CH179200A - Schwerölvergaser. - Google Patents

Schwerölvergaser.

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CH179200A
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atomizing wheel
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Inventor
Maschinenfabrik Rugel Lutz
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Rugel & Lutz Maschf
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Description


      Sehwerölvergaser.       Die Erfindung betrifft einen Schweröl  vergaser mit mindestens einem     Zerstäubungs-          rad,    welches Öltröpfchen gegen eine heisse  Wand schleudert.  



  Um das Schweröl möglichst weitgehend  zu verdampfen und innig mit Luft zu ver  mischen, werden bisher rotierende Kanäle  oder geschlossene Schleuderräder verwendet,  bei welchen die Brennstofftröpfchen auf die  Umfangsflächen der Räder bildende     Heiz-          fläeben    geschleudert und dort verdampft wer  den. Der Dampf mischt sich dabei innig mit  der Ansaugluft und das Gemisch wird dann  durch den Motor angesaugt. Es hat sich nun  herausgestellt, dass die zu     eiwartenden    Lei  stungen der Motoren, für die das Brennstoff  gemisch auf diese Weise bereitet wird, stark  abfallen.

   Der Grund hierfür ist darin zu  sehen, dass der Motor das Gemisch aus dem       >Schleuderrad        heraussaugen,    das heisst also  selbst eine erhebliche Energie aufwenden  muss, um sein Brennstoffgemisch herbeizu-    schaffen. Die hierfür erforderliche Energie  ist erheblich, so dass eine starke Leistungs  verminderung des Motors eintritt.  



  Diesem Nachteil ist nun bei dem Schwer  ölvergaser vorliegender Erfindung einwand  frei abgeholfen. Die Erfindung besteht  darin, dass das     Zerstäubungsrad    in radialer  Richtung offen ist     und    in einem die heisse  Wand bildenden Mantel angeordnet ist. Die  Flügel des     Zerstäubungsrades    sind zweck  mässig derart ausgebildet, dass sie die mit  Brennstofftröpfchen angereicherte Luft an  saugen, und dann das Gemisch zweckmässig  in einen Sammelraum drücken. Das     Zerstäu-          bungsrad    kann mit einem Windrad verbun  den sein, welches durch die Saugwirkung des  Motors in Drehung versetzt, das     Zerstäu-          bungsrad    antreibt.

   Ein gesonderter     Zerstäu-          bungsra-dantrieb    wird so gespart und .der  Vergaser vereinfacht.  



  Um bei vertikal angeordnetem     Zerstäu-          bungsrad    zu verhindern,     dass    sich an den      Schaufeln in der Nähe der Drehachse  Flüssigkeitströpfchen \     niederschlagen,    wird  zweckmässig über diesen mittleren Teil ein  Auffangteller angeordnet, der die     Bienn-          stofftröpfchen    den Schaufeln zuführt.  



  Um die Wirkung zu erhöhen,     kann    der  Heizmantel wellenförmig oder in ähnlicher  Weise von der glatten Fläche abweichend  ausgebildet sein. Dadurch entsteht eine er  heblich grössere     Verdampfungsfläche.    Die  Verdampfung selbst kann noch gesteigert  werden, wenn dabei die Wellen des     Heizman-          tels        schraubenlinienförmig    verlaufen. Da  durch tritt eine intensive Vergasung des  Brennstoffgemisches ein, weil der Brennstoff  dann in den Vertiefungen des Heizmantels  restlos vergast, indem das nasse Gemisch  nicht wie bei einer glatten Fläche hemmungs  los nach unten abfliesst, sondern in den  schraubenlinienförmig gewundenen Rinnen  abfliesst.  



  Weiter ist zweckmässig, um eine einwand  freie Vergasung zu erzielen, einen von Aus  puffgasen     beheizten        Vorwärmer    dem     Zer-          stäubungsrad    vorzuschalten, in welchem die  schweren Gasöle durch die Auspuffgase vor  gewärmt werden, ehe sie zum     Zerstäubungs-          rad    gelangen, wobei Vorsorge getroffen sein  kann, um die Temperatur des Brennstoffes  regulieren zu können. Zu diesem Zweck kann  quer durch das     Auspuffabführrohr    eine Vor  wärmeröhre     hindurchgehen,    die     in    demselben  eine Art Heizkammer bildet, durch welche  eine Ölleitung hindurchgeführt ist.

