AT142632B - Milchkanne od. dgl. - Google Patents

Milchkanne od. dgl.

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AT142632B
AT142632B AT142632DA AT142632B AT 142632 B AT142632 B AT 142632B AT 142632D A AT142632D A AT 142632DA AT 142632 B AT142632 B AT 142632B
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   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Milchkanne od.   dgl.,   bei der der Deckel an einem Teile zur Anlage kommt, der eine verhältnismässig geringe Wandstärke hat und in bekannter Weise durch einen ihn umgebenden Teil gegen   Beschädigungen   von aussen geschützt ist. Letzterer   hat eine grössere Wand-     stärke   und ist in einem solchen Abstande von dem eine geringere Wandstärke aufweisenden Teile angeordnet, dass er dessen Ausbiegen beim Aufsetzen des Deckels nicht hindert. Die Erfindung besteht darin, dass diese Bauart so ausgebildet wird, dass der eine geringere Wandstärke aufweisende Teil im Laufe der Zeit nicht erschlafft, sondern seine Federkraft beibehält, so dass auch auf die Dauer ein dichter Abschluss gewährleistet ist.

   Die Erfindung ist insbesondere für Milchkannen aus nichtrostendem Stahl bestimmt. 



   Die Zeichnung bringt ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes im   Längsschnitt.   



   An den Mantel A   der Milchkanne sehliesst sich nach   oben hin ein   kegelförmig verjüngter   Teil Al 
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 förmige Halsteil A3 in seinem oberen Bereich noch etwas schwächer als sonst ausgeführt werden. Dieser Halsteil ist von einem   zylindrischen Teil. D umgeben,   der unten einen inneren Ansatz b1 aufweist und mit diesem durch   Widerstandsschweissung   mit dem Hals verbunden ist. Oben hat der Teil B eine Verdickung b2, um die das Ende des Halsteiles A3 herumgebördelt ist. Zwischen dem   Halsteil A 3 und dem   Teil B ist so viel Zwischenraum, dass der Halsteil   A 3 sich   ausbiegen kann, wenn der Deckel C aufgesetzt wird.

   Der Teil B hat eine bedeutend grössere Wandstärke als der Halsteil   A3 und   bildet einen Schutzmantel, durch den die zur Anlage an den Deckel kommenden Flächen des Halses gegen Beschädigung   geschützt   sind. In nicht dargestellter Weise sitzt ferner an dem Deckel C ein   Querstück   und an dem 
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 und wieder   losgedrüekt   werden kann. Der Deckel besteht aus dem eigentlichen nach unten durchgesetzten Deekelteil C, einen sich nach oben hin   anschliessenden zylindrischen   Teil cl und einer sich an diesen mit einer reichlichen   Abrundung anschliessenden, nach   unten gerichteten Bördelung c2, die dazu bestimmt ist, die zur Anlage an den Gefässlials   kommenden   Flächen des Deckelteiles cl vor Beschädigungen zu schützen. 



   Hiedurch ergibt sich eine Bauart, bei der die zur Anlage aneinanderkommenden   Diehtungs-   teile A3 und cl beim Aufsetzen des Deckels federnd gegeneinander nachgeben und gut abdichten. Diese Federung geht insbesondere darauf zurück, dass der eine geringe Wandstärke aufweisende Teil A3 in der Längsrichtung geradlinig verläuft und dieser Teil A3 und der   eine grössere Wandstärke   aufweisende Teil B oben und unten miteinander fest verbunden sind. Da ferner der Halsteil   A 3 durch   den   Schutzmantel   B 
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   kann auch kegelförmig ausgebildet   sein, sofern sein Kegelwinkel kleiner ist als der des Halsteiles A3.

   Zu einer guten Federung   und damit Abdichtung trägt   ferner bei, dass der Halsteil A3 verhältnismässig lang ist, also sich tiefer in das Gefäss hinein erstreckt als der Deckel C bei seinem Aufsetzen. Der Deckel sitzt nach dem Einpressen so fest, dass der   Versehlussbügel gelöst   werden kann und die Kanne trotzdem dicht bleibt. 



   Dadurch, dass man den Kegelwinkel, der durch den Teil A3 bestimmt ist, noch kleiner wählt, 
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 ist, zylindrisch, sondern etwas kegelförmig macht, oder durch beide Massnahmen zugleich (wobei selbstverständlich der durch den Teil A3 bestimmte Kegel winkel innen grösser sein muss als der des Deckel- 
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 in einer Umfangslinie, sondern in einer   Umfangsfläche   von reichlicher Höhe berührt. Durch diese   Mass-   nahme wird erreicht, dass der Deckel besonders fest sitzt und besonders gut abdichtet. Der Teil   4. 3 kann   eine geringere Wandstärke aufweisen als die Teile A, A1 und A2 der Kanne, so dass er besonders elastisch ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Milchkanne od. dgl., bei der der Deckel an einem Halsteile zur Anlage kommt, der eine ver- 
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 aussen geschützt ist, der   eine grössere Wandstärke   hat und in einem solchen Abstande von dem eine   geringere Wandstärke aufweisenden   Teil angeordnet ist, dass er dessen Ausbiegen beim Aufsetzen des Deckels nicht hindert, dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringe Wandstärke aufweisende innere Halsteil (A3) in der   Längsrichtung gerade   verläuft und mit seinem oberen und unteren Ende an dem eine grössere Wandstärke aufweisenden äusseren Halsteil (B) befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Milchkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringere Wandstärke aufweisende Teil 4 schwach kegelförmig verläuft, während der zur Anlage an ihn kommende Teil (c1) des Deckels (C) zylindrisch ausgebildet ist oder einen kleineren Kegelwinkel hat als der eine geringe Wandstärke aufweisende Teil (A3), wobei der eine geringere Wandstärke aufweisende Teil A sieh tiefer in das Gefäss hinein erstreckt als der Deekel (C) bei seinem Aufsetzen.
    3. Milchkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringe Wandstärke aufweisende Teil (A3) aus nichtrostendem Stahl besteht. EMI2.3
AT142632D 1932-07-27 Milchkanne od. dgl. AT142632B (de)

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