AT142886B - Verfahren zur reinigenden Behandlung von Metallbädern. - Google Patents

Verfahren zur reinigenden Behandlung von Metallbädern.

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AT142886B
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Victor Hertl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations

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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description


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  Verfahren zur reinigenden Behandlung von Metallbädern. 



   Es ist bereits bekannt, dass man durch Schaukeln von flüssigem Metall eine Verbesserung seiner
Qualität erreichen kann. Bei Gusseisen wird nach dem Verfahren von Dechesne die Festigkeit erhöht und der Ausschuss durch Blasenbildung verringert, wobei diese Erfolge durch eine   stoss-oder   Rüttel- bewegung des Metallbades erzielt werden. Durch die Bewegung wird die Adhäsion der   Gaseinschlüsse   verringert, so dass die Gase aufsteigen können, man erreicht aber durch diese Methoden keine vollständige
Entgasung. In den englischen Patentschriften Nr. 312063 und Nr. 339579 ist ein Verfahren beschrieben, bei welchem elektrische Schwingungen auf das flüssige Eisen einwirken gelassen werden.

   Hiebei wird durch hervorgerufene Temperaturdifferenzen eine Bewegung erzielt, bei der   Schlaekeneinschlüsse   an die Oberfläche befördert werden. Nach der vorliegenden Erfindung werden hingegen mittels Ultra- schallwellen mechanische Wirkungen erzielt, die einer Rüttelbewegung ähnlich sind. In der Dilatations- periode der Schwingung werden Hohlräume gebildet, in die die absorbierten Gase wegen des hervorgerufenen Unterdruckes einströmen. Dadurch wird die   Gesamtoberfläche   der vereinigten Gasbläschen wesentlich kleiner, so dass während der Verdichtungsperiode der Schwingung nicht mehr alles Gas rückabsorbiert werden kann, da durch die Schwingungen ein Überdruck hervorgerufen wird. 



   Mit Hilfe der Ultraschallwellen, die z. B. 300.000 Schwingungen in einer Sekunde dem Bade mitteilen, wird in wenigen Sekunden eine weitgehende Entgasung erreicht, wodurch die Homogenität wesentlich erhöht wird und das so behandelte Metall verbesserte Eigenschaften erhält (Festigkeit, Dehnung usw.).
Insbesondere beim Giessen und Walzen wird entgastes Eisen z. B. den Ausschuss auf ein Minimum herabsetzen, wenn nicht Fehlgüsse überhaupt ausschliessen. 



   Das Verfahren besteht darin, dass man das flüssige Metallbad der Wirkung von   l. 1traschallwellen   hoher Schwingungszahl aussetzt. Diese Schwingungen entstehen bekanntlich auf die Weise, dass man an eine entsprechend dimensionierte Quarzplatte einen oszillierenden hochgespannten Strom anlegt. 



  In diesem elektrischen Feld schwingt nun der Quarz mit der gewählten Periode. Diese mechanischen
Schwingungen werden durch ein Ölbad auf das flüssige Metallbad übertragen und bringen nun auch dieses in Schwingungen. Als Energieüberträger kann ein Metallstab oder eine Röhre benutzt werden oder das Gefäss selbst, das das flüssige Metallbad enthält. Diese Schwingungen setzen sich nun entsprechend der zugeführten Energie durch das Metallbad fort und treiben die   Gaseinschlüsse   aus, erleichtern der Schlacke das Aufsteigen und wirken auf eventuelle Legierungszusätze emulgierend. Setzt man eine solche Badbehandlung so lange fort, bis keine Gasblasen mehr aufsteigen, so ist das Metall so weit entgast, dass es zur weiteren Formgebung verwendet werden kann, wobei alle Zusätze, wie z. B.

   Kohlenstoff, beim Auskristallisieren in feinster Verteilung im Eisen vorhanden sind. 



   Der erforderliche Energieaufwand ist nicht sehr gross, da das Metallbad selbst nur als Fortpflanzungsmittel dient und nur jene Energie aufgewendet werden muss, um die Gaseinschlüsse freizubekommen und um die emulgierende Kraft zu decken. Praktisch wird der Vorgang so ausgeführt, dass man entweder mit Hilfe eines Schwingungsstabes die Schwingungsenergie auf das Metallbad überträgt oder dass man das Gefäss mit dem flüssigen Metallinhalt auf eine schwingende Platte aufstellt. Da die Behandlung nur wenige Minuten dauert, kann man mit Hilfe einer schwingenden Membrane eine grössere Anzahl von flüssigen Metallbädern nacheinander behandeln. 



   PATENT-ANSPRUCHE :   l.   Verfahren zur reinigenden Behandlung von Metallbädern, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallbad durch   Ultraschallsehwingungen   von einer sekundlichen Frequenz von 50.000 Schwingungen per Sekunde und darüber in schwingende Bewegung versetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der mechanischen Schwingungen auf das Metallbad mit Hilfe eines schwingenden Stabes oder einer Röhre oder dadurch erfolgt, dass das Gefäss mit dem flüssigen Metallinhalt selbst die Ultrasehallwellen auf den flüssigen Inhalt von aussen fortpflanzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem flüssigen Metallbad vor der Behandlung durch Schwingungen beizulegierende Stoffe zugesetzt werden, um sie mit Hilfe der mechanischen Schwingungen in dem Metallbad gleichmässig zu verteilen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142886D 1934-05-07 1934-05-07 Verfahren zur reinigenden Behandlung von Metallbädern. AT142886B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760186C (de) * 1937-11-27 1952-10-27 August Thyssen Huette A G Verfahren zur Erhoehung der Alterungsbestaendigkeit des Stahles
DE763884C (de) * 1939-02-12 1952-11-17 Clemens Hannen Erschuetterungsverfahren zum Abscheiden von Beimengungen aus schmelzfluessigen Metallbaedern
DE880516C (de) * 1939-10-01 1953-06-22 Atlas Werke Ag Vorrichtung zur Erzeugung von Schallwellen, insbesondere von Ultraschallwellen, zur Behandlung von Stoffen
DE755257C (de) * 1940-02-20 1953-06-22 Atlas Werke Ag Vorrichtung zur Schallbehandlung von Stoffen, insbesondere von Metallschmelzen
DE972054C (de) * 1937-06-22 1959-05-14 Siemens Ag Anordnung zum Homogenisieren von Metallschmelzen

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