CH155658A - Entladewagen für leicht fliessendes Schüttgut, insbesondere für Getreide. - Google Patents

Entladewagen für leicht fliessendes Schüttgut, insbesondere für Getreide.

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CH155658A
CH155658A CH155658DA CH155658A CH 155658 A CH155658 A CH 155658A CH 155658D A CH155658D A CH 155658DA CH 155658 A CH155658 A CH 155658A
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Akt Ges Fuer Feld-Und K Koppel
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Akt Ges Fuer Feld Und Kleinbah
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Description


      Entladewagen    für leicht fliessendes Schüttgut,     insbesondere    für Getreide.    Die Erfindung betrifft einen Entlade  wagen für leicht fliessendes Schüttgut, ins  besondere für Getreide, mit mehreren in  Längsrichtung des Wagens hintereinander       iiegenden        Trichterausläufen.     



  Bei .den bekannten     Entladewagen    dieser  Art liegen alle     Trichterausläufe    zwischen  den Endachsen. Dies hat zur Folge, dass das  Fassungsvermögen nicht vor der vollen  Länge :des Wagens entsprechend ausgenutzt  werden kann, weil zum Abrutschen des Ma  terials der Boden gegen ,das Wagenende     zu          gleitflächenartig    hochgezogen werden muss,  damit eine dem     Abrutschwinkel    des Mate  rials entsprechende Neigung zustande kommt.  Der an den Enden unter diesen schrägen  Böden liegende Teil des Wagens kann daher  bei dieser Bauart nicht als Nutzraum für die  Ladung verwendet werden.

   Dadurch wird  erstens der Gesamtschwerpunkt der Ladung       höher    gerückt und zweitens das über die  Endauflager hinausragende Übergewicht ver-    mindert. Die erstere Eigenschaft beeinflusst  die Stabilität des Wagens nachteilig und die  zweite die Konstruktion des Tragverbandes,  der entsprechend stärker ausgeführt werden  muss, weil der     Kragträger    in der Regel eine  um so ungünstigere Belastungsart erhält, je  weniger die über die Auflager     überkragen-          den    Enden belastet werden können. Ein  pragträger wirkt gegenüber einem Freiträger  bezüglich der     Beanspruchungen    im mittleren  Teil entlastend.

   Je nachdem, wie lang man  die     überkragenden    Enden wählt, tritt die  Entlastung stärker hervor. Nun ist bei lan  gen Eisenbahnwagen dieser Überhang in der  Regel wegen des Kurvenausschlages be  schränkt, so dass die Entlastung des mittleren  Trägerteils an sich benachteiligt ist. Deshalb  ist es unter diesen Verhältnissen von grossem  Vorteil,     @dass    man die     überkragenden    Enden  möglichst stark belastet. Bei Wagen, die  zum Transport von Materialien geringer       Dichte,    wie Getreide     und    dergleichen dienen.      ist ausserdem das kleinere Gesamtfassungs  vermögen .des Wagens unerwünscht.  



  Diese Nachteile werden gemäss der Erfin  dung dadurch     vermieden,    dass der Raum zwi  schen je zwei benachbarten     Trichterausläu-          fen    die Radachsen aufweist. Die Trichter  ausläufe sind mit     Entladevorrichtungen    ver  sehen. Um eine zentrale Längsdurchführung  der Gestänge für Bremse, Zugapparat und  dergleichen zu erreichen, können die Trich  ter mit     kanal-    oder rohrförmigen     Längs-          durchbrechungen    versehen werden, durch  welche die Teile hindurchgeführt und somit  vor Berührung mit dem Ladegut geschützt  sind.

   Es empfiehlt sich, die     mittleren    Lang  träger des     Wagenkastens    von Stirnwand     züz     Stirnwand durchgehen zu lassen und inner  halb der Trichter .durch entsprechende Form  gebung oder durch besondere Teile     sattelför-          mig    abzudecken, so dass das Ladegut ohne  Stauung in die     darunter        befindlichen        Trich-          terausläufe    gleiten kann. Der hierdurch ent  stehende     kanalartige    Hohlraum kann gleich  zeitig zur     Unterbringung    der vorher genann  ten durchzuführenden Teile benutzt werden.  



