AT142690B - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

Info

Publication number
AT142690B
AT142690B AT142690DA AT142690B AT 142690 B AT142690 B AT 142690B AT 142690D A AT142690D A AT 142690DA AT 142690 B AT142690 B AT 142690B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carriage
machine according
calculating machine
lever
spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sundstrand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sundstrand Corp filed Critical Sundstrand Corp
Application granted granted Critical
Publication of AT142690B publication Critical patent/AT142690B/de

Links

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Rechenmaschine.   
 EMI1.1 
 übertragen wird. Maschinen mit einem derartigen. im nachfolgenden Schaltfeldwagen genannten Wagen, der ein Feld von Anschlag- und Schaltgliedern (Schaltstiften genannt) trägt und ausser seiner Seitwärtsbewegung noch eine zweite Bewegung ausführen kann, sind bereits bekannt. 
 EMI1.2 
 



   Der Hauptzweck der Erfindung besteht   nun   darin, eine Maschine der erwähnten Art so   auszu-   führen, dass   sowohl beim Addieren   als beim Subtrahieren durch komplementäre Addieion mittels der Ziffertasten die zu addierende oder subtrahierende Zahl selbst einzustellen ist. 



   Zu diesem Zwecke sind die Übertragungsorgane gebogen und so angeordnet, dass sie   korbförmig   einen Raum einschliessen, in den sich der Wagen mit den Schaltgliedern hineinschiebt, um dann zwecks Schaltens des Addierwerkes gedreht zu werden. In Verbindung damit weist jeder Schaltstift mindestens zwei wirksame Teile auf, von denen der eine dem durch   das Glied dargestellten wirkliehen   Wert und der andere seinem Komplement entspricht, und ferner ist eine   Vorrichtung   vorgesehen, vermöge deren, je nachdem die Maschine addieren oder subtrahieren soll, der eine oder andere wirksame Teil eines jeden   Schahgliedes   das Schalten des Addierwerkes hervorbringt. 



   Die Erfindung betrifft ferner, wie aus der folgenden   Beschreibung   an Hand der   Zeichnung   her- 
 EMI1.3 
 Gehäuse. Fig. 3 ist eine Draufsicht, bei der der Addierwerkangen sich in der äussersten   Linksstellung   befindet. Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt bei fortgelassenem Addierwerkagen und Schaltstiftfeld. 
 EMI1.4 
 welle einnehmen, wobei aber einzelne Teile der Klarheit halber fortgelassen sind. Fig. 7-16 zeigen Einzelheiten. Fig. 17 ist ein in der Richtung nach hinten gesehener vertikaler Querschnitt nach der Linie XVII-XVII der Fig. 4.   Fig.] 8-21   stellen   Einzelheiten dar. Fig. 22 zeigt, einen   Teil der Maschine 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 stiftfeld bei Einstellung der Maschine für Subtraktion.

   Fig. 36 ist eine   linksseitige Ansicht der Maschine   und   zeigt die Vorrichtung zum Einstellen   des Sehaltstiftfeldes für Subtraktion. Fig. 37-40 zeigen Einzel-   heiten.   



   Gestell. 



   Eine Bodenplatte   50 (Fig. 96) trägt   einen von vorn nach hinten durchgehenden linken Seiten- 
 EMI2.1 
 



   Tastatur. 



  Der Gegenstand der Erfindung ist bei einer Zehntastenmaschine dargestellt, deren Tasten-M 
 EMI2.2 
 hintereinanderliegenden Reihen angeordnet sind. 



   Die Stiele 5. 5 der Ziffertasten (Fig. 1 und 4, 7-9) gehen abwärts durch Schlitze in einer geneigten oberen FÜhrungsplatte 56, die von auf einer waagrechten unteren Führungsplatte 58 sich erhebenden Stegen 57 getragen wird. Die Platte 58 ruht auf einer Erhebung 59 (Fig. 2) der Bodenplatte 50 in dem   rechten Gehäuseabteil am vorderen Maschinenende.   Die unteren Enden der   Tastenstiele   55   (Fig.   7 und 8) ragen durch kürzere Schlitze in der unteren Führungsplatte 5S in Öffnungen 59'der Erhebung 59 und weisen zur Begrenzung ihrer Bewegung je zwei   AnseMagschultern   60 über und unter der Platte   5S auf.   



   Die Tasten 54 wirken mit seitlich an ihren Stielen 55 angebrachten Stiften   6. Z   auf die Enden der vorderen Arme der   Tastenhebel M, die   in einem gemeinsamen, auf der   Bodenplatte 5S sich erhebenden   
 EMI2.3 
 



   Die   Unteren Arme   der tastenhebel 61 laufen von dem   Lagerbloek     6. 3 verschieden weit nach hinten   und enden in aufwärts gerichteten Fingern 68. die unter einer Reihe paralleler   waagrechter Eintell-   hebel 69 liegen, die über den   Tastenhebeln     61   quer zu ihren Ebenen angeordnet sind. Während die Tastenhebel   61   in einer Reihe von links nach rechts in der durch die besondere Anordnung der Tasten bedingten 
 EMI2.4 
 Ziffern angegeben ist, sind die Einstellhebel 69 von vorn nach hinten in normaler Folge von ,,0" bis ,,9" angeordnet.

   Die rechten Enden der Einstellhebel 69 liegen in Schlitzen in einer an der Bodenplatte   JO   
 EMI2.5 
 eine Schiene 76 angehängte Federn   75 (Fig. 17)   halten die Hebel 69 und damit die Tastenhebel 61 und   Tasten 5-7   in ihren   Ruhestellungen   ; dabei stützen sieh die Hebel 69 auf die   aufwärts geriehfeten Enden 6S   der Tastenhebel. 



   Schaltfeldwagen. 



   Die in einer Reihe liegenden Finger 72 an den freien Enden der Einstellhebel 69 geben dem Benutzer die   Möglichkeit,   mittels der Tasten wahlweise Sehaltstifte 77 (Fig.   1-3.   5-8, 11-14, 17-20. 23. 35, 
 EMI2.6 
 das drehbar zwischen den Seitenrahmen 51 und 52 gelagert ist. 



