CH163524A - Kanne, insbesondere für Milch. - Google Patents

Kanne, insbesondere für Milch.

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CH163524A
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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Description


  Kanne, insbesondere für     blileh.       Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Kanne. insbesondere für Milch, bei .der  der Deckel an einem Teil zur Anlage kommt,  der eine verhältnismässig     geringe    Wand  stärke hat und durch einen ihn umbebenden  Teil     geben        Beschädigungen    von aussen     ge-          sehützt    ist, der eine     grössere        Wandstärke    hat.

    und in einem solchen     Abstande    von dem eine       rieringere    Wandstärke aufweisenden Teil  angeordnet ist, dass er dessen     Ausbiegen     beim Aufsetzen des Deckels nicht hindert.  Die Erfindung bezweckt, diese Bauart so  auszubilden, dass der eine     geringere    Wand  aufweisende Teil im Laufe der Zeit       eicht    erschlafft, sondern seine Federkraft  beibehält, so dass auch auf die Dauer ein  dichter Abschluss gewährleistet ist. Die Er  findung eignet sich insbesondere zur An  wendung der Milchkannen aus     niehtrosten-          dem    Stahl.  



  Die Zeichnung bringt ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsbegenstancles    im       Länc        ssehnitt.       An den Mantel A der Milchkanne  schliesst sich nach oben hin ein kegelförmig  verjüngter Teil A' und sodann ein     zylindri-          seher    Halsteil A' und ein nach oben schwach       kebelförmib        erweiterter    Halsteil A' an. Die  Teile<I>A, A', A'</I> und<I>A'</I> haben die bei  Milchkannen übliche Wandstärke; unter Um  ständen kann der kegelförmige Halsteil A"  in seinem obern Bereich noch     etwas    schwä  cher als sonst ausgeführt sein.

   Dieser Hals  teil ist von einem zylindrischen Teil B um  geben, der unten einen innern Ansatz     b'     aufweist und mit diesem durch     Wi.derstands-          schw        eissunb    mit dem Hals verbunden ist.  Oben hat der Teil<I>B</I> eine     Verdiekunb        b'.     um die das Ende des Halsteils     A3        herum-          gebördelt    ist. Zwischen dem Halsteil     A3     und dem Teil B ist so viel     Zwischenraum.     dass der     Halsteil        A3    sich ausbiegen kann,  wenn der Deckel C aufgesetzt wird.

   Der  Teil B hat eine bedeutend grössere Wand  stärke als der Halsteil A'     und    bildet einen  Schutzmantel, durch den die zur Anläge an      den Deckel kommenden Flächen des Halses  gegen Beschädigung geschützt sind. In nicht  dargestellter Weise sitzt ferner an dem  Deckel C ein Querstück und an dem Man  tel B ein     Verschlussbügel,    durch den der  Deckel -C mit seinem     Querstück    gegen .das  Gefäss gedrückt und wieder losgedrückt wer  den kann.

   Der Deckel     besteht    aus dem  eigentlichen nach unten durchgesetzten  Deckelteil C, einen sich nach oben hin an  schliessenden zylindrischen Teil c' und einer  sich an diesen mit einer reichlichen Abrun  dung anschliessenden, nach unten gerichteten       Bördelung        c',    die dazu bestimmt ist, die zur  Anlage an den Gefässhals kommenden Flä  chen .des Deckelteils     c'    vor     Beschädigungen     zu schützen.  



  Hierdurch ergibt sich eine Bauart, bei  der die zur Anlage aneinander kommenden  Dichtungsteile     A3    und e' beim Aufsetzen  des Deckels federnd gegeneinander nach  geben und gut abdichten. Diese Federung  geht insbesondere darauf zurück, dass der  eine geringe Wandstärke aufweisende Teil  A' in der Längsrichtung geradlinig verläuft  und .dieser Teil A' und der eine grössere  Wandstärke aufweisende Teil B oben und  unten miteinander fest verbunden sind. Da  ferner der Halsteil     A3    durch den Schutz  mantel B und der Dichtungsteil c' durch die       Bördelung        c2    gegen Beschädigung geschützt  sind, so ist ein dichter Abschluss auch auf die  Dauer gewährleistet.

