AT145427B - Schwerölvergaser. - Google Patents

Schwerölvergaser.

Info

Publication number
AT145427B
AT145427B AT145427DA AT145427B AT 145427 B AT145427 B AT 145427B AT 145427D A AT145427D A AT 145427DA AT 145427 B AT145427 B AT 145427B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carburetor according
wheel
oil
blades
fuel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rugel & Lutz Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rugel & Lutz Maschf filed Critical Rugel & Lutz Maschf
Application granted granted Critical
Publication of AT145427B publication Critical patent/AT145427B/de

Links

Landscapes

  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sehwerölvergaser.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   solchen Schwerölvergaser,   bei welchem im Durchgang des vom Motor angesaugten noch nassen Brennstoffgemisches ein Zerstäuberrad angeordnet ist, welches, z. B. durch das angesaugte Gemisch selbst, in schnellste Umdrehungen versetzt wird und dadurch das
Gemisch aufs feinste zerstäubt, hiebei innig mischt sowie gegen eine von den Auspuffgasen beheizte
Wand wirft. Diese führt den Brennstoff in einen homogenen Schweröldampf mit Luftzusatz über. 



   Bei den bisherigen derartigen Vergasern konnte eine Überführung des gesamten Schweröls und eine homogene Mischung mit der zusätzlichen Luft nicht erreicht werden. Es war dies darauf zurück- zuführen, dass die Zerstäubungsräder im wesentlichen infolge ihrer schrägen Flügelstellung nur zum
Zerstäuben des Öls ausgebildet, nicht aber geeignet waren, eine ausreichende Verdampfung des Schweröls herbeizuführen. 



   Bei dem Schwerölvergaser nach der Erfindung sind demgegenüber die Flügel derart gestellt und ausgebildet, dass sie das Schweröl nicht nur zerstäuben, sondern auch in der Horizontalen radial unmittelbar gegen die beheizte Verdampfungswand schleudern, so dass das Zerstäuberrad zugleich vor allem auch ein Schleuderrad bildet. Es wird dies dadurch erreicht, dass an dem Zerstäubungsrad Schleuderflächen vorgesehen sind, deren Schleuderrichtung unmittelbar gegen die Verdampfungswand gerichtet ist. Dadurch findet ein zwangsläufiges Abschleudern aller das Rad passierenden   Ölteilchen   gegen die Verdampfungs-   fläche   statt. 



   Um zu verhindern, dass sich an den Schleuderflügeln in der Nähe der Drehachse Flüssigkeitströpfchen niederschlagen, wird zweckmässig an diesem mittleren Teil ein Auffangteller angeordnet, der die   Brennstofftröpfchen   den   Schleuderflächen   zuführt. 



   Die Wirkung kann dadurch noch erhöht werden, dass der Verdampfungsmantel wellenförmig oder sonstwie von der glatten   Fläche abweichend   ausgebildet wird. so dass eine erheblich grössere Ver-   dampfungsfläche   entsteht. Die Verdampfung selbst kann noch gesteigert werden, wenn der Verdampfungsmantel schraubenförmig gewellt wird. Dadurch tritt eine intensivere Vergasung des Brennstoffgemisches ein, weil der Brennstoff dann in den Vertiefungen des Verdampfungsmantels restlos vergast, indem das nasse Gemisch nicht wie bei einer glatten Fläche hemmungslos nach unten abfliesst, sondern in die schraubenförmigen Rinnen, in denen es aber durch die entsprechend gerichtete Drehung der   Schleuder räder   wieder nach oben getrieben und damit zwangsläufig zur Verdampfung gebracht wird. 



   Weiter ist, um eine einwandfreie Vergasung zu erzielen, ein Vorwärmer dem Spritzvergaser vorgeschaltet, in welchem die schweren Gasöle durch die Auspuffgase vorgewärmt werden, ehe sie in dessen Verdampfungskammer gelangen, wobei Vorsorge getroffen ist, um die Temperatur des Brennstoffes regeln zu können. Zu diesem Zweck geht quer durch das Auspuffabführrohr eine Vorwärmeröhre hindurch, die in demselben eine Art Heizkammer bildet, durch welche die Ölleitung   hindurchgeführt   ist. Als Durchgang dient hiebei eine Einsatzhülse, welche auswechselbar ist, und es sind eine Anzahl solcher Hülsen mit verschieden weiten Bohrungen vorgesehen, so dass je nach Wahl einer Einsatzhülse mit mehr oder weniger weiter Bohrung die Temperatur des durchfliessenden Brennstoffes geregelt werden kann.

