AT143688B - Stoßübertragungsvorrichtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung. - Google Patents
Stoßübertragungsvorrichtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung.Info
- Publication number
- AT143688B AT143688B AT143688DA AT143688B AT 143688 B AT143688 B AT 143688B AT 143688D A AT143688D A AT 143688DA AT 143688 B AT143688 B AT 143688B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- shock transmission
- friction
- shock
- friction shoes
- wedge
- Prior art date
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 22
- 230000035939 shock Effects 0.000 title claims description 19
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title description 9
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title description 9
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title description 9
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Stossübertragungsvorriehtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung. Bei den bekannten Stossübertragungsvorrichtungen, bei denen zwischen den an den Fahrzeugenden befindlichen, federnden Zug-und Stossvorrichtungen ein rohrartiger Druckübertragungskorper vorgesehen ist, der die auf den einen Stossapparat ausgeübten Druckkräfte auf den andern überträgt, sind an den Längsträgern des Fahrzeuguntergestelles, die die Zug-und Stossvorrichtung seitlich einschliessen, Anschläge angebracht, die so angeordnet sind, dass die im rohrartigen Druckübertragungskörper auftretenden Kräfte, insoweit sie auf die erwähnten Anschläge sich auswirken, in den Längsträgern Zugbeanspruchungen hervorrufen. Da aber die Fahrzeuge nicht nur beim Rangieren, sondern auch im geschlossenen Zugsverbande während der Fahrt, beispielsweise beim Bremsen, gegeneinander aufzulaufen suchen, wobei sich die Federapparate gleichzeitig verkürzen, so kann es vorkommen, dass die an den Längsträgern, zwischen denen die Federapparate eingebaut sind, befindlichen Anschläge den Kontakt mit den Federapparaten verlieren. Dabei können die Fahrzeuge gegenüber den Druekkraftübertragungsorganen freie Längsbewegungen ausführen, was zu unruhigem Lauf des Zuges Veranlassung geben kann. Es sind bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die diese Möglichkeit beseitigen. Demgemäss sollen in die Federapparate Reibkeile eingebaut werden, die beim Zusammendrücken der Federn seitwärts nach aussen gegen die Fahrzeugträger oder gegen besondere, mit diesen verbundene Reibplatten gepresst werden, so dass die Federapparate in jeder Lage mit dem Fahrzeug in einem zwar beweglichen, jedoch freie Schwingungsverschiebung des Fahrzeuges vermeidenden Kontakt stehen. Diesen Vorrichtungen haftet insofern ein Nachteil an, als die Werte der zwischen dem Fahrzeuggestell und den federnden Zug-und Stossvorrichtungen auftretenden Reibung unter dem wechselnden Federdruck stehen und daher wechselnde Grösse haben. Es ist aber zweckmässig, dafür Sorge zu tragen, dass der Reibungswert konstant ausfällt und entsprechend dem Fahrzeuggewicht bemessen wird. Diesem Zweck entsprechend ist die Vorrichtung nach der Erfindung durchgebildet und zeichnet sich durch grosse Einfachheit aus. Bei ihr ist zwischen dem bekannten Stossübertragungsrohr, das zwischen den jedem Kuppelkopf des Fahrzeuges zugeordneten und aussen durch Anschläge abgestützten Federapparaten angeordnet ist, und Teilen des Fahrzeuggestelles eine einen Reibungsschluss vermittelnde Reibvorrichtung vorgesehen, die entweder ständig oder nur beim Auftreten von Stosskräften einen Kupp- lungssehluss zwischen dem Stossübertragungsrohr und dem Fahrzeug vermittelt. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen derartiger Vorrichtungen in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht die Reib-oder Hemmvorrichtung in einer Anzahlzweckmässig einem Paar-von Reibschuhen, die durch Federdruck, Druckluft od. dgl. von aussen her an den Umfang des zwischen den federnden Zug-und Stossvorriehtungen vorgesehenen Druckübertragungs- rohres gepresst werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind um das Stossübertragungsrohr keilartige Reibstücke angeordnet, die mit keilartigen Ansätzen des Fahrzeuggestells zusammenarbeiten und durch axialen Federdruck beeinflusst werden. In der Fig. 1 bedeutet a den üblichen Kuppelkopf einer Mittelpufferklauenkupplung, c ist eine Scheibe oder Platte, gegen die sich der Kuppelkopf drückt. d ist die Feder des Zug-und StoBapparates, e ist eine zweite Platte. Zwischen den Platten c und e ist die Feder d mit hinreichender Vorspannung <Desc/Clms Page number 2> eingespannt. i ist das zwischen den beiden Zug-und Stossapparaten angeordnete Stossübertragungsrohr. Gegen dieses legen sich die Reibstücke oder Reibsehuhe k, die unter Zwischenschaltung von Federn an den mittleren Längsträgern f des Fahrzeuges angebracht sind. An Stelle der Federn können auch Druckluftzylinder vorgesehen sein, die immer dann mit Druckluft gefüllt werden, wenn die Bremszylinder des Fahrzeuges mit Druckluft gefüllt werden. g sind Anschläge, an die sich die Federteller oder Scheiben e legen. Die Ausführungsform nach Fig. 1 ist insofern noch nicht vollkommen, als die Keilschuhe k beim Anpressen an das Rohr i von diesem mitgenommen werden, wenn das Rohr i eine Längsbewegung ausführt. Dabei werden die Druckorgane, die die Reibsehuhe k an das Rohr i anpressen, einer zweiten Beanspruchung senkrecht zur Richtung der von ihnen übertragenen Druckbeanspruchung ausgesetzt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist diese ungünstige Beanspruchung dadurch vermieden, dass die Reibstücke k kegelförmig oder keilförmig ausgeführt sind und mit kegel-oder keilförmigen