AT144456B - Vorrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung der Zielbeleuchtung an Handfeuerwaffen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung der Zielbeleuchtung an Handfeuerwaffen.

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AT144456B
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Johann Hofer
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  Vorrichtung zur selbsttätigen Ein-und Ausschaltung der Zielbeleuehtung an Handfeuerwaffen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Ein-und Ausschaltung der Zielbeleuchtung an Handfeuerwaffen mittels eines Quecksilberkontaktes. Gemäss der Erfindung wird diese Vorrichtung in der Weise ausgestaltet, dass der Quecksilberkontakt in einer zwischen Lampe und Batteriekontakt angeordneten an sich bekannten Schaltpatrone untergebracht ist. Dadurch, dass in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der den Quecksilberkontakt aufnehmende Kanal schräg nach auswärts und aufwärts in der Patrone verläuft, ist es möglich, ausser bei senkrechter Stellung der Waffe auch ein Einund Ausschalten der Beleuchtung durch eine axiale Drehung der Waffe zu bewirken, so dass auch in der Anschlagstellung die Waffe ein-und ausgeschaltet werden kann.

   Es ist so dem Schützen die Möglichkeit geboten, sich mit Gewehr im Anschlag an das Ziel heranzuarbeiten und erst im letzten Augenblick durch eine geringe axiale Drehung die Lampe in Funktion zu setzen, so dass das Korn beleuchtet und gleichzeitig das Ziel durch die starke Scheinwerferwirkung der Lampe geblendet werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. 



  In der aus Metall bestehenden Batteriehülse   a   ist eine Stabbatterie b untergebracht, welche einerseits mit dem   Hülsendeckel. ?,   anderseits mit der den einen Kontakt der Schaltpatrone bildenden Schraube d in Verbindung steht. Die Schaltpatrone besteht aus einem Zylinder   c,   aus Isoliermaterial, in welchem von oben und unten her Kontaktschrauben d und e hineinreichen und nur einen kleinen Zwischenraum zwischen ihren Enden freilassen. Der Schraubenkopf der Schraube e ist in einer Ausnehmung des Zylinders c versenkt, um die untere Kante der Lampenfassung zwecks Kontaktgebung aufnehmen zu können. In der Mitte des Zylinders schliesst an den von den beiden Schraubenenden frei gelassenen Zwischenraum ein kleiner schräg nach aus-oder aufwärts führender Kanal f an, in welchem sich ein Quecksilbertropfen g befindet.

   Der Kanal f hat ungefähr den gleichen Rauminhalt wie der zwischen den Enden der Schrauben d und e frei gebliebene Raum. Die Lampe ist an ihrer Hülse a mittels einer Schelle   j   am Gewehrlauf k befestigt. Eine Scheinwerferlinse   i     überdeckt   die Glühlampe h und verstärkt und konzentriert ihre Lichtstrahlen. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende : Steht die Lampenapparatur senkrecht, so befindet sich der Tropfen g im Kanal   t und   der Stromkreis ist unterbrochen. Wird die Senkrechte verlassen und die Lampe schräg gestellt, bis zur Horizontalen, so fliesst der Tropfen g in den zwischen den Enden der beiden Schrauben d und e befindlichen Zwischenraum und schliesst den Stromkreis, so dass die Lampe leuchtet. 



   Dreht man die Waffe ein wenig um ihre Achse, so dass der Kanal auch bei waagrechter Lage der Lampenapparatur der Erde zugekehrt ist, so fliesst der Tropfen g ebenfalls in den Kanal f zurück und unterbricht den Stromkreis. Wird dagegen der Kanal f bei waagreehter Stellung der Lampe nach oben gedreht (respektive nach seitwärts), so fliesst ebenfalls der Tropfen g zwischen die beiden Schrauben und schliesst den Stromkreis. 



   Durch diese automatische Einsehaltvorriehtung der Lampe wird der Schütze in die Lage versetzt, auch in der Anschlagstellung durch die Lampe am Gewehre sowohl das Korn als auch das Zielobjekt zu beleuchten, bzw. die Beleuchtung ein-und auszuschalten. Behufs Stromersparnis kann an der Lampe noch eine zweite beliebige von der selbsttätigen unabhängige Ausschaltvorrichtung vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur selbsttätigen Ein-und Ausschaltung der Zielbeleuchtung an Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass der Quecksilberkontakt in einer zwischen Lampe und Batteriekontakt angeordneten an sich bekannten Schaltpatrone (e) untergebracht ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktteile (d) und (e) für die Batterie und die Lampe im Innern der aus Isoliermaterial bestehenden Patrone (e) in einen zweck- EMI2.1 kanal (f) münden, so dass auch in der Anschlagstellung der Waffe durch entsprechende axiale Stellung derselben die Lampe ein-und ausgeschaltet werden kann. EMI2.2
AT144456D 1934-05-09 1934-05-09 Vorrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung der Zielbeleuchtung an Handfeuerwaffen. AT144456B (de)

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