   Durch diese Vorwärmung des Schweröls wird dessen Zähflüssigkeit vermindert, wodurch die Ausflussgeschwindigkeit aus den Düsen des Spritzvergasers konstant bleibt, der Motor also gleichmässig gespeist wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Schwerölvergaser im Axialschnitt. Die Fig. 2 und 3 stellen eine zweite Aus- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 führung eines   Zerstäubungsrades   in Draufsicht und Seitenansicht dar. Fig. 4 ist ein Achsenschnitt eines Vergasers nach einer zweiten Ausführung. Fig. 5 ist ein Achsenschnitt-des Vorwärmers. 



   Der Vergaser wird, wie die Ausführung nach Fig. 1 zeigt, durch einen Antrieb a in Tätigkeit gesetzt, der über ein Reibradgetriebe b und eine Achse c ein im Verdampfungsraum d befindliches offenes Schleuderrad e in Drehung versetzt. Die durch eine Rohöldüse f mit   Brennstofftröpfchen vermischte   Luft gelangt durch die Ansaugleitung g zum Zerstäubungsrad e, wird von diesem erfasst, zerstäubt und in der   Horizontalen radial gegen einen Verdampfungsmantel i geschleudert,   der von den durch eine Leitung lu zuströmenden Abgasen beheizt wird. Dadurch findet eine weitgehendste Verdampfung statt. Das Luftdampfgemisch wird nun dem Sammelraum k zugeführt und von dem Motor abgesaugt. 



   Die Schaufeln des Schleuderrades e sind nun gemäss der Erfindung bei allen dargestellten Ausführungsformen derart ausgestaltet, dass sie den Brennstoff in horizontaler Richtung radial unmittelbar gegen die Verdampfungwand   i   schleudern. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung bestehen die Schaufeln des Schleuderrades in Richtung ihrer Höhe aus drei Teilen   d1,     d ds.   Der obere Teil   d1, der   entgegen der Drehrichtung des Rades abgebogen ist, hat die Aufgabe, die mit   Brennstofftröpfchen   angereicherte Luft anzusaugen, und der   mittlele   Teil d2 der Schaufeln schleudert die   Flüssigkeitströpfchen   unmittelbar gegen die Verdampfungswand i. 



  Der untere Teil d3 der Schaufeln ist in Richtung der Drehbewegung abgebogen und presst das Brennstoffdampfluftgemisch in den Sammelraum k. 



   Die Schaufeln gehen nicht bis zur Achse   c,   sondern diese ist von einem Teller   I   umgeben, von dem erst die Schaufeln ausgehen. Der Teller   I     fängt.   etwaige, sich im mittleren Teil des Zerstäubungsrades niederschlagende Brennstofftröpfchen auf und führt sie den Schaufeln zu. Es ist selbstverständlich, dass die Schaufeln in radialer Richtung auch gekrümmt sein können. 



   An Stelle des Antriebes   a   könnte auf der Achse des Schleuderrades auch ein Windrad angeordnet sein, welches das erstere antreibt. Endlich kann eine weiter nicht dargestellte Umschaltvorrichtung m vorgesehen sein, um den Motor mit Benzin anlassen zu können. 



   In den Fig. 2 und 3 ist eine zweite Ausführung der Schaufeln abgebildet, wobei diese nach aussen, d. h. in der Schleuderrichtung, also gegen die   Heizwand i, wiederum   offen und als ebene   Schleuderfläche   ausgebildet sind, die lediglich unten, der Drehrichtung entgegen, eine Abbiegung haben. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist der Verdampfungsmantel   i   gewellt, u. zw. ist er schraubenförmig gewellt. Die Windung verläuft zur Drehrichtung des   Sehleuderrades,   das hier aus einer Anzahl von Einzelrädern besteht, derart, dass das in den Rinnen des Verdampfungsmantels   i   abfliessende nasse Brennstoffgemisch ständig wieder nach oben getrieben wird. 



   Bei dieser Ausführung befindet sich die Ansaugöffnung g unten, während das vergaste Gemisch durch den Kanal n zum Motor zieht. 



   Ferner ist hier auf der Sehleuderradachse c selbst ein Treibrad o mit Schaufeln angeordnet, welches das Scheuderrad e durch die Ansaugkraft des Motors in rasche Umdrehung versetzt. Es geschieht dies dadurch, dass dem Ansaugstrom durch die Schaufelstellung eines darunter fest angeordneten Zerstäubungsrades v eine ansteigende kreisende Bewegung gegeben und hiedurch das Treibrad o in Drehung versetzt wird. Der angesaugte Brennstoff wird dadurch mit der Zusatzluft innig vermischt und zerstäubt. Von   dem Triebrad o   gelangt er auf die Schleuderräder, die ihn wieder gegen den Verdampfungsmantel   i   schleudern. 



