AT146584B - Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt. - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt.

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AT146584B AT146584DA AT146584B AT 146584 B AT146584 B AT 146584B AT 146584D A AT146584D A AT 146584DA AT 146584 B AT146584 B AT 146584B
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  Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt. 



   Es ist bekannt, Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt zu kopieren, wobei die Schicht- seite des Originalfilms auf der Rasterseite des Kopierfilms liegt und die Raster der beiden Filme mindestens einen Winkel von 450 miteinander bilden, und wobei eine Blende verwendet wird, die mit einer Zahl der bei der Aufnahme verwendeten Grundfarben entsprechenden Anzahl von Ausschnitten versehen ist, die so bemessen sind, dass sie sowohl für die Rasterung des Originalfilms wie für die des Kopierfilms in der Richtung senkrecht zu der jeweiligen Rasterung eine räumliche Trennung der den einzelnen Grund- farben zugeordneten Strahlengänge bewirken. Abstand und Grösse dieser Stufenblende entsprechen der Grösse und Entfernung des virtuellen Filterbildes bei der Aufnahme des Originals.

   Nach diesem
Verfahren wird eine Kopie erhalten, bei der zur farbrichtigen Wiedergabe der Abstand des Projektionfilters gleich dem Abstand der Stufenblende während des Kopiervorganges gewählt werden muss. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt, wonach Kopien erhalten werden, die mit einem beliebigen Filter- abstand und einer beliebigen Breite des Filters projiziert werden können. Die Schichtseite des Originalfilms wird in an sich bekannter Weise im Kontakt mit der Rasterseite der Kopie angeordnet und die
Rasterung des Originalfilms bildet zur Rasterung des Kopierfilms einen Winkel von 900 oder annähernd
900.

   Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren, bei dem, wie in der Einleitung hervorgehoben wurde, der Einfall der Elementarstrahlenbüsehel auf die Bildschicht des Originals und die lichtempfindliche
Schicht der Kopie der gleiche ist, werden die Filme bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens mit einer Beleuchtungsvorrichtung so belichtet, dass der Einfall der   Elementarstrahlenbüschel   auf die Bildschicht des Originals und die lichtempfindliche Schicht der Kopie verschieden ist, u. zw. so, dass der Einfall der Lichtstrahlen in bezug auf das Original übereinstimmt mit dem Einfall der Lichtstrahlen bei der Aufnahme, und der Einfall der Lichtstrahlen in bezug auf den Kopierfilm übereinstimmt mit dem Strahlengang bei der Projektion.

   Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäss zwischen Lichtquelle und Negativ eine oder mehrere Blenden mit einer der Zahl der bei der Aufnahme verwendeten Grundfarben entsprechenden Anzahl von Ausschnitten angeordnet, wobei Form und Stellung der Blenden zu den Filmen oder die Lage der Filme zur Blende derart gewählt werden, dass die Kopie mit einem andern Filterabstand und gegebenenfalls auch mit einer andern Filterbreite kopiert wird als das Original aufgenommen wurde. Um diese Bedingungen zu erfüllen, sind verschiedene Ausführungsformen möglich. 



   Allen diesen Ausführungsformen liegt das Prinzip zugrunde, dass der Abstand des Filters vom Original und die Breite des Filters beim Kopieren der gleiche ist wie bei der Aufnahme, und dass der Abstand und die Breite des Filters lediglich in bezug auf die Kopie geändert wird. Für die Ausübung des Verfahrens sind dabei folgende Bedingungen zu beachten :
Der Originalfilm und Kopierfilm werden von der gleichen Lichtquelle beleuchtet. Wie oben bereits erwähnt wurde, muss beim Kopieren der Einfallswinkel der Elementarlichtstrahlenbüschel in bezug auf den Originalfilm der gleiche sein wie bei der Aufnahme, während der Einfallswinkel der Elementarlichtstrahlenbüschel in bezug auf den Kopierfilm entsprechend der Lage und Breite des Projektionsfilters gewählt wird, mit dem die Kopie projiziert werden soll.

   Um für den Kopierfilm den Einfall der 

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 EIementarlichtEtrahlenbüschel in gewünschter Weise zu ändern, sind alle Mittel geeignet, die den Einfall der Elementarstrahlenbüschel auf den Linsenrasterfilm nur in einer Ebene zu ändern gestatten, beispielsweise Zylinderlinsen, Biegung des Linsenrasterfilms um eine Achse parallel zur Richtung der Zylinderlinsenrasterung, Verschiebung der Blendenöffnung in einer Richtung ohne Änderung der Lage in Richtung parallel zur Linsenrasterung. 