   Die   Wiege (Fig. 3, 5,   6, 11-14, 17-20, 23, 27) besteht aus ungefähr dreieekförmigen Endteilen 79, die hinten durch eine   Flachschiene   80 und vorn durch die runde Wiegenstange 81 verbunden sind (Fig. 18 und 19). Mit an den Endteilen 79 angeordneten Zapfen 82 ist die Wiege in den   Seitenrahmen 51. ; j'2   dreh- 
 EMI2.7 
 auf (Fig. 20). Die Arme 84 weisen Öffnungen für die vordere Wiegenstange 81 auf, auf der sie gleiten. und sind durch ein die Stange 81 umgebendes Rohr 86 miteinander verbunden. 



   Die hinteren Arme S5 weisen Ausschnitte S7 (Fig. 37 und 38) auf und sind durch oberhalb und unterhalb der Ausschnitte angeordnete Verankerungsstangen 88 und 89 verbunden. Eine   RoHe 90   
 EMI2.8 
 Maschine bewegen kann. 



   Die gebogenen oberen Enden der Endplatten 83 sind durch eine gebogene Haube 92 verbunden. 



  Eine ähnliche Haube 9. 3 verbindet ihre gebogenen unteren Enden. Die Hauben sind je mit einer Anzahl 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Die Zahnstangen 175 sind kreisbogenförmig und in parallelen vertikalen Ebenen in gleichen Abständen wie die Stiftreihen 77 angeordnet und umfassen einen Raum, in den der Wagen sich Schritt für Schritt hineinbewegt. Durch diese Anordnung wird die Maschine sehr gedrungen. Die Zahnstangen ruhen auf Gleitrollen 177 (Fig. 5,6, 17,23) auf. die auf einer unterhalb der Zahnstangenreihe verlaufenden, mit ihren Enden im linken Rahmen   52   und der Zwischenwand 53 gelagerten Querstange 178 gelagert sind. 



   Geschlitzte Führungsstangen 179, 180, 181, die über den inneren Umfang der Zahnstangenreihe vertei lt und mit ihren Enden in dem linken Rahmen 52 und der Zwischenwand 53 gelagert sind, schmiegen sich den Zahnstangen an, führen sie bei ihrer Schwingbewegung und halten sie in ihren vertikalen Ebenen im richtigen gegenseitigen Abstande sowie auch in der richtigen zentralen Lage. 



   Die Führungsstange 180 liegt zweckmässig bei der Querstange 178, auf der sich die Gleitrollen 177 drehen, und weist eine   Längsnut   182 (Fig. 5 und 6) auf, in die die Querstange 178 sich hineinlegt, wodurch sie Starrheit und Widerstandsfähigkeit erhält. 



   An der Führungsstange 180 angeordnete Kopfstifte 183 (Fig. 6) halten mit den Köpfen die Querstange 178 in der Nut 182 fest. Die Schlitze 184 (Fig. 17) der Führungsstange nehmen in den erweiterten äusseren Enden die Gleitrollen 177 auf. 
 EMI5.1 
 Längsnut 186 (Fig. 60) der Führungsstange 179 liegt. 



   Die   Anschlagstange   185 geht durch Bogenschlitze 188 (Fig. 5 und 6) der Zahnstangen   175.   Die oberen Enden der Schlitze liegen in der Ruhestellung der Zahnstange auf der   Anschlagstange-Mo   auf. 



  Diese begrenzt durch Berührung mit den unteren Enden der Schlitze 188 auch die Schaltbewegung der Zahnstangen. 
 EMI5.2 
 seits in eine Platte 193 (Fig. 5 und 6) eingehängt sind, führen die Zahnstangen in ihre Ruhelage zurück und halten sie darin fest. 



   Jede Zahnstange 175 trägt am hinteren Ende einen gebogenen Schaltfinger 194. 
 EMI5.3 
 Schritt für Schritt vorwärts bewegt, so kommen die Schaltstifte 77 nacheinander in die Ebenen der Schaltfinger 194. 



   Bei der Schaltbewegung   (Rückwärtsdrehung     des Schaltstiftfeldes) treffen   die Schaltstifte 77 je nach der Lage des in jeder Reihe eingestellten Stiftes 77 früher oder später auf die Finger 194, so dass sie die Zahnstangen 175 in verschiedenem Masse bewegen. 



   Hauptantrieb. 



   An der rechten vorderen Ecke der Maschine trägt ein sich auf der Bodenplatte erhebender Bock 200 ein schräg nach aussen ragendes Lager 201 für eine innen in einem zweiten Bock 207 gelagerte schräge Welle 202, die auf dem äusseren Ende eine Kurbel   203.   auf dem inneren Ende ein Kegelrad 204 trägt. 



  Mit diesem kämmt ein Kegelrad 205 auf einer Haupttreibwelle 206, die ungefähr in der Mitte zwischen dem vorderen und hinteren Maschinenende quer durch die Maschine geht und in den Seitenrahmen 51, 52 
 EMI5.4 
 angehängt ist, geht nach hinten und s. ellt mittels eines durch einen Bogenschlitz 212 im Seitenrahmen 51 gehenden Zapfens 211 eine Verbindung mit dem abwärts gehenden Arm des rechten Endteiles 79 des   wiegenförmigen Schaltfeldwagenträgers   her. 



   Da die Zahnräder   204. 205 gleich   sind, führt bei jeder vollen Drehung der schrägen Welle 202 die Haupttreibwelle 206 und ihre Scheibe 209 ebenfalls eine volle Drehung aus, durch die die Wiege während der ersten Halbdrehung im Uhrzeigersinne aus der normalen Stellung heraus und während der zweiten Halbdrehung im Gegensinne des Uhrzeigers in die Normalstellung zurückbewegt wird. Dadurch wird der gewöhnlich vertikale Schaltstiftwagen 78 um einen stets gleichen Winkel   rückwärts   und dann wieder vorwärts gedreht, der gleich den neun Abschnitten der Bewegung der Zahnstangen 175 zuzüglich einer zusätzlichen Teilstrecke ist, durch die die Zahnstangen   176   mit den Zahnrädern des Addierwerks in und ausser Eingriff gebracht werden.

