AT146612B - Spaltplatte für Tonfilmzwecke und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Spaltplatte für Tonfilmzwecke und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT146612B
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Anton Goettinger
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Anton Goettinger
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  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

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  Spaltplatte für Tonfilmzweeke und Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Nachstehendes Verfahren betrifft die Herstellung von Spaltplatten und ermöglicht eine wesentliche Verbilligung der Herstellung. 



   Der Erzeugungsvorgang der bisher bekannten Verfahren dieser Art wird an Hand der Fig. 1 und 2   erklärt. Über einer lichtempfindlichen Platte 1 (od. dgl. ). deren Emulsion zweckmässig sehr feinkörnig   gewählt wird, ist ein dünner Draht 2 derart ausgespannt, dass er die Schicht gerade berührt. Die Platte kann hiebei auch gebogen sein. Die Platte wird von zwei Führungsschienen 5 gehalten. In eine der Führungsschienen ist eine Blattfeder eingelegt, welche die Platte gegen die gegenüberliegende Schiene andrückt. 



  Um den Spalt stets senkrecht bzw. parallel zu den Kanten der Platte verlaufend zu erhalten, sind die beiden Führungsschienen 5 in der Mitte mit zwei Kerben versehen, in welche der Draht 2 eingelegt wird. 



  Ein verstellbarer Endanschlag 6 sorgt dafür, dass der Spalt stets in der Mitte der Platte entsteht. Durch die beiden Klemmstreifen 7 wird der Draht 2 in gespanntem Zustand gehalten. Über dieser Anordnung befindet sich eine Lichtquelle   3,   welche vorteilhaft mit einem Kondenser 4 derart verbunden ist, dass die Anordnung ein annähernd paralleles Lichtstrahlenbündel gegen die Platte 1 aussendet. Der über der Platte ausgespannte Faden 2 ist ein in der Glühlampenindustrie gebräuchlicher, ungefähr 0-012 mm starker Wolframdraht. Wird nun die Platte belichtet, so bleibt ein dem Durchmesser des Drahtes entsprechender Streifen unbelichtet.

   Nach der Behandlung in einem steil und schleierfrei arbeitenden Entwickler mit darauffolgender Fixierung und Wässerung wird dieser Streifen mit darauffolgender Fixierung und Wässerung wird dieser Streifen eine klare und durchsichtige Linie, den Spalt ergeben. Zufolge der gleichmässig verbliebenen Oberfläche der Schicht kann dieser Spalt unter keinen Umständen verschmutzen. 



   Fig. 2 stellt ein weiteres, einfaches Spaltherstellungsverfahren dar. Eine Kamera 8 ist auf den Schirm 9 eingestellt. Über diesem Schirm ist vorne, zwischen den in der Mitte eingekerbten Klemmleisten   11,   der Kamera zugewendet. ein Wolframfaden 10 oder eine tiefschwarze Linie gezogen. Der durchscheinend Papierschirm 9 wird nun von hinten her durch ein paralleles Lichtstrahlenbündel in der Richtung der Pfeile möglichst gleichmässig beleuchtet. Die Aufnahme ergibt somit das negative Bild des Drahtes oder Striches 10. Der an die Belichtung nunmehr anschliessende Vorgang gleicht in der weiteren Folge der vorhin beschriebenen photographischen Ausarbeitung. 



   Die Serienfabrikation von Spaltplatten geschieht nun erfindungsgemäss nicht mehr so wie vorhin beschrieben, sondern durch'Kopieren so, dass von einer Originalplatte, welche unter Zuhilfenahme eines Wolframdrahtes, wie oben beschrieben, hergestellt wurde, Positive hergestellt werden, die sodann zur Massenerzeugung der Spalte herangezogen werden. 



   Soll aber ein gekrümmter Spalt hergestellt werden, so kann man vorteilhaft dieselbe ebene Originalplatte wie vorhin verwenden, wird aber als Positiv einen Planfilm benutzen, den man in einer geeigneten Kopiervorrichtung auf eine gewölbte Platte (Film), den Träger des eigentlichen Spaltes, 
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 die Spiralfeder 13 gespannt wird. Der Schlitten 14 trägt den Filzbelag 15, auf dem die zu belichtende Platte 16 liegt. Der dicke Filzbelag sorgt für einen gleichmässigen Andruck der Platte an den Film auch bei etwas verschiedenen Krümmungen der einzelnen Platten. Durch die Rändelmutter 17 kann man den Schlitten 14 bis zum gewünschten Andruck gegen den Film hochschrauben. Die Belichtung erfolgt ebenso wie bei der Anordnung nach Fig. 1.

   Die nun folgende photographische Behandlung der belichteten Platten gleicht im wesentlichen der Ausarbeitung nach den beiden vorhergehenden Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Spaltplatte für Tonfilmzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Photokopie eines Negativs ist, das auf klarem Grund einen feinen, lichtundurchlässigen Strich trägt.
    2. Verfahren zur Herstellung von gekrümmten Spaltplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Negativ ein Film verwendet wird, an welchen in einer Kopiervorrichtung die gekrümmte (gebogene), lichtempfindliche Platte während der Belichtung angedrückt wird.
    3. Kopiervorrichtung zur Herstellung von Spaltplatten nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine elastische Unterlage für die zu kopierende Spaltplatte von solcher Dicke und Nachgiebigkeit, dass Spaltplatten von verschiedenem Krümmungsradius mit ein und derselben Kopiervorrichtung hergestellt werden können. EMI2.1
AT146612D 1935-06-18 1935-06-18 Spaltplatte für Tonfilmzwecke und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT146612B (de)

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