   An Hand der beigegebenen Figuren werden eine Reihe von Ausführungsformen für das Verfahren erläutert. Im folgenden wird der Kürze halber häufig der   Ausdruck"Filterabstand"gebraucht.   Darunter soll verstanden werden in bezug auf den Originalfilm der Abstand des Filters bzw. des virtuellen Filterbildes bei der Aufnahme des Originalfilms und in bezug auf den Kopierfilm der Abstand des Projektionsfilters bzw. des virtuellen Filterbildes von der Kopie bei der Projektion der Kopie. 



   In Fig. 1 befindet sich bei   A   eine Stufenblende, die beispielsweise für Filme, deren Rasterungen einen Winkel von 900 untereinander bilden, in Fig. 1 a dargestellt ist. Die Ebene der Stufenblende liegt senkrecht zur Zeichenebene. Vor der Stufenblende ist eine Lichtquelle angeordnet. Als solche dient entweder eine Mattscheibe, welche die Öffnungen der Stufenblende gleichmässig ausleuchtet, oder einzelne der Zahl der Blendenöffnungen entsprechende Lampen, die im Schwerpunkt der Blendenöffnungen liegen. B ist der Linsenrasteroriginalfilm,   0   der Linsenrasterkopierfilm. Die Richtung der Linsenrasterung des Originalfilms liegt in der Zeichenebene bzw. parallel dazu, während die Rasterung des Kopierfilms senkrecht dazu verläuft.

   Die beiden Filme sind zu einem Zylinder gebogen, dessen Achse parallel zur Hauptrichtung der Linsenrasterung des Kopierfilms, in der Ebene der Stufenblende liegt und durch den Schwerpunkt der mittleren Blendenöffnung verläuft. Entsprechend der oben angegebenen Bedingung, dass der Einfall der Lichtstrahlen in bezug auf den Originalfilm mit dem Einfall der Lichtstrahlen bei der Aufnahme des Originals übereinstimmen muss, was dadurch erreicht wird, dass der Abstand der Stufenblende vom Originalfilm gleich dem Abstand des Aufnahmefilters vom Original ist, wird bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung durch die Biegung der Filme der Abstand der Stufenblende in bezug auf den Originalfilm nicht geändert und ist durch den Abstand D des Originals von der Stufenblende gegeben. Auf dem Kopierfilm treffen alle Grünmittenlinien senkrecht auf.

   Unter Grünmittenlinien wird dabei die Verbindung von der Mitte des mittleren, im allgemeinen grünen Filterstreifen mit den Mitten der unter den Rasterelementen wiedergegebenen Filterbilder verstanden. Bei der Projektion der nach Fig. 1 hergestellten Kopie muss das Filterbild eine solche Lage haben, dass auch dann die Grünmittenlinien senkrecht zur Filmebene liegen, d. h. also das Projektionsfilterbild muss, vom Film aus gesehen, im Unendlichen liegen.

   Die Stärke der Krümung der Filme ist abhängig vom Abstand des Projektionsfilters bzw. des virtuellen Bildes des Projektionsfilters von der Kopie, u. zw. muss der Winkel zwischen der Grünmittenlinie eines Linsenrasterelementes am Rande des gebogenen Kopierfilmes und der entsprechenden Tangente übereinstimmen mit dem Winkel zwischen der Grünmittenlinie des gleichen Linsenelementes und der Filmebene der Kopie bei der Projektion. 



   In Fig. 2 liegen wiederum die   Linsenrasterungen   von Original-und Kopierfilm in einem Winkel von   900 zueinander.   In diesem Fall verläuft die Rasterung des Originalfilms senkrecht zur Zeichenebene und die Rasterung des Kopierfilms parallel zur Zeichenebene. In diesem Fall lag bei der Aufnahme des Originals das virtuelle Bild des Aufnahmefilters im Unendlichen, d. h. bei der Aufnahme trafen alle Grünmittenlinien senkrecht auf den Originalfilm. Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird eine Kopie erhalten, bei der sich die Grünmittenlinien in einem Abstand vom Kopierfilm schneiden, der gleich dem Abstand D des Kopierfilms von der Mitte der Stufenblende A ist. Die hienach erhaltene Kopie wird so projiziert, dass der Abstand des Projektionsfilters oder des virtuellen Filterbildes gleich D ist. 



