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Dreieck-Wabenrähmchen iür Bieneiiwolmungen.
Annähernd gleichseitige Dreieckwabenrähmchen miteinander nicht gleichen Seitenleisten und genau gleichseitige Dreieckwabenumrahmungen aus einzelnen losen Einsatzleisten sind bereits bekanntgeworden. Erstere sind derart gebaut bzw. mit solchen Aufhängemittel ausgestattet, dass sie in der ihnen angepassten Bienenwohnung immer nur mit einer und derselben Dreieckspitze nach unten gerichtet aufhängbar sind. Letztere dienen nur als Unterteilungseinsätze für gleichseitige Sechseckwabenrähmchen in der Weise, dass kleine Dreieckteilflächen bzw.-teilwaben mit nach unten und solche mit nach oben gerichteter Dreieckspitze entstehen.
Gegenüber diesen Ausführungen und den gewöhnlichen gleichseitigen Seehseekrähmehen, die in der entsprechenden Bienenwohnung mit jeder beliebigen Sechseekspitze nach oben gerichtet anwendbar sind, ist das Wabenrähmchen gemäss vorliegender Erfindung als ein genau oder nahezu gleichseitiges Dreieckrähmchen mit einheitlichen, d. h. einander gleichen Seitenleisten ausgebildet und gegebenenfalls
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Lage, also z. B. mit jeder beliebigen Dreieckspitze nach oben oder unten gerichtet einsetzbar, d. h. aufstellbar oder aufhängbar ist.
Das erfindungsgemäss ausgebildete Wabenrähmchen besitzt nicht nur erhebliche, dem Dreiecksverband eigene Formfestigkeit bzw.-beständigkeit, sondern hat noch die weiteren Vorteile, dass bei der Aufhängung bzw. Aufstellung mit nach oben gerichteter Spitze die Brutentwicklung aus wärmeökonomischen Gründen vorwiegend vom oberen Dreieckwinkel aus beginnt und eine giinstige Fortentwicklung nach unten vor sich geht, ausserdem aber ein mit Bienenwachs vollständig ausgebautes Wabenrähmehen, wie es zur klaglosen Honigschleuderung erwünscht ist, durch axiales Stürzen des Rahmens erzielt werden kann.
Zu diesem Zweck wird das Rähmchen in der Beute nach genügender Entwicklung des Wachsbaues von einem Dreieckwinkel aus einfach um 600 axial verdreht, worauf die Bienen gewohnheitsmässig den jeweilig oberen zweiten bzw. dritten Winkel der Dreieckwabe rasch ausbauen. Auch kann ein solches Stürzen mit Vorteil dazu benutzt werden, um bei der Einwinterung den minder geeigneten Honig in der Beute aus dem sich bekannterweise nach oben erstreckenden Bereich der Winterzehrung zu bringen.
Ferner kann durch ein solches Verdrehen der Wabenrähmchen selbst in der Beute 0 der aber dementsprechend seitliches Umkippen der ganzen Beute, deren Form jener der Wabenrähmchen angepasst ist, erreicht werden, dass beim Transport der Bienen der honigschwere Teil der Wabe nach unten zu liegen kommt, wodurch der Bruch der Waben bedeutend vermindert wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Dreieckrähmehens in Vorderansicht und Seitenansicht dargestellt.
Das gleichseitige Dreieckrähmchen besteht aus den drei einheitlichen Seitenleisten 1, die an den Enden miteinander vereinigt, z. B. verzinkt sind ; an den Eekstellen sind die üblichen stirnseitigen Stifte 2 zur Abstandshaltung der Rähmchen voneinander eingesetzt. Auf jedem dieser Stifte ist ein zur Aufstellung und seitlichen Abstandshaltung in der Bienenwohnung dienendes Blechscheibehen 3 verdrehbar angebracht (wovon aber in der Zeichnung nur eines dargestellt ist), das durch einen Ausschnitt 4 zu einem Aufhängehaken 5 ausgebildet ist. Durch Verdrehen der Scheibchen nach aussen, wie in der Vorderansicht strichliert dargestellt, wird die Hakenöffnung 4 bzw. der Haken 5 zum Aufhängen der Rähmchen ausserhalb der Bienenwohnung an beliebigen Stellen frei.
Es können selbstverständlich auch
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