AT1446U1 - Verfahren zur herstellung und/oder reinigung von clavulansäure - Google Patents

Verfahren zur herstellung und/oder reinigung von clavulansäure Download PDF

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AT1446U1
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clavulanic acid
salt
tert
impure
octylamine
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AT0801197U
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Michael Allen Cook
Robert Bennett Wilkins
Original Assignee
Smithkline Beecham Plc
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Abstract

Beschrieben wird ein Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder deren pharmazeutisch annehmbaren Salzen und Estern, bei welchem ein tert.-Octylamin von Clavulansäure als Zwischenverbindung verwendet wird.

Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure   (I) :   
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 und pharmazeutisch annehmbarer Salze und Ester hievon. 



   Clavulansäure wird normalerweise durch die Fermentation eines Mikroorganismus hergestellt, der Clavulansäure produziert, wie verschiedene Mikroorganismen, die zu verschiedenen StreptomycesStämmen gehören, wie S. clavuligerus NRRL 3585, S. jumoninensis NRRL 5741, S. katsurahamanus IFO 13716 und Streptomyces sp. P 6621 FERM P2804,   z. B.   wie in JP-Kokai 80-162 993 beschrieben. Die erhaltene wässerige Brühe kann herkömmlichen Reinigungs-und Konzentrationsverfahren unterworfen werden, die beispielsweise eine Filtration und chromatographische Reinigung involvieren, wie in der GB-A-1 508 977 und JP-Kokai 80-62 993 beschrieben, bevor die wässerige Lösung mit einem organischen Lösungsmittel extrahiert wird, wobei eine Lösung roher Clavulansäure im organischen Lösungsmittel erhalten wird. 



   Die GB-A-1 508 977 offenbart u. a., dass Salze von Clavulansäure durch die Absorption des Clavulanatanions in filtrierter Brühe auf oder an ein Anionenaustauscherharz, Eluieren daraus mit einem Elektrolyten, Entsalzen der erhaltenen Lösung, Aufbringen der entsalzten Lösung auf ein weiteres Anionenaustauscherharz, chromatographisches Eluieren daraus mit einem Elektrolyten, Entsalzen der erhaltenen Lösung und anschliessende Entfernung des Lösungsmittels erhalten werden können. Dieses Verfahren kann verwendet werden, wobei annehmbare Ausbeuten an reinem Material erhalten werden, die Verwendung von Harzsäulen involviert jedoch signifikante Investitionen, und sie können Produktionsprozesse im grossen Massstab einschränken. Daher wäre es wünschenswert, über ein alternatives Produkt zu verfügen, das wenige Stufen involviert, bei denen Harz eingesetzt wird. 



   Die   GB-A-1   543 563 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Clavulansäuresalzen über die Ausfällung von Lithiumclavulanat. Die GB-A-1 578 739 beschreibt verschiedene Aminsalze von Clavulansäure als pharmazeutische Verbindungen. Die EP-A-0 026 044 offenbart die 

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 Verwendung des tert. Butylaminsalzes von Clavulansäure als nützliche Zwischenverbindung bei der Herstellung von Clavulansäure. 



  Das Salz wurde in der BE-A-862 211 geoffenbart, jedoch nur als geeigneter Bestandteil für pharmazeutische Formulierungen. Die PT-94 908 beschreibt die Verwendung von   Tri- (nied. alkyl)-aminsal-   zen und der Dimethylanilinsalze von Clavulansäure in einem Reinigungsverfahren für Clavulansäure, bei welchem das Triethylaminsalz von Clavulansäure gebildet wird, und dann in einen Silyldiester von Clavulansäure übergeführt wird. Die EP-A-0 887 178 offenbart ein Verfahren zur Reinigung von Clavulansäure, bei welchem organische Amine zur Bildung eines Zwischen-Aminsalzes mit Clavulansäure in einer unreinen Lösung verwendet werden können. 



