AT141921B - Entladewagen für leicht fließendes Schüttgut, insbesondere Getreidewagen. - Google Patents

Entladewagen für leicht fließendes Schüttgut, insbesondere Getreidewagen.

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AT141921B
AT141921B AT141921DA AT141921B AT 141921 B AT141921 B AT 141921B AT 141921D A AT141921D A AT 141921DA AT 141921 B AT141921 B AT 141921B
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AT
Austria
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unloading
wagon according
trolleys
funnel
guide device
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Orenstein & Koppel Ag
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  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Entladewagen für leicht fliessendes Schüttgut, insbesondere Getreidewagen. 
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 Richtung umstellen lassen muss. 



   Da aber die   Tiefführung der Trichterausläufe   und die Verwendung der vorstehend angegebenen Entladevorrichtungen gegenstandslos ist, wenn nicht eine   zweckmässige   Anordnung und Durchführung des Gestänges für Bremse, Zugapparat und ähnliches durch die Trichter sowie eine geeignete Unter- 
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 hafte Massnahmen an. Um nämlich eine   zentrale Längsdurehführung   der Gestänge für Bremse, Zugapparat und ähnliches zu erreichen, können die Trichter mit   kanal-oder rohrformigen Längsdurch-   brechungen versehen werden, durch welche diese Teile   hindurchgeführt   und somit vor der Berührung mit dem Ladegut geschützt sind.

   Es empfiehlt sieh ferner, die mittleren Langträger des Wagenkastens von Stirnwand zu Stirnwand durchgehen zu lassen und innerhalb der Trichter durch entsprechende Formgebung oder durch besondere Teile sattelförmig abzudecken, so dass das Ladegut ohne Stauung in   die, darunter befindlichen Trichterausläufe   gleiten kann. Der hiedurch entstehende kanalartige Hohlraum kann gleichzeitig zur Unterbringung der vorstehend genannten durchzuführenden Teile benutzt werden. 



   In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt eines Eisenbahngetreidewagens, nach Fig. 2 ist die Leitvorrichtung quer schwenkbar und nach Fig. 3 nach jeder Raumrichtung biegsam. Die Fig. 4 und 5 stellen Verriegelungen schwenkbarer Leitvorrichtungen in Abhängigkeit der Absperrschieber dar. 



   Der Wagenkasten a, dessen Seitenwände oben in der Formgebung zur Erhöhung des Fassungs- 
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 sind ebenfalls durchlaufend und innerhalb der Trichter mit sattelförmigen Abrutschblechen f abgedeekt. Der dadurch gebildete kanalartige Hohlraum dient zur Unterbringung der Handbrensstange h und des Bremshebels sowie der normalen Zugstange k, welche an dem zwischen den Trichtern   b2 und b3 unter-   gebrachten Zugapparat l angreift. 
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 Rohren n durchbrochen, welche die   Stange m mantelartig umschliessen.   



   Die vier Lenkachsen   01-04   des Wagens sind paarweise je zwischen den Trichtern   b1 und b2 bzw.     b3   und   b4   untergebracht. 



   Fig. 2 zeigt eine quersehwenkbare Leitvorrichtung. Am Trichterauslauf b ist um eine in Längsrichtung des Wagens verlaufende Achse j schwenkbar ein Leitrohr t von beliebiger Querschnittsform gelagert. 



   Bei senkrechter Stellung des Leitrohres t findet die Entladung zwischen den Schienen statt. Zur Entladung nach der einen oder andern Seite wird das Rohr entsprechend um die Achse   j   geschwenkt, wie in der Zeichnung gestrichelt dargestellt. 



   Um auch eine waagrechte Schwenkbarkeit zu erreichen, wird das Rohr t kardan-oder kugelgelenkartig am Auslauf gelagert, beispielsweise durch Lagerung des Rohres tin zwei koaxialen horizontalen Zapfen, welche an einem um den Trichterauslauf gelegten Halslagerring befestigt sind. 



   Die Verbindung zwischen Auslauf und Rohr kann aber auch mittels eines allseitig beweglichen   Hohl1. ì1gelgelenkkopfes   erfolgen. Durch entsprechende Ansätze und Rasten an den dieses Gelenk bildenden Kugelsehalen lässt sich dabei erreichen, dass z. B. die Schwenkung in waagrechter Richtung nur bei hochgehobenem, freiem Rohrende erfolgen kann. Ein Ansatz am beweglichen Teil kann dabei in Rasten des festen Teils eingreifen, die aus horizontalen und aus von ihnen abzweigenden vertikalen Teilen bestehen, wobei letztere den verschiedenen Entladerichtungen entsprechen. Das Hohlkugelgelenk kann gleichzeitig als Absperrorgan ausgebildet sein, so dass der Materialdurchfluss nur bei gesenkter 
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 nach je einer Wagenseite führende Gestänge   e C,   und   O2   angreifen, so dass durch axiales Bewegen der Stangen 01 bzw.

   C2 der Schieber B von jeder Seite aus geöffnet und geschlossen werden kann. Unterhalb 
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 zum wahlweisen Entladen nach der Mitte oder nach einer der Wagenseiten in die Stellungen I,   II   und III geschwenkt werden kann. 



   Während der Fahrt muss die Leitvorriehtung zur Erzielung der nötigen Profilfreiheit nach einer der beiden Seiten hochgeschwungen werden, entsprechend den beiden in Fig. 4 dargestellten Ruhelagen IV bzw. V. Zur Feststellung in einer dieser Lagen dient eine an der Leit vorrichtung angebrachte Öse F. welche in der   Abschlussstellung des Schiebers nach   Fig. 4 mit einer an der   Sehieberstange     01   bzw.   C2   
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   Zum Entladen wird der Bolzen   gelöst, wodurch   sowohl die Leitvorrichtung E als auch der Absperrschieber B zum Entladen freigegeben ist. 



