CH186023A - Schweisstransformator mit regelbarer Streuung. - Google Patents

Schweisstransformator mit regelbarer Streuung.

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CH186023A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Schweisstransformator mit regelbarer Streuung.         Bei    Transformatoren für elektrische       Schweissung    sind     Einrichtungen    zur Rege  lung der Streuung erforderlich, um die zum  Schweissen benötigte Stromstärke entspre  chend den Betriebserfordernissen     einstellen     zu können. Die Erfindung hat einen Trans  formator zum Gegenstand, der eine stetige       Regelung    er Streuung in weiten Grenzen  gestattet. Erfindungsgemäss wird die Auf  gebe dadurch gelöst, dass ein     Streujoch     senkrecht zur Schenkelebene zwischen die  Primär- und Sekundärspulen bewegt wird.

    Diese Anordnung lässt sich so ausführen,  dass das Streujoch sich in seiner     Endlage     dicht und praktisch     luftspaltfrei    an die  Schenkel anlegt, so dass der     magnetische     Widerstand des Streupfades sehr klein wird  und somit wesentlich höhere Werte der  Streuung erreicht werden können, als dies  bei bekannten Streutransformatoren mög  lich ist.  



       Besonders    zweckmässig wird die Anord  nung, wenn man zwei gegenläufig     bewegte       Streujoche vorsieht, die von beiden Seiten  den gern umfassen und zweckmässig die  Kernschenkel     zangenartig    umgreifen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt,     und    zwar  zeigt die     Abb.    1 einen     Drehstromtransfor-          mator    mit veränderlicher Streuung in An  sicht, während die     Abb.    2 die Anordnung im  Schnitt zeigt. 1 ist der Eisenkern ,des Trans  formators, dessen drei Schenkel 2, 3 und 4  die beiden Wicklungssysteme 5     bezw.    6  tragen. Die Wicklungen sind so angeordnet,  dass die Primär- und     Sekundärwicklungen,     von der Schenkelmitte aus     betrachtet,    auf  verschiedenen Seiten liegen, und die Schen  kelmitte selbst     wicklungsfrei    ist.

   In diese  freien Räume greifen zwei Streujoche 7  und 8 ein, die senkrecht zur Schenkelebene  gegenläufig bewegt werden können. In       Abb.    1 ist das     hintere    Streujoch 7 durch das  vordere     Streujoch    8 verdeckt, während in       Abb.    2, die einen Horizontalschnitt in Höhe  der Streujoche bildet, beide     Joche    sichtbar      sind. Die Bewegung der Streujoche erfolgt       vermittels    eines Getriebes, das aus Spindeln  9 und 10 besteht, die über Kegelräder und  eine Welle 11 von einem Handrad 12 aus  bewegt werden.  



  Wie aus     Abb.    2 ersichtlich,     besitzen    die  Streujoche 7 und     @8    Vorsprünge 13, die mit  den Zähnen von Kämmen vergleichbar sind  und die Kernschenkel 2, 3 und 4 umgreifen.  Wenn die Streujoche sich     in    ihrer innersten       Endlage    befinden, so umschliessen sie die  Kernschenkel möglichst vollständig, infolge  dessen wird der von der     Primärwicklung     5 erzeugte     Kraftfluss    sich     in.        der'    Haupt  sache über die Streujoche schliessen, so dass  die Spannung an der Sekundärwicklung 6  sehr gering ist.

   Wenn dagegen die     Streu-          joche        auseinander        bewegt    werden, so wächst  allmählich der magnetische Widerstand des  Streupfades, die     Streuung    des Transforma  tors nimmt ab, und die Spannung der  Sekundärwicklung wächst.  



  Damit die     Streuung        in.    der     innersten          Endstellung    möglichst gross wird, ist es  zweckmässig, die Streujoche so auszubilden,  dass die     Abstände    zwischen den Zähnen 13  und den     benachbarten    Flanken der Kern  schenkel, also z. B. bei 14, möglichst klein  werden.  



  Bei der in     Abb.    2     dargestellten    Ausfüh  rungsform sind die     Schenkelquerschnitte     rechteckig, und infolgedessen sind die ent  sprechenden Aussparungen .der der     Streu-          joche    ebenfalls rechteckig ausgebildet. Wenn  der     Kernquerschnitt    von der     Reehteckform     abweicht, so empfiehlt es sich, um einen  möglichst geringen magnetischen Übergangs  widerstand in ,der     Endstellung    zu erreichen,  die Form der     Aussparungen    der Streujoche  .den Umrissen der Schenkel anzupassen.

   So  zeigt beispielsweise die     Abb.    3     :den    Quer  schnitt     eines    Kernes 15, der durch die Ver  wendung von Blechpaketen verschiedener  Länge der Kreisform genähert     ist.    Ent  sprechend     sind    auch die     Ausschnitte    des       Streujoches    16     treppenförmig    abgestuft.    Die Anordnung ist nicht auf Drehstrom  transformatoren beschränkt,     ,sondern.    auch  für andere Phasenzahlen verwendbar. So       ergibt    sich z.

   B. eine einphasige     Anordnung,     wenn man sich in     Abb.    1 und 2 den rechten  Teil mit dem 'Schenkel 4 rechts von dem  Schenkel     ä    abgeschnitten denkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schweisstransformator mit regelbarer Streuung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streujoch senkrecht zur Schenkelebene zwi schen die Primär- und Sekundärspulen be wegt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Transformator nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass zwei gegen läufig bewegte Streujoche vorgesehen sind. 2.
    Transformator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Streujoche in ihrer wirksamen Lage die Kernschen kel umgreifen. B. Transformator nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die die Schenkel umgreifenden Teile der Streujoche an .den Seitenflächen (14) der Schenkel anliegen. 4. Transformator nach Unteranspruch 3, da- .durch gekennzeichnet, dass der Umriss des Schenkels und der ihn umgreifende Teil des Streujoches treppenförmig abge stuft sind (Abb. 3). 5.
    Transformator nach Unteranspruch 2 für Drehstrom, dadurch gekennzeichnet, dass .die beiden gegenläufigen Streujoche alle drei Schenkel umfassen. ' 6. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstel lung der Streujoche durch ein gemein sames Getriebe vermittels Handrad er folgt.
CH186023D 1934-07-25 1935-07-24 Schweisstransformator mit regelbarer Streuung. CH186023A (de)

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