   Diese   zusätzlichen   Teilstrecken, die etwas länger als die eigentlichen Schaltbewegungsteilstreeken sein können, werden bei Beginn der ersten und zweiten Halbdrehung der Haupttreibwelle 206 zurückgelegt. 



   Der Durchmesser des durch die inneren Umfänge des gezahnten Teils 189 und der Sehaltfinger 194 der Zahnstangen   175   begrenzten Kreises ist nur wenig grösser als der Durchmesser des Kreises, in welchem die gebogenen Hauben 92, 93 des Schaltfeldwagens liegen. Die beiden Kreise sind konzentrisch, so dass beim schrittweisen Eindringen des Wagens in den durch die Reihe von Zahnstangen 175 umschlossenen 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 feldwagens zu drehen beginnen, während beispielsweise   die"O'bedeutenden Sehaltstifte   um zehn Teilstrecken von den Fingern 194 entfernt sind, so dass, wenn der Wagen am Ende der ersten Halbdrehung der Treibwelle das Ende seiner Schaltbewegung erreicht,

     die O"bedeutenden   eingestellten Stifte gerade zur Anlage an die entsprechenden Finger 194 gelangen und die Zahnstangen nicht vorbewegen. 



   Es führt also jeder eingestellte Schaltstift, bevor der Antrieb seiner Zahnstange erfolgt, dieser gegenüber eine Leerbewegung um eine Anzahl Teilstrecken aus, die gleich dem Unterschied zwischen dem von ihm dargestellten Wert   und,, 10" iSt.   



   Feststellung des Schaltfeldwagens. 



   Damit das Schaltstiftfeld in jeder Stellung verbleibt, in die es durch den schrittweise wirkenden Auslösemechanismus gebracht worden ist, ist eine selbsttätige Sperrvorrichtung vorgesehen. Diese besitzt eine   sektorförmige Schwinge 215 (Fig.   2,3, 24-26), deren Umfangskante in einem Bogen verläuft. 
 EMI6.2 
 
Wenn der Wagen nach links vorrückt, bewegt sich die untere äussere Kante der Schwinge 215 längs einer waagrechten   Sperrstange. 216,   die zwischen dem rechten Seitenrahmen 51 und der Zwischenwand 53 verläuft, in denen sie mit ihren Enden gelagert ist. Die Sperrstange   216 hat Ringnuten 217   
 EMI6.3 
 ein und sperrt dadurch den Wagen   78,   so dass er während der Schwingbewegung keine Längsbewegung ausführen kann. 



   Die gebogene Kante der Schwinge 215 ist so lang, dass ihr Eingriff mit   der Nut 217   annähernd während der ganzen Schwingbewegung des Wagens bestehen bleibt. Das untere äussere Ende der Schwinge verlässt die Nut in demselben Augenblick, in dem der Wagen in die vertikale Lage zurückkehrt. Dies geschieht am Ende der Umdrehung der Haupttreibwelle 206. 
 EMI6.4 
 Auslösesteuerorgans 136 (Fig. 18-20) mit seiner Drehstange 133 und dem Winkelhebel 132 (Fig. 9) schwingen sämtlich mit der Wiege, auf der sie gelagert sind. Der nach vorn springende Arm des Winkelhebels 132 beschreibt dabei einen Bogen um den Stift 131 der Stange 129, der ungefähr in der Dreh- 
 EMI6.5 
 
Selbsttätige Wagenrückführung. 



   Es ist eine besondere Vorrichtung vorgesehen, um den Wagen selbsttätig in seine Ruhestellung   zurückzuführen.   Dies geschieht durch die Wirkung einer   Rückführfeder   auf den von Hand zu betätigenden   Wagenrüekführhebel 157   (Fig. 2, 27-29, 31). Zu diesem Zwecke ist ein Federspannarm 220 (Fig. 2,22, 24-28, 30) vorgesehen, der mit seinem hinteren Ende auf dem rechten Drehzapfen 82 der 
 EMI6.6 
 der Wiege und darüber hinaus. Eine abwärts gehende Stange 222 verbindet sein freies Ende mit einem Treibhebel   223,   der senkrecht zum Federspannarm 220 verläuft und bei 224 an dem am Lagerblock 63 
 EMI6.7 
   Wagenvorsehubfeder 114   entgegenwirkenden Wagenrückführfeder 225 verbunden, deren anderes Ende an einen am rechten Seitenrahmen 51 befestigten Stift 226 angehängt ist.

   Diese   Rückführfeder   zieht den Federspannarm 220 gegen die vordere Schiene 81 nieder und hält den Treibhebel 223 in seiner 
 EMI6.8 
 
Zweckmässig ist der Federspannarm 220 am freien Ende der Anschlussstelle der Stange 222 in solchem Winkel abwärts gebogen. dass er auf die Stange und den Treibhebel einen im wesentlichen vertikalen Zug oder Druck ausübt, wenn er aufwärts oder abwärts gedreht wird. 



   Der Treibhebel 223 steht in solcher Verbindung mit seinem Drehzapfen 224 (Fig. 4,31), dass ihm ein begrenzter seitlicher Ausschlag mit seinem freien Ende gestattet ist. Das Gelenk   227   zwischen dem oberen Ende der Stange.   222   und dem Spannarm 220 liegt rechtwinklig zu dem Gelenk 228 zwischen dem 
 EMI6.9 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
Das freie Ende des Treibhebels   223 läuft   in eine Nase 230 aus (Fig. 29,31), die dazu bestimmt ist, mit der vorderen und hinteren Seitenfläche einer im wesentlichen vertikalen   Führungsschiene   231 zusam- 
 EMI7.2 
 Schaltfinger 232 (Fig. 22. 30, 31, 32) ist bei 233 an der   Innenfläche   des Seitenrahmens. 51 etwas vor der Führungsschiene 231 drehbar gelagert.