   Der Fig. 5 liegt ein Entladewagen zugrunde mit zwei nach je einer Seite führenden Leitvorrichtungen. 



   Der Behälterauslauf A wird durch einen Absperrschieber B verschlossen, der, wie in Fig. 4, durch Stangen   Q   und   O2   geöffnet und verschlossen werden kann. Unterhalb des Bunkerauslaufes ist um eine Längsachse H drehbar ein Verteiler J angeordnet, der zwecks Entladens nach der Mitte oder nach beiden
Seiten, entsprechend der I, eitvorrichtung E der Fig. 4, in verschiedene Stellungen gebracht werden kann. 



   Zur Weiterleitung des Materials nach den beiden Seiten dient je eine Leitvorrichtung K, welche an je einem Pendel L schwingbar aufgehängt ist und ferner je einen Zapfen M besitzt, der in festen Rasten   N1,     N2, Na   feststellbar ist. 



   Die Raste N1 entspricht der Ruhestellung, wie in Fig. 5 dargestellt. Die Rasten   N2, Na entsprechen   je einer seitlichen Entladeart, wobei der Verteiler J entsprechend geschwenkt wird, so dass er an die Leitvorrichtung entsprechend anschliesst. 



   An jeder Wagenseite ist um einen festen Bolzen 0 drehbar ein Riegel P gelagert, der sich in der Feststellage mit einem Ansatz Q gegen einen Anschlag R der Absperrschieberstangen Cl bzw.   O2   legt und diese dadurch einseitig, nämlich in den Bewegungspfeilrichtungen   81   bzw.   82   sperrt. Mit dem Riegel P ist ferner ein Feststellhebel T fest verbunden, der am freien Ende eine Bohrung U besitzt. In der Absperrlage stimmt diese Bohrung mit einer entsprechenden Bohrung der Leitvorrichtung K überein. 



  Zur Feststellung dient ein durch beide Bohrungen hindurchgesteckter Bolzen. 



   Sind beide Leitvorrichtungen K auf diese Weise gesichert, so ist der Absperrschieber B gegen Öffnen in   bei den Richtungen 81   bzw. 82 gesichert. Zur Entladung wird auf der jeweiligen Bedienungsseite der Feststellbolzen aus der entsprechenden Bohrung U herausgezogen und der Feststellhebel T um seine Achse 0 nach aussen geschwungen, was das Anheben des Riegels P zur Folge hat, so dass der Ansatz Q aus dem Bereich des Anschlags R heraustritt. Die Schieberstange lässt sich dann in der entsprechenden Pfeilrichtung   81   bzw. 82 bewegen, wodurch der Absperrschieber B geöffnet wird. 



   Zum   Schliessen   des Absperrschiebers wird dieser durch Bewegen einer der beiden Stangen fi oder   O2   entgegengesetzt bewegt. Der vorher gelöste Riegel P wird wieder in seine Verriegelungsstellung gedrückt und gesichert durch Einstecken des Bolzens in die   Bohrung U.   Letzteres bedingt, dass die betreffende Leitvorrichtung K die in Fig. 5 gezeichnete Ruhelage einnimmt, in der ihre   Feststellbohrung   mit der Bohrung U übereinstimmt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Entladewagen für leicht fliessendes   Schüttgut,   insbesondere Getreidewagen mit mehreren in   Längsrichtung   des Wagens hintereinanderliegenden Trichterausläufen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trichterauslauf Vorrichtungen zur wahlweisen Entladung des   Schüttgutes   nach verschiedenen Richtungen aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Entladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an jedem Trichterauslauf vorgesehene Vorrichtung zur wahlweisen Entladung aus einer Leitvorrichtung besteht, die waagrecht und lotrecht schwenkbar ist.
    3. Entladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung (l) unmittelbar an den Trichterauslauf (b) angeschlossen und als biegsames Rohr ausgebildet ist.
    4. Entladewagen nach Anspruch 1, mit verstellbaren Leitvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet. dass die Leitvorrichtung (E bzw. K) in der Ruhelage durch eine Feststellvorrichtung fssi, sss bzw. T gehalten wird, deren Feststellage durch mechanische Abhängigkeit die Verriegelung des Absperrorgans (B) bedingt.
    5. Entladewagen nach Anspruch 4, wobei ein gemeinsames Absperrorgan zwei unabhängige Gleitvorrichtungen bedient, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan (B) in zwei Richtungen (i bzw. 82) verstellbar ist und durch je eine von der Ruhelage je einer Leitvorriehtung abhängige Ver- riegelung (P, Q, R) entsprechend einseitig gesperrt wird.
    6. Entladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestänge der Bremse, des Zugapparates u. dgl. durch kanal-oder rohrförmige Durchbrechungen (n) der Trichter hindurchgeführt sind 7. Entladewagen nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden mittleren Langträger (e) des Wagenkastens innerhalb der Trichter (b1, b2, b3, b4) sattelförmig (f) abgedeckt sind.
AT141921D 1931-02-25 1931-04-02 Entladewagen für leicht fließendes Schüttgut, insbesondere Getreidewagen. AT141921B (de)

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AT141921D AT141921B (de) 1931-02-25 1931-04-02 Entladewagen für leicht fließendes Schüttgut, insbesondere Getreidewagen.

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AT (1) AT141921B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089002B (de) * 1958-03-21 1960-09-15 Rheinstahl Siegener Eisenbahnb Drehschieberverschluss, insbesondere fuer Eisenbahnselbstentlader

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089002B (de) * 1958-03-21 1960-09-15 Rheinstahl Siegener Eisenbahnb Drehschieberverschluss, insbesondere fuer Eisenbahnselbstentlader

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