  Dadurch, dass die     Trichterausläufe    neben  den Radachsen liegen, werden .die Platzver  hältnisse besonders günstig für die Anord  nung von     Entladevorrichtungen,    und es ist  eine tiefere Lage der     Trichterausläufe    mög  lich, als dies bei der     Anordnung    der     Trich-          terausläufe    über den Achsen der Fall ist,  womit der Fassungsraum des Wagens erhöht  wird.

   Jeder     Trichterauslauf    ist     zweckmässi-          gerweise    mit einer Vorrichtung zur wahl  weisen     Entladung    des     Schüttgutes    nach ver  schiedenen Richtungen ausgerüstet.

   Diese  Vorrichtung ist vorteilhaft entweder so aus  gebildet,     dass    sie zwei nach     je,einer    Wagen  seite führende Leitorgane aufweist, die durch  einen dazwischenliegenden Verteiler be  schickt werden, der durch Umstellung das  Auslaufen ,des Schüttgutes nach der Mitte  oder nach je einer Wagenseite gestattet, oder  aber sie besteht aus einem einzigen schwenk  bar -am     Trichteraüslauf    befestigten     Leit-          organ.       In letzterem Falle kann das Verstellen  des Leitorganes direkt von Hand erfolgen  oder mechanisch, beispielsweise durch eine  quer zum Magen liegende Betätigungswelle,  welche mit dem Leitorgan durch ein Zahn  getriebe oder dergleichen in Verbindung  steht.

   Hierbei kann die Betätigung auch von  beiden Wagenseiten aus oder von irgend  einer zentralen Stelle erfolgen, wenn an ent  sprechender Stelle Antriebsvorrichtungen,  zum Beispiel Handräder usw. vorgesehen  sind. Mit der Betätigungsvorrichtung kann  auch ein Absperrorgan des zugehörigen       Trichterauslaufes    verbunden sein, welches  bezüglich des Antriebes ähnliche Verhält  nisse aufweisen kann     wie    der Schwenk  antrieb des Leitorganes.

   Das Leitorgan kann  raumbeweglich am Auslauf befestigt sein,  beispielsweise unter Verwendung eines     Hohl-          kugelgelenkkopfes.    Die Vorrichtung kann so  getroffen sein, dass beispielsweise die Schwen  kung in wegrechter Richtung nur bei hoch  gehobenem freien Ende des     Leitorganes    mög  lich ist, was durch entsprechende Ansätze  und Raste zwischen den das Gelenk bilden  den     Kugelschalen    erreichbar ist. Beispiels  weise kann ein Ansatz des beweglichen Teils  passend in eine Raste des festen Teils ein  greifen, wobei die Raste aus horizontalen  und davon abzweigenden vertikalen Teilen  besteht, welch letztere mit den verschiedenen  in Frage kommenden     Entladerichtungen    ört  lich übereinstimmen.

   Hierbei kann das Hohl  kugelgelenk auch in Form eines Absperr  hahnes ausgebildet sein, derart, dass der Ma  terialdurchfluss nur bei     gesenkter    Stellung  des Leitorganes erfolgt. Dadurch lässt sich  ein besonderes Absperrorgan ersparen.  



  Die     Verstellbarkeit    des Leitorganes kann  auch in Abhängigkeit gebracht werden von  der Verriegelung des Absperrorganes, indem  in der Ruhelage beide miteinander gekuppelt  sind. Bei entsprechender Anordnung verhin  dert dies beispielsweise in einfacher Weise  ein unbeabsichtigtes oder vorschriftswidriges  Entladen, besonders wenn das Bedienungs  personal gezwungen ist, vor Öffnendes     Ab-          sperrorganes    das Leitorgan in irgend     eine         Betriebslage zu bringen.

   Umgekehrt bietet  das Feststellen des Leitorganes in der Ruhe  lage die Gewähr, dass auch das Absperrorgan  in der Schliesslage gesichert ist,     bezw.    dass  das Absperrorgan nur verriegelt werden  kann, wenn das Leitorgan gleichzeitig in der  Ruhelage festgestellt wird. Dies ist für     Ent-          ladewagen        wichtig,    weil in der Regel die zur       FahT@,        notweacube        -Pxefilfreiheit    bedingt, dass  das     Leitorgan    in der Ruhelage festgestellt ist.  