   Sein unteres Ende ist   rückwärts   geneigt und so lang, dass es sieh vor das untere Ende der Führungsschiene bis über deren hintere Seitenfläche hinaus legt. Eine am oberen Ende des Schaltfingers angreifende Zugfeder   284 drückt   das geneigte untere Ende gegen die Schiene 231. 



   Ein umgekehrt angeordneter gleicher Schaltfinger   285   ist etwas hinter der   Führungsschiene   231 bei 236 drehbar gelagert und durch eine Feder 237 so belastet, dass er sich mit dem vorwärts geneigten oberen Ende vor das obere Ende der Schiene legt und bis über ihre vordere   Seitenfläche   vorsteht. 



   In seiner gesenkten Stellung liegt der Treibhebel 223 mit seiner Nase 230 im Wirkungsbereich 
 EMI7.3 
 dass die Nase unterhalb der   Führungsschiene     231   in der Richtung ihrer hinteren   Seitenfläche   liegt, so dass er ausserhalb des Bereiches der Rolle 229 des   Wagenrüekführhebels   157 gehalten wird. Infolgedessen kommt der Treibhebel 223 nicht in Eingriff mit dem Hebel   157,   der durch die Verbesserungstaste 146 bewegt wird, wie oben erläutert. 



   Während nach dem unter schrittweisem Vorwärtsschieben des Wagens erfolgten Einstellen von Schaltstiften durch Drehen der Haupttreibwelle 206 die Wiege im Uhrzeigersinne aus ihrer normalen waagrechten Lage gedreht wird, hebt ihre vordere Schiene 81 den Spannarm 220 (Fig. 25). Dadurch wird die   Rückführfeder   225 gespannt und durch die Verbindungsstange 222 der   Treibhebel 223 aufwärts   geschwungen.

   Die Nase 230 des Treibhebels 223 gleitet dabei längs der hinteren Seitenfläche der Führungsschiene 231, bis bei Erreichung des Endes der rechtsdrehenden Bewegung der Wiege die Nase 230 über das obere Ende der Führungsstange 231 gelangt, worauf der hintere Schaltfinger 235, der gegen die Spannung seiner Feder 237 durch die Nase 230 am Ende ihrer   Aufwärtsbewegung zurüekgedrüekt   worden ist, den Treibhebel nach vorn schiebt, bis er in Richtung der vorderen Fläche der Führungsstange231 (Fig. 28) und über der Rolle 229 am unteren Ende des   Wagenrüekführhebels   157 liegt. 



   Der Ausschlag des Treibhebels 223 unter dem Einfluss des Spannarmes 220 ist genügend gross, um ihn bei jeder Stellung, die die Rolle 229 infolge des verschieden grossen Vorschubes des Wagens einnimmt, über die Rolle zu heben. 



   Wenn die Wiege bei der zweiten Hälfte des Umlaufes der Haupttreibwelle im Gegensinne des Uhrzeigers in ihre normale waagrechte Lage   zurückkehrt,   gibt ihre vordere Sciene 81 den Spannarm 220 und damit den Treibhebel 223 für die Wirkung der Rückführfeder 225 frei. Diese zieht den Spannarm 220, der Schiene 81 folgend, abwärts.

   Dadurch wird der Treibhebel 228 abwärts gedreht, der dabei auf die Anschlagrolle 229 am   Wagenrückführhebel. 257   trifft und diesen im Uhrzeigersinne (Fig. 28) dreht, bis der am oberen Ende des Hebels 157 gelagerte Stift 160 auf die bogenförmige Rückführplatte 181 des Wagens trifft. 
 EMI7.4 
 die Rückführplatte 161 etwas vor der Vollendung der zweiten Hälfte des   Rückhubes   der Haupttreibwelle 206 und somit vor der vollständigen Rückbewegung des Feldes der Schaltstifte 77 in seine vertikale Ebene. In diesem Augenblick wird die Sperrschwinge 215 aus der genuteten Sperrstange 216   ausgelöst.   so dass der frei werdende Wagen durch die mittels des Spannarmes 220 usw. auf den   Rückführhebel   wirkende Feder 225   zurückgeführt   wird. 



   Natürlich nimmt während der ersten Halbdrehung der Haupttreibwelle 206 die in der   Rückführ-   feder 225 aufgespeicherte Energie durch die Hubwirkung der sich drehenden Wiege auf den Spannarm 220 zu, um während der zweiten Halbdrehung der Haupttreibwelle beim   Rückgang   des Spannarmes in seine Normallage wieder abzunehmen, bis der Spannarm durch Anschlag des   Wagenrückführhebels   157 an die   Rückführplatte   161 des Wagens angehalten wird. 
 EMI7.5 
 rückführhebel 157, der Treibhebel 223 und der Spannarm 220 in den Stellungen, in denen sie im Augenblick des Auftreffens des   Wagenrückführhebels   auf die Rückführplatte 161 angehalten wurden.

   Hieraus folgt, dass die in diesem Augenblick in der   Rückführfeder   225 über die normale Energie hinaus verbleibende Energie zum Gebrauch beim Rückführen des Wagens in die Anfangsstellung und über diese hinaus erhalten bleibt. 



   Bei Beginn der   Rüekbewegung   übertrifft die Spannung der   Rückführfeder   225 die der entspannten Vorschubfeder 114 und ist unter gewissen Bedingungen befähigt, den Wagen in die Ruhestellung und 
 EMI7.6 
 stellten Schaltstifte 77 mit der gebogenen Rückstellstange 169 bedingten Reibungswiderstand, den Widerstand der Sperrfedern 102 beim Passieren der Daumen 105 der Stifte 77, den Reibungswiderstand, der durch die Daumenplatte 165 beim   Rückführen   der Auslöseanschläge 111 geleistet wird, und die Reibung 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 zwischen dem Wagen und seiner Wiege und die wachsende Energie der Zugfeder 114 beim Rechtsbewegen des Wagens überwinden. 



