AT141951B - Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen an Eisenbahnfahrzeugen u. dgl. - Google Patents
Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen an Eisenbahnfahrzeugen u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätige Kupplung fiir Rohrleitungen, elektrische Leitungen an Eisenbahnfahrzeugen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Kupplung für die verschiedenen Leitungen, die beim Kuppeln zweier Eisenbahnfahrzeuge miteinander zu verbinden sind (Druckluftbremsleitung oder Vakuum- bremsleitung, Dampfheizleitung, elektrische Licht-und Steuerstromleitungen u. dgl. ), und bezweckt, neben möglichster Vereinfaehung derartiger Kupplungen mit einfachen Mitteln eine Sicherheit gegen Verdrehen und Verschieben der Kupplungsköpfe oder Kupplungsmundstücke sowohl in lotrechter wie in waagerechter Richtung zu schaffen. Darüber hinaus ist es der Zweck der Kupplung nach der Erfindung, in einfacher Weise dafür Sorge zu tragen, dass der Kupplungsschluss der Leitungen auch dann mit Sicherheit zustande kommt, wenn die Längsachsen der zu verbindenden Leitungen bzw. deren Verlängerungen einen Winkel miteinander bilden, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn die Fahrzeuge sich in einer Gleiskrümmung befinden oder die Kuppelköpfe aus irgendwelchem Anlass aus der Mittellängsachse der Fahrzeuge heraus verschwenkt sind. Gerade in dieser Hinsicht sind die bislang bekannten Leitungskupplungen sehr unzuverlässig. Die Leitungskupplung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Leitungskupplung nach der Erfindung in Stirnansicht, Fig. 2 zeigt zwei einander gegenüberstehende Leitungskupplungen vor Vollendung des Kupplungssehlusses mit seitlich stark verschobenen Längsachsen in der Ansicht von oben. Fig. 3 zeigt zwei in verschiedener Höhenlage befindliehe Kupplungen vor dem Kupplungsschluss in Seitenansicht. Fig. 4 zeigt zwei Kupplungen in Ansicht von oben, deren Längsachsen einen Winkel bilden. Der Schaft der Kupplung endet in einer senkrecht zur Achse j verlaufenden Stirnfläche a, die zweckmässig rechteckig gestaltet ist (Fig. 1), ohne dass dies jedoch Bedingung ist. Auf der einen Seite der Stirnfläche a ; befindet sich eine über diese nach vorn hervorragende, senkrecht verlaufende Rippe oder Leiste b. die sich über die ganze Höhe der Stirnfläche a erstreckt und deren waagerechte Sehnittfigur einen Winkel darstellt, dessen nach aussen ragender, langer Schenkel d den Schnitt durch eine senkrecht stehende, geneigt zur Kuppklungslängsachse f verlaufende Fangfläche d bildet. Die untere Begrenzung dieser Fangfläche steigt nach derem äusseren Rand hin schräg an, da sie mit einem am andern Kupplungskopf befindlichen Leithorn g zusammenarbeitet. Auf der andern Seite der Stirnfläche a im selben Abstand, den die Leiste b von der senkrechten Mitte der Fläche a einhält, befindet sich eine hinter die Stirnfläche a zurücktretende Vertiefung c, deren nach aussen hin gerichtete Begrenzungsfläche e parallel zur Fläche d verläuft und die im waagerechten Querschnitt genau dem Winkel entspricht, durch den die Leiste b gebildet wird, so dass die Leiste des Gegenkopfes genau in die Vertiefung c hineinpasst. Aus Fig. 2 ist zu ersehen, wie die Fangflächen d und e beider Kuppelköpfe zusammenwirken, um bei starker seitlicher Abweichung der Längsachsen der Kupplungen den Kupplungsschluss zu sichern. EMI1.1 gerichtet werden, wenn sie im Winkel zueinander stehen. Der Rand der auf der Innenseite des von den Achsen/gebildeten, stumpfen Winkels gelegenen Fangfläche e des einen Kopfes legt sich an die Fläche d des andern Kopfes an und dient damit dem System als Drehkante, wobei