   Im Verfahren der vorliegenden Erfindung wird das Salz von Clavulansäure mit dem tert. Octylamin zur Reinigung unreiner Clavulansäure während ihrer Herstellung verwendet werden. Hierzu kann das Aminsalz in einer Lösung von Clavulansäure oder einem Clavulansäuresalz, die Verunreinigungen enthält, durch das Isolieren des Aminsalzes als getrennte Phase,   z. B.   als fester Niederschlag, aus der Verunreinigungsreste enthaltenden Lösung und anschliessende erneute Bildung von Clavulansäure oder Bildung eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder Esters hievon erhalten werden. 
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  Der Begriff"tert. Octylamin" schliesst Salze ein, wie Phosphat, Borat, Chlorid, Chlorat, Perchlorat, Bromid, Toluolsulfonat, oder Alkanoate, wie Acetat oder Ethylhexanoat. Zweckmässig wird das Amin selbst mit unreiner Clavulansäure in Lösung in einem organischen Lösungsmittel in Berührung gebracht. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren der eingangs angegebenen Art dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden   Verfahrensschritte umfasst :   (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Vorkonzentrieren der wässerigen Lösung der in der Fermentation erhaltenen Clavulansäure, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure 

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 oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit   tert. Octylamin ;   (ii) Isolieren des gebildeten tert.

   Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Bei einer derartigen Vor-Konzentration kann die wässerige Clavulansäure-Lösung beispielsweise eine mehrfach höhere Clavulansäure-Konzentration aufweist als die Ausgangs-Brühe,   z. B.   eine Konzentration von ca. 10 bis 100 mg/ml,   z. B.   10 bis 40 mg/ml, wie 10 bis 25 g/l Clavulansäure. 



   Geeignete Vor-Konzentrationsverfahren schliessen die Absorption der Clavulansäure auf ein Anionenaustauscherharz ein, gefolgt von einer Elution der Clavulansäure daraus mit einer wässerigen Lösung eines Elektrolyten, wie Natriumchlorid, und gegebenenfalls Entsalzen. 



   Da die Ausgangs-Quelle der   Clavulansäure   eine Brühe ist, die von der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus stammt, wie die oben erwähnten, kann es wünschenswert sein, um einen Lösungsmittel-Extrakt mit einer zur Verwendung in diesem Verfahren geeigneten   Clavulansäure-Konzentra-   tion zu erhalten, die Brühe selbst nicht sofort zu extrahieren, sondern zumindest einige der in der Brühe suspendierten Feststoffe zu entfernen,   z. B.   durch Filtration vor der Extraktion. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist dieses dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Ansäuern der gegebenenfalls vorkonzentrierten wässerigen Lösung der in der Fermentation erhaltenen Clavulansäure, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.

   Octylaminsalzes von Clavulansäure, und 

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 (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Dabei wird bevorzugt, die wässerige Lösung,   d. h.   die Brühe oder die vorkonzentrierte wässerige Lösung, vor der Extraktion beispielsweise auf pH 1 bis 3,   z. B.   etwa pH 1, 5 bis 2, 5, anzusäuern. 



   Geeignete organische Lösungsmittel, worin die unreine Clavulansäure mit dem Amin in Berührung gebracht werden kann, schliessen ein : Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel, wie Toluol und Hexan, Ether, wie Tetrahydrofuran, Dioxan, Diethylether, halogenierte Lösungsmittel, wie Dichlormethan und Chloroform, Ketone, wie Aceton und Methylisobutylketon, und Ester, wie Ethylacetat. Lösungsmittel, die eine Carbonyl-Gruppe einschliessen,   z. B.   jene der Formel (II) : 
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 einer Unterklasse geeigneter Lösungsmittel, beispielsweise organische Ketone oder organische Alkanoatester. Die vorliegende Erfindung umfasst auch die Verwendung von Mischungen derartiger Lösungsmittel. 



   Geeigneter ist das organische Lösungsmittel eines, das direkt verwendet werden kann zur Extraktion der angesäuerten wässerigen, beispielsweise organischen Alkylalkanoatester, Ketone und bestimmter aliphatischer Alkohole oder Mischungen hievon, wie Ethylacetat, Methylacetat, Propylacetat, n-Butylacetat, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Tetrahydrofuran, Butanol und Mischungen derartiger Lösungsmittel. Von diesen am besten geeignet sind Methylisobutylketon, Methylethylketon und Ethylacetat. Geeignete Lösungsmittelmischungen schliessen ein : Methylethylketon/Methylisobutylketon und   Tetrahydrofuran/Methylisobutylketon.   Ein bevorzugtes Lösungsmittel ist Ethylacetat. 



   Geeignete Lösungsmittel für das Amin schliessen die oben angegebenen ein, in denen die Clavulansäure gelöst oder extrahiert werden kann, beispielsweise Aceton, Ethylacetat, Methylisobutylketon und Methylethylketon. 