   In Fig. 3 und 4 wird die Änderung   des"Filterabstandes"zwischen Original-und Kopierfilm   durch Anbringung einer Zylinderlinse über dem Originalfilm erreicht. A ist wiederum eine Stufenblende, B der Originalfilm, C der Kopierfilm. In Fig. 3 läuft die Hauptachse der Zylinderlinse parallel zur Richtung der Linsenrasterung des Kopierfilms. Die Zylinderlinse bewirkt daher, dass nur in bezug auf die Kopie der Einfall der Elementarlichtstrahlenbüschel geändert wird, während er in bezug auf das Original unverändert bleibt.   Der"Filterabstand"des Originalfilms   ist in diesem Fall gleich dem Abstand D der Stufenblende   A   vom Originalfilm B, während die Kopie 0 mit   einem "Filterabstand " 00   unendlich projiziert werden muss.

   In Fig. 4 liegt die Rasterung des Kopierfilms parallel zur Zeichenebene, die des Originalsfilms senkrecht dazu. Die Achse der Zylinderlinse läuft in diesem Falle parallel mit der Rasterung des Originalfilms. Der Originalfilm ist in diesem Fall mit   einem "Filterabstand" 00   unendlich aufgenommen worden, d. h. das virtuelle Bild des Aufnahmefilters lag im Unendlichen. Die   Grünmittenlinien   treffen also auf den Originalfilm senkrecht zur Filmebene auf. Beim Kopieren müssen die auf den Originalfilm auftreffenden Elementarlichtbüschel die Richtung der Grünmittenlinien haben. 



  Dies wird durch die Zylinderlinse erreicht. Der bei dieser Anordnung erhaltene Kopierfilm C wird mit einEm"Filterabstand"projiziert, der gleich dem Abstand D der Stufenblende A vom Kopierfilm   0   ist. 



   In Fig. 5 wird eine Ausführungsform des Verfahrens dargestellt, bei welcher zwei Blenden verwendet werden, die hintereinander in verschiedenen Ebenen angeordnet sind. Die Blenden haben schlitzförmige Öffnungen, die in ihrer Längsrichtung parallel zu der Rasterung des zugehörigen Films verlaufen. 



    A   und A'sind die beiden Blenden, B der Originalfilm, C der Kopierfilm. Zum besseren Verständnis 

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 ist in diesem Fall eine perspektivische Darstellung gewählt worden. Die Richtung der   schlitzförmigen  
Blendenöffnung von A verläuft in dem dargestellten Fall parallel zur Linsenrasterung des Originalfilms, die schlitzförmigen Blendenöffnungen der Blende A'parallel zur Linsenrasterung des Kopierfilms. Die
Blendenöffnungen der Blende A, die also dem Originalfilm zugeordnet ist, verlaufen in den Schwerpunktlinien der Filterstreifen des Aufnahmefilters. Die Blendenöffnungen der Blende A', die zur Linsenrasterung des Kopierfilms parallel verlaufen, liegen in den Schwerpunktslinien des Projektionsfilters. 



   Der Abstand der Blende   A   ist gegeben durch den Abstand des Filterbildes bei der Aufnahme. Der Ab- stand der Blende A'vom Kopierfilm richtet sich nach dem Abstand des Projektionsfilters, mit dem die
Kopie projiziert werden soll. Da der Abstand der Blende A'zum Kopierfilm in weiten Grenzen geändert werden kann, hat man es bei dieser Anordnung in der Hand, von einem bestimmten Originalfilm einen
Kopierfilm herzustellen, der mit einem   beliebigen"Filterabstand"projiziert   werden kann.

   Die schlitzförmigen Blendenöffnungen der Blende A'müssen so gewählt werden, dass auch durch die Blenden- öffnungen der Blende A von der über A'angeordneten diffusen Lichtquelle (erleuchteten Mattscheibe) nach allen Stellen des Films noch genügend Licht hindurchfällt, d. h. von jedem Punkt des Bildfeldes des Kopier-bzw. des Originalfilms aus muss von jeder der drei Blendenöffnungen je ein leuchtendes
Rechteck sichtbar bleiben, das durch Überlagerung der entsprechenden Blendenöffnungen von A und A' gebildet wird. 