       .falls    ein gemeinsames Absperrorgan zwei  unabhängig verstellbare     Leitorgane    bedient,  kann die Anordnung so getroffen     sein,    dass das  Absperrorgan zwei     verschiedene        Öffnungs-          bewegungen    ausführen kann. Die Abhängig  keit der     Verriegelung,des        Absperrorganes    von  der Stellung jedes     Leitorganes    besteht dann       zweckmässig    darin, dass durch Feststellung  jedes     Leitorganes    in seiner Ruhelage das Ab  sperrorgan entsprechend     einseitig    gesperrt  wird.

   Auch in diesem Falle müssen zur voll  ständigen Verriegelung beide Leitorgane in  der Ruhelage sein. Jedoch genügt es zur       Entriegelung,    lediglich dasjenige Leitorgan  frei zu geben, welches gerade benutzt werden  soll, worauf sich das Absperrorgan in der  entsprechenden Richtung umstellen lassen  muss.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes mit  verschiedenen Detailvarianten dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     Längsschnitt    eines Ei  senbahngetreidewagens; die     Entladevorrich-          tungen    sind in dieser Figur nicht dargestellt;       Fig.    2 zeigt einen     Querschnitt    nach der  Linie     A-B    der     Fig.    1, durch die     Mitte    eines  Endtrichters;       Fig.    8 zeigt einen     Triohterauslauf    mit       wagrecht    schwenkbarem Leitorgan;

    nach     Fig.    4 ist das Leitorgan quer zur  Längsrichtung schwenkbar und  nach     Fig.    5 nach jeder Raumrichtung  biegsam;  die     Fig.    6 und 7 stellen     Trichterausläufe     dar, bei denen der Absperrschieber mit dem         bezw.    den Leitorganen verriegelt werden  kann.  



  Der Wagenkasten a, dessen Seitenwände  oben in der Formgebung zur Erhöhung des  Fassungsvermögens dem zulässigen Profil  angepasst sind, ist mit vier     trichterartigen     Ausläufen     b1,        b2,        b@,        b4    versehen. Die Sei  tenwände des Wagenkastens sind unten der       -Trichterform    angepasst, wie aus     Fig.    2 her  vorgeht, so dass sie durchlaufende Schräg  flächen     c    bilden, welche auf den gepressten  äussern Langträgern d aufliegen.

   Die min  deren     Langträger    e sind ebenfalls durchlau  fend und innerhalb der     Triehtrr    mit sattel  förmigen     Abrutschblechen    f     abgedeckt.    Der  dadurch gebildete kanalartige Hohlraum     g     dient zur Unterbringung der     Handbrems-          stanae   <I>h</I> und des Bremshebels<I>i,</I>     sowie    der  normalen Zugstange<B>k</B><I>,</I> welche an dem zwi  schen den Trichtern     b=    und     1)"        untergebracht-          ten    Zugapparat l angreift.  



  Zur zentralen Durchführung des Luft  bremsgestänges     in    sind die     Trichterausläufe          bz,        b3    vermittelst Rohren<I>n</I> durchbrochen,  welche die Stange m mantelartig umschlie  ssen. Ferner gibt es bei Eisenbahnwagen  noch     weitere    durchgehende Teile, die man  vorteilhaft in     Durchbrechungen    der Trichter  anordnet, beispielsweise Rohrleitungen oder  irgend welche Sondergestänge.  



  Die vier Radachsen o, bis     o,    des Wagens  sind paarweise je zwischen den     Trichtern    b,  und     b;        bezw.        b3    und     b4    untergebracht.  



  Gemäss     Fig.    2 ist unter jedem Auslauf  ein verstellbarer Verteiler p angeordnet, der  um die Längsachse q drehbar ist und zwei  längslaufende, gegeneinander schräg gestellte       Abrutschbleche    r, und     r.    besitzt.     Diese     Schrägflächen schliessen dicht gegen das  feste Gehäuse s ab, welches nach jeder Seite  mit je einem Leitorgan     t,    und     t2    verbunden  ist.  



  Die Drehung der fest mit .dem Verteiler p  verbundenen Achse q erfolgt durch einen auf  die Achse aufgesetzten Kurbelarm u, an wel  chem eine Schubstange v     angelenkt    ist, wel  che nach der Wagenseite     geführt    ist.      In     Fig.    2 zeigt der- Verteiler p die Zwi  schenstellung. Die     Abrutschbleche        r1    und     7-.,     liegen     symmetrisch    zur     Mittellängsebene    des  Wagens, so dass .die Entladung nach .der  Mitte frei gegeben ist.

