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Einrichtung zum unmittelbaren Summendruck an Registrierkassen.
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dieses Schiebers von dem Winkelstück 18 des Deckels 13. Nunmehr schwenkt die Feder 12 den Be- dienungshebel H um ein kleines Stück im Gegenzeigersinne und lüftet den Deckel 13 etwas an. Durch
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Die Gegenzeigerdrehung des Armes 26 wird über die Stange 3J auf den Hebel 37 übertragen, dessen einer Arm die Zuführungsöffnung 38 für den Nullstellschlüssel zur. Zählwerkswelle 130 freigibt und dessen Stift 39 die die Geschäftsartzählwerke 128 und den Gesamtzähler 129 abdeckende Blende 43 in die unwirksame Lage bringt.
Der Kern des Schlosses 44 trägt einen Stift 45, der in einen Schlitz 52 eines auf einem festen Stift 46 drehbaren Winkelhebels 47 greift. Eine Kante 48 des linken (Fig. 1) Armes des Winkelhebels 47 befindet sich normalerweise mit dem Stift 32 des Schiebers 17 in Berührung. Ein von einem Arm des Winkelhebels 47 abzweigender Fortsatz 49 arbeitet mit einem Fortsehaltarm 50 eines Zählwerkes 51 zusammen. Wird der Kern des Schlosses 44 mittels eines Schlüssels im Uhrzeigersinne gedreht, so schwenkt der Stift 45 den Winkelhebel 47 im Gegenzeigersinne aus.
Dabei bewegt die Kante 48 über den Stift 32 den Schieber 17 abwärts und entfernt dadurch seine Abbiegung von dem Winkelstück 18 des Deckels 13. Gleichzeitig wirkt der Fortsatz 49 des Winkelhebels 47 auf den Fortschaltarm 50 ein und schaltet den ablesbaren Zwischensummenzähler 51 um einen Schritt weiter.
Die als Typenräder ausgebildeten Addierräder 53 (Fig. 2-4) sitzen drehbar auf einer Welle 54 und sind je mit einem Zahnrad 55 verbunden. Jedes Zahnrad 55 steht über ein auf einer Welle 56 drehbares Zwischenrad 57 mit einem auf der Nullstellwelle 58 drehbaren Zahnrad 59 in Eingriff. Wird die Nullstellwelle 58 gemäss Fig. 2 im Gegenzeigersinne gedreht, so fallen nicht dargestellte, an den Zahnrädern 59 befindliche Mitnehmerklinken in Aussparungen der Nullstellwelle 58 ein. Dadurch werden in bekannter Weise alle Zahnräder 59 in eine bestimmte Anfangslage zurückgebracht. Die Nullstellwelle 58 wird mittels des Nullstellschlüssels 60 (Fig. 5) gedreht. An diesem Schlüssel 60 befinden sich zwei Bärte 61 und 62, die entsprechend der Form der Einführungsöffnung 30 (Fig. 1) die richtige Einführung des Schlüssels erzwingen.
Zwischen beiden Bärten 61 und 62 befindet sich eine Lücke, deren Breite der Stärke der Seitenwand 63 (Fig. 4) des Maschinenrahmens entspricht. Ist der Schlüssel 60 richtig eingeführt worden, so befindet sich der eine Bart 62 innerhalb und der andere Bart 61 ausserhalb der Seitenwand 63. Wird jetzt der Schlüssel 60 gedreht, so dass sich die Bärte 61 und 62 nicht mehr in der Bahn der viereckigen Aussparung der Einführungsöffnung 30 befinden, so verhindern diese im Zusammenwirken mit der Seitenwand 63 ein Herausnehmen oder Hineinschieben des Schlüssels 60. Der Bart 61 trifft bei der Drehung des Nullstellschlüssels 60 auf einen Absatz 64 eines auf einem festen Stift 66 drehbaren, hakenförmig gebogenen Armes 65 (Fig. 1) und dreht ihn im Gegenzeigersinne.
Dabei schwenkt der Arm 65 den Fortschaltarm 660 eines ablesbaren Endsummen-oder Nullstellzählers 67 aus. Hat der Bart 61 den Absatz 64 verlassen, so kehrt der Arm 65 unter Wirkung der nicht dargestellten Belastungsfeder des Fortschaltarmes 66 in seine Normallage zurück.