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass man bei schnellen Handhabungen der Maschine, bei denen die Energie der   Rückführfeder   schnell auf den Wagenrückführhebel 157 zur Wirkung kommt, dem   Wagen 78   eine genügende lebendige Kraft erteilen kann, um ihn aus seinen weiter   vorgerückten   Stellungen in die Ruhestellung zurückzuführen.

   Bei langsamen Bewegungen der Maschine dagegen kann man sieh auf die 
 EMI8.1 
 Wagens gespannt wird und die   Rüekführfeder   225 bei der Rückführarbeit derart   ergänzt,   dass der Wagen ohne Rücksieht auf die Grösse seiner Vorwärtsbewegung mit konstanter Geschwindigkeit   zurückgeht.   Die Hilfsfeder 238 greift einerseits am Gelenk 211 zwischen der Treibstange 208 und dem abwärts gehenden   Arm des rechten Endieiles 79 der Wiege, anderseits am Spannarm S20 an. Sie hat gewohnlich eine gewisse   Spannung, die sich bei gemeinsamer Drehung von Wiege und Spannarm nicht ändert, weil diese denselben Drehzapfen haben. Eine solche gemeinsame Drehung findet statt bei einer   Leerbewegung   der   Haupttreibwelle 206, wenn der Wagen sieh in der Anfangsstellung befindet.

   Während dieser Leerbewegung dreht sieh die Wiege einmal vorwärts und rückwärts. Ihre vordere Schiene 81 hebt und senkt dabei den   
 EMI8.2 
 feder 238 stärker gespannt, weil ihre Enden sich miteinander bewegen. 



   Bei Arbeitsbewegungen hingegen wird der   zurückgehende   Spannarm   220   infolge des sperrenden Eingriffes der Schwinge 215 und der Sperrstange 216 in gehobener Stellung angehalten. Erst wenn der Wagen in die senkrechte Lage   zurückgekehrt   ist, löst sich die Schwinge   215   aus der Sperrstange   216   
 EMI8.3 
 
Während des Verharrens des Spannhebels 220 in gehobener Stellung setzt das Endteil 79 mit seinem Stift 211 seine Rückbewegung   (rückwärts   aus der Stellung gemäss Fig. 25 in die Stellung gemäss Fig. 26) unter weiterem Anspannen der Zusatzfeder 238 fort.

   Sobald nun die Schwinge 215 sich aus der   Sperrstange 2j ! 6 auslöst,   erfolgt die Rückbewegung des Wagens durch die Energie der Ausgleichfeder 225. vermehrt um die in der Zusatzfeder 238 aufgespeicherte Energie. 



   Wie ein Vergleich der Fig. 25 und 26 ergibt, gelangen übrigens beim Spannen der Zusatzfeder   2. 38   deren Angriffspunkte in eine mehr diametrale Stellung zum gemeinsamen Drehzapfen   8.'2.   Je mehr aber die Angriffspunkte und der   Drehpunkt   in eine Linie gebracht werden, desto kleiner ist relativ zur Federspannung die auf den Spannarm 220 ausgeübte Kraftkomponente, die mit abnehmendem Zentriwinkel der Federangriffspunkte zunimmt.

   Die   Zusatzfeder 23S   übt daher ihre geringste   Wirkung   bei Beginn der 
 EMI8.4 
 Vorschubfeder 114 am geringsten ist, und steigert ihre Wirkung im Verlaufe der Rüekbewegung derart. dass der Verlust an Rückführkraft, der sich aus der Abnahme der Spannung der   Rüekführfeder   und Zunahme des Widerstandes der Vorsehubfeder ergibt, ausgeglichen wird. Hieraus ergibt sich eine im wesentlichen gleichförmige Rüekbewegungsgeschwindigkeit des Wagens. 



   Die Rückführung erfolgt durch Einwirkung der beiden Federn 225, 238 auf den Treibhebel   22. 3.   der, durch den hinteren Schaltfinger 235 am Ende seines   Aufwärtshubes nach   vorn geschoben, mit seiner Nase   230   längs der Vorderseite der Führungsseliene 231 abwärts geht und durch Einwirkung auf die   Rolle. 229   den Wagenrückführhebel 157 mitnimmt, bis dieser den Wagen über seine Anfangsstellung hinausbewegt hat. In diesem Augenblick ist die Nase 230 bis unterhalb der   Führungsschiene 231 abwärts   gegangen und an dem geneigten unteren Ende des vorderen   Schvltfingers     23'2   entlang geglitten, der dabei gegen die Spannung seiner Feder 234 zurückgedrückt worden ist.

   Sobald die Nase das untere Ende der   Führungsschiene   231 verlässt, schiebt der Schaltfinger 232 den Treibhebel 223 rückwärts ausser Eingriff mit der Rolle 229 des   Wagenrückführhebels     1-57. wobei die Nase sich   in die Richtung der Rückseite der Führungsschiene in Bereitschaft für einen neuen Arbeitsgang der Maschine einstellt. Sobald der Rückführhebel 157 nach Wegziehen des Treibhebels 223 von der Rolle 229 von der Spannung der Federn   225   und 238 entlastet ist, zieht die Wagenvorsehubfeder den Wagen nach links, bis er durch Berührung seines Anschlages 119 (Fig. 12,   14.] 6, 18.   19) mit dem ersten der zurückgestellten Auslöseanschläge 111 augehalten wird. 



   Addierwerk. 



   Wenn die Haupttreibwelle 206 auf der ersten Hälfte ihres Umlaufs die den Schaltfeldwagen tragende Wiege im Uhrzeigersinne dreht, nehmen die eingestellten Schaltstifte 77 durch Auftreffen auf die in ihren Bahnen liegenden Finger 194 die betreffenden Zahnstangen 775 über die Anzahl von Teilstrecken mit. die den Werten der einzelnen eingestellten Stifte   entspricht.   Diese Bewegung der Zahnstangen 
 EMI8.5 
 zweiten Hälfte des Umlaufs der Haupttreibwelle die Wiege und der Wagen in die Anfangsstellung zurückschwingen und dadurch die Stifte 77 von den Fingern 194 zurückgezogen werden.

   die Zahnstangen 175 in ihre   Ruhestellung zurückführen.   