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   Weiters wird bevorzugt wenn das erfindungsgemässe Verfahren die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure mittels Ausfällen durch Zusatz eines zweiten organischen Lösungsmittels, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Dabei werden die Clavulansäure und das Amin in Lösung in einem ersten organischen Lösungsmittel gemischt, dann wird durch den Zusatz eines zweiten organischen Lösungsmittels bewirkt, dass sich das Salz von der Lösung trennt. Geeignet kann das erste orga-nische Lösungsmittel ein organischer Ester, wie Ethylacetat, sein, und das zweite Lösungsmittel kann beispielsweise ein halogeniertes Lösungsmittel sein, wie Chloroform, ein Ether, wie Diethylether, ein Kohlenwasserstoff, wie Toluol, ein Alkohol, wie Ethanol, oder ein Lösungsmittel der obigen Formel   (II),   wie Aceton oder Methylisobutylketon. 



   Vorzugsweise umfasst das erfindungsgemässe Verfahren die Kombination der folgenden Verfahrensschritte : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure bei einer Temperatur von   5 C   bis   15 C   in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 

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   Günstig ist auch, wenn das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung die Kombination der folgenden   Verfahrensschritte umfasst :   (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Keton oder eine Mischung organischer Lösungsmittel enthaltend ein Keton, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Es ist besonders wünschenswert, Ketone, wie Aceton, in das Lösungsmittelsystem einzuschliessen, da diese die Bildung des Salzes von Clavulansäure mit dem Amin als Öl inhibieren können. 



   Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemässe Verfahren die Kombination der folgenden Verfahrensschritte : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin, wobei das tert. Octylamin in einen Strom der Clavulansäure im organischen Lösungsmittel durch Zumischen eingebracht wird ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.

   Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Das tert.-Octylamin wird dabei derart eingebracht, dass es in einen Strom einer Lösung der Clavulansäure im Lösungsmittel gemischt wird, so dass das Salz im Strom entweder in Lösung oder als Teilchen oder suspendierte Tröpfchen des gelöstes Salzes in Suspension gebildet wird. Das auf diese Weise eingebrachte Amin 

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 kann in reiner Form oder als Lösung in einem Lösungsmittel, beispielsweise dem gleichen Lösungsmittel, in dem die Clavulansäure gelöst ist, eingeführt werden. 



   Dann kann das gewünschte Salz von Clavulansäure mit dem   tert.-   Octylamin isoliert werden. Auf diese Weise wird das Salz von Clavulansäure mit dem Amin von den meisten oder allen Verunreinigungen getrennt. Die Isolierung kann auf herkömmliche Weise beispielsweise durch Zentrifugieren oder Filtration bewirkt werden. 



   Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure durch Extraktion des das tert.

   Octylaminsalz enthaltenden organischen Lösungsmittels mit Wasser unter Bildung einer wässerigen Lösung des Salzes ; und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Das Salz von Clavulansäure mit dem tert. Octylamin wird demgemäss aus dem organischen Lösungsmittel isoliert, wenn das Lösungsmittel gänzlich oder teilweise nicht mit Wasser mischbar ist, indem das Lösungsmittel mit Wasser in Berührung gebracht wird, um das Salz, das in Lösung oder Suspension vorliegen kann, aus dem organischen Lösungsmittel zu extrahieren, und um eine wässerige Lösung des Salzes zu bilden. Da Salze von Clavulansäure mit dem Amin in Wasser ziemlich löslich sind, kann eine derartige wässerige Lösung stark konzentriert sein,   z. B.   etwa 20 bis 30 %   M : M.    



   Auf diese Weise verbleibt die Masse organischer Verunreinigungen in der organischen Lösungsmittel-Lösung der Clavulansäure im organischen Lösungsmittel, während die Clavulansäure in Form ihres Salzes mit dem tert. Octylamin in einem relativ reinen Zustand in 

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 der wässerigen Lösung erhalten wird. Die wässerige Lösung des so gebildeten Clavulansäuresalzes kann weiterer herkömmlicher Behandlung, z. B. Reinigung, unterworfen werden, oder in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz oder einen pharmazeutisch annehmbaren Ester übergeführt werden, wie nachstehend beschrieben. 



   Weiters ist vorteilhaft, wenn das erfindungsgemässe Verfahren die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, Entwässern des organischen Lösungsmittels oder der Mischung organischer Lösungsmittel durch Zentrifugation, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.

   Octylaminsalzes von Clavulan-   säure ;   und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Im Lösungsmittel vorliegendes Wasser kann gelöst sein oder in Form von Tröpfchen einer getrennten Phase vorliegen. 



