AT141363B - Siede- oder Rauchrohre für Lokomotiv- oder Röhrenkessel und Verfahren zum Einsetzen dieser Rohre. - Google Patents

Siede- oder Rauchrohre für Lokomotiv- oder Röhrenkessel und Verfahren zum Einsetzen dieser Rohre.

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AT141363B
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AT
Austria
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pipe wall
tubes
pipe
boiling
locomotive
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Franz Ing Gutmann
Viktor Schubert
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Franz Ing Gutmann
Viktor Schubert
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Description


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 EMI1.1 
 



   Es gibt bereits   Siede-oder Rauchrohre für Lokomotiv-oder   Röhrenkessel mit Bunden, die, wenn die Enden der Rohre an der Aussenseite der Rohrwand umgebördelt sind, an der   Innenfläche   der
Rohrwand anliegen, wodurch eine Abdichtung der Stellen, wo die Rohre die Rohrwand durchsetzen, geschaffen werden soll. Bei den bekannten Siede-oder Rauchrohren dieser Art war die der Rohrwand zugekehrte Endfläche der Bunde eine ebene   Fläche   und dies hat den Nachteil, dass, da die Rohrwand-   fläche   niemals genau eben ist und insbesondere an den Bohrungen, in die die Rohre eingesetzt werden sollen, von der Herstellung dieser Bohrungen her ausgesprochen uneben sein muss, ein dichtes Aufliegen der ganzen   Bundfläche   an der Rohrwandfläche nicht möglich ist.

   Eine vollkommene Abdichtung der
Rohrwandbohrungen kann also nicht erreicht werden und es wird immer Fugen geben, in die das Kesselwasser eindringen und infolge Ablagerung von Kesselstein seine zerstörende Wirkung ausüben kann. 



   Gemäss der Erfindung werden die Siede-oder Rauchrohre an ihren Endteilen gleichfalls mit Bunden versehen, deren der Rohrwand zugekehrte   Endfläche     (Anlagefläche)   aber nicht, wie bisher, eben ist, sondern mit einer oder mehreren   herumlaufenden schneidenartigen   Kanten versehen ist, die beim Anpressen der   Anlagefläche   an die Rohrwand in diese eindringen und hiedurch eine vollkommene Abdichtung bewirken.

   Wenn nun auch die Rohrwandfläche uneben ist, so werden die ringsherumgehenden   sehneidenartigen   Kanten an einzelnen Stellen der Rohrwand mehr und an einzelnen Stellen weniger tief eindringen, jedenfalls aber ringsherum eine vollkommene Abdichtung schaffen, wenn nur beim Einsetzen des Rohres ein entsprechend starker Druck auf die   Anlagefläche   des Bundes ausgeübt worden ist. 



   Die Zeichnung zeigt zwei   Ausführungsformen   des Endteiles eines   Siede- oder Raurhrohres gemäss   der Erfindung in Axialschnitt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besitzt die Anlagefläche a des Bundes b des Rohres   c   eine schneidenartige Kante d, die um die   Anlagefläche   a des Bundes ringsherum läuft. Diese sehneidenartige Kante d dringt in die innere   Fläche f   der Rohrwand g ein, wenn beim Einsetzen des Rohres in die Bohrung h der Rohrwand g auf das Rohr von hinten her ein entsprechend starker Druck ausgeübt wird. 



  Wenn dann das eingewalzt Ende des Rohres an der äusseren   Fläche   i der Rohrwand g, wie bei k gezeigt, umgebördelt wird, so bleibt die durch das Eindringen der Kante   d   in die   Fläche f der   Rohrwand g bewirkte vollkommene Abdichtung der Fuge zwischen der Bohrung h der Rohrwand g und dem Rohr aufrecht. 



   Bei der geschilderten Ausführungsform bildet die schneidenartige Kante d die äussere Kante der   Anlagefläche   a und die   Anlagefläche   selbst tritt von dieser Kante an gegen innen zu kegelig zurück. Der Hohlraum, der zwischen der   Innenfläche   f der Rohrwand g und der zurückspringenden   Anlagefläche   des Bundes b entsteht, wird beim Einwalzen des in die Bohrung h der Rohrwand liegenden Rohrstüekes durch das dabei verdrängte Material ausgefüllt, wodurch die Abdichtung noch weiter verbessert wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ausser der schneidenartigen Kante d noch eine zweite konzentrische schneidenartige Kante e vorgesehen, deren Durchmesser etwas kleiner ist. Bei breiterer Ausgestaltung der   Anlagefläche   des Bundes könnten auch mehr als zwei sehneidenartige Kanten angeordnet werden. 



   Wichtig ist, dass beim Einsetzen der Rohre in die Rohrwand von hinten her ein entsprechend starker Druck auf die Rohre ausgeübt wird, damit   die schneidenartigen Kanten   in das Material der Rohrwand eindringen. Dieser Druck muss so lange andauern, bis alle Arbeitsvorgänge, also auch das Einwalzen und Umbördeln, vollkommen beendet sind, damit die in die Rohrwand eingedrungenen Schneidkanten nicht wieder zurückweichen können und der   Anpressdruck nach   erfolgtem Einwalzen und Um- 

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 bördeln weiter bestehen bleibt. Dieser   Anpressdruck   kann auch   durch Hammerschläge   erzeugt werden, wie sie etwa von einem   Pressluftwerkzeug   hervorgebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Siede-oder Rauchrohre für Lokomotiv-oder Röhrenkessel mit Bunden, die, wenn die Enden der Rohre an der Aussenseite der Rohrwand umgebördelt sind, an der Innenfläche der Rohrwand anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Anlagefläche   (a) des Bundes (b) der Rohre mit einer oder mehreren herumlaufenden schneidenartigen Kanten (d, e) versehen sind, die beim Anpressen der   Anlagefläche   (a) an die Rohrwand in diese eindringen und eine vollkommene Abdichtung bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Einsetzen der Rohre nach Anspruch 1 in die Rohrwand, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Rohrenden in die Bohrungen der Rohrwand, beim Einwalzen und beim Umbördeln das Rohr durch stetigen Druck oder Hammerschläge gegen die Rohrwand hin gedrückt wird, um ein Eindringen der Kanten des Bundes in das Material der Rohrwand zu bewirken und bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen ein Zurückweichen des Bundes zu verhindern. EMI2.1
AT141363D 1931-06-30 1931-06-30 Siede- oder Rauchrohre für Lokomotiv- oder Röhrenkessel und Verfahren zum Einsetzen dieser Rohre. AT141363B (de)

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