AT145326B - Hochfrequenzsender. - Google Patents

Hochfrequenzsender.

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AT145326B
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  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hochfrequenzsender. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochfrequenzsender zu schaffen, der bei möglicht geringem Aufwand an Mitteln eine möglichst grosse Frequenzkonstanz besitzt. Diese Forderung besteht insbesondere dann, wenn es sich um Sender handelt, die transportabel sein sollen. Es besteht weiterhin die Aufgabe, einen Wellenwechsel auf einfache Weise, ohne Quarze auswechseln zu müssen, zu ermöglichen, wenn man im dichten Verkehr arbeiten will. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, das an sich in der Empfangstechnik bekannte Prinzip des Zwischenfrequenzempfanges auf die Sendeseite zu übertragen. Hiedurch kann eine hohe Frequenzkonstanz bei einfachen Mitteln erreicht werden. 



   Die Erfindung wird im folgenden an einem Ultrakurzwellensender erläutert. 



   Durch einen Schwingungserzeuger wird unter Anwendung der an sich bekannten mechanischen Steuerung mittels Quarz, Turmalin od. dgl. eine 8-m-Welle erzeugt. Die 8-m-Welle wird mit einer 160-mWelle moduliert, die von einem zweiten Schwingungserzeuger stammt. Bei dem erwähnten Zahlenbeispiel ergibt sich dann als oberes Seitenband die 8-4-m-Welle und als unteres Seitenband die   7. 6-m-Welle.   Das eine Seitenband dient als Träger für die zu übermittelnden Nachrichten. Das nicht benutzte Seitenband wird durch entsprechende Ausbildung der nachfolgenden Kreise des Senders ausgeschieden. Die Frequenz des zweiten Senders (160-m-Sender) kann durch Ändern der Abstimmittel variiert werden.

   Es bereitet im allgemeinen keine Schwierigkeiten, einen Schwingungserzeuger für eine solche Frequenz unter Anwendung der üblichen Mittel, d. h. ohne die Anwendung eines mechanischen Steuerungsorgans, z. B. eines Quarzes, mit grosser Frequenzkonstanz zu bauen. Es ist hier einerseits möglich, den mechanischen Aufbau der Schwingungskreise oder der   sämtlichen   Schaltelemente so zu treffen, dass die Anordnung gegen Erschütterungen unempfindlich ist, d. h. Frequenzänderungen durch Änderungen der inneren Kapazitäten des Aufbaues nicht auftreten können. Anderseits kann durch Anwendung temperaturunempfindlichen Materials für die Schwingungskreise oder für das Gehäuse ebenfalls dafür gesorgt werden, dass Frequenzänderungen nicht auftreten können. Auch kann man eine Schaltung wählen, die z.

   B. durch die Verwendung indirekt geheizter Röhren und einer kostant gehaltenen Anodenspannung der Schwingröhre an sich schon sehr frequenzunabhängig ist. All diese Massnahmen können angewendet werden, um den zweiten Schwingungserzeuger so auszugestalten, dass er sehr frequenzkonstant und gleichzeitig in seiner Frequenz variabel ist. 



   Durch die Anwendung des aus dem Zwischenfrequenzempfang übernommenen Prinzips wird so ein Schwingungserzeuger geschaffen, der im wesentlichen die Frequenzkonstanz eines quarzgesteuerten Gerätes besitzt, da es nur auf die Änderung der Absolutwerte ankommt, d. h. die geringen Änderungen. die bei dem nicht quarzgesteuerten zweiten Schwingungserzeuger auftreten können, sind, da sie als absolute Frequenzänderungen der entstehenden Überlagerungswelle wirken, unbeachtlich. So wird also eine Frequenzkonstanz erzielt, die an die Frequenzkonstanz des Quarzes fast heranreicht, dabei jedoch, und dies ist der wesentliche Vorteil der Erfindung, ein Schwingungserzeuger geschaffen, der einen variablen Wellenbereich besitzt. 



   Der Wellenbereich kann dadurch erweitert werden, dass Oberschwingungen als Trägerfrequenz benutzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur Durchführung dieses Gedankens braucht die im vorstehenden angegebene Anordnung nur dahin vervollständigt zu werden, dass bei der Vereinigung der beiden Frequenzen   Obersehwingungen   entstehen, was leicht durch entsprechende rechteckige Modulation zu erreichen ist. Durch entsprechende Wahl des variablen Frequenzbereiches wird es möglich, die mit den jeweiligen Oberschwingungen überstrichenen Frequenzbereiche aneinanderzulegen und dadurch einen sehr grossen Gesamtfrequenzbereich mit der Anordnung zu überstreichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hochfrequenzsender,   dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen eines mit einem mechanischen, frequenzkonstanten, insbesondere Quarzfrequenzgeber gesteuerten Hochfrequenzerzeugers mit den Schwingungen eines ohne mechanischen Frequenzgeber arbeitenden Hochfrequenzerzeugers variablen Wellenbereich vereinigt werden und die dabei entstehende Frequenz als Träger für die zu übermittelnde Nachrichten benutzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochfrequenzerzeuger mit variablem Wellenbereich so gebaut ist, dass er gegen Erschütterungen unempfindlich ist.
    3. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungskreise des Hoehfrequenzerzeugers aus temperaturunempfindlichem Material hergestellt sind.
    4. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Hochfrequenzerzeugers aus temperaturunempfindlichem Material besteht.
    5. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Hochfrequenzerzeuger mit variablem Wellenbereich eine indirekt geheizte Röhre und eine Einrichtung zur Konstanthaltung der Anodenspannung (Entladungsstrecke) verwendet wird.
    6. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass Oberschwingungen als Trägerfrequenz dienen.
    7. Hochfrequenzsender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Oberschwingungen überstrichenen Frequenzbereiche aneinanderstossen.
AT145326D 1934-04-06 1934-07-16 Hochfrequenzsender. AT145326B (de)

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