sie auf der Fläche d gleitet. <Desc/Clms Page number 2> Um die in verschiedener Höhenlage befindlichen Kuppelköpfe ineinander, d. h. auf dieselbe Höhe zu führen, ist jeder Kuppelkopf mit einem von der unteren Kante der Stirnfläche a ausgehenden Leithorn g versehen, das-wie Fig. 3 zeigt-schräg nach unten und-wie aus Fig. 2 ersichtlich-seitwärts gebogen ist, u. zw. nach der Seite hin, auf der sich die vorspringende Leiste b befindet. Beim Kuppeln zweier in verschiedener Höhe befindlichen Kuppelköpfe gleitet die Fangfläche e mit ihrer schrägen Unterkante auf das ansteigende Leithorn g des andern Kuppelkopfes hinauf. Die Abschrägung der unteren Kante der Fangfläche e und die Steigung des Leithornes g bzw. die Ausdehnung dieser beiden Teile sind bestimmend für die Grösse des Fangbereiehes in vertikaler Richtung. EMI2.1 1. Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen u. dgl. an Fahrzeugen mit beim Kupplungsschluss durch Federn, Druckmittel od. dgl. gegeneinander gepressten Kupplungsköpfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsköpfe eine senkrecht zur Achse der Leitungsmündungen verlaufende Stirnfläche (a) besitzen, aus der auf der einen Seite eine im waagerechten Schnitt winklig gestaltete, über die ganze Höhe der Stirnfläche (a) sich erstreckende Leiste (b) vorspringt, wohingegen auf der andern Seite eine hinter die Stirnfläche (a) zurücktretende, im waagerechten Schnitt winkelförmige Vertiefung (c) über die ganze Höhe des Kuppelkopfes verläuft, die dem Spiegelbild der vorspringenden Leiste (b) entspricht.
Claims (1)
- 2. Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen ragenden Flächen der vorspringenden Leisten (b) und der winkelförmigen Vertiefungen (c) im entgegengesetzten Richtungssinn parallel verlaufen und Fangflächen (d und e) bilden, durch die bei im Winkel zueinander befindlichen Rohrleitungsachsen (f) infolge Berührung eines Paares der Fangflächen (d, e) mit ihren Aussenkanten die Längsachsen der Kupplungen in gleiche Richtung gestellt werden.3. Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen u. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rande der senkrechten Stirnfläche (a) jedes Kupplungskopfes ein schräg nach unten ragendes Leithorn (g) angeordnet ist, das von der Rohrleitungskupplungsachse (f) nach derjenigen Seite abweicht, auf der sich die vor der Stirnfläche (a) hervortretende Leiste (b) befindet.4. Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Leithorn (g) zusammenarbeitende Unterkante der Fangfläche (e) von der Unterkante der Stirnfläche (a) ausgehend im Raum ansteigend verläuft, um der Kupplung einen möglichst grossen Greifbereich in lotrechter Richtung zu geben. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141951X | 1933-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT141951B true AT141951B (de) | 1935-06-11 |
Family
ID=5668952
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT141951D AT141951B (de) | 1933-09-02 | 1934-08-18 | Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen an Eisenbahnfahrzeugen u. dgl. |
| AT145561D AT145561B (de) | 1933-09-02 | 1935-03-23 | Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen u. dgl. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT145561D AT145561B (de) | 1933-09-02 | 1935-03-23 | Selbsttätige Kupplung für Rohrleitungen, elektrische Leitungen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT141951B (de) |
-
1934
- 1934-08-18 AT AT141951D patent/AT141951B/de active
-
1935
- 1935-03-23 AT AT145561D patent/AT145561B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT145561B (de) | 1936-05-11 |
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