AT142492B - Elektrische Glühlampe, Entladungsröhre oder Schirm. - Google Patents

Elektrische Glühlampe, Entladungsröhre oder Schirm.

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AT142492B
AT142492B AT142492DA AT142492B AT 142492 B AT142492 B AT 142492B AT 142492D A AT142492D A AT 142492DA AT 142492 B AT142492 B AT 142492B
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Lampe Yvel Auto Lampe & Cie
Ancs Ets Le0 Levy
Alfred Monnier
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Glühlampe,   Entladungsröhre   oder Schirm. 



   Es ist bekannt, dass eine Fahrt mit Fahrzeugen im Dunkeln durch Nebel, Sprühregen oder in der Luft suspendierte Staubteilchen'sehr schwierig ist. Diese flüssigen oder festen suspendierten Teilchen bewirken eine erhebliche Streuung des Lichtes. Diese Streuung steht in geradem Verhältnis zu der Dichte des Nebels oder der andern suspendierten Teilchen, so dass sogar mit starken Stirnlampen die Sichtbarkeit in ziemlich kurzem Abstand äusserst gering wird. Anderseits ist die Streuung des Lichtes umgekehrt proportional zu einer höheren Potenz der Wellenlänge. Sie ist also bei Lichtstrahlen in dem blauen und violetten Teil des Spektrums, die bekanntlich eine kleine Wellenlänge haben, viel grösser als bei gelben oder roten Lichtstrahlen, deren Wellenlänge grösser ist. Die Lichtbündel von Kraftwagenlampen haben daher bei Nebel eine bläuliche Farbe. 



   Es folgt daraus, dass die durch den Nebel verursachten Beschwerden um so grösser sind, je moderner der Bau der benutzten Glühlampen ist, da die modernen Lampen viele blaue Strahlen aussenden. Im übrigen strahlen auch die älteren Lampen noch so viel blaue Lichtstrahlen aus, dass sie unter den erwähnten Verhältnissen nicht günstig wirken. 



   Der Streuung des Lichtes haftet ausserdem der Nachteil an, dass die Kontraste verringert werden, so dass die Sichtbarkeit noch mehr abnimmt. 



   Die Erfindung hat den Zweck, Mittel zu schaffen, durch die es   möglich   wird, die Fahrzeugbeleuchtung derart zu gestalten, dass auch unter den angegebenen Verhältnissen die Sichtbarkeit und die Kontrastwirkung gut bleiben. 



   Bei einer elektrischen Glühlampe oder Entladungsröhre oder bei einem vor den Stirnlampen angeordneten Schirm werden zu diesem Zweck die das Licht durchlassende Teile, z. B. der Kolben oder die Röhre, aus einem Stoff hergestellt, der Lichtstrahlen mit Wellenlängen kleiner als etwa   0. 5 (J. im   Wesen absorbiert, Lichtstrahlen grösserer Wellenlänge hingegen nahezu ganz durchlässt. 



   Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, dass eine erhebliche Verbesserung in der Fahrzeugbeleuchtung erhalten wird, wenn man dafür Sorge trägt, dass das ausgestrahlte Licht viele Strahlen mit grosser Wellenlänge, wie gelbe, orange und rote Strahlen, und nur sehr wenig oder gar keine Lichtstrahlen kurzer Wellenlänge, wie violette, indigo und blaue Strahlen, aussendet. Da für die Stirnlampen von Fahrzeugen keine rotes Licht ausstrahlenden Lichtquellen verwendet werden können, weil diese Farbe international für das   Rücklicht   bestimmt ist, ist es notwendig, gemäss der Erfindung gelbe Lichtstrahlen zu benutzen, die gegebenenfalls eine etwas grüne oder orange Farbe haben dürfen. 



   Unter Berücksichtigung, dass das Maximum der Sichtbarkeitskurve für das menschliche Auge für Lichtstrahlen des Sonnenspektrums bei Lichtstrahlen mit einer Wellenlänge von etwa 0-5 Mikron liegt und dass das Auge für Lichtstrahlen grosser Wellenlänge viel empfindlicher, z. B. um 200mal empfindlicher für gelbgrünes Licht als für violettes Licht, ist, wird erfindungsgemäss für die obenerwähnten Erzeugnisse ein Stoff gewählt, von dem Lichtstrahlen mit Wellenlängen kleiner als   0-5 Mikron   absorbiert werden. 



   Kraftwagenlampen, bei denen das Glas mehr oder weniger gelb ist, sind bereits bekannt, aber bei der Wahl der Glasart wurde der der Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnis niemals Rechnung getragen. 



  Die bekannten Lampen strahlen daher noch sehr viele blaue Lichtstrahlen aus. Ausserdem wird von den bekannten Glasarten die Lichtstärke der Bündel erheblich beeinträchtigt. Bei Lampen, die mit einem 

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   Hilfsglühkorper   versehen sind, wurde das gelbe Glas nur für jenen Teil der Lampe oder der Vorderscheibe benutzt, der das von dem Hilfsglühkörper herkommende Lichtbündel durchlässt, während gemäss der Erfindung das gelbe Glas für beide Lichtbündel benutzt wird. 



   Anmelderin hat gefunden, dass am zweckmässigsten Glas verwendet werden kann, das Cadmiumsulfid und Schwefel enthält. Von diesen Zusätzen ist zweckmässig nur so viel zu verwenden, dass bei der normalen Dicke der betreffenden aus dem Spezialglas hergestellten Gegenstände die betreffenden Lichtstrahlen im wesentlichen absorbiert werden. Eine günstige Wirkung wird bereits erhalten, wenn bei der Herstellung des Glases auf 10 Gewichtsteile Sand wenigstens 0-1 Gewichtsteil Cadmiumsulfid und   0-1 Gewichtsteil Schwefel'hinzugefügt   werden. Das beste Ergebnis wird jedoch mit Zusammensetzungen folgender Art erhalten. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Sand <SEP> .............................. <SEP> 10 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Soda <SEP> 45"
<tb> Caleiumearbonat.................... <SEP> 1'8 <SEP> 
<tb> Zinkoxyd <SEP> 0-4-0-5 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Cadmiumsulfid <SEP> 0. <SEP> 45 <SEP> ei
<tb> Schwefel <SEP> ......................... <SEP> 0#15
<tb> Arsenik........................... <SEP> 0303
<tb> Antimonregulus <SEP> .................... <SEP> 0#15
<tb> 
 
 EMI2.3 


AT142492D 1933-05-05 1934-04-03 Elektrische Glühlampe, Entladungsröhre oder Schirm. AT142492B (de)

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