   Zum Entladen nach  der linken     Seite    wird die Schubstange     v    in  der Pfeilrichtung bewegt, bis die untere Ver  teileröffnung mit dem Einlauf des Verteilers       t1    übereinstimmt. Infolge der nach oben di  vergierenden     Abrutschbleche    kann in dieser  Endstellung das Schüttgut ungehindert in  den Verteiler fliessen, von wo es infolge der  Ablenkung durch das Blech     r,    dem linken  Leitorgan     t,    zugeleitet wird, während das  rechte Leitorgan 4 infolge Anliegens des     Ble-          ches        r.;    voll abgedeckt bleibt.  



  In analoger Weise erfolgt die Entladung  nach der rechten Seite, indem die Schub  stange     v    entgegen der Pfeilrichtung bis in die  betreffende Endlage bewegt wird.  



  Ist der Wagen vollständig entleert, oder  soll die Entladung nur abschnittsweise erfol  gen, beispielsweise zum Füllen einzelner  Bunker oder Säcke, so wird der Ausfluss b  durch einen Schieber     2v,    der an der Mündung  des Auslaufes quer verschiebbar gelagert ist,  durch Verschieben des am Schieber     angelenk-          ten    Gestänges x abgeschlossen.  



  Der Verteiler kann auch eine andere Aus  bildung besitzen, die die wahlweise Ent  ladung nach den     gewünschten    Richtungen  gewährleistet, beispielsweise kann er eine ein  fache Wendeklappe sein. Ferner können die  Antriebsvorrichtungen für ,die Kurbel     2t    zum  Bewegen des Verteilers p     bezw.    diejenige für  den Schieber x beiderseits des Wagens oder  an einer zentralen Stelle angeordnet sein, so       dass    von verschiedenen Stellen oder nur von  einer einzigen aus die Entleerung eingeleitet  und überwacht werden kann.  



  Nach     Fig.    3 ist das     Leitorgan    t     wagrecbt     schwenkbar. Es trägt an seinem obern Ende  einen Ring     y,    mit     winkelförmigem    Quer  schnitt. Der horizontale Flansch des Ringes       y,    liegt an einem mit .dem Trichter b ver  bundenen Ring y., an und wird von einem  kreisringförmigen Lagerdeckel z getragen,    welcher am Ring     y@    befestigt ist, so dass das  Leitorgan in dem Kragenlager     y-,   <I>z</I> hori  zontal, das heisst um eine vertikale     Age,     schwenkbar ist.

   Die Entladung erfolgt ent  weder nach einer der Wagenseiten oder in  einem zwischen den     Schienen    liegenden Bun  ker. Das Leitorgan ist an seinem freien  Ende rohrförmig gehalten und daher auch  zum Anschluss an einen     Metallschlauch,    bei  spielsweise an einen     Elevatorschlauch,    geeig  net.     Statt    des Schiebers w kann auch am  oder in der Nähe des freien Endes des     Leit-          organes    t ein Verschluss vorgesehen sein.  



       Fig.    4 zeigt ein quer zum Wagen  schwenkbares Leitorgan. Am     Trichteraus-          lauf    b ist um eine in Längsrichtung des Wa  gens verlaufende Achse j schwenkbar ein       Leitrohr    t von beliebiger Querschnittform  gelagert.  



  <B>f</B>  Bei senkrechter Stellung des Leitrohres t  findet die Entladung zwischen die Schienen  statt. Zur Entladung nach der einen oder  andern Seite wird das Rohr entsprechend um  die Achse     j    geschwenkt,     wie    in der Zeich  nung; gestrichelt dargestellt ist.  



  Um überdies auch eine     wagrechte    Schwenk  barkeit zu erreichen, kann .das Rohr t     *kar-          dan-    oder     kugelgelenkartig    am Auslauf ge  lagert sein, beispielsweise durch Lagerung  des Rohres t in zwei     koachsialen    horizon  talen Zapfen, welche an einem um den     Trich-          terauslauf    gelegten, drehbaren     Halslagerring          befestigt    sind.  



  Nach     Fig.    5 ist am     Trichterauslauf    b als  Leitorgan ein Schlauch     t    angeschlossen, wel  cher infolge seiner Biegsamkeit eine Ent  ladung nach beliebiger Richtung gestattet.  



  In der     Fig.    6 ist eine     Verriegelungsein-          richtung    für Absperrorgan und     Leitorgan     schematisch dargestellt.  



  Der     Trichterauslauf    A ist durch einen  Absperrschieber B verschlossen, an welchem  zwei nach je einer Wagenseite führende Ge  stänge     Cl    und     C.    angreifen, so dass durch       achsiales    Bewegen der Stangen     C,.        bezw.        C2     der Schieber     B    von jeder Seite aus geöffnet  und     geschlossen    werden kann.

   Unterhalb des       Trichterauslaufes    ist um eine     feste    Längs-           Achse        1)    schwingbar ein Leitorgan E ge  lagert, welches zum wahlweisen Entladen  nach der litte oder nach einer der Wagen  seiten in die Stellungen I,     II    und     III    ge  schwenkt werden kann.  



  Während der Fahrt muss das Leitorgan  zur Erzielung der nötigen Profilfreiheit nach  einer der beiden Seiten     hochgeschwungen     werden     entsprechend    .den beiden in     Fig.    6       dargestellten        Ruhelagen    IV     bezw.    V.

   Zur  Feststellung in einer dieser Lagen dient eine  an dem Leitorgan angebrachte Öse F, welche  in der     Abschlussstellung    des Schiebers nach       Fig.    6 mit einer an der     Schieberstange        Cl          bezw.        C2    angebrachten Öse     G1        bezw.        G2    über  einstimmt, so dass durch einen     Verriegelungs-          holzen    die Öse F mit -der Öse G,     bezw.        G_     feststellbar ist.  



  Zum Entladen wird der Bolzen gelöst,  wodurch sowohl das     Leitorgan    E, als auch  der Absperrschieber     B    zum Entladen frei  gegeben sind.  



       Fig.    7 stellt einen     Trichterauslauf    mit  zwei nach je einer Seite führenden, unab  hängigen Leitorganen dar.  



  Der     Trichterauslauf    A wird durch einen  Absperrschieber B     verschlossen,.    der als ge  meinsames Absperrorgan die beiden unab  hängigen Leitorgane -bedient und,     wie    in       Fig.    6, durch Stangen C, und     C2    geöffnet  und verschlossen werden kann. Diese Stan  gen werden je durch Führungsrollen V,,     V2     geführt. Unterhalb des     Trichterauslaufes    ist  um eine Längsachse H drehbar ein Verteiler  J angeordnet, der zwecks     Entladens    nach der  Mitte oder nach beiden Seiten, entsprechend  dem Leitorgan E der     Fig.    6, in verschiedene  Stellungen gebracht werden kann.  



  Zur     Weiterleitung    des Materials nach den  beiden Seiten dient- je ein Leitorgan     K,    wel  che. Organe an je einem Pendel L schwing  bar aufgehängt sind und ferner je einen Zap  fen     31    besitzen, der in festen     Rasten    N,,     N2,          N3        feststellbar        ist.     



  Die Raste     N,    entspricht der Ruhestel  lung, wie in     Fig.    7 dargestellt. Die Rasten  N,.     N3    entsprechen je einer seitlichen Ent  ladeart, wobei der Verteiler J so geschwenkt    wird, dass er an das gewünschte     Leitorgan     anschliesst.  



  An jeder Wagenseite ist um einen festen  Bolzen 0 drehbar ein Riegel P gelagert, der  sich in der Feststellage mit einem Ansatz     Q     gegen einen Anschlag     R    der     Absperrschie-          berstangen    C,     bezw.        C2    legt und diese da  durch einseitig, nämlich in .den     Bewegungs-          pfeilrichtungen        S,        bez*.   <B>8,</B> sperrt.

   Die  Kreise V, oberhalb der Stangen     Cl        bezw.        C_     sollen also lediglich Führungsrollen für fliese  Stangen darstellen, nicht aber Hebelgelenke.       Nit        dein    Riegel P ist ferner ein Feststell  hebel T fest verbunden, der am freien Ende  eine Bohrung U besitzt. In der Absperrlage  stimmt diese Bohrung mit einer entsprechen  den Bohrung des in die Ruhelage gebrachten  Leitorganes     If    überein. Zur Feststellung  dient ein durch beide Bohrungen hindurch  gesteckter Bolzen.  