   Die Konstruktion und die Bestimmung der Lage der dem Kopierfilm zugeordneten Blende soll an Hand der Fig. 6 beschrieben werden. Der in der Figur bezeichnete Film ist der Originalfilm. A, B, C und D sind die Mittelpunkte der Ränder eines Bildfeldes. N ist der optische Mittelpunkt des beispielsweise gewählten Grünfilterstreifens des Aufnahmefilters, mit dem der Originalfilm aufgenommen wurde. 



  Beim Kopieren ist der Punkt N der Mittelpunkt der dem Grünfilterstreifen entsprechenden mittleren Blendenöffnung. Von M, dem Mittelpunkt des Bildfeldes E F G H, aus wird die Gerade M N gezogen, auf der der Punkt 0 gezeichnet wird. 0 M soll der gewünschte Abstand des Projektionsfilters von der
Kopie sein. Die Gerade OA schneidet die Ebene der Blendenöffnung im Punkt P, die Gerade 0 B schneidet diese Ebene im Punkt Q. Der Abstand P Q bestimmt die Länge der Blendenöffnung, die dem Grünfilterstreifen des Filters entspricht, mit dem der Originalfilm aufgenommen wurde. Die Geraden C N und D N schneiden die im Abstand 0 M vom Film und parallel zur   Filmfläche   liegende Ebene in den Punkten S und R.

   Der Abstand   S   R gibt die Länge der Blendenöffnung an, die dem mittleren
Grünfilterstreifen des Projektionsfilters entspricht, mit dem die Kopie projiziert werden soll. Die Breite der Blendenöffnungen ist gleich der Breite der entsprechenden Filterstreifen des Aufnahme-bzw. Projektionsfilters. Nach dem gleichen Prinzip werden die Blendenöffnungen konstruiert, die den seitlichen Filterstreifen entsprechen. Beispielsweise ist der Abstand   0 U   der Mittellinie der seitlichen Blenden- öffnung gegeben durch den Abstand der Mittellinien der entsprechenden Filterstreifen des Projektionsfilters. Der Mittelpunkt W der seitlichen Blendenöffnung liegt auf der Parallelen zu R S durch U und auf der Geraden M V. V ist der optische Mittelpunkt der Blendenöffnung, die dem entsprechenden seitlichen Filterstreifen des Aufnahmefilters zugeordnet ist.

   Die Länge der Blendenöffnung mit dem Mittelpunkt W kann durch die Geraden   a   V und D V bestimmt werden. In der Figur sind diese nicht gezeichnet, damit diese nicht zu unübersichtlich wird. 



   Man kann nach dem vorliegenden Verfahren auch einen Kopierfilm erhalten, der mit demselben Filterabstand projiziert wird wie der Originalfilm aufgenommen wurde, bei dem jedoch die Breite des Projektionsfilters eine andere sein kann. Wenn die Breite des Projektionsfilters verschieden ist von der Breite des Aufnahmefilters, ist auch der Einfall der   Elementarstrahlenbüsehel   in bezug auf Kopie bei der Projektion verschieden von dem Einfall der Elemtarstrahlenbüschel bei der Aufnahme des Originals. 



  Infolgedessen muss auch bei der Herstellung einer solchen Kopie dafür gesorgt werden, dass der Einfall der Lichtstrahlen in bezug auf das Original übereinstimmt mit dem Einfall der Lichtstrahlen bei der Aufnahme des Originals und der Einfall der Lichtstrahlen in bezug auf die Kopie übereinstimmt mit dem Strahlengang bei der Projektion der Kopie. Dies wird erreicht durch eine Blende, bei der die Flächenausdehnung der Blendenöffnungen oder Entfernung der Schwerpunkte der Blendenöffnungen in der   Rasterrichtung   des Kopierfilms grösser ist als in der   Rasterrichtung   des Originalfilms oder umgekehrt, je nachdem, ob das Aufnahme-oder Wiedergabefilter eine grössere Breite hat.