   Als  Durchgang dient hierbei vorteilhaft eine  Einsatzhülse, welche auswechselbar ist und  es können eine Anzahl solcher     Hülsen    mit  verschieden weiten Bohrungen vorgesehen  sein, so dass je nach Wahl einer mehr oder  weniger weiten Bohrung die Temperatur des       durchfliessenden    Brennstoffes geregelt wer  den kann. Durch .die     Vorwärmung    des  Schweröls wird dessen     .Zähflüssigkeit    ver  mindert.  



  Gegenstand     vdrliegender    Erfindung ist  auf beiliegender Zeichnung in zwei beispiels  weisen     Ausführungsformen    und einer Detail  variante veranschaulicht.         Fig.    1     zeiht    einen     Schwerölvergaser    im  Schnitt;       Fig.    2 und ss stellt eine die Detailvariante  bildende zweite Ausführungsform des     Zer-          stäubungsrades    in Seitenansicht und Drauf  sicht dar;       Fig.    4 ist ein Achsenschnitt einer zweiten  Ausführungsform;

         Fig.    5 ist ein Achsenschnitt des     Vorwär-          mers    dieser Ausführungsform.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Vergaser wird  durch einen Antrieb a     angetrieben,    der über  ein     Reibradgetriebe    b und eine Hauptachse c  ein in dem Heizraum d befindliches,     in    ra  dialer Richtung offenes     Zerstäubungsrad    e  zuführt.

       Die    durch die     Rohöldüse    f mit  Brennstofftröpfchen versehene Luft gelangt  durch die Ansaugleitung g zum Rad e, wird  von diesem erfasst, gegen den von den durch       1a    zuströmenden Abgasen geheizten     Heiz-          mantel    1, in welchem das Rad e angeordnet  ist, geschleudert und hier     weitgehendst    ver  dampft. Das     Luftdampfgemisch    wird nun  dem Sammelraum     k    zugeführt. und steht hier  für den Motor zur Entnahme bereit.  



  Das     Zerstäubungsrad    übernimmt den  Transport des Brennstoffgemisches vom An  saugrohr     g    zum Sammelraum k in wesent  lichem Umfang. Seine Schaufeln bestehen bei  der in     Fig.    1 dargestellten     Ausführungsform     aus drei Teilen     d1,        d2,        d,    Der oberste Teil       dl,    der bei mindestens einer Schaufel mit Be  zug auf die Drehrichtung     des    Rades nach  vorwärts abgebogen ist, hat die Aufgabe, die  mit Brennstofftröpfchen     angereicherte    Luft  anzusaugen.

   Der mittlere, breite Teil     d.    der  Schaufeln führt die Flüssigkeitströpfchen in  Richtung auf die Heizwände i und schleudert  sie gegen diese. Der untere Teil     d"    der Schau  feln ist mit Bezug auf die Drehrichtung nach  hinten abgebogen und presst das Brennstoff  dampfluftgemisch in den Sammelraum     1c.          Natürlich    schleudern alle drei Teile     dl,        d.,,        d#".     Der Fangteller 1 fängt die um die     Mitte    des       Zerstäubungsrades    sich niederschlagenden       Flüssigkeitströpfchen    auf und führt sie den  Schaufeln zu.

   Es ist selbstverständlich, dass  die Schaufeln in radialer Richtung auch ge-           krümmt    sein können. Auf der Achse des     Zer-          stäubungsrades,    mit diesem verbunden, kann  ein Windrad angeordnet sein, welches das  erstere antreibt. Eine Umschaltvorrichtung     nz     ermöglicht die Verwendung eines     Benzinver-          caers    zum Erleichtern des     Anlassens.     



  Die     Fig.        '-?    und 3 zeigen eine andere Aus  führungsform des     Zerstäubungsrades,        wel-          clies    ebenfalls einen Fangteller t aufweist,  an seinem Umfange dagegen mit     L-förmigen,     in radialer Richtung offenen Schaufeln ver  sehen ist.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform ist der Heizmantel i gewellt, und  zwar verlaufen die Wellen     schraubenlinien-          förmig.    Die Wellen verlaufen zur Drehrich  tung der vier     Zerstäiibungsräder    e derart,  dass das in den Rinnen des     Heizmantels    i ab  fliessende, nasse Brennstoffgemisch ständig  wieder nach oben getrieben wird.  



  Bei dieser Ausführungsform befindet sich  die Ansaugöffnung g unten, während das  vergaste Gemisch durch den Kanal n zum  Motor zieht.  



  Ferner ist hier auf der     Zerstäubungs-          radachsc    c selbst ein Triebrad o mit     Leit-          sc@iauf(Akranz    v angeordnet, welches die     Zer-          fä        ubungsräder    durch die Ansaugkraft des  Motors in rasche Umdrehung versetzt.