Bei der Einführung des Nullstellschlüssels 60 arbeitet seine Schrägfläche 68 (Fig. 5) mit einer Abbiegung 69 (Fig. 4) eines auf einem festen Stift 70 drehbaren und durch eine Feder 72 belasteten Hebels 71 zusammen (Fig. 2-4). Der Hebel 71 ist durch eine Stange 73 mit einem auf der Addierwerkswelle 54 drehbaren Typensegment 74 gekuppelt, das die Zeichen X und Z trägt. X bedeutet Zwischensumme, Z bedeutet Endsumme. Normalerweise befindet sieh der Buchstabe X in der Druckebene. Auf dem festen Stift 70 sitzt ferner drehbar ein Winkelhebel 75, dessen zugesehärfter Arm 76 in Einkerbungen 77 einer auf einem Stift 79 des Hebels 71 drehbaren und durch eine Feder 80 belasteten Klinke 78 gehalten wird.
Schliesslich besitzt der Hebel 71 noch eine Abbiegung 81, gegen die sich eine mit einem Längsschlitz 83 auf einem festen Stift 82 geführte Stange 84 legt. Das obere Ende der Stange 84 ist an einem durch eine Feder 85 belasteten Arm 86 angelenkt. Der Arm 86 ist auf einem über eine Welle 88 geschobenem Rohr 87 (Fig. 4) befestigt, das einen zweiten Arm 89 trägt. Der Arm 89 umfasst gabelartig einen Stift 90 eines Fortschaltarmes für ein zweites Nullstellzählwerk 92, dessen Zählräder 91 als Typenräder ausgebildet sind.
Die genannten Teile arbeiten in folgender Weise zusammen : Beim Einführen des Nullstellschlüssels 60 wird durch das Zusammenarbeiten der Schrägfläche 68 mit der Abbiegung 69 der Hebel 71 um den Stift 70 im Gegenzeigersinne gedreht und von der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 3 gebracht. Dabei wird über die Stange 73 das Typensegment 74 ebenfalls im Gegenzeigersinne um die Addierwerkswelle 54 gedreht und der Buchstabe Z (Endsumme) in die Druckebene gebracht (Fig. 3). Ferner wird bei der Gegenzeigerdrehung des Hebels 71 durch seine Abbiegung 81 die Stange 84 angehoben und der Arm 86 entgegen der Kraft seiner Belastungsfeder 85 mit dem Rohr 87 und dem Arm 89 im Uhrzeigersinne gedreht.
Durch diese Uhrzeigerdrehung wird der Fortschaltarm des abdruckbaren Nullstellzählwerkes 92 ausgeschwungen und dieses Zählwerk um einen Schritt weitergeschaltet.
Da der Winkelhebel 75 durch die Klinke 78 mit dem Hebel 71 gekuppelt ist, nimmt er ebenfalls an der Gegenzeigerdrehung des Hebels 71 teil. Dabei tritt sein unterer Arm 9. 3 in eine Ausnehmung 94 nach Art einer Schrägfläche des Nullstellschlüssels 60 ein und verhindert sein Herausziehen, obgleich er noch nicht gedreht worden ist. Wird jetzt der Nullstellschlüssel 60 im Gegenzeigersinne (Fig. 2 und 3) gedreht, so wirkt der volle Umfang des Schlüsselschaftes auf den Arm 93 ein und dreht den Winkel-
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die Feder 80 kraftschlüssig gehalten.
Gelangt jetzt der Nullstellschlüssel 60 nach Beendigung der Gegenzeigerdrehung wieder in die Einführungslage, so kann er ungehindert herausgezogen werden, da der Arm ? durch den Eintritt des Armes 76 in die obere Kerbe 77 ausserhalb der Ausnehmung 94 gehalten wird. Nach dem Herausziehen des Nullstellschlüssels 60 kehrt der Hebel M unter Wirkung seiner Feder 72 in die Normallage nach Fig. 2 zurück Dabei trifft ein Fortsatz 95 des Hebels 75 auf die Nullstellwelle 58, bevor der Hebel 11 seine Ruhelage eingenommen hat. Da die Feder 80 schwächer ist als die Feder 72, dreht die Feder 72 den Hebel 75 entgegen der Kraft der Feder 80 im Gegenzeigersinne. Dadurch wird der zugeschärfte Arm 76 aus der oberen Kerbe 77 entfernt und fällt unter der Wirkung der Feder 80 in die untere Kerbe 77 ein.