   In Fig. 7 ist eine Blende dargestellt, die eine doppelte Flächenausdehnung hat, in Fig. 8 eine solche Blende mit doppeltem Abstand der Schwerpunkte der Blendenöffnungen in Richtung der Rasterung des Kopierfilms, wobei die Richtung der Rasterung des Kopierfilms mit   jB, die Richtung   der Rasterung des Originalfilms mit Ri bezeichnet ist. Die Beleuchtung erfolgt auch bei dieser Ausführungsform mit Hilfe einer Mattscheibe vor der Blende. 



   Bei den beschriebenen Ausführungsformen des Verfahrens sind verschiedene Mittel angewendet worden, die den Einfall der Elementarstrahlenbüschel auf den Linsenrasterfilm nur in einer Ebene ändern, u. zw. Zylinderlinsen, Biegung des Linsenrasterfilms um eine Achse parallel zur Richtung der Linsenrasterung, Veränderung des Abstandes oder Flächenausdehnung der Blendenöffnung in einer Richtung. Zur Durchführung des Verfahrens ist es jedoch auch möglich, zwei oder mehrere dieser Mittel zu kombinieren, wobei die Wirkung eines Mittels nur zu einem Teil ausgenutzt wird, während weitere Mittel die Wirkung ergänzen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt, wobei die Rasterung des Originalfilms zur Rasterung des Kopierfilms in einem Winkel verläuft und die Schichtseite des Originalfilms im Kontakt mit der Rasterseite der Kopie liegt, und wobei eine Kopie hergestellt werden soll, die mit einem vom Abstand des Aufnahmefilters verschiedenen Projektionsfilterabstand und mit einer von der Breite des Aufnahmefilters verschiedenen Projektionsfilterbreite projiziert werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass die Filme durch eine oder mehrere Blenden mit einer der Zahl der bei der Aufnahme verwendeten Grundfarben entsprechenden Anzahl von Blendenöffnungen belichtet werden,
    wobei Form oder Stellung der Blenden oder die optische und wirkliche Lage des Originals zu den Blenden der Form oder optischen Lage des Aufnahmefilters bei der Aufnahme des Originalfilms entspricht und die Form oder optische Lage der Blende in bezug auf den Kopierfilm oder die optische und wirkliche Lage des Kopierfilms zur Blende so geändert wird, dass sie der Form und Lage des Projek- EMI4.1 wobei die Rasterung des Originalfilms zur Rasterung des Kopierfilms in einem Winkel von 900 oder annähernd 900 angeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass Linsenrasteroriginalfilm und Kopie zu einem Zylinder gebogen werden, dessen Achse entweder parallel zur Hauptrichtung des Kopierrasters oder des Originahrasters in der Symmetrieebene der Kopiervorrichtung liegt.
    3. Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilmim Kontakt nach Anspruch l, wobei die Rasterung des Originalfilms zur Rasterung des Kopierfilms in einem Winkel von 900 oder annähernd 900 angeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass über das Linsenrasteroriginal eine Zylinderlinse gelegt wird, deren Hauptachse entweder der Hauptrichtung des Kopierrasters oder des Originalrasters parallel läuft und deren Brennweite den Abstand des scheinbaren Filterbildes für den Kopieroder Originalfilm bestimmt.
    4. Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Blenden mit einer der Zahl der bei der Aufnahme verwendeten Grundfarben entsprechenden Anzahl von schlitzförmigen Öffnungen in verschiedenen Ebenen angeordnet sind und dass die in der Ebene, die dem virtuellen Filterbild des Originals entspricht, liegenden Blenden- öffnungen in ihrer Längsrichtung parallel zum Raster des Originals und in der Schwerpunktlinie des Aufnahmefilters verlaufen und die in der Ebene, welche der Projektionsfilterebene entspricht, in ihrer Längsrichtung parallel zu dem Raster der Linsenrasterkopie und in der Schwerpunktslinie der Filterstreifen des Projektionsfil.
    terbildes verlaufen, wobei die Blendenöffnungen der von dem Film weiter entfernt liegenden Blende so weit gewählt werden, dass durch die Blendenöffnungen der näher am Film gelegenen Blende noch genügend Licht fällt. EMI4.2 öffnungen oder Entfernung der Schwerpunkte der Blendenöffnungen in der Rasterriehtung des Kopierfilms grösser ist als in der Rasterrichtung des Originalfilms oder umgekehrt, je nachdem, ob das Aufnahmeoder Wiedergabefilter eine grössere Breite hat.
AT146584D 1933-02-28 1934-02-22 Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm im Kontakt. AT146584B (de)

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