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 
 EMI9.2 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 und das mit ihr in Eingriff stehende Zifferrad mit einer ungewöhnlichen Geschwindigkeit vorwärts   bewegen   würde, so wird diese Wirkung durch die Verbindung des Zahnbogens 309 mit der Welle   307 und ihren   Zahnrädern 306 verhindert, die jeden Versuch einer Zahnstange, den andern vorauszueilen, verhindert und den Vorwärtsgang für alle Zahnstangen, die vorwärts bewegt werden, gleichmässig hält. 



   Selbstverständlich bleiben die Zahnstangen 175 derjenigen Stellen, die nicht bis zum Eingriff mit ihren   das Überdrehen verhindernden   Zahnrädern vorbewegt werden unwirksam. 



   Auf der zweiten Hälfte des   Umlaufs   der Hauptwelle kommt bei Beginn der ersten von den zehn 
 EMI10.2 
 Zahnstangen nur einen Augenblick ;   die Winkelrippe 302   ist im Verhältnis zu den Zähnen der Zahnstangen so gestaltet, dass diese sofort mit der Rückwärtsbewegung beginnen können. wenn der Bügel sich aus ihnen löst. 



  Zwangläufiges Anhalten der eingestellten Sehaltstifte am Ende ihres   Vorwärtsganges.   



   Zum Anhalten der Wiege und des Wagens am Ende der ersten Halbdrehung   der Hauptwelle. * ? C6   
 EMI10.3 
 z. B. im Falle von auf Abnutzung zurückzuführendem losem Gang der Arm des Zahnbogens 309. 



   Addierwerkwagen. 



   Der Addierwerkwagen kann quer zur Maschine verstellt werden und ist mit einer grösseren Anzahl von Zifferscheiben 176 (Fig. 1 und 3) versehen, als für   kaufmännische     Additionen   gewöhnlich vorgesehen sind. Es sind 20 Zifferscheiben dargestellt. 



   Der Addierwerkwagen weist ausser den bereits erwähnten, die   Seitenteile : ? 61. 262 verbindenden   
 EMI10.4 
 



   Die die hinteren Enden der Seitenteile 261. 262 verbindende Tragstange 260 ist längsbeweglich in den vorwärts ragenden Enden von durch eine   Ankerstange. 379   verbundenen Auslegern 385 (Fig. 2. 3, 5, 6) gelagert, deren rückwärtige Enden an aufwärts stehenden Teilen des linken   Seitenrahmens 5 : 2 und   der Zwischenwand   33 der Maschine befestigt   sind. Diese Art der Lagerung des   Addierwerkwagens   gestattet seine seitliche Verschiebung, um jede beliebige Gruppe von Zifferscheiben gegenüber den Zahnstangen 175 einzustellen. 
 EMI10.5 
 wie bei Additionsvorgängen einstellen und dann nach Belieben den eingestellten Betrag addieren oder subtrahieren kann. 



   Die unteren Enden der abgekröpften Sehaltstifte 77 liegen gewöhnlich mit den   Ausschnitten N6   
 EMI10.6 
 unteres Ende der durch die Ausschnitte gebildete Kanal gesperrt. 



   Bei der vorgeschobenen Stellung des Wagens liegen, wenn die Maschine auf Addition eingestellt ist, die unteren Enden eingestellter Stifte   rechts (Fig. 17) von ihren oberen   Enden und in denselben Ebenen wie die Zwisehenräume zwischen den benacl.barten Zahnstangen 175, d. h. bei Einstellung für Addition liegt das untere Ende jedes Stiftes 77 rechts von derjenigen Zahnstange, der sein oberes Ende gegen- übersteht. Das untere Ende liegt dann ausserhalb des Bereiches eines Subtraktionsanschlages in Gestalt 
 EMI10.7 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 Ist z. B. der Subtrahend 66 eingestellt, so hat der Einerstift die Einerzahnstange schon um eine Teilstrecke vorwärts bewegt, wenn der Zehnerstift mit der Zahnstange in   Berührung   kommt. 



   Bei Subtraktion   von,. 0" in   der Einerstelle dreht also der eingestellte Schaltstift die Einerziffer- 
 EMI11.2 
 eingestellten Betrag addieren, dagegen bei Subtraktion ihre unteren Enden den Komplementärbetrag addieren. 



   Zum Einstellen für   komplementäre   Subtraktion braucht man nur das ganze Stiftfeld 77 so weit 
 EMI11.3 
 und ihre abgekröpften unteren Enden in die Richtung der   Subtraktionsansehläge     400   kommen. 



   Die Länge der Wiege für den Schaltfeldwagen ist geringer als der Abstand zwischen den Seiten- 
 EMI11.4 
 Zapfen zwischen der   Innenfläche   des Seitenrahmens 52 und dem anliegenden Endteil 79 der Wiege unigebende Feder   4C3 hält gewöhnlich   die Wiege mit Wagen in der rechten Grenzstellung, der Additionsstellung. 
 EMI11.5 
 Stange 409 mit einem bei 411 drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel 410 verbunden. der dicht an der   Aussenfläche   des Seitenrahmens 52 liegt. Der Hebel   410   hat eine   Abschrägung     41. 2,   die zur Einwirkung auf die Schaltscheibe 401 bestimmt ist. Eine am Winkelhebel 406 angreifende Feder   413 (Fig.   3 und 4) hält gewöhnlich den Hebel 410 ausser Eingriff mit der Schaltscheibe. 



   Eine bei   415   an der Bodenplatte 50 gelagerte Klinke 414 umfasst unter dem Einflusse einer Feder 417 mit einem Doppelrasteneinschnitt 416 einen Stift   475'am Winkelhebel   406. Die Endkanten des Ausschnittes   416   begrenzen den   Ausschlag des Hebels 470   und des damit verbundenen Gestänges nach beiden Richtungen. 



   Der   Fingerhebel- ? 3 dreht,   wenn er vorwärts gezrgen wird, den Winkelhebel 405 gegen disSpannung 
 EMI11.6 
 (Fig. 35). 