Infolgedessen nimmt jetzt auch der Hebel 75 seine Normallage wieder ein.
Auf der Nullstellwelle 58 ist eine Scheibe 96 (Fig. 2) befestigt, deren Stift 97 gegen Ende der Gegenzeigerdrehung der Welle 58 auf einen Fortsatz 98 eines auf dem Stift 82 drehbaren Winkelhebels 99 trifft und diesen entgegen der Kraft seiner Belastungsfeder 100 im Uhrzeigersinne ausschwenkt. Das Ausmass der Schwenkbewegung des Winkelhebels 99 ist durch einen festen Stift 101 bestimmt. Dieser Stift 101 verhindert eine zweite Gegenzeigerdrehung der Nullstellwelle 58 unmittelbar im Anschluss an die erste, da der Stift 97 nicht unter dem Winkelhebel 98, 99 hinwegbewegt werden kann. Es kann also die Nullstellwelle 58 jeweils nur einmal gedreht werden. Um eine neue Drehung zu ermöglichen, muss erst ein neuer Masehinengang eingeleitet werden.
Während dieses Mascl1inenganges wird in bekannter Weise der die Wellen 54,56 und 58 enthaltende Rahmen 102 abwärts bewegt. Da an dieser Abwärtsbewegung die Scheibe 96 teilnimmt, wird der Stift 97 aus der Bahn des Fortsatzes 98 entfernt, so dass der Winkelhebel 99 unter der Wirkung seiner Belastungsfeder 100 im Gegenzeigersinne in die Normallage nach Fig. 2 zurückkehren kann. Auf einem Stift 103 des Winkelhebels 99 sitzt drehbar ein Arm 104, dessen Fortsatz 107 durch eine Feder 105 mit einem Stift 106 des Winkelhebels 99 in Berührung gehalten wird. Wird der Winkelhebel 99 gegen Ende der Gegenzeigerdrehung der Nullstellwelle 58 im Uhrzeigersinne ausgeschwungen, so wird das untere Ende des Armes 104 durch den Schaft des Nullstellschlüssels 60 angehalten und die Feder 105 gespannt.
Wird jetzt der Nullstellschlüssel 60 aus der Maschine herausgezogen, so legt sich der Fortsatz 107 unter Wirkung der gespannten Feder 105 wieder gegen den Stift 106.
Dabei gelangt das untere Ende des Armes 104 in den Bereich der hinführungsöffnung 30 und verhindert ein nochmaliges Einführen des Nullstellschlüssels 60, trotzdem das Schloss 19 noch geöffnet ist. Wird während eines folgenden Maschinenganges der Addierwerksrahmen abwärts bewegt und kehrt infolgedessen der Winkelhebel 99 in seine Normallage zurück, so wird auch der Arm 104 aus dem Bereich der Einführungsöffnung 50 entfernt. Daraus ergibt sich, dass nach einmal erfolgter Drehung der Nullstellwelle 58 diese erst wieder gedreht werden kann, nachdem mindestens ein Additionskassengang durchgeführt worden ist.
Der Summenabdruck von den als Typenräder ausgebildeten Addierrädern 53 und den Typenrädern 91 des Nullstellzählers 92 (Fig. 4) erfolgt mittels eines auf einer Welle 109 drehbaren Druckrahmens 108 (Fig. 6 und 7). Die Welle 109 ist in festen Tragarmen 110 des Maschinenrahmens drehbar gelagert. Auf einer zweiten in den Tragarmen 110 drehbar gelagerten Welle 111 sind zwei Hubscheibe 112 befestigt, hinter deren seitliche Stifte 113 jeweils das eine Ende einer um die Welle 111 gewickelten Schraubenfeder 114 greift, während ihr anderes Ende sich hinter eine Rahmenquerwand 115 legt. Die Federn 114 haben das Bestreben, den Druckrahmen 108 in der unwirksamen Lage zu halten. Die Hubscheiben 112 arbeiten mit zwei mit dem Druckrahmen 108 fest verbundenen Seitenplatten 116 zusammen.