   Günstig ist auch, wenn das Verfahren die Kombination der folgenden   Verfahrensschritte umfasst :   (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel,   welche (s) 0, 25   bis   0, 6 g/l   Wasser enthalten, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulan-   säure ;   und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. 



   Das organische Lösungsmittel kann dabei auch etwas Wasser als Lösungsmittel für die Clavulansäure und das tert. Octylamin enthalten. Ein geeigneter Trockenheitsgrad kann durch herkömmliche 

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 Entwässerungsverfahren erzielt werden. 



   Ebenso wird es bevorzugt, den organischen Lösungsmittel-Extrakt vor der Bildung des Salzes mit dem tert. Octylamin z. B. auf weniger als 6   g/l   Wasser zu trocknen oder zu entwässern. 



   Allgemein wird 1 Äquivalent des tert. Octylamins oder ein geringer Überschuss hievon pro mol Clavulansäure zur Herstellung des Salzes von Clavulansäure verwendet. Lösungen von Clavulansäure und Amin können beispielsweise unter Rühren langsam gemischt werden, und die Mischung wird einige Zeit nach dem Abschluss des Zusatzes gerührt. Die Reaktion mit der Clavulansäure oder ihrem Salz wird üblicherweise bei einer Temperatur von weniger als Umgebungs- 
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 säure oder ihr Salz in der Lösung beträgt zumindest 1, 0 g/l, liegt beispielsweise im Bereich von 1, 0 bis   4, 0 g/l   Clavulansäure. Es kann vorteilhaft sein, den Lösungsmittel-Extrakt weiter auf eine höhere Konzentration zu konzentrieren, z. B. mehr als 20 g/l. 



   Die Umkristallisation des Salzes von Clavulansäure oder des Aceton-Solvats kann zur weiteren Verringerung der Konzentration von Verunreinigungen vorteilhaft sein. Ein zweckmässiges Lösungsmittel für die Umkristallisation ist wässeriges Aceton. Eine derartige Umkristallisation wird auf herkömmliche Weise durchgeführt, beispielsweise wird das Salz oder Solvat in Wasser gelöst, mit einer geringen Menge an Aceton behandelt, filtriert und dann mit grösseren Aceton-Volumina gegebenenfalls unter Rühren und/oder Kühlen behandelt, wobei das umkristallisierte Produkt erhalten wird. 



   Günstig ist gleichfalls, wenn das Salz von Clavulansäure mit dem tert. Octylamin, gegebenenfalls in Form seines Aceton-Solvats, durch Ionenersatz im Fall der freien Säure oder von Salzen oder durch Veresterung in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz oder einen pharmazeutisch annehmbaren Ester hievon übergeführt wird. 



   Vorzugsweise wird ein Ionenersatz unter Verwendung von Ionenaustauscherharzen durchgeführt, indem beispielsweise eine Lösung des Salzes durch ein Bett eines Kationenaustauscherharzes in Natrium-, Kalium- oder Calcium-Form geführt wird. Geeignete Kationenaustauscherharze schliessen Amberlite IR 120 und äquivalente Harze ein. 



   Alternativ dazu kann ein Ionenersatz durch das Umsetzen des 

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 protonierten Aminkations mit einer Salz-Vorläufer-Verbindung durchgeführt werden, die sein kann : eine Base, beispielsweise ein Carbonat, Bicarbonat oder Hydroxid eines pharmazeutisch annehmbaren Alkali- oder Erdalkalimetalls, oder ein Salz einer organischen Carbonsäure mit einem pharmazeutisch annehmbaren Kation, wie einem Alkali- oder Erdalkalimetall, beispielsweise ein Salz einer Alkansäure der Formel   (III) :     R-COH, (III)    worin   R10   eine Alkyl-Gruppe mit beispielsweise 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, bedeutet. 



  Beispiele geeigneter Salze schliessen ein : die Acetat-, Propionatoder Ethylhexanoatsalze, wobei Kalium-2-ethylhexanoat und Natrium- 2-ethylhexanoat bevorzugt werden. Typischerweise kann das Salz von Clavulansäure mit dem tert. Octylamin in Lösung mit einem Salz eines Alkalimetalls mit der Säure (III) in Lösung oder Suspension in einem geeigneten Lösungsmittel umgesetzt werden, das beispielsweise ein organisches Lösungsmittel, Wasser oder eine Mischung von Wasser und einem organischen Lösungsmittel, wie Isopropanol, sein kann. Geeignete Lösungen des Salzes von   Clavulansäure   mit dem Amin und der Salz-Vorläufer-Verbindung können gemischt werden, und das pharmazeutisch annehmbare Salz wird kristallisieren gelassen.

