Ausführungsform zeigt
Fig. 3, in der eine EMK-Quelle 15 in den
Weg 10 eingeschaltet und so polarisiert ist, daß die Anode von 12 gegenüber der Kathode
negativ ist. Demzufolge muß eine größere positive Spannung dem Gitter von 3 zugeführt werden, bevor der Strom in dem
Zweigkreis 10 fließt. Die Spannungsquelle 15 I
kann so eingestellt werden, daß das Fließen des Stromes in 10 ungefähr bei demselben
Wert der Gitter-EMK beginnt, bei dem die Emission von sekundären Elektronen beginnt,
wobei dieser Strom gegenüber der Gitterspannung gemäß der Kurve 16 zunimmt. Der gesamte
Gitterstrom ergibt sich dann aus der Kurve 17, die eine sehr beträchtliche Verringerung
des in dem Gitterkreis fließenden Stromes zeigt und gleichzeitig zeigt, daß die Wirkung des negativen Widerstandes von 3
beseitigt ist. Die Neigung der Kurve 16 kann naturgemäß wieder durch Änderung des Widerstandes
11 geändert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die Spannungsquelle 15 der Fig. 3 durch einen
Widerstand 18 mit parallel geschaltetem Kondensator 19 ersetzt. Dieser Kondensator
lädt sich nach den ersten Perioden genügend auf, um die Gegenspannung· au ergeben. Diese
Aufladung kann wieder durch Veränderung des Widerstandes 18 geändert werden, wodurch
wieder eine entsprechende A^eränderung der Kurve 16 erzielt werden kann.
Die Anordnung der Ventilröhre 12 in dem Weg 10 ist von besonderem Vorteil, nicht nur
dadurch, daß der Punkt, bei dem das Fließen des Stromes beginnt, leicht eingestellt werden·
kann, sondern auch dadurch, daß nur bei positiven Halbwellen ein Strom durch den
Zweig 10 fließt, so daß die durch diesen Zweig bedingten Verluste bedeutend herabgesetzt
werden.
Claims (3)
1. Schaltung zur Beseitigung der durch das Auftreten von Sekundärelektronen in
Senderöhren bedingten fallenden Gitterstromcharakteristik, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Gitterschwingungskreis parallel ein vorzugsweise regelbarer Widerstand in Serie mit einer Gleichrichterröhre
liegend geschaltet ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Parallelzweig
zum Gitterschwingungskreis eine Batterie eingeschaltet ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Parallelzweig
zum Gitterschwingungskreis ein zusatzlicher,
von einem parallel geschalteten Kondensator (19) überbrückter Widerstand
eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US539191XA | 1930-03-28 | 1930-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539191C true DE539191C (de) | 1931-11-23 |
Family
ID=21987438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI41108D Expired DE539191C (de) | 1930-03-28 | 1931-03-29 | Schaltung zur Beseitigung der durch das Auftreten von Sekundaerelektronen in Senderoehren bedingten fallenden Gitterstromcharakteristik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE539191C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283907B (de) * | 1967-03-29 | 1968-11-28 | Telefunken Patent | Verstaerker mit einer Roehre, die innerhalb eines Bereiches der Gitterspannung negativen differentiellen Eingangswiderstand besizt |
-
1931
- 1931-03-29 DE DEI41108D patent/DE539191C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283907B (de) * | 1967-03-29 | 1968-11-28 | Telefunken Patent | Verstaerker mit einer Roehre, die innerhalb eines Bereiches der Gitterspannung negativen differentiellen Eingangswiderstand besizt |
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