   Der Dichtungsteil c'  braucht nicht zylindrisch zu sein, sondern  kann auch kegelförmig ausgebildet sein, so  fern sein Kegelwinkel kleiner ist als der des  Halsteils     A3.    Zu einer guten Federung und  damit Abdichtung trägt ferner bei, dass der  Halsteil A' verhältnismässig lang ist, also  sich tiefer in das Gefäss hinein erstreckt als  der Deckel C bei seinem Aufsetzen. Der  Deckel sitzt nach dem Einpressen so fest.  dass der     Verschlussbügel    gelöst werden kann  und die Kanne trotzdem dicht bleibt.  



  Dadurch, dass man den Kegelwinkel, der  durch den Teil     A3    bestimmt ist, noch klei  ner wählt, als in der Zeichnung dargestellt  ist, oder dadurch, dass man den Teil     cl    des    Deckels nicht, wie dargestellt ist,     zylin-          (Irisch,    sondern etwas kegelförmig macht,  oder durch beide     Massnahmen    zugleich (wo  bei selbstverständlich der durch den Teil A<B>"</B>  bestimmte Kegelwinkel innen grösser sein       rnuss    als der des Deckelteils     c'),    kann man  erreichen, dass der in den Hals     A3    der Kanne  hineingedrückte Deckel den Hals nicht in  einer Umfangslinie,

   sondern in einer Um  fangsfläche von reichlicher Höhe berührt..  Durch diese     Massnahme    wird erreicht, dass  der Deckel besonders fest sitzt und beson  ders gut abdichtet. Der Teil A  kann eine  geringere Wandstärke aufweisen als     di,-          Teile    A,     A1    und A' der Kanne, so dass er  besonders elastisch ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Milchkanne, insbesondere für Milch, bei der der Deckel an einem Teil zur Anlage kommt, der eine verhältnismässig gering Wandstärke hat und durch einen ihn um gebenden Teil gegen Beschädigungen von aussen geschützt ist, der eine grössere Wand stärke hat und in einem solchen Abstande von dem eine geringere Wandstärke aufwei senden Teil angeordnet ist, dass er dessen Ausbiegen beim Aufsetzen .des Deckels nicht hindert, dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringe Wandstärke aufweisende Teil N1') in der Längsrichtung geradlinig ver läuft und dieser Teil (A') und .der eine grö ssere Wandstärke aufweisende Teil (B) oben und unten miteinander fest verbunden sind.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Kanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Rand des eine verhältnismässig geringe '#ÄTanclstärl:e aufweisenden Teils (A3) des Gefässes um den eine grössere Wandstärke aufweisen den Teil (B, b') herumgebördelt ist. 2.
    Kanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine geringere Wandstärke aufweisende Teil (A3) kegel förmig verläuft, während der zur An lage an ihn kommende Teil (c') des Deckels (C) zylindrisch ausgebildet ist oder einen kleineren Kegelwinkel hat als der eine beringe Wandstärke aufweisende 'feil (A"), wobei der eine geringere Wandstärke aufweisende Teil (A') sich tiefer in das Gefäss hinein erstreckt als der Deckel (C) bei seinem Aufsetzen. 3.
    Kanne nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Deckel (C) aussen mit einer sich nach unten erstreckenden Rördelung (c\) oder dergleichen versehen ist, durch die der zur Anlage an das Ce- fäss kommende Teil (c') geschützt ist. 4. Kanne nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine beringe 'Wand stärke aufweisende Teil (A3) aus nicht rostendem Stahl besteht.
    Kanne nach Patentanspruch und Unter anspruch ?. dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringe Wandstärke aufwei- .ende Teil<B><I>(A').</I></B> an dem der zylindrische Teil (c') des Deckels zur Anlage kommt, einen derart kleinen Kegelwinkel hat, dass der in den Kannenhals hinein gedrückte Deckel den Kannenhals in einer Umfangsfläche von reichlicher Höhe berührt. 6.
    Kanne nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil (c'). der zur Anlage an den eine geringe Wandstärke aufweisenden Teil (A') kommt, einen Kegelwinkel hat, der nur um einen derart beringen Betrag kleiner ist als der Kegelwinkel des eine geringe Wandstärke aufweisenden Teils (A'). dass der in den Kannenhals hinein gedrückte Deckel den Kannenhals in einer Llmfangsflä che von reichlicher Höhe be rührt.
CH163524D 1931-08-05 1932-07-25 Kanne, insbesondere für Milch. CH163524A (de)

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CH163524D CH163524A (de) 1931-08-05 1932-07-25 Kanne, insbesondere für Milch.

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