  Sind beide Leitorgane     K    auf diese Weise  gesichert, so ist der Absperrschieber     B    gegen  Öffnen in beiden Richtungen     S,        bezw.        S,     gesichert. Zur Entladung wird auf der je  weiligen Bedienungsseite der Feststellbolzen  aus der     entsprechenden    Bohrung U heraus  gezogen und der Feststellhebel T um seine  Achse O nach aussen geschwungen, was das  Anheben des Riegels P zur Folge hat, so  dass der Ansatz Q aus dem Bereich des An  schlages .R heraustritt.

   Die     Schieberstange     lässt sich dann in der entsprechenden Pfeil  richtung     S,        bezw.        S,    bewegen, wodurch der  Absperrschieber B geöffnet     wird.     



  Zum Schliessen des Absperrschiebers wird  dieser durch Bewegen einer der beiden Stan  gen     C,    oder     C2    entgegengesetzt bewegt. Der  vorher gelöste Riegel P wird wieder in seine       Verriegelungsstellung    gedrückt und gesichert  durch Einstecken des Bolzens in die Boh  rung U. Letzteres bedingt, dass das betref  fende Leitorgan     K    die in     Fig.    7 gezeichnete  Ruhelage einnimmt, in der ihre Feststell  bohrung     mit    der Bohrung U übereinstimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladewagen für leicht fliessendes Schütt gut, insbesondere für Getreide, mit mehreren in Längsrichtung des Wagens hintereinander liegenden Trichterausläufen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum zwischen je zwei benachbarten Trichterausläufen die Radacb- sen aufweist, und dass .die Trichterausläufe mit Entladevorrichtungen versehen sind.
    UNTERANSPRüCIIE 1. Entladewagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gestänge der Bremse des Zugapparates und der gleichen durch kanalförmige Durchbre- chungen (g, n) der Trichter hindurch geführt sind. 2. Entladewagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durch gehenden mittleren Langträger (e) des Wagenkastens innerhalb der Trichter (b1, b2, b3, b4) durch sattelförmige Kör per (f) abgedeckt sind.
    3. Entladewagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Trich- terauslauf (b1 bis b4) eine Vorrichtung zur wahlweisen Entladung des Schütt gutes nach verschiedenen Richtungen aufweist.
    1. Entladewagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur wahlweisen Entladung zwei nach je einer Wagenseite führende Leit- organe aufweist, zwischen denen sich ein unter dem Auslauf liegender verstell barer Verteiler (p) befindet, welcher in beiden Endstellungen je eines der Leit- organe beschickt und in seine Zwischen stellung die Entleerung nach der Mitte freigibt. 5. Entladewagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass :die Vor richtung zur wahlweisen Entladung aus einem wagrecht schwenkbaren Leit organ besteht.
    G. Entladewägen nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur wahlweisen Entladung aus einem quer zum Wagen schwenkbaren, mit dem Trichterauslauf (b) verbun denen Leitorgan besteht. 7. Entladewagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zum wahlweisen Entladen ein wagrecht und senkrecht schwenkbares Leitorgan ist. B. Entladewagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zum wahlweisen Entladen ein an den Trichterauslauf (b) angeschlos senes und als biegsames Rohr ausgebil detes Leitorgan ist.
    9. Entladewagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur wahlweisen Entladung min destens ein verstellbares Leitorgan (E bezw. In aufweist, das in der Ruhelage durch ein Feststellorgan (G" G2 bezw. T) gesichert werden kann, dessen Fest stellage durch mechanische Abhängig keit .die Verriegelung des Absperrorganes (B) bedingt.
    10. Entladewagen nach Unteranspruch 9, wobei ein gemeinsames Absperrorgan (B) zwei unabhängige Leitorgane be dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan (B) in zwei Richtungen (8, bezw. S2.) verschiebbar und nach je einer dieser Richtungen durch eine von der Ruhelage eines Leitorganes abhän gige Verriegelungsvorrichtung (P, Q B) feststellbar ist.
CH155658D 1930-12-30 1931-03-30 Entladewagen für leicht fliessendes Schüttgut, insbesondere für Getreide. CH155658A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE155658X 1930-12-30
DE250231X 1931-02-25

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CH155658D CH155658A (de) 1930-12-30 1931-03-30 Entladewagen für leicht fliessendes Schüttgut, insbesondere für Getreide.

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