Widerlagern m zusammenarbeiten, die an den Längsträgern z angebracht sind. Eine zwischen ihnen befindliche Feder 1 spreizt die Keilstücke k auseinander. Die paarweise Anordnung von Reibvorriehtungen, so wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, ist besonders günstig, weil-von welcher Stirnseite des Fahrzeugs auch der Stoss kommen mag-immer die eine Vorrichtung wirksam wird, während die andere entlüftet ist. Eine erwünschte Erleichterung für den Ein-und Ausbau der Vorrichtungen kann man sich dadurch EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stossübertragungsvorrichtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung, bei der zwischen den die stoss-und Zugkräfte unmittelbar aufnehmenden, jedem Kuppelkopf zugeordneten, an den Fahrzeugenden befindlichen und aussen durch Anschläge abgestützten Federapparaten ein zweckmässig rohrförmiges Stossübertragungsglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stossübertragungsglied (i) und Teilen des Fahrzeuggestelles eine einen Reibungsschluss vermittelnde Reibvorrichtung (k) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Stossübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Reibungs- schluss zwischen dem Fahrzeuggestell und dem rohrförmigen Stossübertragungsglied vermittelnde Reibvorrichtung in der Form von Reibschuhen (k) ausgeführt ist, die durch Federdruck radial gegen das Stossübertragungsglied (i) gepresst werden.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibschuhe (k) mit Druckluft beim Bremsen gegen das Rohr (i) gepresst werden.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibschuhe (k) keilförmig sind und durch Federdruck zwischen keilförmige, am Fahrzeuggestell befindliche Widerlager (m) und das Stossübertragungsrohr (i) gepresst werden.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzug (die Steigung) der keilförmigen Reibschuhe (k) und der am Fahrzeug befestigten Widerlager (m) in der Bewegungsrichtung des Stossübertragungsrohres (i) liegt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen von Reibvorriehtungen vorgesehen sind, von denen die eine bei der Bewegung des Stossübertragungsrohres (i) nach der einen Richtung und die andere bei der Bewegung des Stossübertragungsrohres (i) nach der andern Richtung in Tätigkeit tritt.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibschuhe (k) jeder Gruppe durch eine zwischen ihnen befindliche Feder (I) gespreizt werden.8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge für die federnden Zug- und Stossvorrichtungen verschiebbar, z. B. als Riegel oder Bolzen, ausgeführt sind, so dass nach deren Herausziehen die federnden Zug-und Stossvorrichtungen und die Druckübertragungsvorriehtung aus dem Fahrzeuguntergestell bequem entfernt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT143688T | 1934-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT143688B true AT143688B (de) | 1935-11-25 |
Family
ID=3642765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT143688D AT143688B (de) | 1934-04-18 | 1934-04-18 | Stoßübertragungsvorrichtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT143688B (de) |
-
1934
- 1934-04-18 AT AT143688D patent/AT143688B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH624897A5 (de) | ||
| DE3040650A1 (de) | Vorrichtung zum koppeln und entkoppeln von zwei relativ zueinander bewegbaren teilen mittels einer laengenveraenderbaren lenkerstange | |
| DE1530223C3 (de) | Einer Mittelpufferkupplung für Schienenfahrzeuge nachgeschaltete Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße | |
| DE2230949C3 (de) | Bremsbackenführung für eine Teilbelag-Scheibenbremse | |
| DE2918091A1 (de) | Reibungsfeder, insbesondere fuer huelsenpuffer oder zug- und stossvorrichtungen von mittelpufferkupplungen von schienenfahrzeugen | |
| AT143688B (de) | Stoßübertragungsvorrichtung für die Untergestelle von Schienenfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung. | |
| DE926731C (de) | Zug- und Stossvorrichtung fuer Eisenbahnwagen | |
| DE102018101043A1 (de) | Gelenkanordnung, Konusgewindering, Verfahren zur Herstellung einer bei Überlast lösbaren Befestigung eines Schneidwerkzeuges sowie Verfahren zur Energieumwandlung mittels einer Gelenkanordnung | |
| AT230754B (de) | Federelement, insbesondere für Einspurfahrzeuge | |
| DE896278C (de) | Nachgiebiges, auf Zug beanspruchtes Kuppelstueck | |
| DE606635C (de) | Torsionsstaebe zur Aufnahme von Stoessen aus dem Fahrgestelldruck | |
| AT132436B (de) | Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nichtselbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung. | |
| DE2162827A1 (de) | Stoßdämpfer für eine automatische Kupplung | |
| AT138789B (de) | Federnde Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge mit Mittelpufferkupplung. | |
| DE896660C (de) | Puffer, insbesondere fuer Fahrzeuge aller Art | |
| AT142959B (de) | Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. | |
| DE569354C (de) | Federnde Zug- und Stossvorrichtung | |
| DE629483C (de) | Federnde Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Mittelpufferkupplungen von Fahrzeugen | |
| DE1230834B (de) | Abfederung fuer ein- oder mehrachsige Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge | |
| DE575425C (de) | Zug- und Stossvorrichtung | |
| DE391853C (de) | Reibungs-, Zug- und Stossvorrichtung | |
| DE470980C (de) | Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE617271C (de) | Federnde Zug- und Stossvorrichtung | |
| AT163489B (de) | Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen | |
| DE547996C (de) | Federnde Zug- und Stossvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge |