AT146127B - Schweißtransformator mit regelbarer Streuung. - Google Patents

Schweißtransformator mit regelbarer Streuung.

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AT146127B
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Austria
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streujoche
legs
transformer according
scattering
leg
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Inventor
Rudolf Kuechler
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schweisstransformator   mit regelbarer Streuung. 



   Bei Transformatoren für elektrische Schweissung sind Einrichtungen zur Regelung der Streuung erforderlich, um die zum Schweissen benötigte Stromstärke entsprechend den Betriebserfordernissen einstellen zu können. Es ist bereits bekannt, eine stetige Regelung der Streuung mittels eines Streujoches vorzunehmen, das senkrecht zur Schenkelebene zwischen Primär-und Sekundärspule bewegt wird. Bei der bekannten Anordnung sind die Streujoche ausschliesslich im Kernfenster untergebracht, wo für ihre Breitenausdehnung nur ein beschränkter Platz zur Verfügung steht. Daher muss der notwendige Querschnitt durch Ausdehnung der Hilfsjoche in Richtung parallel zu den Schenkeln erfolgen. Alsdann kommen aber die beiden Wicklungen weiter auseinander, so dass sich der Regelbereich verringert.

   Ein weiterer Platzverlust tritt dadurch ein, dass die Schraubenspindeln durch die Hilfsjoche verlegt werden müssen. 



   Diese Nachteile werden dadurch vermieden, dass erfindungsgemäss noch ein oder mehrere Streujoche an den   Aussenflächen   der Schenkel vorgesehen werden, so dass ein Streujoch die Kernschenkel kammartig umfasst. Durch diese Anordnung wird erreicht, die Streujoche recht schmal auszubilden, da einerseits der erforderliche Eisenquerschnitt durch die Ausdehnung der Streujoche in Richtung senkrecht zu den Schenkeln erzielt werden kann und anderseits Schraubenspindeln od. dgl. sich völlig ausserhalb der Streujoche anbringen lassen. Insbesondere können die primären und sekundären Wicklungen sehr weit einander genähert werden, so dass sich ein grösserer Regelbereich als bei der bekannten Anordnung ergibt.

   Besonders zweckmässig wird die Anordnung, wenn man zwei gegenläufig bewegte Streujoche vorsieht, die von beiden Seiten die Kernschenkel zangenartig umgreifen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen Drehstromtransformator mit veränderlicher Streuung in Ansieht, während die Fig. 2 die Anordnung im Schnitt zeigt. 1 ist der Eisenkern des Transformators, dessen drei Schenkel 2,3 und 4 die beiden Wicklungssysteme 5 bzw. 6 tragen. Die Wicklungen sind so angeordnet, dass die   Primär-und Sekundär-   wicklungen, von der   Schenkelmitte   aus betrachtet, auf verschiedenen Seiten liegen, und die Schenkelmitte selbst wicklungsfrei ist. In diese freien Räume greifen zwei Streujoche 7 und 8 ein, die senkrecht zur Schenkelebene gegenläufig bewegt werden können. In Fig. 1 ist das hintere Streujoch 7 durch das vordere Streujoch 8 verdeckt, während in Fig. 2, die einen Horizontalschnitt in Höhe der Streujoche bildet, beide Joche sichtbar sind.

   Die Bewegung der Streujoche erfolgt vermittels eines Getriebes, das aus Spindeln 8 und 10 besteht, die über Kegelräder und eine Welle 11 von einem Handrad 12 aus bewegt werden. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besitzen die Streujoche 7 und 8 Vorsprünge   13,   die mit den Zähnen von Kämmen vergleichbar sind und die Kernschenkel 2,3 und 4 umgreifen. Wenn die Streujoche sich in ihrer innersten Endlage befinden, so umschliessen sie die Kernschenkel möglichst vollständig, infolgedessen wird der von der   Primärwicklung,   z. B.   5,   erzeugte Kraftfluss sich in der Hauptsache über die Streujoche   schliessen,   so dass die Spannung an der   Sekundärwicklung   6 sehr gering ist. Wenn dagegen die Streujoche auseinander bewegt werden, so wächst allmählich der magnetische Widerstand des Streupfades, die Streuung des Transformators nimmt ab, und die Spannung der Sekundärwicklung wächst. 



   Damit die Streuung in der innersten Endstellung möglichst gross wird, ist es zweckmässig, die Streujoche so auszubilden, dass die Abstände zwischen den Zähnen 13 und den benachbarten Flanken der Kernschenkel, also z. B. bei   14,   möglichst klein werden. 

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   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die Schenkelquerschnitte rechteckig, und infolgedessen sind die entsprechenden Aussparungen der Streujoehe ebenfalls rechteckig ausgebildet. 



  Wenn der Kernquerschnitt von der Rechteckform abweicht, so empfiehlt es sich, um einen möglichst geringen magnetischen Übergangswiderstand in der Endstellung zu erreichen, die Form der Aussparungen der   Streujoehe   den Umrissen der Schenkel anzupassen. So zeigt beispielsweise die Fig. 3 den Querschnitt eines Kernes   ,   der durch die Verwendung von Blechpaketen verschiedener Länge der Kreisform genähert ist. Entsprechend sind auch die Ausschnitte des Streujoches 16 treppenförmig abgestuft. 



   Die Anordnung ist nicht auf   Drehstromtransformatoren beschränkt,   sondern auch für andere Phasenzahlen verwendbar. So ergibt sich z. B. eine einphasige Anordnung, wenn man sich in Fig. 1 und 2 den rechten Teil mit dem Schenkel   4   rechts von dem Schenkel 3 abgeschnitten denkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Lichtbogen-Schweisstransformator   mit regelbarer Streuung, bei dem ein Streujoch senkrecht zur Schenkelebene zwischen Primär-und Sekundärspulen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem noch ein oder mehrere Streujoche an den äusseren Flächen der Schenkel vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegenläufig bewegte Streujoche die Kemschenkel zangenartig umgreifen.
    3. Transformator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schenkel umgreifenden Teile der Streujoehe an den aus den Schnittflächen der Bleche gebildeten Seitenflächen (14) der Schenkel möglichst dicht anliegen.
    4. Transformator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umriss des Schenkels und der ihn umgreifende Teil des Streujochs treppenförmig abgestuft sind (Fig. 3).
    5. Transformator nach den Ansprüchen 1 bis 4 für Drehstrom, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegenläufigen Streujoche alle drei Schenkel umfassen.
    6. Transformator nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Streujoche durch ein gemeinsames Getriebe vermittels Handrad erfolgt. EMI2.1
AT146127D 1934-07-25 1935-07-24 Schweißtransformator mit regelbarer Streuung. AT146127B (de)

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