Jede Seitenplatte 116 umgreift mit ihrem oberen Gabelschlitz eine an der Seitenwand des Druckrahmens 108 mittels einer Schraube 117 befestigte exzentrische Scheibe 118. Wird die Schraube 111 gelöst und die Exzenterscheibe 118 herausgenommen, so sitzt die Seitenplatte 116 drehbar auf einer Schraube 120 der Seitenwand des Rahmens 108. Die Exzenterscheibe 118 dient zur Feineinstellung des Druckrahmens 108 gegenüber den Hubseheiben 112. In den Druckrahmen 108 sind Gummiklötze 121 eingesetzt, die mit den Typenrädern 53 und 91 zusammenarbeiten. Der zu bedruckende Papierstreifen wird durch einen Schlitz 122 des Druckrahmens 108 hindurch eingeführt. Zur besseren Führung ist in den Druckrahmen 108 noch ein federndes Blech 123 eingesetzt, das gegenüber den Gummiklötzen 121 Öffnungen 124 aufweist.
Dieses Blech dient auch dazu, die Typenräder, von denen ein Abdruck nicht gewünscht wird, abzudecken. Dies kommt dann in Betracht, wenn auf der Addierwerkswelle 54 zwei oder mehrere Addierwerke untergebracht sind und die Addierräder stellenwertweise zu Gruppen zusammengefasst sind. Für das Führungsblech 123 ist noch eine Verstärkungsleiste 125 im Druckrahmen 108 befestigt. Schliesslich ist auch das Farbband 126 aussen um das Blech 123 herumgeführt. Der Farbbandstreifen 126 besitzt an jedem Ende eine Öse, mittels deren er an federnden Haken 127 der Seitenwände des Druckrahmens 108 aufgehängt wird. Infolge der Federwirkung der Haken 127 wird der Farbbandstreifen 126 immer gespannt gehalten. Damit der Papierbogen bei der Einführung durch den Schlitz 122 auf keinen Widerstand stösst, sind die unteren Kanten der Gummiklötze 121 abgeschrägt.
Damit auch die oberen Kanten der Öffnungen 124 dem Papierbogen keinen Widerstand entgegensetzen, verlaufen diese zugespitzt (vgl. Fig. 6).
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Die Bedienung des Druckrahmens erfolgt mit Hilfe des Hebels 11 (s. auch Fig. 1), der auf der Welle 111 befestigt ist. Ist der Papierbogen in den Sehlitz 122 eingeführt, so wird der Hebel 11 vorgezogen, also im Gegenzeigersinne gedreht. Dabei schwenken die Hubseheiben 112 im Zusammenwirken mit den Seitenplatten 116 den Druckrahmen 108 im Uhrzeigersinne aus, wobei die Gummiklotze. 121 den Papierbogen und das Farbband 126 gegen die Typenräder 53 und 91 drucken.
Geschäftsart-und Gesamtzähler.
Die Maschine besitzt fünf ablesbare Zählwerke 128 (Fig. 11), von denen jedes einer der Geschäfts- arten Bar", Kredit-Verkauf", Bezahlte Rechnung", Ausgabe"und Kein Verkauf"zugeordnet ist. Ausserdem ist noch ein Gesamtzähler 129 vorhanden, der bei jedem Maschinengang um einen Schritt weitergeschaltet wird. Sämtliche Zählwerke 128 und 129 sitzen nebeneinander auf einer Welle 130, die mittels des Nullstellschlüssels 60 (Fig. 5) zurückgedreht weiden kann. Die Einführung des Nullstellschlüssels zur Zählwerkswelle 130 ist, wie schon erwähnt, nur möglich, wenn das Endsummenschloss 19 geöffnet ist. Durch Öffnung des Schlosses 19 wird der Hebel 37 (Fig. 1) aus dem Bereich der Einführungs- öffnung 38 entfernt.
