AT142921B - Hand-Dampfzerstäuber für konzentrierte Pyrethrumlösung zur Insektenvertilgung. - Google Patents
Hand-Dampfzerstäuber für konzentrierte Pyrethrumlösung zur Insektenvertilgung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hand-Dampfzerstäuber für konzentrierte Pyrethrumlösung zur Insektenvertilgung. Die Erfindung betrifft einen Hand-Dampfzerstäuber für eine konzentrierte Lösung aus Pyrethrum (Mutterkrautkamille) zur Insektenvertilgung. Der Zerstäuber besteht bekannterweise aus einem zur Strahllenkung dienenden, verschlossenen Handwasserbehälter mit einem z. B. elektrischen Heizkörper und einem freistehenden Dampfabzugs- rohr, das eine Endzerstäuberdiise und einen unteren, abnehmbaren Lösungsbehälter mit Steigrohr zur ejectorartigen Zerstäubung trägt. Die neue Erfindung besteht darin, dass die Zerstäuberdüse selbst zu einem den Lösungsbehälter tragenden, dicken Metallzerstäuberkopf ausgebildet ist und dieser Kopf zwei im Anschluss an das Dampfabzugsrohr bzw. Steigrohr nebeneinander verlaufende Feinbohrungen besitzt, die in eine gemeinsame Mischkammer münden, die mit der Düsenaustrittsöffnung versehen ist. Wenn bei der Vorrichtung der Erfindung der Dampf von dem Dampfabzugsrohr austritt und in den Zerstäuberkopf eintritt bzw. durch denselben hindurchströmt, dann wird die angesaugte konzentrierte Pyrethrumlösung durch den als Wärmespeieher wirkenden Zerstäuberkopf vorgewärmt und dann durch den heissen Dampfstrahl, mit welchem sie in der Mischkammer zusammengebracht wird, selbst mitverdampft. In der Zeichnung ist nun ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt : Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung des neuen Hand-Dampfzerstäubers, Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch denselben, wobei die Zerstäuberdüse und der Heizkörper in Ansieht dargestellt sind, Fig. 3 zeigt im vergrösserten Massstab einen senkrechten Schnitt des Zerstäuberkopfes. Der dargestellte Zerstäuber besteht aus einem Handwasserbehälter 1, u. zw. einem kräftigen Glasgefäss, welches durch eine aufgesehraubte Metallkappe 2 verschlossen ist. Im Innern des Behälters 1 befindet sich ein elektrischer Heizkörper 3, welcher dazu dient, das Wasser 4 in dem Behälter 1 zu erhitzen. Die beiden Anschlusskontakte 5, 5 für den elektrischen Heizkörper sind an dem Deckel 2 angeordnet. Der Deckel 2 ist ferner mit einer Einfüllöffnung versehen, die durch einen Pfropfen 6 gewöhnlich verschlossen ist. Dieser Pfropfen ist mit einem Entlastungsventil 7 versehen. Der Behälter zur Aufnahme der konzentrierten Pyrethrumlösung 9 ist mit 8 bezeichnet. Ein frei stehendes Dampfabzugsrohr 10, das an dem Deckel 2 befestigt ist, verbindet den Zerstäuberkopf 11 mit dem Dampfraum des Handwasserbehälters 1. Ein Steigrohr 12 führt ferner von dem Inneren des Behälters 8 zu dem Zerstäuberkopf 11. Der Zerstäuberkopf 11 hat im wesentlichen die Gestalt einer Kugel aus Messing, somit einem Kopf mit einer verhältnismässig grossen Metallmenge, um viel Wärme aufspeichern zu können. Der aus dem Dampfabzugsrohr 10 auftretende Dampf wird in eine Kammer 13 dieses Zerstäuberkopfes 11 hineingeleitet, von welcher der Dampf durch eine feine Bohrung 14 strahlenförmig in eine Mischkammer 16 eintritt und aus der Düsenwandöffnung 15 der Mischkammer 16 austritt. Das Steigrohr 12 mündet in eine Kammer 17 im Innern des Zerstäuberkopfes 11, wobei diese Kammer durch eine feine Bohrung 18 mit der Mischkammer 16 verbunden ist. Die Arbeitsweise des Zerstäubers ist folgende : Wenn man die Kontakte 5, 5 mit einer Stromquelle verbindet, dann wird dadurch der Heizkörper. 