   Ge- 
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 in wässeriger Lösung gebildet wird, kann es geeignet durch das Mischen der wässerigen Lösung mit einem Aceton-Überschuss ausgefällt werden. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Salz von Clavulansäure mit dem tert. Octylamin als Aceton-Solvat verwendet werden. Aceton-Solvate haben in einigen Fällen, verglichen mit dem Salz von Clavulansäure mit dem Amin selbst, vorteilhafte   Stabilitäts- und   Reinheitscharakteristika. 



  Derartige Solvate sind in der vorliegenden Erfindung besonders nützlich, da sie häufig als äusserst reine und stabile kristalline Verbindung isoliert werden können. 



   Demgemäss sieht die vorliegende Erfindung auch das Salz von Clavulansäure mit dem Amin in Form eines Aceton-Solvats vor. Während der Isolierung und/oder Trocknung kann etwas Aceton verloren- 

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 gehen, da die Solvatation nicht sehr stark sein kann, die Menge an Aceton im Produkt ist jedoch nicht kritisch. 



   Das Aceton-Solvat kann gebildet werden, indem Clavulansäure mit dem Amin in Anwesenheit von Aceton in Berührung gebracht wird. 



  Allgemein kann eine Clavulansäure enthaltende Lösung mit zumindest dem gleichen Aceton-Volumen zusammen mit dem Amin gemischt werden, wenn das Salz ausgefällt wird. 



   Das Amin kann in Aceton gelöst und mit einer Lösung von Clavulansäure in einem organischen Lösungsmittel gemischt werden. Vorteilhafte organische Lösungsmittel schliessen ein : Ethylacetat, Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Methylisobutylketon und Mischungen derartiger Lösungsmittel, wobei Ethylacetat bevorzugt wird. Alternativ dazu kann eine wässerige Lösung des Salzes von Clavulansäure mit dem Amin, erhalten durch Wasserextraktion, wie oben beschrieben, mit Aceton gemischt werden, wobei das Solvat gebildet wird. Geeignet kann eine konzentrierte wässerige Lösung des Salzes mit einem Aceton-Überschuss gemischt werden, um das Solvat zu bilden. 



   Die pharmazeutisch annehmbaren Salze und Ester von Clavulansäure, welche durch die Verfahren dieser Erfindung hergestellt werden, schliessen jene ein, welche in der GB-A1 508 977 und 1 508 978 beschrieben sind, die hier durch Bezugnahme eingeschlossen sind. 



   Besonders geeignete, pharmazeutisch annehmbare Salze schliessen ein : die pharmazeutisch annehmbaren Alkali- und Erdalkalimetallsalze, beispielsweise die Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze. Von diesen Salzen sind die Natrium- und Kaliumsalze am besten geeignet, und das Kaliumsalz wird bevorzugt. 



   Geeignete Ester schliessen jene ein, die unter Bildung von Clavulansäure oder eines Salzes hievon durch chemische Verfahren, wie Hydrogenolyse, oder biologische Verfahren gespalten werden können. 



   Geeignete Veresterungsverfahren schliessen ein : a) Umsetzen des Salzes von Clavulansäure mit dem tert. Octyl- 
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 stellt ; b) Umsetzen des Salzes von Clavulansäure mit dem Amin mit einem Alkohol oder Thiol in Anwesenheit eines Kondensationspromotors, wie Carbodiimid ; und 

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 c) Umsetzen des Salzes von Clavulansäure mit dem Amin mit einer Diazo-Verbindung. 



   Die obigen Verfahren umfassen auch jene Aspekte, wobei das Salz von Clavulansäure mit dem Amin zuerst in Clavulansäure oder ein anderes Salz hievon übergeführt wird, und anschliessend in den gewünschten Ester übergeführt wird. Weitere Einzelheiten von Veresterungsverfahren sind in der GB-A-1 508 977 und 1 508 978 geoffenbart. Die Verwendung der vorliegenden Erfindung ermöglicht es, dass Salze und Ester von Clavulansäure leichter in reiner Form erhalten werden als unter Durchführung der Verfahren der   GB-A-1   508 977 und 1 543 563. 



   Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Beispiele beschrieben. 