Die Nullstellung der Zählwerke 128 und 129 erfolgt durch eine Uhrzeigerdrehung der Welle 130. Auf der Welle 130 ist eine Scheibe 131 (Fig. 8 und 11) befestigt, in deren Einkerbung 133 der eine Arm eines auf einem festen Stift 134 drehbaren Winkelhebels 135 hineinragt. Der Winkelhebel 135 legt sich unter Wirkung einer Feder 136 gegen einen festen Stift 137. Auf dem Stift 134 sitzt ferner ein Arm 138, der durch eine Feder 139 mit dem Winkelhebel 136 verbunden ist. Die Feder 139 hält eine Abbiegung 140 des Armes 138 mit der unteren Kante des Winkelhebels 135 in Berührung.
Der Arm 138 arbeitet mit einem seitlichen Stift 132 der Scheibe 131 zusammen.
Die genannten Teile arbeiten in folgender Weise : Befindet sich der Arm 138 in der in Fig. 8 ausgezogenen Stellung und wird jetzt die Welle 130 mittels des Nullstellschlüssels 60 im Uhrzeigersinne gedreht, so schwenkt die obere Kante der Einkerbung 133 den Winkelhebel 135 entgegen der Kraft der Feder 136 im Gegenzeigersinne, der dabei den Arm 138 in die strichpunktierte Stellung mitnimmt.
In der ausgeschwungenen Stellung befindet sich eine Ausnehmung 141 des Armes 138 in der Bahn des Stiftes 132. Gegen Ende der Uhrzeigerdrehung der Scheibe tritt der Stift 132 in die Ausnehmung 141 ein und hält den Arm 138 in der strichpunktierten Lage fest. Gleichzeitig ist aber die Einkerbung 133 der Scheibe 131 unterhalb des einen Armes des Winkelhebels 135 gelangt, so dass dieser unter der Wirkung seiner Belastungsfeder 136 in seine Normallage zurückkehren kann. Der Arm 138 soll ein Überdrehen der Welle 130 verhindern und bestimmt genau die Nullage.
Bevor nun bei einer folgenden Nullstellung die Welle 130 wieder im Uhrzeigersinne gedreht werden kann, muss sie zunächst um ein kleines Stück zurückgeholt werden, wodurch der Stift 132 aus der Ausnehmung 141 entfernt wird, so dass der Arm 138 unter Wirkung der Feder 139 in die in Fig. 8 ausgezogene Stellung zurückkehrt. Erst jetzt kann die Welle 230 in der beschriebenen Weise im Uhrzeigersinne gedreht werden.
Jedes niedrigststellige Zählwerksrad ist mit einem Fortschaltrad 142 verbunden, mit dem eine in einem auf der Welle 130 drehbaren Bügel 143 untergebrachte Fortschaltklinke 144 in bekannter Weise zusammenarbeitet. An dem Bügel 143 greift eine Stange 145 an, die mit einer in einem Längsschlitz 146 einer festen Zwischenwand 147 geführten Lasche 148 gelenkig verbunden ist. Die Stange 145 und die Lasche 148 bilden zusammen ein Kniegelenk, an dessen Gelenkpunkt eine Stange 149 angreift. Die Stange 149 sitzt drehbar auf einer Welle 151, die von zwei Armen 152 getragen wird. Der linke Arm 152 (Fig. 11) ist auf einer in der Seitenwand 153 drehbaren Welle 150 befestigt, deren zweiter Arm 154 durch eine Stange 155 mit dem nicht dargestellten Zählwerksantrieb verbunden ist.
Fig. 9 und 10 zeigen die Stellung der Teile, wenn die Welle 150 während eines Maschinenganges im Uhrzeigersinne ausgeschwungen ist. Kehrt die Zählwerksantriebsvorrichtung gegen Ende eines Maschinenganges in die Normallage zurück, so wird die Welle 150 im Gegenzeigersinne gedreht, die Stange 149 abwärts bewegt und das Kniegelenk 145, 148 geknickt, was noch durch eine an der Stange 145 angreifende Feder 156 unterstützt wird. Ist das Kniegelenk eingeknickt, so wird der die Fortschaltklinke 144 tragende Bügel 143 im Gegenzeigersinne in die in Fig. 10 dargestellte Normallage zurückgebracht und eine Rolle 157 der Lasche 148 in den äussersten linken Teil des Schlitzes 146 bewegt.