3 erwärmt und die Temperatur des in dem Behälter 1 befindlichen Wassers bis auf Siedetemperatur gebracht, so dass sieh Dampf entwickelt, der sich in dem <Desc/Clms Page number 2> oberen Teil oder dem Dampfraum des Behälters 1 ansammelt. Von hier aus strömt der Dampf durch das Rohr 10 in den Zerstäuberkopf 11 hinein, der als Wärmespeieher dient und im wesentlichen auf die Siedetemperatur des Wassers gebracht wird. Der Dampf strömt durch die Bohrung 14 hindurch, tritt in die Mischkammer 26 hinein und sodann aus der Wandöffnung 15 heraus. Hiebei wird durch den Dampf die konzentrierte Pyrethrumlösung ejektorartig durch das Steigrohr 12 angesaugt, welche angesaugte Lösung beim Eintritt in die Kammer 17 vorgewärmt und dann in der Mischkammer 16 mit Dampf ver- mischt wird. Die Mischung strömt dann in Gestalt eines Strahles aus der Öffnung 15 heraus. Die Temperatur des Dampfes ist derart hoch, dass durch den Dampf die Pyrethrumlösung bis auf ungefähr 90 C erwärmt wird,. bei welcher Temperatur eine Verdampfung und äusserst feine Zerstäubung der konzentrierten Pyrethrumlösung stattfindet. Der aus dem Dampf und Pyrethrum bestehende Strahl, der aus der Düsenwandöffnung 15 aus- tritt, ist bei einer Vorrichtung, die ungefähr halb so gross ist, wie die Fig. 3 zeigt, ungefähr l-l'a M lang, d. h. man kann den Strahl bis auf diese Entfernung deutlich erkennen. Über diese Entfernung hinaus jedoch ist der Strahl so fein zerteilt, dass man ihn nicht sehen kann, da sieh die Mischung verflüchtig. Der Behälter eines Zerstäubers von der angegebenen Grösse enthält ungefähr einen halben Liter Wasser und erzeugt genügend Dampf, um in einem gewöhnlichen Zimmer, welches 4 Meter lang und 4 Meter breit ist, alle Insekten und Fliegen zu vernichten. Nachdem der Zerstäuber in vollem Betrieb und ungefähr 5 Minuten ununterbrochen im Betrieb gehalten worden ist, sind alle Insekten in diesem Zimmer vernichtet, d. h. der Zerstäuber ist vollkommen ausreichend, um ein Zimmer von 100 cm"Grösse von Insekten zu befreien. Während bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Zerstäuber mit einem elektrischen Heizkörper versehen ist, um die Temperatur des Wassers bis auf Siedetemperatur zu bringen, so dass Dampf entsteht, so ist es dennoch selbstverständlich, dass man auch die Wärme in anderer Weise zuführen kann. Man kann beispielsweise die Wärme von aussen zuführen mittels einer Gasflamme oder auf sonstige Weise, indem man z. B. den Zerstäuber einfach auf einen Ofen oder eine andere Heizvorrichtung stellt. Ein elektrischer Heizkörper ist jedoch besonders bequem und zufriedenstellend, da man den Zerstäuber in irgendeinem beliebigen Zimmer verwenden kann, da moderne Zimmer heutzutage alle mit elektrischen Leitungen versehen sind, an welche man den Heizkörper des Zerstäubers schnell und bequem anschliessen kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Hand-Dampfzerstäuber für konzentrierte Pyrethrumlösung zur Insektenvertilgung, bestehend aus einem zur Strahllenkung dienenden, verschlossenen Handwasserbehälter mit z. B. daran befindlichen Heizkörper und freistehendem Dampfabzugsrohr, das eine Endzerstäuberdüse und einen unteren, abnehmbaren Lösungsbehälter mit Steigrohr zur ejektorartigen Zerstäubung trägt, dadurch gekennzeiehnet, dass die Zerstäuberdüse selbst zu einem den Lösungsbehälter (8) tragenden, dicken Metallzerstäuber- kopf (11) ausgebildet ist und dieser zwei im Anschluss an das Dampfabzugsrohr (10) bzw.Steigrohr (1'2) nebeneinander verlaufende, sowie in eine gemeinsame Mischkammer (16) mit Düsenwandöffnung 2- mündende Feinbohrungen (14, 18) besitzt, so dass die angesaugte Lösung durch den als Wärmespeicher wirkenden Zerstäuberkopf vorgewärmt und durch den heissen Dampfstrahl selbst mitverdampft wird.
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