AT142929B - Sandkern. - Google Patents
Sandkern.Info
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Description
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Sandkern.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sandkern für ein Verfahren, das sieh die Aufgabe stellt, die Innen-und Aussenflächen von Gussstücken ganz oder teilweise zu dichten oder zu härten. Das Verfahren besteht darin, dass ein Abschrecken der zu behandelnden Flächen während des Giessprozesses stattfindet.
Es ist bereits bekannt, dem Formsand zum Zwecke besserer Wärmeleitfähigkeit Metalle in körniger
Form beizumengen.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass der Sandkern mit Beimengungen in Form von
Metallkugeln durchsetzt ist. Diese Metallkugeln liegen symmetrisch angeordnet an der Aussenseite des Kernes und sind in grosser Anzahl mit dem Gussstück in Berührung, so dass eine gleichmässige und spannungs- freie Dichtung und Härtung ermöglicht wird. Ohne besonderen Aufwand kann der Kern gemäss der
Erfindung für alle Formen hergestellt werden. Er kann im Gussstück so lange verbleiben, bis es vollständig erkaltet ist. Seine Verwendung und Entfernung sind in Folge der Metallkugeln selbst bei komplizierten Gussstücken ohne besondere Schwierigkeiten möglich. Weiterhin sind die Kerne genügend porig und ausserdem so elastisch, dass sie der bei der Abkühlung entstehenden Schrumpfung des Eisens folgen können.
Die Metallkugeln sind fast unbegrenzte Zeit verwendungsfähig.
Eine Ausführungsform, bei welcher die Bohrung eines Zylinders über die ganze Fläche gehärtet werden soll, ist beispielsweise in Fig. 1 dargestellt, welche den Gusskörper mit dem Kern in Aufriss und
Schnitt zeigt. Fig. 2 ist ein Schnitt nach R -0 der Fig. 1. In dem Gusskörper 6 mit der Innenbohrung 5 befindet sich der Kern 2 aus Sand, welcher mit Metallkugeln J durchsetzt ist. Die Metallkugeln J, welche hier nur an der Umfläche, entsprechend der Länge der Bohrung, angeordnet sind, schrecken das Gussstück ab.
Man kann den Kern mit den Metallkugeln entweder derart herstellen, dass die Metallkugeln mit dem Sand gemischt werden und ein mit Metallkugeln durchsetzter Sandkern entsteht, oder namentlich beim Anfertigen grösserer Kerne werden die Metallkugeln nur an denjenigen Stellen der Kernoberfläche angebracht, welche den zu härtenden Stellen gegenüberliegen. Dabei erscheinen die sonst allseitig von Sand umgebenen Metallkugeln an der Aussenfläche des Kernes. Je stärker diese Kugelschicht ist, desto grösser wird natürlich die Abschreckwirkung sein.
Eine besonders wirksame Verwendung der Erfindung findet bei der Bearbeitung von Bohrungen z. B. für die Zylinder von Verbrennungs-und Explosionsmotoren statt, weil hier die Inanspruchnahme der Innenfläche durch die Höhe, Geschwindigkeit und die damit im Zusammenhange hohe Temperatur eine ungewöhnlich grosse ist, so dass es darauf ankommt, besonders gehärtete Innenflächen zu verwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sandkern, dessen Formsand zum Zwecke besserer Wärmeleitfähigkeit Metalle in körniger Form beigemengt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Beimengungen in Form von Metallkugeln Verwendung finden.
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Claims (1)
- 2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Aussenschichten des Kernes mit Metallkugeln durchsetzt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE142929T | 1933-02-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT142929B true AT142929B (de) | 1935-10-10 |
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ID=34257516
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|---|---|---|---|
| AT142929D AT142929B (de) | 1933-02-16 | 1934-02-14 | Sandkern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT142929B (de) |
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1934
- 1934-02-14 AT AT142929D patent/AT142929B/de active
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