    Beispiel l :   
Das tert. Octylamin wurde mit Clavulansäure in Lösung in THF gemischt, und es wurde eine rasche Kristallisation unter Bildung eines festen Salzes festgestellt. kristalliner Feststoff : stabil > 70h, 200C 50% RF   Beispiel 2 :   
Im folgenden wurde ein Salz von Clavulansäure mit tert. Octylamin in Lösung in einem ersten organischen Lösungsmittel gebildet, und dann wurde durch das Mischen mit einem zweiten organischen Lösungsmittel bewirkt, dass es sich als fester Niederschlag aus der Lösung trennte. a. ) Eine Vorratslösung von Clavulansäure in Ethylacetat, enthaltend 28   g/l   Clavulansäure in unreiner Form, wurde durch Extraktion einer unreinen S. clavuligerus-Fermentationsbrühe mit Ethylacetat hergestellt. Zu 46 ml hievon wurden 0, 84 g tert. Octylamin zugesetzt.

   Nach 10 min wurde die Mischung trüb, und feine Kristalle des Salzes kristallisierten. Einer aliquoten Menge der Lösung wurde Chloroform zugesetzt, was zur Bildung grösserer Nadeln führte. 



  Einer weiteren aliquoten Menge wurde Aceton zugesetzt, was wiederum zur Bildung von Nadelkristallen führte, sie waren jedoch kleiner und bildeten sich weniger rasch als mit Chloroform. Der übrigen Lösung wurden ca. 20 ml Chloroform, dann ein der anfänglichen Masse der Lösung ungefähr gleiches Toluol-Volumen zugesetzt, was 

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 zur Ausfällung einer erheblichen Menge an Nadelkristallen führte. b. ) Zu 500 ml der wie oben für a. ) hergestellten Vorratslösung wurden 6, 7 g tert. Octylamin zugesetzt. Die Lösung wurde geringfügig trüb. 20 ml Aceton wurden zugesetzt, wodurch die Lösung klar wurde. Einer aliquoten Menge der Lösung wurde Diethylether zugesetzt, was zur sofortigen Kristallisation führte. 55 ml Diethylether wurden der Hauptmasse der Lösung zugesetzt, was zur Kristallisation führte.

   Die Kristalle wurden filtriert und mit Aceton gewaschen.   12, 9   % Ausbeute bedeuteten eine Gewinnung der Clavulansäure aus der Lösung von 77 %. 



    Beispiel 3 :   
Eine Lösung von Clavulansäure in Ethylacetat (ca. 20 pg/ml) wurde mit einem gleichen Aceton-Volumen verdünnt. Dann wurde eine Aceton-Lösung von   tert. Octylamin (1, 25   Moläquivalente)      h lang bei 100C tropfenweise zugesetzt. Nach weiterem 1 h Rühren wurden die ausgefällten Kristalle gesammelt, mit Aceton gewaschen und im Vakuum getrocknet. 



   Ein Niederschlag bildete sich ziemlich rasch und hatte eine weisse Farbe. Ausbeute (korrigiert hinsichtlich der Reinheit) = 76 %. 



    Beispiel 4 :   
Einer unreinen Lösung von Clavulansäure, die ein Rohextrakt einer S. clavuligerus-Fermentationsbrühe nach gewisser Vor-Reinigung durch Ionenaustausch (500 ml, 21 yg/ml in Ethylacetat) war, die zusätzlich 20 ml Aceton enthielt, wurden 7, 6 g (1, 0 mol) tert. Octylamin zugesetzt, wobei eine geringe Trübung erhalten wurde. Der Zusatz von 55 ml Diethylether bewirkte die Trennung des Aminsalzes als feine weisse Nadeln, die abfiltriert und mit Aceton gewaschen wurden. Ausbeute 12, 9 g,   77, 2   % Gewinnung,   62, 8   % pfa (Theorie = 60, 6 %). 



    Beispiel 5 :   
Eine unreine, wässerige Lösung von Clavulansäure, erhalten aus einer S. clavuligerus-Fermentationsbrühe durch Vor-Reinigung mit Ionenaustausch-Chromatographie oder wie oben allgemein angegeben, enthaltend ca. 17, 1 g/l, wurde mit 25 % V/V Schwefelsäure auf pH 

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 2, 0 angesäuert und dann kontinuierlich in Ethylacetat extrahiert. Der Ethylacetat-Extrakt wurde auf 20C gekühlt, durch Zentrifugieren entwässert, mit MgSO4 getrocknet und dann eine CPG-Kohlenstoffsäule herablaufen gelassen. In diesem Stadium enthielt der 
 EMI14.1 
 gemischt. Diese Mischung wurde 2 1 des an Clavulanat reichen Ethylacetat-Extrakts unter heftigem Rühren langsam zugesetzt, der mit frischem Ethylacetat auf einen Titer von   23, 0 g/l   rückverdünnt wurde.