. Welches der fünf Zählwerke 128 nun beim nächsten Maschinengang fortgeschaltet wird, hängt von der Stellung einer Welle 158 ab, deren Ritzel 159 über ein Zwischenrad 160 mit einem bei 162 dreh- baren Zahnsegment 161 in Eingriff steht. Das Zahnsegment 161 wird durch die die Geschäftsart be- stimmenden Einstellglieder, also einen Einstellhebel oder eine Sondertastenreihe, eingestellt und überträgt diese Einstellung auf die Welle 158. Auf dieser sind fünf in einer Schraubenfläche angeordnete Sektoren 163 befestigt, von denen jeder in die Bahn der zugehörigen Rolle 157 gebracht werden kann. Fig. 9 und 10 zeigen die Wirkung der Sektoren 163 bei gleicher Einstellung der Welle 158 für das äusserste rechte und das zweite Zählwerk 128 von rechts.
Bei der gezeichneten Stellung der Welle 158 befindet sich ein Sektor 163 in der Bahn der Rolle 157 der dem äussersten rechten Zählwerk 128 zugeordneten Lasche 148.
Wird jetzt durch die Zählwerksantriebsvorrichtung die Stange 149 angehoben und das Kniegelenk 145,
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Bügel 143 im Uhrzeigersinne ausschwenkt und mittels der Klinke 144 und des Fortschaltrades 142 das niedrigststellige Zählrad um einen Schritt weiterdreht. Durch eine Zahnerübertragungseinrichtung beliebiger Bauart werden die Zählräder der höheren Stellenwerte weitergeschaltet. Für das zweite Zählwerk 128 von rechts (Fig. 11) befindet sieh bei der gleichen Stellung der Welle 158 kein Sektor 163 in der Bahn der Rolle 157. Wird jetzt die Stange 149 angehoben, so hält die Feder 156 die Stange 145 und damit den Bügel 143 in der in Fig. 10 gezeichneten Ruhelage fest. Dafür wird die Rolle 157 in dem Führungsschlitz 146 nach rechts bewegt.
Das Anheben der Stange 149 bleibt also auf das zugehörige Zählwerk 128 ohne Wirkung. Da der Gesamtzähler 129 bei jedem Kassengang um einen Schritt weitergeschaltet werden muss, muss unabhängig von der Einstellung der Welle 158 ein Widerstand sich in der Bahn der ihm zugeordneten Rolle 157 befinden. Um dies zu erreichen, ist auf der Welle 158 ein Sektor 164 (Fig. 11) befestigt, der den gleichen Winkel einnimmt, wie alle Sektoren 163 zusammengenommen.
Zweite Ausführungsform.
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in die unwirksame Lage gebracht wird. Trotzdem soll aber die Zuführungsöffnung 38 für den Nullstellschlüssel der Zählwerkswelle 130 nur beim Öffnen des Schlosses 19, also beim Endsummendruck, freigegeben werden. Eine solche Einrichtung würde sich von der in Fig. 1 dargestellten nur dadurch unterscheiden, dass der Fortsatz 41 des Blendentragarmes 42 durch eine Stange mit dem Schieber 17 gekuppelt wäre und der Stift 39 und der Schlitz 40 in Fortfall kommen würden.
Bei dieser Ausführungsform würde der Benutzer in der Lage sein, beim Druck einer Zwischensumme auch die Angaben der Zählwerke 128 und 129 ablesen, ohne jedoch diese Zählwerke auf Null stellen zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE : : t. Einrichtung zum unmittelbaren Summendruck an Registrierkassen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Einführung des Nullstellschlüssels (60) für die Addierräder (53) in die 8ehlÜsseleinführungs- öffnung (30) eine den Abdruck dieser Räder als Endsumme kennzeichnende Type (Z, Typenträger 14) in die Drucklage gebracht wird.