AT143105B - Freilaufkupplung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Freilaufkupplung für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
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FreHimfkupplmg fiir Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung betrifft eine Freilaufkupplung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Motorräder, die das Nacheilen des Antriebsmotors gegenüber dem bzw. den Triebrädern des Fahrzeuges ermöglicht.
Es sind bereits derartige Kupplungen bekannt. bei denen zwischen treibendem und getriebenem Teil Klemmkörper geschaltet sind. die ein Kuppeln zwischen diesen Teilen in beiden Drehrichtungen bewirken, so dass die Kupplung sowohl den Antrieb des Fahrzeuges bei Vorwärts-und Rückwärtsfahrt als auch das Bremsen des Fahrzeuges durch den Motor auf Gefällstrecken bewerkstelligt.
Gemäss der Erfindung ist der gegenüber dem treibenden und getriebenen Kupplungsteil drehbar gelagerte Käfig für die Klemmkörper (z. B. Kugeln. Rollen) durch eine willkürlich, also durch Hand oder Fuss betätigte Sperrvorrichtung in einer Stellung verriegelbar, in der zwischen dem treibenden und dem getriebenen Kupplungsteil Freilauf besteht. Vorzugsweise ist die Erfindung derart getroffen, dass die Sperrvorrichtung durch Federwirkung in der Sperrstellung gehalten und durch eine willkürlich aus- geübte Kraft in die unwirksame Stellung gebracht wird.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass es zum Übergang von der Normalstellung der Kupplung für Vorwärtsantrieb in die Stellung, in der der Motor als Bremse für das Fahrzeug benützt ist, genügt, die Sperrvorrichtung durch Hand- oder Fussbetätigung kurzzeitig in die unwirksame Stellung zu bringen. Der Übergang von der Bremsstellung zur normalen Antriebsstellung erfolgt dann lediglich durch Beschleunigung des Motors. Die gemäss der Erfindung ausgebildete Freilaufkupplung zeigt somit eine sozusagen halbautomatische Wirkungsweise, sie zeichnet sich durch grosse Einfachheit, hohe Betriebssicherheit und geringen Platzbedarf aus, so dass sie leicht untergebracht bzw. auch in bereits bestehende Kraftfahrzeuge eingebaut werden kann.
Die Kupplung eignet sich besonders für Motorräder und kann zweckmässig in der Radnabe, aber auch im Getriebe oder in der Kardanwelle untergebracht werden.
EMI1.1
Auf dem konischen Teil der Welle 1 sitzt, durch eine Mutter : ? gesichert, eine Muffe. 3, auf deren zylindrischer Aussenfläche die Klemmrollen 4 aufliegen. Letztere arbeiten je mit einer symmetrisch ausgebildeten Kurvenfläche 5 an der Innenseite des äusseren Kupplungsteiles 6 zusammen, der eine Verzahnung 7 trägt. In letztere greift eine Kette (oder ein Zahnrad) ein, mittels welcher die Antriebskraft der Kupplung zugeführt wird. Die Rollen 4 sind durch den Käfig 8 geführt bzw. in Abstand gehalten.
Die'gegenseitige Lagerung des äusseren treibenden und inneren getriebenen Kupplungsteiles erfolgt durch zwei Kugellager 9, die gleichzeitig als Hals-und Spurlager ausgebildet sind und einerseits unmittelbar an der Muffe 3 und dem Rollenkäfig 8, anderseits an den Gehäuseteilen 10 und 11 anliegen, die mit dem äusseren Kupplungsteil 6 durch Verschraubung bzw. mittels Schrauben 12 verbunden sind. Durch diese Art der Lagerung wird unter Beschränkung auf wenige wichtige Bestandteile der Raumbedarf auf ein Mindestmass herabgesetzt.
Der Rollenkäfig 8 besitzt an seiner Aussenseite drei um 120 versetzte Nasen 13, die mit Sperrriegeln 14 zusammenarbeiten. Letztere treten durch Schlitze des Gehäuseteiles 11 hindurch und sitzen auf einem gemeinsamen, winkelförmigen Ring 15, der in eine den Teil 11 übergreifende Kappe 16 eingeschraubt ist. Die Mutter 2 besitzt nach Art einer Kronenmutter einen Fortsatz 17, in dessen radialen
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EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 die Klemmkörper (4) und dem den Käfig tragenden Teil (3) eine oder mehrere Federn (31) geschaltet sind, die den Käfig nach Art einer Rutschkupplung mitnehmen.8. Freilaufkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Blattfedern (31) in zwischen dem Käfig (8) und dem ihn tragenden Teil (.'3) in Umfangsrichtung angeordneten Nuten (30) eingesetzt sind.9. Freilaufkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der treibende und getriebene Kupplungsteil miteinander durch zwei gleichzeitig als Hals-und Spurlager ausgebildete Kugellager ssj verbunden sind, deren Kugeln sich innen unmittelbar auf den Klemmkörperkäfig (8) abstützen.10. Freilaufkupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Kugeln der Kugellager aussen anliegenden Teile (10, 11) als Gehäuseteile für die Kupplung ausgebildet sind.11. Freilaufkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere für Motorräder, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere mit den Kurvenflächen (5) für die Klemmkörper (4) versehene Kupplungsteil (6) aussen eine Antriebsverzahnung (7) trägt.12. Freilaufkupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Nabe des Triebrades eines Motorrades untergebracht ist. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT143105T | 1934-10-20 |
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|---|---|---|---|
| AT143105D AT143105B (de) | 1934-10-20 | 1934-10-20 | Freilaufkupplung für Kraftfahrzeuge. |
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| AT (1) | AT143105B (de) |
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1934
- 1934-10-20 AT AT143105D patent/AT143105B/de active
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