   Die Aufschlämmung wurde eine weitere Stunde lang bei 50C gerührt. Das   tert. Octylaminclavulanat   wurde anschliessend abfiltriert und mit Ethylacetat gewaschen. Die abschliessende Trocknung wurde in einem Vakuumofen über Nacht bei 200C unter einem Stickstoffstrom durchgeführt. Produktmasse = 6, 13 g. 



    Beispiel 6 :   
5 g des in Beispiel 5 hergestellten Aminsalzes wurden in 97 ml Isopropanol gelöst. Das Produkt löste sich nicht leicht, und es wurde gefunden, dass eine sanfte Erwärmung auf 240C erforderlich war, um das vollständige Lösen zu bewirken. 14 ml 1, 5n Kalium-2ethylhexanoat in Isopropanol wurden 10 min lang zugesetzt. Anschliessend wurde die Aufschlämmung   1   h lang bei 50C gerührt. Das Kaliumclavulanat-Produkt wurde dann abfiltriert, mit geringen Mengen an Isopropanol, dann Aceton gewaschen und im Vakuum über Nacht unter einem Stickstoffstrom bei 200C getrocknet. Produktmasse = 3, 16 g. 



    Beispiel 7 :   
Filtrierte (RVF) S. clavuligerus-Fermentationsbrühe, enthaltend 2   g/l   Clavulansäure, wurde mit 25 % V/V Schwefelsäure auf pH 1, 6 angesäuert und kontinuierlich in Ethylacetat extrahiert. Der Lösungsmittel-Extrakt wurde auf 30C gekühlt, dann durch Zentrifugieren entwässert, dann mit MgSO getrocknet, dann eine CPG-Kohlenstoffsäule herablaufen gelassen. Der mit Kohlenstoff behandelte Extrakt wurde anschliessend durch Eindampfen auf eine Clavulansäure-Konzentration von ca. 20   g/l   mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 ca.   0, 06   %   V/V   konzentriert. 



     13, 5   ml tert. Octylamin wurde mit 43 ml frischem Ethylacetat gemischt. Diese Mischung wurde zu 400 ml an Clavulanat reichem Ethylacetat-Extrakt bei einem Titer von 20 g/l Clavulansäure unter heftigem Rühren langsam zugesetzt. Die Aufschlämmung wurde eine weitere Stunde bei   5 C   gerührt. Anschliessend wurde das tert. Octylaminclavulanat durch Filtration isoliert und mit Ethylacetat gewaschen. Die abschliessende Trocknung wurde in einem Vakuumofen über Nacht bei 200C unter einem Stickstoffstrom durchgeführt. 



  Produktmasse = 12, 44 g. 



    Beispiel 8 :   
11 g des in Beispiel 18 hergestellten Aminsalzes wurden in 213 ml Isopropanol gelöst. Das Produkt löste sich nicht leicht, auch nicht nach sanfter Erwärmung auf   24 C.     3, 75   ml Wasser wurden zugesetzt, um das Lösen zu ermöglichen. Sobald eine Lösung erhalten wurde, wurden weitere 100 ml Isopropanol zugesetzt, um den Wassergehalt vor der Kristallisation zu senken. 30 ml 1, 5n Kalium- 2-ethylhexanoat in Isopropanol wurden 15 min lang zugesetzt. Anschliessend wurde die Aufschlämmung 1 h lang bei   5 C   gerührt. Dann wurde das   Kaliumclavulanat-Produkt   abfiltriert, mit geringen Mengen an Isopropanol, dann Aceton gewaschen und im Vakuum über Nacht unter einem Stickstoffstrom bei   20 C   getrocknet.   Produktmasse =   7, 29 g.