   Die Fig. 5 zeigt einen Vorwärmer für das Schweröl. Dieser ist in das Auspuffabführrohr p eingebaut. Er besteht aus einer Röhre q, welche einen Heizraum r enthält und mittels einer aufgeschraubten Mutter s festgehalten wird. Durch die Heizkammer r geht die Triebstoffzuleitung hindurch, u. zw. ist eine Stahlröhre t eingesetzt, an welche die üblichen   Kupferleitungsröhren   u anschliessen. 



   Die Durchflussöffnung der Röhre t ist so bemessen, dass die durch die Saugkraft des Motors bedingte   Durchflussgeschwindigkeit   erhöht wird und eine übermässige Erwärmung des   durchfliessenden   Schweröls nicht stattfindet. 



   Gemäss vorliegender Erfindung sind nun Einsatzröhren t von verschieden weiter Bohrung vorgesehen. Je nachdem eine Einsatzröhre t von mehr oder weniger grosser Weite eingesetzt ist, findet eine zulässig hohe Erwärmung des Brennstoffes statt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 3. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel des Schleuderrades unten, der Drehrichtung entgegen, derart abgebogen sind, dass sie das erzeugte Gemisch aus Luft und verdampftem Brennstoff in den Sammelraum pressen. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass um die Achse des Schleuderrades ein Auffangteller angeordnet ist, der die aufgefangenen Öltröpfchen den Schaufeln zuleitet, welche den peripheren Umfang des Auffangtellers bilden.
    5. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des Schleuderrades ein Treibrad sitzt, mit dessen Hilfe es durch die Ansaugwirkung des Motors in Drehung versetzt wird.
    6. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungswand wellenförmig, u. zw. vorteilhafterweise schraubenförmig, ausgestaltet ist.
    7. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ihm ein Vorwärmer für den Brennstoff vorgeschaltet ist, bei dem die Durchgangsweite für das Öl verändert werden kann.
    8. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Weite des Öldurchgangs ein Einsatz in einem als Heizkörper ausgebildeten Rohr als Ölleiter dient, welcher gegen Einsätze anderer verschiedener Weite ausgewechselt werden kann. EMI3.1
AT145427D 1934-10-04 1934-10-04 Schwerölvergaser. AT145427B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT145427T 1934-10-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT145427B true AT145427B (de) 1936-04-25

Family

ID=3643620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT145427D AT145427B (de) 1934-10-04 1934-10-04 Schwerölvergaser.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT145427B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2949096C2 (de) Gemischbildner für Brennkraftmaschinen
AT145427B (de) Schwerölvergaser.
DE69022427T2 (de) Verfahren und vorrichtungen für scheideverfahren.
DE4013595A1 (de) Dampf-gargeraet
CH179200A (de) Schwerölvergaser.
DE513439C (de) Vorrichtung zur Nachzerstaeubung eines zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen dienenden, von einem Vergaser gelieferten Schweroel-Luftgemisches
EP2069074A1 (de) Rotationszerstäuber
DE601665C (de) Zerstaeuber, insbesondere fuer Farben, mit Fliehkraftverteiler
AT142466B (de) Rohölverdampfer für Benzinmotoren.
DE649428C (de) Spritzvergaser fuer Brennkraftmaschinen
DE657589C (de) OElzerstaeuberbrenner mit gleichachsig zwischen zwei Luftzufuehrungsrohren angeordnetem ringfoermigem OElzuleitungskanal
AT86942B (de) Zerstäuber für flüssige Brennstoffe.
AT141359B (de) Vergaser für Brennkraftmaschinen.
AT207992B (de) Flüssigkeitszerstäuber
DE674489C (de) Vorrichtung zum Erhoehen des Druckes von Verbrennungsgasen durch Erniedrigung ihrer Temperatur und Stroemungsgeschwindigkeit
DE594722C (de) OElbrenner mit einem durch einen Elektromotor angetriebenen, um eine senkrechte Achse umlaufenden schalenfoermigen Zerstaeuber
AT23903B (de) Verfahren und Einrichtung zur Vorbehandlung eines für Form- und Brikettierzwecke dienenden staubförmigen Materials.
DE638775C (de) Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft
DE286677C (de)
AT28513B (de) Selbsttätiger Zerstäubungskarburator für Benzinkraftmaschinen.
AT156081B (de) Beregnungsanlage.
DE415254C (de) Rohoelgemischvorwaermer mit einer von aussen beheizten topfartigen Retorte
DE525452C (de) Vorrichtung zum Abscheiden und Nachverdampfen der fluessigen Brennstoffteile einer von einem Vergaser gelieferten Ladung fuer Brennkraftmaschinen
DE836758C (de) Druckluft-Spritzpistole
DE543885C (de) Fluessigkeitszerstaeubungs- und Luftbefeuchtungsanlage