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MeMachdrehkondeiisator.
Zum Abgleichen der einzelnen Plattengruppen von Mehrfachdrehkondensatoren werden meist an den gleichen Tragkörpern in Form von Gestellen oder Wannen, in denen die Drehkondensatoren befestigt sind, Abgleichkondensatoren angeordnet, die parallel zu den einzelnen Plattengruppen liegen.
Da die Statorplatten der Plattengruppen zwar stets vom Tragkörper isoliert, die Rotorplatten aber meist über die Rotorachse mit dem Gestell leitend verbunden sind, war es bisher üblich, die Stromzuführung zu den Rotorplatten und zu den entsprechenden Belegungen der Abgleichkondensatoren über die Rotorwelle und das Traggestell vorzunehmen. Da jedoch die einzelnen Plattengruppen ganz verschiedenen
Schwingungskreisen angehören, mussten die verschiedenen Ströme dieser Schwingungskreise alle über das Gestell zu den Abgleichkondensatoren fliessen. Dieses Gestell ist aber keine eindeutig bestimmte
Strombahn, und so beeinflussen sich die in ihm fliessenden Ströme störend durch galvanische Kopplung.
Um dies zu vermeiden, sind gemäss der Erfindung alle Belegungen mindestens eines Abgleichkondensators gegen den Tragkörper derart isoliert, dass die Ströme zwischen dem Abgleichkondensator und den Plattengruppen nur über die besonderen Verbindungsleitungen und nicht über den Tragkörper fliessen.
Hiedurch sind eindeutig bestimmte Stromweg zwischen den Platten des Hauptkondensators und des zugehörigen Abgleiehkondensators geschaffen, so dass keine Störungen durch eine galvanische Kopplung zwischen den einzelnen Stromkreisen, in denen die Plattengruppen liegen, auftreten können.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist zum besseren Verständnis der Erfindung Schaltung und Anordung der bekannten Drehkondensatoren und der Drehkondensatoren nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt die bekannte Anordnung. a ist das Gestell, in das die beiden Plattengruppen A und B eingebaut sind. b ist die Rotorachse und c sind die Rotorplatten. Die Trennwand zwischen den beiden Plattengruppen ist mit d bezeichnet, während mit f die Statorplatten bezeichnet sind. g, h, i und k sind die beiden Belegungen der Abgleiehkondensatoren. Die Belegungen g und i sind vom Gestell isoliert und mit den ebenfalls vom Gestell isolierten Statorplatten f verbunden. hund k stehen in unmittelbar leitender Verbindung mit dem Gestell und damit auch mit den ebenfalls gegen das Gestell nicht isolierten Rotorplatten c.
Die Stromzuführung zu den Statorplatten erfolgt für die Gruppe A über die Leitung m und für die Gruppe B über die Leitung n. Die Stromzuführung zu den Rotorplatten erfolgt gemeinsam über die Leitung o und den Tragkörper a. Die in den Figuren ausgezogen gezeichneten Pfeile stellen die Ströme des Rotors, Stators und der Abgleichbewegung der Gruppe A und die gestrichelt gezeichneten Pfeile die entsprechenden. Ströme der Gruppe B dar. Aus der Figur geht hervor, dass sich die Ströme der beiden Gruppen sowohl in der Zwischenwand d als auch zum Teil in der Aussenwand des Tragkörpers überlagern. Ferner tritt eine Überlagerung der Ströme in dem nicht gezeichneten Boden des Tragkörpers ein. Dabei ergibt sich aber eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Stromkreise, die unerwünschte Störungen hervorrufen kann.
Ganz anders ist es in Fig. 2, in welcher die Anordnung nach der Erfindung schematisch dargestellt ist. Zum Unterschied gegenüber Fig. 1 sind hier die Belegungen h und k nicht unmittelbar mit dem Gestell verbunden, sondern in dieses isoliert eingesetzt und durch die besonderen Leitungen p und q mit den Rotorplatten verbunden. Auch die Stromzuführung zu den Rotorplatten der beiden Gruppen geschieht
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getrennt über die Leitungen r und s. Aus der Figur ist deutlich zu ersehen, dass die ausgezogen und gestrichelt markierten Ströme vollkommen getrennt voneinander verlaufen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Dabei brauchen die Rotorplattengruppen gar nicht voneinander oder von dem Gestell isoliert zu sein. Trotzdem tritt keine Beeinflussung ein, da keine Ströme über das Gestell fliessen.