Claims (26)

  1. Ansprüche : 1. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Vorkonzentrieren der wässerigen Lösung der in der Fermentation erhaltenen Clavulansäure, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässerige Lösung von unreiner Clavulansäure auf eine Konzentration von 10 bis 100 mg/ml vorkonzentriert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässerige Lösung von unreiner Clavulansäure auf eine Konzentration von 10 bis 40 mg/ml vorkonzentriert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässerige Lösung von unreiner Clavulansäure auf eine Konzentration von 10 bis 25 mg/ml vorkonzentriert wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Vorkonzentration durch Absorption der unreinen Clavulansäure auf ein Ionenaustauscherharz und anschliessende Eluierung der Clavulansäure mit einer wässerigen Lösung eines Elektrolyten durchgeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, worin der Elektrolyt Natriumchlorid ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, worin das erhaltene Konzentrat entsalzt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin zumindest einige der suspendierten Feststoffe in der Brühe durch Filtration <Desc/Clms Page number 17> entfernt werden.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Ansäuern der gegebenenfalls vorkonzentrierten wässerigen Lösung der in der Fermentation erhaltenen Clavulansäure, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, worin die wässerige Lösung von unreiner Clavulansäure auf pH 1 bis 3 angesäuert wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, worin die wässerige Lösung von unreiner Clavulansäure auf pH 1, 5 bis 2, 5 angesäuert wird.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure mittels Ausfällen durch Zusatz eines zweiten organischen Lösungsmittels, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder <Desc/Clms Page number 18> ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, worin das erste organische Lösungsmittel ein organischer Ester ist und das zweite organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus halogenierten Lösungsmitteln, Ethern, Kohlenwasserstoffen, Alkoholen oder einem Lösungsmittel der allgemeinen Formel (III) RS-CO-R (III) worin R8 eine Cc-Alkylgruppe oder eine C, ¯6-Alkoxygruppe darstellt und R9 eine C, ¯6-Alkylgruppe bedeutet.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, worin das erste organische Lösungsmittel Ethylacetat ist und das zweite organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Chloroform, Toluol, Ethanol, Aceton und Methylisobutylketon.
  15. 15. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure bei einer Temperatur von 5 C bis 15 C in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  16. 16. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Keton oder eine Mischung organischer Lö- <Desc/Clms Page number 19> sungsmittel enthaltend ein Keton, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Keton Aceton ist.
  18. 18. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin, wobei das tert. Octylamin in einen Strom der Clavulansäure im organischen Lösungsmittel durch Zumischen eingebracht wird ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure, und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  19. 19. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; <Desc/Clms Page number 20> (ii) Isolieren des gebildeten tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure durch Extraktion des das tert.
    Octylaminsalz enthaltenden organischen Lösungsmittels mit Wasser unter Bildung einer wässerigen Lösung des Salzes ; und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  20. 20. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, Entwässern des organischen Lösungsmittels oder der Mischung organischer Lösungsmittel durch Zentrifugation, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure ; und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon.
  21. 21. Verfahren zur Herstellung und/oder Reinigung von Clavulansäure oder einem pharmazeutisch verwendbaren Salz hievon, dadurch gekennzeichnet, dass es die Kombination der folgenden Verfahrensschritte umfasst : (i) a) Gewinnen unreiner Clavulansäure in einer wässerigen Brühe, welche das Ergebnis der Fermentation eines Clavulansäure-produzierenden Mikroorganismus ist, Extraktion der unreinen Clavulansäure in ein organisches Lösungsmittel oder eine Mischung organischer Lösungsmittel, welche (s) 0, 25 bis 0, 6 g/l Wasser enthalten, b) Zusammenbringen der extrahierten unreinen Clavulansäure oder einem Alkalimetallsalz hievon in organischen Lösungsmittel (n) mit tert. Octylamin ; (ii) Isolieren des gebildeten tert.
    Octylaminsalzes von Clavulansäure ; und (iii) Überführen des so gebildeten Salzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon. <Desc/Clms Page number 21>
  22. 22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das gebildeter tert. Octylaminsalz e von Clavulansäure umkristallisiert wird.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel zum Umkristallisieren wässeriges Aceton ist.
  24. 24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführen des gebildeten tert. Octylaminsalzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon durch Ionenaustausch bewirkt wird und der Ionenaustausch mittels Durchlauf einer Lösung EMI21.1 wird.
  25. 25. Verfahren nach einem der Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführen des gebildeten tert. Octylaminsalzes in Clavulansäure oder ein pharmazeutisch verwendbares Salz oder einen Ester hievon durch Ionenaustausch bewirkt wird und der Ionenaustausch durch Umsetzen des protonierten Aminkations mit Kalium-2-ethylhexanoat oder Natrium-2-ethylhexanoat durchgeführt wird.
  26. 26. Acetonsolvat des tert. Octylaminsalzes von Clavulansäure.
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