   Es     ge-          s        "eiiielit    dies dadurch, dass dem Ansaugstrom  durch die Schaufelstellung des unter dem       Rad        o        fest        angeordneten        Leitrades        eine     kreisende     Bewegung    gegeben und  hierdurch das Treibrad o in Drehung versetzt       wird.    Der angesaugte Brennstoff wird da  durch innig vermischt und zerstäubt.

   Von  dem Triebrad o gelangt er auf die     Zerstäu-          bunrsräder,    die ihn gegen den Heizmantel     i     schleudern.  



  Das Beispiel gemäss     Fig.    1 könnte auch  den     Heizmantel    des Beispiels gemäss     Fig.    4  aufweisen. Das     Zerstäubungsrad    könnte auch  so ausgebildet sein, dass es von .dem ange  saugten Gemisch allein angetrieben würde.  



  Die     Fig,    5 zeigt einen zum zweiten Bei  spiel gehörenden     Vorwärmer    für das Gasöl.  Dieser ist in das     Auspuffabführrohr    p einge  baut. Er besteht aus einer Röhre     q,    welche    ein von den Auspuffgasen durchströmten  Heizraum r enthält und mittelst einer auf  geschraubten Mutter s festgehalten wird.  Durch die Heizkammer r geht die Triebstoff  zuleitung hindurch, und zwar ist ein aus  einer Stahlröhre t bestehender Einsatz ein  gesetzt, an welchen die üblichen, in den An  saugstrom führenden     gupferleitungsröhren        zc     anschliessen.  



  Die     Durchflussöffnung    der Röhre t ist so  bemessen, dass die durch die Saugkraft ,des  Motors bedingte     Durchflussgeschwindigkeit     erhöht wird     und    eine übermässige Erwär  mung des     durchfliessenden    Schweröls nicht  stattfindet.  



  Es sind nun mehrere Einsatzröhren t von  verschieden weiter Bohrung vorgesehen. Je  nachdem eine Einsatzröhre t von mehr oder  weniger grosser Weite eingesetzt ist, findet  eine entsprechend hohe Erwärmung des  Brennstoffes statt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwerölvergaser mit mindestens einem Zerstäubungsrad, welches Öltröpfchen ge gen eine heisse Wand schleudert, dadurch ge kennzeichnet, da,ss das Zerstäubungsrad in radialer Richtung offen ist und in einem die heisse Wand bildenden Mantel angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vergaser nach Patentanspruch, dadureb gekennzeichnet, ,dass mindestens ein Flii- gel des Zerstäubungsrades gegen die Drehrichtung oben derart abgebogen ist, dass er eine Saugwirkung auf die mit Brennstofftröpfchen angereicherte Luft ausübt. 2. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flü gel des Zerstäubungsrades unten der Drehrichtung entgegen derart abgebogen ist, dass er auf das erzeugte Gemisch aus Luft und verdampften Brennstoff eine Druckwirkung ausübt. 3.
    Vergaser nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass um die Achse des Zerstäu- bungsrades ein Auffangteller angeordnet ist, der die aufgefangenen Öltröpfchen den Schaufeln zuleitet. 4. Vergaser nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zerstäubungsrad derart ausgebildet ist, dass es durch die An saugwirkung des Motors in Drehung ver setzt wird. 5. Vergaser nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizmantel wellen förmig ausgestaltet ist. 6.
    Vergaser nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wellen des Heiz- mantels schraubenlinienförmig verlaufen. 7. Vergaser nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Zerstäubungsrad ein Vorwärmer für den Brennstoff vor geschaltet ist, der durch die Auspuff gase erwärmt wird. B.
    Vergaser nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Vorwärmer im Auspuffrohr angeordnet ist, und dass bei demselben ein mit einer Bohrung ver- sehener Einsatz in einem als Heizkör per ausgebildeten Rohr als Ölleiter dient, welcher Einsatz zur Veränderung der Vorwärmetemperatur gegen Einsätze mit andern Bohrungsweiten ausgewechselt werden kann. 9.
    Vergaser nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zerstäubungsra.d mit einem Windrad versehen ist, durch welches es in Drehung versetzt wird. 10. Vergaser nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Flügel des Zerstäu- bungs.rades unten der Drehrichtung ent gegen derart abgebogen ist. dass er auf .das erzeugte Gemisch aus Luft und ver dampften Brennstoff eine Druckwirkung ausübt.
CH179200D 1933-09-09 1934-09-03 Schwerölvergaser. CH179200A (de)

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