AT142031B - Elektrisch beheizter Sterilisierapparat. - Google Patents
Elektrisch beheizter Sterilisierapparat.Info
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- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrisch beheizter Sterilisierapparat. Gegenstand der Erfindung betrifft einen Sterilisierapparat, bei dem die Sterilisierung durch die Einwirkung erhitzter Luft auf das zu sterilisierende Gut, z. B. ärztliche und chirurgische Instrumente, Verbandstoffe, Gummiartikel und andere Waren, stattfindet. Gemäss der Erfindung erfolgt die Sterilisierung mittels eines mit thermischer Aussenisolierung versehenen und hermetisch verschliessbaren Behälters, in dessen Innern ein die erforderliche Wärme liefernder elektrischer Heizkörper vorgesehen ist. Da der Sterilisierungsraum hermetisch abgeschlossen ist, wirkt auf das in diesem befindliehe zu sterilisierende Gut ausschliesslich die im Sterilisierungsraum eingeschlossene erhitzte Luft ein. deren Maximaltemperatur selbsttätig geregelt wird. Eine schädliche EMI1.1 kann infolgedessen nicht eintreten. Nach der Erfindung kann die Beschränkung auf eine maximal erreichbare Innentemperatur des Behälters dadurch erzielt werden, dass die Leistung des elektrischen Heizkörpers bzw. seine Dimensio- nierung in ein bestimmtes Verhältnis zu dem Wärmespeichervermögen bzw. zur Wärmedurchlässigkeit und zu der Schiehtdiehte der verwendeten Isolationsmasse gebracht wird und ein Wärmeüberschuss durch die Isolationsschicht hindureh nach aussen abgeleitet wird. Soll der Aparat für verschiedene Sterilisierungstemperaturen verwendet werden, so wird er mit automatisch wirkenden Thermoregulatoren versehen, durch welche der Strom bei Erreichung einer bestimmten Innentemperatur ausgeschaltet wird. Zwecks Steigerung der Heizwirkung und ihrer gleichmässigeren Verteilung auf den gesamten Behälterinnenraum wird dieser zweckmässig mit einer blanken Metallauskleidung versehen, welche durch Reflektion der Wärmestrahlen auch eine unerwünschte Wärmeabgabe an die Behälterwand, namentlich an ihre Isolation, einschränkt. EMI1.2 um die Heizquelle in senkrechter und waagrechter Lage verwenden zu können. Die dazugehörige Bctätigungsvorrichtung kann hiebei mit einer weiteren Vorrichtung gekoppelt werden, welche beim Umklappen der Heizquelle zwangsläufig ihren elektrischen Widerstand bzw. ihre Heizleistung ändert. Do- Behälter wird dann in jeder seiner beiden Aufstellungen automatische auf verschiedene Betriebstempe- raturen eingestellt. Im Sterilisierungsraum können Nischen zur Aufnahme des elektrischen Heizkörpers und Behältern EMI1.3 schicht eine aus beliebiger Quelle gespeiste Kuhlmittel-z. B. Wasserrohrschlange eingebaut werden. Für die Sterilisierung ist es wesentlich, dass jede Oxvdationsmöglichkeit z. B. bei zu sterilisierenden Metallgegenständen ausgeschlossen wird. Dies wird nach der Erfindung in vollkommener Weise dadurch erreicht, dass der Sauerstoff der eingeschlossenen Luft von dem Widerstandsdraht der elektrischen Heizquelle verbraucht wird. Zu diesem Zweck wird die Heizquelle so angeordnet, dass sie direkt auf die Luft einwirkt. Die Widerstandsdrähte befinden sich aus diesem Grunde im Sterilisierungsraum und sind <Desc/Clms Page number 2> nur durch ein Gitter gegen Beschädigung und Berührung gesehützt. Durch diese Anordnung der Widerstandsdrähte wird auch der Heizeffekt wesentlich erhöht. Innerhalb der Isolierschicht werden zweckmässig Hohl- oder Lufträume vorgesehen, durch welche die Einwirkung der Aussentemperatur verhindert wird. Der neue Sterilisierungsapparat wird erfindungsgemäss mit einem besonderen Temperaturregler versehen, durch welchen jede Schwankung der gewünschten Temperatur im Sterilisierungsraum vermieden wird. Dieser Temperaturregler besteht aus einem Wärmedehnungskörper, der bei einer bestimmten gewünschten Temperatur auf ein Ventil od. dgl. einwirkt, so dass kältere Luft einströmen EMI2.1 körper kann nach Bedarf jede gewünschte Höchsttemperatur geregelt werden. Die Tür des Apparates ist mit geeigneten einen hermetischen Verschluss bewirkenden Verschliess- vorrichtungen versehen. Der Apparat kann ausser zur Sterilisierung und für Kühlzwecke auch als Koehapparat verwendet werden. Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführung des Apparates teilweise im Schnitt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Aufsicht. Das Aussengehäuse 1 des Apparates umschliesst eine Isolationsschieht 2, deren Innenoberfläche EMI2.2 regler eingebaut der aus einem Wärmedehnungskörper 21 besteht. Dieser ist in einer Führung 22 aus geeignetem Material gelagert und nach dem Innern des Sterilisierungsraums zu bei 2. 3 befestigt. An diesem Ende kann die im Stelilisierungsraum eingeschlossene Luft ungehindert zum Wärmedehnungs- körper 21 strömen. Am freien Ende des Wärmedehnungskörpers 21 ist ein Ventil 24 befestigt, welches sich bei Dehnung des Körpers 21 etwas öffnet, so dass kalte Luft einströmen und der Wärmeübersehuss abströmen kann. Hiebei schliesst sich durch die Abkühlung des Dehnungskörpers das Ventil 24 wieder. Dieses Spiel des Wärmedehnungskörpers 21 wiederholt sich dauernd und schafft ganz unabhängig von der Aussentemperatur und ohne An-oder Abstellung der elektrischen Heizung eine stets gleichbleibende Maximaltemperatur im Sterilisierungsraum. Der Ort des Einbaus des Wärmedehnungskörpers und dessen Ausführung werden den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend gewählt. Die Tür kann mit einer an sich bekannten Kontaktvorriehtung ausgestattet werden, welche die Stromzufuhr beim Öffnen der Tür unterbricht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrisch beheizter Sterilisierapparat, bestehend aus einem gegen Wärmeverluste isolierten Doppelgehäuse mit dicht abschliessender Tür, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizvorrichtung gegenüber der Tür angeordnet ist, so dass die Heizstrahlen zwecks gleichmässiger Erhitzung <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Apparat so aufgestellt ist, dass sich die Tür seitlich oder oberhalb befindet.2. Sterilisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an der Isolierschicht Hohl-oder Lufträume zum besseren Wärmeausgleich vorgesehen sind.3. Sterilisierapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Sterilisierraum erzeugte Hitze auf eine Wärmeausdehnungsvorrichtung einwirkt, die bei Erreichung einer bestimmten Temperatur ein Ventil öffnet, durch welches die erhitzte Luft austreten kann, bis sich das Ventil bei genügender Abkühlung wieder schliesst.4. Sterilisierapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe beim Nichtgebrauch als Kühlschrank dient, in der Weise, dass durch im Innern desselben vorgesehene Kühlmittelbehälter oder zwischen den Doppelwandungen vorgesehene Kühlrohre die Kühlung des Innenraumes erfolgt.5. Sterilisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandsdraht der elektrischen Heizvorrichtung offenliegend im Sterilisierraum angeordnet ist, sodass die Luft im Sterilisierraum direkt durch den Widerstandsdraht und infolgedessen schneller erhitzt wird. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT142031T | 1934-02-14 |
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| AT142031B true AT142031B (de) | 1935-06-11 |
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| AT142031D AT142031B (de) | 1934-02-14 | 1934-02-14 | Elektrisch beheizter Sterilisierapparat. |
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1934
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