AT146187B - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Wursthüllen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von künstlichen Wursthüllen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von künstlichen Wursthüllen. Es sind bereits künstliche Wursthüllen aus Pergamentpapier od. dgl. bekannt, welche den gewünschten Farbton aufweisen, ohne dass die Farbe beim Kochen an das eingefüllte Wurstfleisch übertritt. Die Verhinderung des Abfärbens nach innen wird entweder dadurch bewirkt, dass der Kunstdarm lediglich auf einer Seite gefärbt ist bzw. dass eine gefärbte Schichte des Ausgangsmaterials für den Kunstdarm mit einer ungefärbten bzw. weissen Schichte vereint wird. Bei den bekannten Kunstdärmen kommt Hämoglobin als Bindemittel für den Farbstoff vor allem in Betracht. Diese bekannten künstlichen Wursthüllen weisen unter Umständen den Übelstand auf, dass der Farbstoff beim Kochen in die Kochflüssigkeit übergeht und dadurch andere Würste, beispielsweise solche mit Naturdärmen, angefärbt werden. Dies kann Anlass zu irgendwelchen Beanstandungen bilden. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthüllen, welche beim Kochen eine Abgabe des Farbstoffes an die Kochflüssigkeit unmöglich machen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Kunstdarm, welcher aus einem hitzebeständigen Material in einer oder mehreren Schichten hergestellt wird und die gewünschte schwarze bzw. rotbraune oder gelbe Farbe aufweist, auf beiden Seiten mit einer Schichte überzogen wird, welche einerseits die Farbe der Wursthülle durchschimmern lässt, anderseits aber verhindert, dass bei der Wursterzeugung der Farbstoff bzw. Farbschicht durch die Hitze gelöst wird. Für die Überzugsmasse, welche von dem verwendeten Farbstoff und dem verwendeten Bindemittel für den Farbstoff ganz unabhängig ist, kommen Stoffe in Betracht, aus welchen Kunstdärme hergestellt werden können. Harz kommt als Überzugsmasse für das Verfahren nach der Erfindung nicht in Betracht, weil dieses Material nicht die erforderliche Koehfestigkeit aufweist. Das Überziehen des Kunstdarmes kann entweder in der Weise geschehen, dass die Papierbahn oder aber der fertige Schlauch mit dem durchschimmernden Material behandelt wird. Als Ausführungsbeispiel für das Verfahren nach der Erfindung hat sich in der Praxis als besonders günstig erwiesen : Eine Bahn aus farbiger Zellulose wird in eine durchschimmernde Losung eines Zellulose- derivates getaucht, wodurch sich eine Überzugsschichte bildet. Hierauf wird ein Schlauch gebildet. Es können auch andere für Kunstdärme geeignete Stoffe verwendet werden, wobei Ausgangsmaterial und Überzugsmasse verschiedene Materialien sein können. Die Hitzebeständigkeit kann den Darm auch nach der Schlauchbildung auf bekannte Weise verliehen werden. Das Überziehen kann auch nach der Schlauchbildung erfolgen, z. B. durch Bestreichen, Bespritzen od. dgl. Damit kann auch erreicht werden, dass ein vorher farbiges Darmmaterial seinen ursprünglichen Farbton ändert und das Wurstfleisch durchschimmern lässt. In den Rahmen der Erfindung fällt auch die Herstellung von künstlichen Wursthüllen, die nur teilweise gefärbt sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von künstlichen Wursthüllen, die aus in Schlauchform gebrachtem Papier od. dgl. bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass gefärbtes Papier od. dgl. auf beiden Seiten mit einer farblosen bzw. durchschimmernden und kochfesten Schicht (beispielsweise des Ausgangsmaterials) vereinigt bzw. überzogen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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