AT144088B - Schutzbereifung für elastische Räder. - Google Patents

Schutzbereifung für elastische Räder.

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AT144088B
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Hans Dr Thirring
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Hans Dr Thirring
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    Schutzbereifung fiir elastische Riider.   
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 Wesen der Erfindung besteht nun in der Anwendung einer Schutzbereifung, deren Material elastische Deformationen   T,,   weitgehend zulässt, während praktisch so gut wie keine Deformationen 7 auftreten. 



  Die   Schutzbereifung verhält sich   demnach wie ein elastisch anisotroper Körper. 



   Die im vorstehenden charakterisierte Eigenschaft der Anisotropie wird erfindungsgemäss durch Verwendung eines geschichteten Materials erzielt, indem die Schutzbereifung aus abwechselnd aufeinanderfolgenden starren bzw. elastischen Scheiben besteht, die in radialer Richtung angeordnet sind. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform der   Sehutzbereifung   gemäss der Erfindung. Die Nabe 3 des Rades trägt Speichen   4   bzw. das an die Stelle der Speichen tretende Vollseheibenrad, diese Speiehen bzw. die Vollscheibe sind umgeben von der Felge   o.   Seitlich auf die Felge 5 auf-oder angesetzt 
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 üblichen Weise an der Felge   5   befestigt.

   Die das Spurkranzprofil tragende   Sehutzbereifung   besteht aus den radial gerichteten starren Scheiben 10 (beispielsweise Blechlamellen), die durch elastische Zwischen- 
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 mantel wird durch zwei   MetalIreifen12 und13   zusammengehalten, so dass er einen kompakten   ringförmigen   Körper bildet, der beim Zusammenbau des Rades als ganzes in axialer Richtung (in Fig. Ï von rechts her) über den Luftreifen aufgeschoben werden kann.

   Die mit Luftkanälen 14 versehene Abschlussscheibe   15,   die nach erfolgtem Zusammenbau des Schutzmantels mit dem Rade auf die Achse aufgesetzt und mit Schrauben 16 befestigt werden kann, dient mit der Scheibe 6 und mit dem Rand der Felge 5 zusammen als Führung des Schutzmantels, der unter dem Einfluss des Schienendruckes eine Verschiebung in radialer 
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 begrenzen, so dass durch den   Einfluss   des   IScl1ienendruckes   eine radial nach innen gerichtete Verschiebung der Scheiben stattfinden kann. 



   Die abwechselnd aufeinanderfolgenden starren Scheiben 10 und Zwischenlagen 11 müssen so miteinander verbunden sein, dass sie bei der durch den Druck der Unterlage hervorgerufenen Deformation der Schutzbereifung nicht längs ihrer Trennungsebene Gleitbewegungen ausführen können, damit keine   unnütz   Wärmeerzeugung durch äussere Reibung eintritt. Die in Fig. 1 dargestellte Verbiegung der Lauffläche darf nur durch innere Deformationen (Scherungen) der elastischen Scheiben   11,   nicht aber durch gegenseitige Verschiebung zwischen den Scheiben 10 und 11 hervorgerufen werden. Um die durch 
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 führen, können geeignete Luftkanäle vorgesehen werden, die die ganze   Sehutzbereifung durchziehen.   



  Ausserdem ist es zweckmässig, wie in Fig. 6 im   ungesehnittenen   Teil an den Abrundungen der Lamellen 11 ersichtlich ist, diese elastischen Lamellen 11 nur längs des äusseren Teiles der Sehutzbereifung und in ihrem innersten Teil anzuordnen, während die dazwischenliegenden Teile der starren Scheiben 10 durch   Luftzwischenräume   19 getrennt sind. Die Mittelteile der starren Lamellen   10   wirken dabei wie Kühlrippen oder Kühlfahnen, wobei diese Wirkung durch die Luftkanäle 14 in der Scheibe 15 unterstützt wird. 



   Um einen besonders ruhigen Gang des Rades zu gewährleisten, können, wie in Fig. 6 dargestellt. die elastischen Scheiben 11 gegenüber den starren Scheiben 10 längs der   Lauffläche   ein wenig vorstehen, derart, dass das Rad nur mit den elastischen Scheiben 11 auf der Schiene aufruht, während die starren Lamellen 10 bloss zur inneren Versteifung dienen. 



   Der Vorteil der   erfindungsgemässen   Anordnung liegt gegenüber den Rädern mit starrer   Lauffläche   in dem wesentlich weicheren Gang des Fahrzeuges. Schienenräder mit   gewöhnlichen   Cordreifen haben 
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 selbst abrollt, wodurch er wegen der verhältnismässig schmalen Auflagefläehe einer besonders starken Abnutzung unterworfen ist. Gemäss vorliegender Erfindung liegt zwischen Schiene und Luftreifen die in meridionaler Richtung versteifte Schutzbereifung, wodurch die Belastung des Luftreifens auf eine grössere Fläche verteilt wird.

   Ausserdem ist infolge der starren Führung und der Führungsbegrenzung der Schutzbereifung die nötige Sicherheit beim Durchfahren von Kurven und bei allfälligen Schlauch- 
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   Führungsscheiben   umschlossen wird, ergibt sich auch die Möglichkeit, den Querschnitt des Luftreifens statt kreisförmig wie bisher,   länglich   bzw. elliptisch mit der Längsachse in radialer Richtung auszubilden. 
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 Ausbildung des Spurkranzes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schutzbereifung für elastische Räder, dadurch gekennzeichnet, dass die   Lauffläche Verbiegungen   in äquatorialer Richtung zulässt, dagegen ein starres Meridianprofil besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Schutzbereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus radial angeordneten, abwechselnd aufeinanderfolgenden starren und elastischen Scheiben 10 und 11 besteht.
    3. Schutzbereifung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Paket von abwechselnd aufeinanderfolgenden starren und elastischen Scheiben durch Haltereifen 1'2,. H zu einein kompakten Ring zusammengehalten wird.
    4. Schutzbereifung nach den Anspruchen] und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch geeignete starre Führungsscheiben 6 und J. 3 in radialer Richtung beweglich geführt ist.
    5. Schutzbereifung nach den Ansprüchen], 2. 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese Führung nach aussen und innen zu durch Anschläge begrenzt ist.
    6. Schutzbereifung nach Anspruch], dadurrh gekennzeichnet, daI3 die Lauffläche das für Schienenfahrzeuge geeignete Spurhïanzprofil besitzt.
    7. Schutzbereifung nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, dass in ihr Luftkanäle zur Kühlung vorgesehen sind.
    8. Schutzbereifung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Scheiben 11 längs des Radumfanges vor den starren Lamellen 10 vorstehen, derart, dass die Lauffläche aus dem elastischen Material allein gebildet wird.
    9. Schutzbereifung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Scheiben 11 nur längs der Peripherie der Schutzbereifung und in ihrem innersten Teil angeordnet sind, derart, dass zwischen den starren Lamellen 10 Luftzwischenräume gebildet werden.
    10. Elastisches Rad mit Schutzbereifung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Verwendung eines Luftreifens, dessen Querschnitt elliptisch ist, wobei die grosse Achse der Ellipse radial gerichtet ist.
AT144088D 1934-08-02 1934-08-02 Schutzbereifung für elastische Räder. AT144088B (de)

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