   Lässt der Benutzer den   Subtraktionshebel los,   so fiihrt die Feder   41. ? sämtliche Teile in ihre Ruhe-   stellungen zurück. Da dabei der Hebel 410 die Scheibe 401 freigibt, schiebt die   Feder 40) die Wiege   und den Wagen in die   Additionsstellung zurück.   

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
 EMI12.1 
 wird, so verschieben sich zwar die unteren Enden der Stifte 77 relativ zu den aufwärts gerichteten Fingern   ?   (Fig. 17) der Einstellhebel 89, aber nicht so weit, dass ihre unteren Enden aus dem Bereich der Finger kommen, so dass das   Einstellen ordnungsmässig   erfolgt. 



   Da der Betrag der Verschiebung des Wagens für Subtraktion kleiner als der Abstand zwischen zwei Stellen ist, hat die   Sperrstange,'216 für   den Eingriff der Sperrschwinge 215 ausser den bei Addition wirksamen Nuten 217, gegen diese entsprechend versetzt, eine zusätzliche Reihe von Nuten 218 (Fig. 4) erhalten. 



   Beim Subtrahieren durch   komplementäre Addition   in einer Addiermaschine ist es nötig, das Komplement des Subtrahenden durch Addition von Neunen auf der linken Seite dieses   Complements   
 EMI12.2 
 auszumerzen, die sonst im   Addierwerk verbleiben würde.   



   Beispielsweise genügt es beim Subtrahieren   von 17"von 194",   da   der Minuend eine Stelle mehr   als der Subtrahend hat, nicht, lediglich das wahre Komplement des Subtrahenden,   nämlich..     zu     dem Minuenden zu   addieren, da auf diese Weise infolge Einfügung einer überschüssigen ,,1" in dieHunderter das falsche Resultat 277''erhalten werden würde. rm diese überschüssige   1" auszumerzen,   pflegt man Nenner auf der linken Seite des   Subtrahenden   bis zum Fassungsvermögen der Maschine hinzuzufügen. 



   Bei dem selbsttätigen Einführen der erforderlichen Anzahl von   Neunern   entsprechend der ver-   änderlichen   Stellenzahl des wahren Komplements werden bei der vorliegenden maschine die Auslöseansehläge 111 (Fig. 21, 33, 35, 37, 38) verwertet. Diese quer zu der   Bewegungsbahn   des Wagens angebrachten Anschläge ragen in ihren Sperrstellungen mit den hinteren Enden über die hintere Kante der an der hinteren   Schiene SO   der Wiege befestigten Stange   11. 3,   auf der sie gelagert sind, hinaus.

   Die Schiene 80 liegt dicht neben der   Innenfläehe   der gebogenen Finger 194 der Zahnstangen, so dass, wenn die Wiege und der Wagen durch Einwirkung auf die Subtraktionstaste 403 nach links gescoben worden sind, das nach hinten vorspringende Ende eines jeden Auslöseanschlages 111 über einer Anschlagnase 419   (Fig. 33, 37, 38).   die von der Innenfläche eines jeden Fingers 194 einwärts ragt, u. zw. eine Teilstrecke 
 EMI12.3 
 vorstehenden rückwärtigen Enden der Auslöseanschläge 111 seitlich au1erhalb des Bereiches der   Naen J7ss.   so dass sie an diesen während der Drehbewegung der Wiege vorbeigehen.

   Bei für Subtraktion eingestellter Maschine jedoch entspricht der Abstand zwischen den vorspringenden hinteren Enden der Auslöse-   anschläge m   und ihren zugehörigen Anschlagnasen 419. denen sie jetzt gegenüberstehen, dem Abstand zwischen den unteren Enden der ,,0"-Stifte 77 und ihren entsprechenden   Anschlägen 400, während die     Anselagnase 419   am Finger 194 der Einerzahnstange um eine Teilstrecke über den übrigen   Anschlag-   
 EMI12.4 
 keit zu geben, die Einerzahnstange um eine Einheit zu bewegen, während die übrigen Auslöseanschläge bis zur zugehörigen Anschlagnase gelangen. 



