AT141812B - Verfahren zur Herstellung genau rundlaufender Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung genau rundlaufender Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen.

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AT141812B
AT141812B AT141812DA AT141812B AT 141812 B AT141812 B AT 141812B AT 141812D A AT141812D A AT 141812DA AT 141812 B AT141812 B AT 141812B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vermehren   zur Herstellung genau rundlaufender Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen. 
 EMI1.1 
 eine kegelige Bohrung, die auf einer entsprechenden kegeligen Fläche der Spindel sitzt. Zum leichten Aufbau des Innenringes muss er mittels Mutter auf der Spindel befestigt werden können. Die Mutter wird zweckmässig so ausgebildet, dass beim Drehen in der einen oder andern Richtung der Innenring auf die kegelige   Sitzfläche   aufgeschoben bzw. von ihr abgezogen wird. 



   In manchen Fällen ist es jedoch ratsamer, die Spielfreiheit der Lagerung durch Zusammendrücken des Aussenringes zu bewirken, z. B. dann, wenn sich am Innenring aus Platzmangel Muttern zum Aufdrücken nicht anbringen lassen. Das   Zusammendrücken   des Aussenringes soll durch kegelige Flächen, die gegeneinander gepresst werden, bewirkt werden ; dabei ist es   gleichgültig,   ob der Aussenring in einer Büchse angeordnet ist, die aussen kegelig ist und in eine entsprechend kegelige Bohrung des Gehäuses gedrückt wird, oder ob der Lageraussenring selbst kegelig ist und mittels irgendwelcher Teile in eine kegelige Bohrung des Gehäuses gedrückt wird. 



   Ausser den Innenringen der Radiallager werden auch die Laufbahnen des auf der Spindel befestigten Längslagerlaufringes nachgeschliffen, so dass sie genau zentrisch sind und die Laufbahnensohlen in Ebenen liegen, die genau senkrecht zur Spindelachse stehen. 



   In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäss hergestellten Lagerung erläutert. 



   Nach Fig. 1 ist die Arbeitsspindel a in den Radiallagern b und c gelagert. Axial ist sie durch ein 
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 erfindungsgemässe Verfahren wird nun so durchgeführt, dass nach Aufziehen der Ringe e und f auf die Spindel die Rollenlaufbahnen der Ringe nachgeschliffen werden. Da die Ringe durch Stifte g in ihrer 
 EMI2.2 
 Nachschleifen die Rollenlaufbahnen in bezug auf die Drehachse h der Spindel und auf die für das Werkstück oder das Werkzeug wesentlichen Zentrierflächen i und   k   genau rundlaufen. Auch die Laufbahnen der umlaufenden Mittelscheibe des Längslagers   d   können in gleicher Weise nachgeschliffen werden, wodurch der axiale Schlag der Spindel ausgeschaltet wird.

   Zum Aufdrücken und Abziehen der Ringe e und f dienen die   Muttern !,   die innen mit zwei gegenläufigen Gewinden versehen sind. Die Muttern werden, um eine genaue Einstellung des radialen Spieles in den Lagern zu ermöglichen, durch Schneckengetriebe m verdreht. Hiedurch ist neben dem genauen Rundlauf der Spindel auch die Spielfreiheit der Lagerung innerhalb der Wälzlager erreicht. 



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Aussenringe der Radiallager im Gehäuse festsitzen müssen, weil sonst ein Zittern und Wandern der Ringe eintreten kann. Bei der beschriebenen Bauart können die Aussenringe Festsitz erhalten, ohne dass eine Verklemmung infolge von Fehlern beim Zusammenbau und von Temperaturunterschieden eintreten kann. 



   Nach Fig. 2 ist die Spindel a auf der Arbeitsseite in einem Zylinderrollenlager gelagert, dessen Innenring b auf einem zylindrischen Teile der Spindel sitzt. Der Aussenring c ist aussen kegelig und wird mittels des Schraubdeckel d in die kegelige Bohrung des Gehäuses e gepresst, bis sieh der Laufbahndurchmesser dieses Ringes so vermindert hat, dass das   gewünschte   Lagerspiel vorhanden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung genau rundlaufender Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen unter Verwendung von Zylinderrollenlagern mit glatter zylindrischer Laufbahn der Innenringe, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche des Innenringes eines Lagers oder die Laufflächen der Innenringe   sämtlicher   Lager in bezug auf die Mittellinie der Spindel und auf die für das Werkstück oder das Werkzeug wesentlichen Zentrierflächen der Arbeitsspindel zentrisch geschliffen werden.

Claims (1)

  1. 2. Lager für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche des Innenringes oder die Aussenfläche des Aussenringes oder einer ihn umgebenden Büchse kegelig ist, so dass durch weiteres Aufdornen (Ausweiten) des auf die Spindel aufgesetzten Innenringes oder durch weiteres Einpressen (Verengen) des in ein Gehäuse eingepressten Aussenringes oder der ihn umgebenden Büchse die Spielfreiheit der Lagerung erreicht werden kann.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebst den Innenringe der Radial- EMI2.3 so dass sie genau zentriseh sind und die Laufbahnsohlen in Ebenen liegen, die genau senkrecht zur Spindelachse stehen. EMI2.4
AT141812D 1933-06-21 1933-06-21 Verfahren zur Herstellung genau rundlaufender Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen. AT141812B (de)

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