AT145970B - Kurzwellenröhre. - Google Patents

Kurzwellenröhre.

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AT145970B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Entladungsröhre zur Erzeugung und Verstärkung kurzer und ultrakurzer elektrischer Wellen. 



   Es ist   b3reits bekanntgeworden,   die Elektrodenzuführungen bei derartigen Röhren in Form von konzentrischen Rohrleitungen auszubilden. Hiezu war es bisher notwendig, die einzelnen Elektrodenzuführungen mit Hilfe von Ringeinschmelzungen oder Quetschfüssen mit gläsernen Isolierkörpern zu verbinden. 



   Dieses Herstellungsverfahren führt zu elektrisch ungünstigen Anordnungen, da zwischen den einzelnen Einschmelzungen grosse Glasstrecken liegenmüssen und es nicht möglich ist, alle Einschmelzungen in dieselbe Ebene zu legen. 



   Erfindungsgemäss wird daher an Stelle von Glas ein keramisches Material, beispielsweise ein eisenfreies Magnesiumsilikat, verwendet, in das die Elektroden eingeschmolzen werden. Bei Verwendung derartiger Materialien wird es möglich, durch eine Platte aus Isoliermaterial mehrere konzentrische Metallröhren hindurchzustecken und mit ihr vakuumdicht zu verschmelzen, derart, dass zwischen zwei Metallröhren je ein Ring aus keramischem Isoliermaterial liegt. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 1 dargestellt. Darin bedeutet 1 die metallische Anodenwand, 2 das Gitter und 3 die Kathode. Die Elektrodenzuführungen   4,     5   und 6 sind als koaxiale Ringeinschmelzungen durch den, vorzugsweise aus keramischem Material hergestellten Isolierkörper 7 geführt, so dass die Elektroden sich im Aussenraum als strahlungsfreies koaxiales Röhrensystem weiterleiten lassen. 



  Die Elektroden sind im Innern des Vakuumgefässes freitragend angeordnet. Es lässt sich durch geeignete Wahl der Länge der Röhre erreichen, dass sich an dem Isolierkörper ein Spannungsknoten ausbildet, während an dem unteren Ende des Elektrodensystems ein Spannungsbauch liegt. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, dass in dem Isolierkörper 7 nur geringe dielektrische Verluste auftreten. Die Kathode kann indirekt oder direkt geheizt sein. 



   Bei Verwendung einer direkt geheizten Kathode ist besonderer Wert auf gute Symmetrie zu legen. 



  Erfindungsgemäss eignen sich dazu, wie in Fig. 2 dargestellt, freitragende, sogenannte Doppelprismenfadenkathoden, die aus beispielsweise je drei oder mehr parallelen, stromdurchflossenen Elementen gebildet sind. Am unteren Ende sind die einzelnen Fäden miteinander verbunden und besitzen dort keinerlei Abstützungen ; dadurch wird erreicht, dass zur Halterung der Kathode kein Mittelstab erforderlich ist, der unter Umständen zusammen mit den Emissionsfäden einen Schwingungskreis bilden könnte. Es kann von Vorteil sein, Gitter und Kathode an entgegengesetzten Enden des Vakuumgefässes einzuschmelzen. 



   Zur Herstellung der ringförmigen Einschmelzungen in den keramischen Isolierkörper eignen sich insbesondere Molybdänröhren. Da Molybdänröhren zurzeit nicht nahtlos herstellbar sind, empfiehlt es sich, dieselben durch Vernieten aus Blechen anzufertigen, wobei, wie Fig. 3 zeigt, die Vernietung nur an dem nicht im keramischen Isolator eingeschmolzenen Teil erfolgt. Die Kanten des durch Zusammenrollen des Molybdänbleches gebildeten Rohres lassen sich dann einfach mit dem keramischen Isolator verschmelzen, wenn dieses Molybdänrohr eine geringe Wandstärke besitzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Kurzwellenrohre dadurch'gekennzeichnet, dass die die Gefässwand durchsetzenden Teile von zwei oder mehr Elektrodenzuleitungen die Form von koaxial angeordneten Zylindern verschiedenen Durchmessers besitzen und in einen Körper aus einem keramischen Stoff, der einen Teil der Gefässwand bildet, eingeschmolzen sind.
    2. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschmelzstellen in derselben Ebene angeordnet sind.
    3. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Einschmelzungen im Innern des Entladungsgefässes in die Elektrodenstützen und nach aussen in konzentrische Rohrleitungen übergehen, 4. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den ringförmigen Einschmelzungen abgestützten. Elektroden freitragend ausgebildet und in bezug auf ihre Länge mit Rücksicht auf die Betriebswelle derart bemessen sind, dass sich an dem Isolierkörper ein Spannungsknoten ausbildet.
    5. Kurzwellenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodeneinschmelzung EMI2.1 EMI2.2
AT145970D 1933-10-07 1934-09-08 Kurzwellenröhre. AT145970B (de)

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