   Hiedurch wird das Addierwerk   bei Leergängen der Maschine selbsttätig auf.. 0" gestellt. Es   wird also die Notwendigkeit beseitigt, nach einem solchen Leergang der Addierwerkwelle 255 eine Nullstell- 
 EMI12.5 
 beseitigt ein Leergang der auf Subtraktion eingestellten Maschine nicht diesen registrierten Betrag, der nach diesem subtraktiven Leergang im Addierwerk verbleibt, obgleich oder weil während des Leerganges der Übertragungsmechanicmus durch die ganze   Maschine   hindurch auf die Addierwerkräder wirkt. PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI12.6 
 des Addierwerkes wirksam gemacht wird, je   nachdem   ob die Maschine zur Addition oder Subtraktion benutzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einen oder andern Ein- EMI12.7 <Desc/Clms Page number 13>
    4. Rechenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Eingriffsteile der Schaltstifte (77) die Enden dieser Stifte dienen.
    5. Rechenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Schaltfeldwagen (78, 79, 80, 81), in dem die Schaltstifte (77) gelagert sind, mit einem Auslösemechanismus (Anschläge 111) versehen ist, der einen schrittweisen Vorschub in axialer Richtung unter dem Einfluss einer Schaltkraft (z. B. der Feder 114) bewirkt und auch zur Betätigung jener Übertragungsorgane (Zahnstangen 175) dient, deren Stellenwert höher ist als jener des eingestellten Schaltstiftes (77) von höchstem Stellenwert, zum Zwecke, bei Verwendung der Maschine zur Subtraktion die"Neuner"in den nicht benützten höheren Stellen erscheinen zu lassen.
    6. Rechenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (111) unter EMI13.1 gerten Auslösewelle (133) sitzt und die Anschläge (111) nacheinander verstellt.
    7. Rechenmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Sehaltfeld- wagen (79, 80, 81) befestigte Auslösemechanismus (Teile 133, 136, 140) mit den Einstellhebeln (69) durch eine von diesen Hebeln gemeinsam beeinflusste Auslösevorrichtung (Teile 120, 121, 124) gekuppelt ist, die über ein Ausgleichsjoch (127) ein auf den Auslösemechanismus (133) wirkendes Übertragungs- glied (129) betätigt (Fig. 9).
    8. Rechenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleiehsjoeh (127) mit dem Übertragungsglied (129) einerseits und dem Versteifungssteg (124) anderseits an drei Punkten (126, 128, 121) gelenkig verbunden ist.
    9. Rechenmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass für die Subtraktion ein besonderer Fingerhebel (403) vorgesehen ist, der bei Betätigung den Schaltfeldwagen (78, 79. 80, 81) in die Stellung für komplementäre Subtraktion bringt, wobei die verschiebbaren Anschläge (111) mit dem Schaltfeldwagen in eine Stellung verschoben werden, in der sie mit jenen Übertragungselementen (Zahnstangen 175) zusammenarbeiten, deren Stellenwert höher ist als der des eingestellten Schaltstiftes (11) von höchstem Stellenwert.
    10. Rechenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Rückführung des Schaltfeldwagens (78) in seine Ausgangsstellung ein Wagenrüekführhebel (157) vorgesehen ist, der bei der axialen Bewegung des Schaltfeldwagens (18) unwirksam ist (Fig. 29).
    11. Rechenmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenrüekführhebel (157) normalerweise frei beweglich ist und im gegebenen Zeitpunkt zum Zwecke der Rückführung des Sehalt- feldwagens mittels eines mit einer Wagenrückführfeder (225) versehenen Treibhebels (223) betätigt wird, wobei der Treibhebel (223) aus der Bewegungsbahn des Wagenrückführhebels (151) gebracht, in dieser Stellung festgehalten und nach Spannen der Wagenrückführfeder (225) in seine Eingriffslage mit dem Wagenrückführhebel (157) gebracht werden kann (Fig. 27 und 29).
    12. Rechenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagenrückführfeder (225) durch die Haupttreibwelle (206) gesteuert wird und dass eine Hilfsfeder (238) vorgesehen ist, die durch die Haupttreibwelle unter eine Spannung gesetzt wird, die zur Vorwärtsbewegung des Schaltfeldwagens (78) proportional ist, wobei dem einen Ende dieser Hilfsfeder eine konstante Bewegungsgrösse von der Haupttreibwelle (206) erteilt wird, während das andere Ende dieser Feder in verschiedenen Stellungen festgehalten wird, je nach dem Ausmass der Vorwärtsbewegung des Schaltfeldwagens (78) (Fig. 24, 25, 26).
    13. Rechenmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Be- EMI13.2 Umstellvorrichtung (Schwinge 215 und Sperrstange 216) vorgesehen ist (Fig. 24,25, 26).
    14. Rechenmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Hilfsfeder (238) normalerweise eine gemeinsame Umlaufbewegung um einen gemeinssmen Drehpunkt (82) ausführen.
    15. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung des Sehaltfeldwagens (78, 77) mit den Übertragungsorganen (Zahnstangen 175) durch ein Räderwerk (Zahnbogen 309, Zahnräder 306 und 308, Welle 307) verbunden ist, das in zwangläufigem Eingriff mit den Übertragungsorganen (Zahnstangen 175) tritt, wenn deren Vorwärtsbewegung beginnt, wodurch ein Überdrehen der Übertragungsorgane (Zahnstangen 175) vermieden wird (Fig. 35).
    16. Rechenmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (Teile 309.
    308, 307,306) zum Verhindern des Überdrehens die Antriebsvorrichtung des Schaltfeldwagens (78. 77) beim Antrieb der Übertragungsorgane unterstützt.
AT142690D 1931-03-03 1931-06-12 Rechenmaschine. AT142690B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US142690XA 1931-03-03 1931-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142690B true AT142690B (de) 1935-08-26

Family

ID=21764456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142690D AT142690B (de) 1931-03-03 1931-06-12 Rechenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142690B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT142690B (de) Rechenmaschine.
DE604999C (de) Komplementaerschaltwerk fuer Registrierkassen oder Rechenmaschinen mit ebenem Tastenfeld
DE874374C (de) Betragseinstell- und UEbertragungswerk fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen
DE578683C (de) Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk
DE603168C (de) Rechenmaschine
DE745511C (de) Rechenwerk mit einem Saldierwerk, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen
DE912873C (de) Rechenmaschine
AT139560B (de) Komplementär-Schaltwerk für Registrierkassen oder Rechenmaschinen mit ebenem Tastenfeld.
DE746508C (de) Rechenmaschine mit einem in der Ruhelage einerendsvorstehenden Zählwerkschlitten.
DE570378C (de) Schreibmaschine mit einer nur teilweise verzahnten Schaltzahnstange zum Herbeifuehren einer selbsttaetigen Tabulierbewegung
AT133726B (de) Registrierkasse, Rechen- oder Buchungsmaschine.
DE937021C (de) Vierspezies-Rechenmaschine
DE379705C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen u. dgl.
AT153328B (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine.
AT146902B (de) Rechenmaschine.
DE401500C (de) Rechenmaschine mit Tastenantrieb und einer Klinkenvorrichtung gegen UEberschleudern
AT87117B (de) Zehnerschaltung für Rechenmaschinen und dergl.
AT137883B (de) Zeileneinstellvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen.
DE410347C (de) Registrierkasse
DE934204C (de) Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen stellenrichtigen Untereinandersetzen von Dividend und Divisor bei der Divisionsrechnung
AT87816B (de) Zehnerschaltung für das Zählwerk von Rechenmaschinen, deren Antrieb vom Stellwerk aus durch Senkung des Zählwerkes in die Stellwerksgetriebe erfolgt.
DE524939C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetig verschiebbarem Zaehlwerk
AT149113B (de) Rechenmaschine.
DE391778C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Verschieben des Zaehlwerkschlittens an Rechenmaschinen
AT223398B (de) Buchungs- od. ähnl. Rechenmaschine