AT144238B - Tür für Gasschutzräume. - Google Patents

Tür für Gasschutzräume.

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AT144238B
AT144238B AT144238DA AT144238B AT 144238 B AT144238 B AT 144238B AT 144238D A AT144238D A AT 144238DA AT 144238 B AT144238 B AT 144238B
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Austria
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Ver Kassen Aufzugs Und Maschb
Marchegger Maschinenfabrik
Albert Linke
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tür für   GassehutzrÅaume.   



   Die Türen der zum Schutz von Personen gegen betäubende oder giftige Gase dienenden Räume sollen das Innere der Räume möglichst gasdicht nach aussen abschliessen. Damit nun die im   Gassehutz-   raum befindlichen Personen auch gegen Splitter von unmittelbar vor diesem Raum explodierenden Gasgranaten geschützt sind, soll die Tür eines solchen Raumes gleichzeitig auch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen das Durchschlagen solcher   Geschossbruchstücke   besitzen. Anderseits darf sie aber auch, um im kritischen Zeitpunkt in kürzester Zeit geschlossen werden zu können, nicht zu massiv ausgeführt und dadurch zu schwer bedienbar sein. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Tür für Gasschutzräume, die diesen Anforderungen möglichst entspricht. Zu diesem Zwecke ist auf der Aussenseite der Tür und mit ihr verbunden eine aus starken, zweckmässig aus Holz hergestellten Bohlen bestehende Schutzwand angeordnet. Die einzelnen Bohlen sind pendelnd gelagert. Durch diese Beweglichkeit wird eine Nachgiebigkeit der einzelnen Bohlen erreicht, wodurch sich eine Verminderung der Durchschlagkraft der Gesehosssplitter und dementsprechend die Möglichkeit, die Bohlenwand schwächer auszuführen, als dies bei fester Verbindung der Bohlen mit der Tür zulässig wäre, ergibt. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt die Tür in Ansicht von der Aussenseite des Schutzraumes her. Fig. 2 in einem Schnitt nach Linie   11-il   der Fig. 1, die Fig. 3,4 und 5 zeigen Wandausführungen mit verschiedenen Querschnitten der Bohlen im Schnitt. 



   Auf der Aussenseite der   Türfül1ung   1 sind die die Schutzwand bildenden Holzbohlen 2 an einem am oberen Türrand angeordneten, z. B. aus einem Flacheisen 3 bestehenden Querstück derart aufgehängt, dass sie einzeln um den Aufhängepunkt pendelnd ausschwingen können. Die lose Verbindung zwischen Flacheisen 3 und Bohlen 2 kann z. B. durch Kopfschraube 4 erfolgen, die mit ihrem Kopf auf der Oberseite des Flacheisen 3 aufruhen, eine entsprechend weite Bohrung im Flacheisen durchsetzen und mit ihrem Gewindeteil stirnseitig in das obere Bohlenende eingeschraubt sind. Zur Begrenzung des Ausschlagen der Bohlen dient ein am unteren Rand der Tür angeordnetes   Querstück   6.

   Um zu verhindern, dass Geschosssplitter durch die zwischen den Bohlen 2 bestehenden Zwischenräume 5 eindringen, kann man gemäss Fig. 3 zwei Reihen von Bohlen von je rechteckigem Querschnitt hintereinander anordnen, wobei die innere Bohlenreihe die Zwischenräume der äusseren Reihe überdeckt, oder auch die Querschnittsform der Bohlen gemäss den Fig. 4 und 5 wählen, so dass die Zwischenräume nicht geradlinig, sondern   winkel-oder zickzackförmig   oder auch nach einem Bogen verlaufen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tür für   Gasschutzräume,   gekennzeichnet durch   eine Verldeidung der Türfül1ung   aus nebeneinander angeordneten, einzeln pendelnd gelagerten Bohlen (2). 

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Claims (1)

  1. 2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen (2) an ihrem oberen Ende pendelnd aufgehängt sind.
    3. Tür nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlenwand auf der Aussenseite der Tür (1) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 2>
    4. Tür nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohlen (2) aus Holz bestehen. 5. Tür nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bohlen (2) Zwischenräume (5) vorhanden sind, die eine seitliche Bewegung der Bohlen zulassen.
    6. Tür nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfugen (5) zwischen den Bohlen (2) winkel-, zickzackförmig oder gebogen verlaufen.
    7. Tür nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Tiirrand eine Querleiste (6) angeordnet ist, die das Ausschwingen der Bohlen (2) begrenzt. EMI2.1
AT144238D 1934-09-15 1934-09-25 Tür für Gasschutzräume. AT144238B (de)

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